Jen Wilde

 4.9 Sterne bei 10 Bewertungen

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Jen WildeQueens of Geek
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Queens of Geek
Queens of Geek
 (9)
Erschienen am 20.03.2017
Jen WildeThe Brightsiders
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The Brightsiders
The Brightsiders
 (1)
Erschienen am 22.05.2018

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traumrealistins avatar

Rezension zu "Queens of Geek" von Jen Wilde

Für den inneren Nerd in dir
traumrealistinvor 5 Monaten

Queens of Geek ist so eine Geschichte, in der ich mich von der ersten Seite an total wohl gefühlt habe, einfach, weil sowohl Taylor, als auch Charlie super sympathisch waren und es schlichtweg sehr leicht gefallen ist sich mit den beiden (aber besonders mit Taylor) zu identifizieren.

Erzählt wird das Buch aus den Sichten von beiden Mädchen und man verfolgt zwei Handlungsstränge, da sich die Wege der Freunde auf der SupaCon meistbietend trennen. Während Charlie sich mit ihrem Ex-Freund Reese herumschlagen darf, den sie am liebsten nie wieder sehen würde und gleich ins nächste Beziehungschaos stolpert, hat Taylor damit zu kämpfen, dass sie die Gesamtsituation nicht überfordert, denn sie ist ein sehr introvertierter Mensch und große Menschenmassen sind eher nicht so ihr Ding – trotzdem lässt sie sich die SupaCon davon nicht ruinieren und wächst in gewissen Situation immer wieder über sich selbst hinaus, besonders, da sie sieht, dass mit ihren Ängsten nicht alleine dasteht.

„Let’s say…“ She pauses, looking back at me. „Let’s say someone is terrified of heights, and in order to get out of the house every day she has to walk across a tightrope from fifty stories up. Everyone would say ‚Oh, she’s so brave. She faces heights every day.‘ That’s what we do. We walk a tightrope every day. Getting out the door is a tightrope. Socializing is a tightrope. Things that most people consider to be normal, daily parts of life are the very things we fear and struggle with the most, and yet here we are, moving forward anyway. That’s not weak.“ She reaches out and takes my hand. „We are the brave ones.“

Etwas, das mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, ist, dass die Autorin mit ihren Hauptpersonen verschiedene Themen anspricht und repräsentiert. Wie gesagt hat Taylor mit ihrer anxiety zu kämpfen (irgendwie habe ich das Gefühl die deutsche Übersetzung „Angst“ drückt nicht ganz das aus, was damit gesagt werden soll, weswegen ich das englische Wort an dieser Stelle einfach mal stehen lasse – oder jemand verrät mir eine passendere Übersetzung, ich stehe nämlich echt auf dem Schlauch :)) und ist etwas dicker, was ihr an der einen oder anderen Stelle auch um die Ohren gehauen wird und sie zwar ärgert, weil es hinter ihrem Rücken passiert, aber grundsätzlich Taylor mag sich so wie sie ist, was ich toll fand. Auch wenn sie (wie vermutlich jeden) hier und da auch mal Selbstzweifel quälen, insbesondere, weil sie sich nicht „weiblich“ anzieht und kurze Haare hat. Aber dafür hat sie wiederum ihre Freunde, die ihr den Rücken stärken, die drei sind wirklich großartig zusammen.

„Besides, there’s no way to be a girl, Tay. You don’t need to fit yourself into what society tells uns a girl should be. Girls can be whoever they want. Whether that’s an ass-kicking, sarcastic, crime-solving FBI agent or a funny, gorgeous, witty beauty queen – or both at the same time.“ She swings an arm around me and pulls me in. „Are you happy the way you are? Are you comfortable? Do you feel like yourself?“ The corner of my mouth lifts into a half smile. „Yes. Yes. And yes.“

Aber nicht nur die Freundschaft zwischen Charlie, Jamie und Taylor fand ich toll, auch, wie gerade Taylor und andere Mädchen, die sie auf der SupaCon kennenlernt, sich gegenseitig unterstützen, obwohl sie eigentlich das gleiche Ziel haben und in dem Sinne Konkurrenten sind.

Charlie ist bisexuell und  versteckt das auch nicht – auch nicht vor ihrem (Ex-) Freund, der dafür nicht so ganz viel Verständnis hat und ein wenig Blödsinn von sich gibt, woraufhin Charlie so reagiert:

„You can’t pick and choose whose equality you support. That’s not equality.“

Und womit sie vollkommen Recht hat. Obwohl ich Taylor ein wenig lieber mochte, weil ich sie besser verstehen konnte, war Charlie nichtsdestotrotz ein liebenswerter Charakter, der einerseits vor Selbstvertrauen nur so strotzt und dann wieder ganz verletzlich sein konnte.

Die Liebesgeschichten – die ja schon auf dem Cover angekündigt werden und eindeutig der Fokus des Buches sind – sind herrlich herzerwärmend und zuckersüß. Mir ist an der ein oder anderen Stelle jedenfalls immer mal wieder das Herz aufgegangen, auch, wenn mir Charlies Handlungsstrang vielleicht doch etwas zu schnell vorangeschritten ist. Allerdings spielt das Buch eben nur über das eine Wochenende und während ich es durchaus realistisch finde, dass Freunde über ihren Schatten springen und zueinander finden, so hat sich Charlie für meinen Geschmack etwas zu schnell in ihre Angebetete verliebt.

Fazit? 
Obwohl ich das Buch an einem Tag verschlungen habe und sehr, sehr gerne mochte, ist es irgendwie kein fünf Sterne Buch für mich – aber fragt mich nicht wieso, ich kann es nicht so wirklich benennen. Es gibt hier und da Kleinigkeiten, die mich zwar nicht wirklich stören, mir aber aufgefallen sind. Nichtsdestotrotz bietet  Queens of Geek neben grandioser, nerdiger Unterhaltung vor allem eine schöne Präsentation von Freundschaft, (Selbst)Liebe und so viel mehr und ist damit für mich eine klare Empfehlung.

