Junying Kirk

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Alle Bücher von Junying Kirk

Junying KirkTrials of Life (Journey to the West)
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Trials of Life (Journey to the West)
Trials of Life (Journey to the West)
 (1)
Erschienen am 07.08.2013
Junying KirkThe Same Moon (Journey To The West)
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The Same Moon (Journey To The West)
The Same Moon (Journey To The West)
 (1)
Erschienen am 10.12.2012

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Rezension zu "Trials of Life (Journey to the West)" von Junying Kirk

Hmm die Zweite
pieggyvor 3 Jahren

Info: Die Rezension wurde im November 2013 geschrieben. Mittlerweile sind meine Rezensionen anders aufgebaut.
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ACHTUNG: Rezension enthält Spoiler!!!!


Dank der Autorin Junying Kirk, bin ich auf dieses Buch und generell die Serie aufmerksam geworden (Habe Teil 2- Trials of Life gewonnen).

Bevor ich Trials of Life zu lesen begonnen hatte, bin ich davon ausgegangen, das dieses Buch genauso, wie Teil 1, geschrieben ist. Ich wurde eines besseren belehrt. Trials of Life ist aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Es ist nicht mehr nur Pearl, die dem Leser ihre Gefühle, Gedanken und all die Situationen, die sie durchlebt „zeigt“. Nun sind es auch ihr Ehemann, ihre Kollegen und viele weitere Menschen, die dem Leser einen Einblick in deren Leben und in die verschiedenen Szenen erlauben.

Das Buch geht genauso weiter, wie es in Teil 1 geendet hat- mit Pearls Leben. Das Leben einer Frau, die es liebt in Großbritannien zu leben, die sich verliebt, die auf Jobsuche ist und noch immer versucht ihre Tochter zu sich nach Großbritannien zu holen.

Ich mochte die ersten Kapitel des Buches, welche hauptsächlich in der Sichtweise von Pearl und ihres (bald-) Ehemannes geschrieben ist. Es war interessant herauszufinden, wie die beiden sich kennengelernt und sich ineinander verliebt haben. Ebenso hatte man einen Einblick in ihre Jobsuche und die daraus resultierenden Vorstellungsgespräche, insbesondere jenes Gespräch für den Job, den sie unbedingt haben wollte. Für mich war dieses Buch besser, als das letztere, wenn man die Emotionale Seite bedenkt. Pearl hat eine Seite gezeigt, die ich in Teil 1 vermisst habe. Es war viel einfacher die Charaktere des Buches zu lieben oder zu hassen, nur weil die Beschreibung von Gefühlen, Charakteren und Situationen ausführlicher war. Dieses Buch war eher über die Figuren des Buches und weniger über die Umgebung.

Ungefähr in der Mitte des Buches hat sich die Geschichte geändert. Es war nun nicht mehr Pearls Geschichte. Der Fokus lag nun auf ihr Kollege namens Dick mit dem Pearl arbeiten und mit dem sie auf Grund ihres Jobs nach China reisen musste. Der Leser hatte die Möglichkeit herauszufinden, was für ein Mann Dick war, wie sein Leben bislang verlief (von seiner Kindheit bis zu dem Mann, der er am Ende war), was er bevorzugt ausübte, seine Karriere und wie er die Dinge, die er erreicht hat eben erreicht hat, usw. Von Anfang an, war er jemand, den ich nicht mochte und es war einfach ihm gegenüber keine Sympathie aufzubauen. Er war Alkoholiker und war eine- so genannte- männliche Hure. Dick war offensichtlich ein Intelligenter Mann, jedoch konnte er kein Mitgefühl anderen Leuten gegenüber empfinden. Er hatte keine Ahnung davon, wie man Menschen richtig behandelt und wusste auch nicht, dass man Leute auch mit Worten verletzen kann. Ich glaube Dick hatte nicht nur ein Problem mit Alkohol sondern hatte auch eine Psychische Erkrankung, welche ihn zu dem meist gehassten Mann bei den Leuten machte, die ihn kannten.

