Riana O'Donnell

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Riana O'DonnellRuf der Dämmerung
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Ruf der Dämmerung
Ruf der Dämmerung
 (22)
Erschienen am 06.04.2009

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vio123s avatar

Rezension zu "Ruf der Dämmerung" von Riana O'Donnell

gründlich daneben
vio123vor 5 Jahren

Inhalt:
Viola zieht zu ihrem Vater und dessen neuer Familie nach Irland. Dort hat sie befremdet durch die ländliche, naturverbundene Lebensweise der Anwohner einige Schwierigkeiten sich einzuleben.
Allein der attraktive Junge Ahi erweckt ihr Interesse und entdeckt eine Welt, die sie nie für möglich gehalten hätte...

Unsetzung:
Anfangs fand ich die Idee von den Kelpies sehr spannend und erfrischen. Allerdings schaffte es die Autorin recht bald, durch ihren Schreibstil den Mythos hinter der Story langweilig und nebensächlich erscheinen zu lassen. Gleichzeitig aber wird die Liebesgeschichte aufgebauscht und so plump auf Gefühle hingewiesen, dass sie absurd wirkt und sich kein rechter Lesespaß einstellt.
Desweiteren werden alle Nebenfiguren nur schwach und oberflächlich vorgestellt und es lässt sich keine Liebe zum Detail entdecken, wie zum Beispiel bei Violas Freundin, die in ihrem Leben nichts anderes interessiert, als Pferde und vielleicht noch eine kleinere Schwärmerei zu einem Stalljungen (welcher sich - oh Wunder! - immer der Nähe ihrer geliebten Pferde befindet).

Fazit:
Wer offensichtliche Liebesgeschichten mag und keinen Wert auf ansprechende Ausdrucksweise legt, dem könnte dieses Buch gefallen. Allen, die mehr erwarten, rate ich dringend von diesem Fehlgriff ab!

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locke61s avatar

Rezension zu "Ruf der Dämmerung" von Riana O'Donnell

Rezension zu "Ruf der Dämmerung" von Riana O'Donnell
locke61vor 6 Jahren

Viola ist ein Scheidungskind, daß mit der Mutter in Deutschland lebt. Als ihre Mutter berufsbedingt ein paar Monate nach Bosten muss, bietet es sich an, ihren Vater und seine neue Familie in Dublin im schönen alten Irland zu besuchen. Dort ist er nämlich "hängengeblieben" als er im Vorjahr zu einem Kongress nach Galway flog. Eine Woche wollte er wegbleiben, doch dann lief ihm seine Jugendliebe über den Weg und er hat sich verliebt. Er lebt mit seiner neuen Frau, Ainné O'Kelley, einer typischen irischen Rose, was heißt, rothaarig, grünäugig und bleich, auf einem Campingplatz irgendwo in der Pampa von Irland an einem See. Geplant ist, das Viola dort die Schule besuchen und Ainnè, die ihr erstes Kind erwartet, im Haushalt und auf dem Campingplatz helfen soll.
Man kann sich richtig vorstellen, wie begeistert das Mädchen von der Sache ist. Bei ihrer Ankunft lernt sie gleich Patrik kennen, einen Studenten, der sich in den Ferien etwas dazuverdient indem er Boote an die Touristen vermietet. Bill, Ainnès Vater, führt eine kleinen Pferdehof mit Hilfe von Shawna, einem pferdebegeisterten Mädchen in Violas Alter. Viola findet schnell Freunde, doch die "Stiefmutter" ist nicht ihr Fall. Sie kann ihr nichts recht machen und ihr Vater ist ihr nicht wirklich eine Hilfe, da er seiner Frau jeden Wunsch von den Lippen abliest und sie auf Händen trägt. Was diese durch ihre Schwangerschaft tatkräftig ausnutzt. Frustriert macht Viola stundenlange Spaziergänge am See, immer dabei der ebenfalls vernachlässigten Haushund. Eines Tages spingt ein wunderschönes Pferd über den Zaun, Vi geht ihm nach und findet an der Stelle einen nicht "unattraktiven" jungen Mann. Sie verliebt sich unsterblich in ihn. Doch er hat ein schreckliches Geheimnis.
Wer sich mit Silkies, Shappys und den ganzen Fabelwesen der irischen Märchen etwas auskennt, weiß worauf die Geschichte hinausläuft. Sie ist wunderschön geschrieben - und für jeden der gerne schmachtet geeignet. Aber man sollte doch etwas unter 20 sein, und noch einen verklärten Blick für's Leben haben.
Das Cover ist sehr schön gestaltet aber das ist eben nicht alles. Und was mich wundert ist, daß das Taschenbuch bei uns unter Sarah Lark läuft aber das Hörbuch von Rianna O'Donnell ist. Hab ich da was überlesen

