Klappentext:
Die Fae leben unter uns – und einer von ihnen ist ein Serienmörder.
Ich dachte, dies wäre ein einfacher Profiling-Auftrag. Nur ein weiterer Nachahmer von Jack the Ripper, der durch Londons Straßen streift und nach leichter Beute sucht. Ich lag falsch.
Dieser Mörder ist ein Fae, so schwer zu fassen wie ein Schatten. Aber ich bin FBI-Profilerin und es ist meine Aufgabe, ihn zu finden. Es spielt keine Rolle, dass einer der Hauptverdächtigen – ein charmanter, aber todgefährlicher Fae – versucht, mich zu verführen … oder zu töten, ich bin mir nicht sicher, welches von beidem.
Ich lasse mich nicht aufhalten, auch nicht, als in Londons Straßen Panik ausbricht und die Polizei beginnt, mich zu verdächtigen. Auf der Jagd nach dem Mörder lande ich in einem magischen Schattenreich, das meine wildesten Fantasien übersteigt, und wo ich wie Freiwild gejagt werde. Sollen sie nur kommen. Ich bin eine FBI-Agentin, und wie sich herausstellt, habe ich selbst magische Kräfte.
Rezension:
Die City of London Police kommt ins Schwitzen. Ein Mörder stellt offenbar die Taten Jack the Rippers nach. Eine Profilerin des amerikanischen FBI soll der Täter aufspüren, doch schnell wird diese tiefer ins Geschehen hineingezogen, als sie erwartet.
Die Kombination aus Urban Fantasy und Krimi kann sehr gut funktionieren. Dafür gibt es viele Beispiele. Dies war wahrscheinlich auch der Grund für Alex Rivers und C. N. Crawford, selbst eine derartige Reihe zu starten. Allerdings beweist dieser Auftakt-Band, dass was oft funktioniert längst nicht in jedem Fall auch funktionieren muss. Die Protagonistin Cassandra Lidell, Agentin und Psychologin des FBI, ist es hier wohl selbst, die die Story nicht rund wirken lässt. Die Autoren lassen sie gleich am Anfang selbst in einen Hinterhalt geraten. Bei ihrer Reaktion muss sich der Leser allerdings fragen, wie sie sowohl ihre Polizei- als auch ihre Psychologie-Ausbildung jemals bestehen konnte. Und das soll ein glaubwürdiger Hauptcharakter sein? Von grundsätzlichen Fragen wie der, wieso die britische Polizei überhaupt eine Profilerin des FBI ‚ausleihen‘ sollte, einmal ganz abgesehen. Der Fantasy-Part der Handlung wirkt da schon etwas interessanter. Dass sich die Protagonistin selbst als nicht ganz ‚normaler‘ Mensch erweist, kann man in diesem Genre wohl kaum als ernsthaften Spoiler betrachten. Trotzdem wirkt die Geschichte auf mich aus den genannten Gründen nicht ganz überzeugend. Eventuell könnte das aber zumindest teilweise an der schon erwähnten unglaubhaften Einführung der Hauptfigur liegen, sodass ich Band 2 vielleicht doch noch eine Chance geben könnte.
Die Autoren lassen ihre Protagonistin ihre Erlebnisse als Ich-Erzählerin vortragen. Die Hörbuchumsetzung wirkt passend.
Fazit:
Das Problem dieses Urban-Fantasy-Krimis liegt primär in der unglaubwürdigen Protagonistin begründet.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
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