Weil Dick und Pearl nicht miteinander auskamen und auch eine Auseinandersetzung hatten in China, entschied sich Pearl gegen Dick vorzugehen. Das Resultat davon war, dass sich beide im Gericht wiedersahen. Es war Pearl vs. Dick in den letzten Kapiteln des Buches. Diese Kapitel wurden aus den Blickwinkeln der offensichtlichen Personen geschrieben, sowie aus jeden Sichtweisen von Anwälten und möglichen Zeugen (Chefs, Kollegen, usw.). Nicht nur hatte man einen Einblick in die Arbeit der verschiedenen Personen, man hatte auch die Möglichkeit die Personen ein wenig näher kennen zu lernen. Die Gespräche der einzelnen Personen miteinander, sowie die Anhörung im Gericht wurden in den Kapiteln erwähnt. Am Ende hat nicht wirklich jemand diesen Fall gewonnen oder verloren, auch wenn Pearl im Nachhinein den Job, den sie unbedingt wollte, aufgab.

Während Pearl dies alles im Nachhinein hinter sich ließ, arbeiten ging und ihre Tochter bei sich in Großbritannien hatte, hatte Dick nicht so viel Glück mit seinem Leben.

Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, kann ich erneut sagen, dass es gut geschrieben ist. Wie ich schon vorher erwähnt habe, war es diesmal viel einfacher die Personen in dem Buch zu lieben oder zu hassen, weil der Fokus eben mehr auf den Personen lag.

Jedoch waren auch in dem Buch einige Dinge, die ich nicht so sehr mochte und deshalb Einfluss auf die Bewertung haben.

Zuerst denke ich, wäre es für mich einfacher gewesen die Lovestory von Pearl und Andrew an den Anfang zu setzen. Als ich anfing das Buch zu lesen und Andrew erwähnt wurde, habe ich mich dauernd gefragt: Wer ist Andrew? Wo kommt er her? (Er wurde im ersten Buch ja nicht erwähnt und war dann auf einmal im Zweiten da) Wo haben die beiden sich getroffen? Wie haben sie sich verliebt? Es wurde alles hier und da aufgedeckt, aber zwischendrin gab es dann eben auch andere Szenen. Aber es ist ok. Es ist nichts, was jetzt unbedingt geändert werden müsste.
Ebenso hab ich mich gewundert, warum die Beziehung zu ihrer Tochter nicht wirklich erwähnt wurde. Erst am Ende des Buches erfährt der Leser, dass ihre Tochter nach Großbritannien kam und dort mit den beiden lebte und auch, dass die Beziehung etwas schwierig zwischen Mutter und Tochter ist. Keine richtigen Infos über die beiden und das Leben miteinander, gab es. Ich hoffe, dass ich im nächsten Buch mehr über die Beziehung der beiden herausfinde.

Über Dicks Geschichte- es war interessant und nett zu lesen, aber für mich ist die Serie über Pearl, also wäre es vielleicht besser gewesen das ganze Buch in Pearls und Andrews Blickwinkel zu schreiben und Dicks Geschichte in einem eigenständigen Buch zu haben oder… Ich weiß auch nicht. Es war nicht schlecht Dicks Geschichte gelesen zu haben, aber es ist eben Pearls Story und nicht seine. Im Grunde kann ich mich nicht entscheiden, ob es besser wäre Dicks Geschichte darin oder eben nicht darin zu haben.

Am Ende des Buches fing ich an Pearl nicht mehr zu mögen. Als sie im Gericht war, kam sie so rüber, als würde sie Schauspielern. Sie hatte zwei Zusammenbrüche, die ich nicht nachvollziehen konnte. Ich meine- Sie war die ganze Zeit eine starke, Selbstbewusste Frau. Sie hat Dinge/ Situationen erlebt, die viel schlimmer waren, als das, was Dick getan hat (Er hat sie nicht Vergewaltigt, nicht einmal berührt. Dick hat lediglich einige Dinge gesagt und getan, die nicht in Ordnung waren. Pearl wusste, wie er tickt und wurde auch von anderen gewarnt, aber dennoch war sie so naiv und dumm all das, was er gesagt hat zu glauben). Also einen Zusammenbruch zu haben wegen Dick, finde ich einfach albern. Sie hatte keine Zusammenbrüche zuvor, obwohl sie mit dem Tod, Problemen verschiedenster Art und der Vergewaltigung zu kämpfen hatte. Also wie ich schon erwähnt habe, kann ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen. Auch Glücklich und in Feierlaune zu sein, weil jemand Tod ist, ist etwas, das ich überhaupt nicht in Ordnung finde- egal ob im realen Leben oder eben im Buch. Er war krank und bekam keine Hilfe- jemand hätte ihn in eine Psychiatrische Klinik /Entzugsklinik schicken sollen. Aber sich zu freuen über den Tod von jemanden, der „nur“ unangebrachte Dinge gesagt hat, ist in meinen Augen nicht menschenfreundlich. Der Kerl hat niemanden ermordet oder vergewaltigt und demnach gibt es keinen Grund seinen Tod zu feiern.