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missflowerbooks avatar

Rezension zu "Queens of Geek" von Jen Wilde

Queens of Geek von Jen Wilde
missflowerbookvor 7 Monaten

In diesem Buch geht es um die drei besten Freunde Charlie, Taylor und Jamie die sich auf einer Convention befinden. Alle drei erleben dort ihre persönlichen, kleinen Abenteuer. Die Geschichte wird abwechselnd aus Charlies und Taylors Sicht geschrieben.

Charlie und Taylor sind ziemlich verschieden. Charlie ist extrovertiert und ein YouTube-Star mit ihren 3 Millionen Abonnenten. Ebenso hat sie gerade erst in einem Film mitgespielt. Taylor hingegen ist sehr introvertiert und generell sehr Ängstlich gegenüber anderen Personen.

Da ich nicht spoilern möchte, erzähle ich nichts über die Geschehnisse in dem Buch.
Was mir gut gefallen hat war, dass Charlie und Taylor sehr authentisch rüber kamen und auch wirklich gut beschrieben wurden, sodass man sich ein gutes Bild über die beiden und auch Jamie machen konnte. Ebenso haben die nerdigen Textpassagen einen viel mehr in die Geschichte einbezogen, da man sich dort identifizieren konnte mit den Protagonisten.

''That's epic!'' Mandy says. ''I love those movies. I haven't read the books, though.'' My eyes widen. ''You gotta! They're the best books ever written! They changed my life. I mean, the movies are life-changingly awesome, too, but the books are where the true magic happens.''

Ebenso hat mir die Entwicklung der drei wirklich gut gefallen. Jeder von den dreien hat sich verändert in diesen Tagen auf der Convention und es war super schön das mitzuerleben bzw. mitzulesen. Die Geschichte ging auch nicht zu schnell voran, sondern war in einem angenehmen Erzähltempo ohne Holpersteine. Dieses Buch war rundum ausgeglichen. Es gab einen spannenden, chaotischen (positiv) Höhepunkt, wo man mitfiebern konnte und gab auch eine Auflösung, sodass man beim beenden des Buchs keine Fragen mehr offen hatte, was ich als sehr positiv empfand.

Mein liebstes Zitat ist:
''For the first time, I'm not totally alone in my weirdness. My weird is normal here. My weird is embraced, accepted, and expected. You guys, I'm starting to love my weird.''


Mein Fazit:
Für Nerds die auf kleine Liebesgeschichten und der Findung des Selbstvertrauen stehen, ein absolutes Highlight.
Von mir hat das Buch fünf von fünf Sterne bekommen.

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Schlauris avatar

Rezension zu "Queens of Geek" von Jen Wilde

Großartige Geschichte über sich selber zu lieben und zu akzeptieren !
Schlaurivor einem Jahr

Ich bin so unglaublich verliebt in dieses Buch! Es war auch nicht das erste und letztes mal, dass ich diese Geschichte gelesen habe...

Selbstakzeptanz, sich selber so zu mögen wie und wer man ist, ist nur eines der wenigen und super wichtigen Themen die in diesem Buch angesprochen werden.

In der Geschichte geht es um Taylor, Jamie und Charlie. Drei Freunde, drei Nerds. Alle drei Verbringen gemeinsam ein Wochenende auf der Supacon, das Event für alle Comic-Fanatiker, Filmverliebten, Gamer und naja eben Nerds ;D

Charlie ist Youtuberin und ist über Nacht ziemlich durchgestartet und hat jetzt sogar schon ihren ersten Film im Kasten. Am Set hat sie damals Reese (ein bekannter Schauspieler) kennen- und ziemlich schnell auch lieben gelernt. Die beiden wurden durch die Fan zu "Chase". Ab da an stand die Beziehung nur noch in der Öffentlichkeit...

Reese ist ein Ar***. Sorry. Aber es ist wirklich so. Er ist das typische Beispiel dafür, wenn Schauspielern und Menschen die in der Öffentlichkeit stehen, der Ruhm zu Kopf steigt. Denn Reese ist wirklich einfach nur egoistisch und auf sich selbst fokussiert. Er hat Charlie betrogen und ihm ist nur wichtig, dass die Presse und die Fans weiterhin an "Chase" glauben, damit sie als Paar weiterhin im Internet trenden... einfach unglaublich dieser Typ und zwar im negativen Sinne.

Charlie ist super. Sie macht ihr Ding und sie ist stark und eigenwillig und sie steht dazu, dass sie nicht nur auf Jungs steht, sondern dass sie das gleiche Geschlecht ebenfalls anziehend findet. Auf der Supacon lernt sie Alyssa kennen und eins führt zum anderen...
Doch natürlich verläuft nichts ohne genug Problematiken.

Taylor und Jamie sind schon seit einigen Jahren beste Freunde, aber beide sind auch schon seit fast genau der selben Zeit in einander verliebt...

Taylor ist ein Mädchen mit dem sich bestimmt einige identifizieren können. Denn Taylor hat Ängste, manchmal sogar Panikattacke. Fremde Situationen, neue Menschen, all die Alltäglichen Dinge machen ihr eine Heidenangst. Doch auf der Supacon lernt Taylor sich ihren Ängsten zu stellen und das es okay ist, anders zu sein und dass es da draußen Menschen gibt, die die gleichen Ängste haben..

Lest dieses Buch, verliebt euch in die Geschichte und Charaktere, so wie es mir gegangen ist und lasst euch einfach mitreißen :) Übrigens ist das englisch auch sehr einfach zu verstehen :)

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