Robert Redick Windkämpfer

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Inhaltsangabe zu „Windkämpfer“ von Robert Redick

Ein Junge, ein Schiff und eine magische Verschwörung Eine gefährliche Intrige droht das sturmumtoste Reich Arqual in einen Krieg zu stürzen. Nur der Schiffsjunge Pazel erkennt die Gefahr, doch ihm will zunächst niemand glauben. Als auch noch die Tochter des Admirals in Gefahr gerät, setzt er alles daran, sie zu retten. Zu seinen Verbünden zählen: eine sprechende Ratte, ein alter Zauberer und ein Volk von Kobolden. In diesem sagenhaften Epos ist nichts, wie es scheint – und auf Pazel wartet eine Entdeckung, die sein Leben für immer verändern wird.

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  • Rezension zu "Windkämpfer" von Robert Redick

    Windkämpfer

    SilverRaindrops

    09. September 2009 um 23:33

    "Windkämpfer" von Robert Redick, der Debütroman des Autors und zugleich Auftakt zu einer neuen Trilogie, wird - vor allem zu Werbezwecken - oft mit den Büchern von Joe Abercrombie verglichen. Um das Fazit schon einmal kurz vorwegzunehmen: Diesem Vergleich hält es auf keinen Fall Stand. Man mag von Abercrombie halten, was man will, aber Charaktere zum Leben erwecken und Spannung aufbauen, das kann er. Aber zurück zum vorliegenden Buch: Pazel Pathkendle heuert auf der "Chartrand" an, einem der größten Schiffe, die jemals gebaut wurden. Angeblich ist das Schiff auf einer Friedensmission unterwegs, doch bald wird klar, dass viele an Bord noch ganz andere Pläne hegen... Hier sieht man fast sofort das größte Problem dieses Romans: seine vielen Figuren. Nicht nur, dass es neben den klar identifizierbaren Hauptcharakteren (Pazel und Tascha) eine endlose Reihe von weniger wichtigen, wichtigen und richtig wichtigen Nebenfiguren gibt; fast zwei Drittel von ihnen werden auch noch zu Protagonisten, wenn mit jedem neuen Kapitel der Blickpunkt auf das Geschehen gewechselt wird. Das strengt nicht nur an, es ist auch nicht gerade "spannungsfördernd", zumal nicht allzu viele Cliffhanger vorkommen, so dass man unbedingt wissen wöllte, wie es denn nun weitergeht. Zudem leidet die Charakterisierung der Figuren etwas unter diesem Konzept; sie bleiben zu oberflächlich und unberührbar. Etwas irriert haben mich auch die Briefe oder Tagebucheinträge; in diesen Abschnitten sollte man wohl die Idee eines historischen Dokuments aus der betreffenden Zeit im Sinn haben, durch das völlige Fehlen solcher Stellen im Rest des Romans wirken sie jedoch ein wenig deplatziert. Ein kleines Lexikon der Seemannssprache hätte eine schöne Ergänzung sein können; mir persönlich war die halbe Seite an Informationen zu wenig. Alles in allem eine ausgewogene Punktevergabe: Nicht gut genug, um es anderen wrklich empfehlen zu können, aber so schlecht ist es nun auch wieder nicht und außerdem ist die Geschichte an sich interessant genug, damit ich mir auch den zweitel Teil zulegen möchte. Daher ausgewogene drei Punkte. Ob es auch noch mal mehr werden, ist noch nicht abzusehen; vor allem stellt sich hier die typische Frage aller Intrigenspielchen: "Wenn jeder weiß, was du erreichen willst, und alle anderen wissen, was du willst ...dann wird es an Stoff für neue Intrigen mangeln".

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  • Rezension zu "Windkämpfer" von Robert Redick

    Windkämpfer

    DeusX.Machina

    16. April 2009 um 12:12

    Leute die Lycidas und Philipp Pullmann mochten, werden hieran Gefallen finden. Sehr empfehlenswerte Fantasy, die ich auch schon zu meinen Lieblingsbüchern zähle!

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