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Tanja-WortWeltens avatar

Rezension zu "Ruf der Dämmerung" von Riana O'Donnell

Rezension zu "Ruf der Dämmerung" von Riana O'Donnell
Tanja-WortWeltenvor 7 Jahren

Viola ist fünfzehn und mehr oder weniger dazu gezwungen, für ein Jahr zu ihrem Vater nach Irland zu ziehen – und zu dessen neuer Frau. Und das alles nur, weil ihre Mutter für zwölf Monate in die Vereinigten Staaten muss. Also bricht Viola in Deutschland – genauer gesagt in Braunschweig – alle Zelte ab und bricht nach Irland auf.

Dort angekommen, findet sie sich irgendwo im Nirgendwo wieder, will heißen, sie soll mit ihrem Vater, dessen schwangerer Frau und deren Vater auf einem Campingplatz nahe eines Sees leben, mit Ponys, recht viel Arbeit und bisweilen reichlich mangelhafter Internetverbindung, was der computerbegeisterten Viola natürlich zu schaffen macht, da sie ihrer besten Freundin Katja in Deutschland unbedingt berichten möchte, wie furchtbar alles ist – angefangen von ihrer neuen Stiefmutter, die ihren Vater derart vereinnahmt, dass er kaum Zeit für sie hat, ihrem mürrischen Stief-Großvater Bill bis hin zu der Abgeschiedenheit des Campingplatzes.

Aber wie nicht anders zu erwarten, findet sie dann doch bald Anschluss – inklusive eines Jungens namens Ahi, den keiner in der Umgebung kennt, geschweige denn jemanden wie ihn je gesehen zu haben. Dass dieser junge Mann als absolut perfekt beschrieben wird, mit langem, hellblonden Haar und schräg stehenden Augen … nun ja, das kann man wohl als Geschmackssache einstufen.

Natürlich verliebt Viola sich in Blondie und findet dann – seeeeeehr lange nach den begriffsstutzigsten Lesern, so viel steht für mich eindeutig fest – heraus, dass ihr Angebeteter ein Kelpie ist. Ein Kelpie, eine irische Sagenfigur, die sowohl in Menschengestalt als auch als Pferd in Erscheinung treten kann. Als Pferd im Falle einer Jagd, die sich so vollzieht, dass die Kelpies für die Menschen in ihrer Nähe wie herrenlose Pferde aussehen. Der unschuldige Mensch besteigt das Pferd und wird daraufhin mit in den See genommen, wo die Kelpie ihn seiner Lebenskraft berauben, was den Tod zur Folge hat.

Als Viola das dann also erst einmal herausfindet, ist sie wenig erbaut und beschließt kurzerhand, Ahi bei sich zu behalten, was heißt, dass er als Mensch leben soll – was er auch kann, so lange Viola ihm genug Lebensenergie abgeben kann. Selbstverständlich geht das nicht lange gut.

Um es kurz zu machen: Das einzig Gute am Buch war zweifelsohne das Nichtvorhandensein eines Happy Ends und die Tatsache, dass Viola nach Deutschland zurückkehrt. Es war wahrhaft qualvoll, diese 415 Seiten hinter mich zu bringen, da I-Aah, oh pardon, ich meine natürlich Ahi – wie komme ich nur immer wieder auf Winnie Puuhs Kumpel? – pausenlos vom Singen redet und dabei keinesfalls so attraktiv und unwiderstehlich rüberkommt, wie Riana O’Connell oder besser Christiane Grohl es gerne hätte. Im Ernst, wäre da nicht sein Aussehen gewesen, hätte der Gute sich bei mir spätestens dann ins Aus katapultiert.

Des Weiteren ist Viola auch nicht gerade besonders sympathisch, da sie zu Beginn pausenlos alles mit Computerspielen vergleicht, immer wieder darauf zurückkommt, dass sie mehr Zeit im Internet braucht, als ihre Stiefmutter ihr gestatten möchte und noch dazu ziemlich unlogisch auf den Grund für die Trennung ihrer Eltern reagiert, die ja erst Monate zurückliegt. Das Mädchen ist 15 Jahre alt und allein schon deshalb ist es ja mehr als unwahrscheinlich, dass Viola sich gar nicht besonders daran stört, dass sie jetzt mit der Frau unter einem Dach leben muss, die die Schuld an der Trennung ihrer Eltern trägt.

Trotz der zugegebenermaßen wirklich deprimierend öden, eintönigen und zum Teil auch nervigen Geschichte, haben die Landschaftsbeschreibungen, der Einblick in das irische Schulsystem und die Mythenwelt der Iren mir wirklich gut gefallen.

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