Wie auch immer- Ich möchte weiterhin erfahren, wie Pearls Leben sich weiter entwickelt. Welchen Job sie dann ausübt und ob sie noch immer mit Andrew zusammen ist. Vielleicht gibt es auch mehr Informationen über ihre Hochzeit und die Beziehung zu ihrer Tochter.

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pieggys avatar

Rezension zu "The Same Moon (Journey To The West)" von Junying Kirk

Hmm...
pieggyvor 3 Jahren

Info: Rezension wurde im Oktober 2013 geschrieben. Mittlerweile sind meine Rezensionen anders aufgebaut :)
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ACHTUNG: Rezension enthält Spoiler !!!!!!

Dank der Autorin Junying Kirk, dessen 2. Buch ich gewonnen habe, bin ich auf diese Serie aufmerksam geworden. Den ersten Teil habe ich erworben und gelesen, obwohl mir die Autorin mitgeteilt hat, dass es auch möglich wäre, die Bücher einzeln zu lesen.

Als ich das Buch zu lesen begonnen hatte, war ich erst einmal verwirrt. Die Zeiten änderten sich und so sprang man von 1981 zurück zu 1980 und dann wieder ins Jahr 1981. An diese Art des Schreibens habe ich mich aber schnell gewöhnt.

Das Buch ist aus der Sicht der Hauptperson (Pearl Zhang) geschrieben und ermöglicht dem Leser so, einen Einblick in ihr Leben in China und England zu bekommen. In jenes Leben, das sie hatte, während sie in einem Land (China) aufwuchs, von dem ich bislang kaum Kenntnis hatte. Herauszufinden, wie die Chinesen in den 1980er Jahren (auch vor- und nachher) gelebt und gedacht haben, war sehr interessant, aber zugleich auch etwas, dass ich nicht mochte. In meinen Augen war die Hauptperson- Pearl- wie gefangen. Sie war so offen, neugierig und hat sich für das Reisen, für Bücher und Musik interessiert, konnte aber die Leidenschaft für die Dinge, die sie liebte und die an ihr lagen, nie befriedigen, eben weil es zu dieser Zeit nicht erlaubt war. Irgendwie war sie nur darauf getrimmt die beste in der Schule, sowie im Studium und später auch im Job, zu sein. Glücklicherweise bekam sie einige Zeit später die Chance das Land zu verlassen und so all die Dinge zu tun, die sie immer tun wollte.

Nachdem sie sich als Teenager in Yu verliebt hatte und er diese erwiderte, hoffte ich, dass dieses Buch ein wenig Romantisch sein würde, auch wenn Pearls Eltern die Beziehung der beiden nicht genehmigten und ihr verboten hatten Yu wieder zu sehen. Die ganze Zeit habe ich gehofft, dass die beiden einen Weg finden würden, bis eben zu diesem tragischen Moment. Durch das ganze Buch hindurch hatte ich das Gefühl, als wäre Yu der einzige, der Pearl wirklich geliebt und den sie wirklich geliebt hat. Pearl war zwar zu anderen Männern hingezogen, hatte Beziehungen und war auch verheiratet (und hat ein Kind), doch meiner Meinung nach war Yu der einzige, den sie jemals richtig liebte und der sie so behandelt hat, wie ein Mädchen behandelt werden sollte.

Bevor sie nach Großbritannien kam, war es ihr vor und nach ihrer Hochzeit endlich möglich ein wenig durch China zu reisen. Leider wurde dies unmöglich, als sie Schwanger wurde und sich um ihr Kind kümmern musste, was natürlich nicht schlecht ist. Jedoch hielt es sie erneut davon ab, die Dinge zu tun, die sie liebte und erst begonnen hatte auszuüben.

In Großbritannien fing Pearl an sich zu verändern und sich der Britischen Kultur anzupassen. Nicht nur war es ihr möglich endlich Büchereien zu besuchen und so viele Bücher zu lesen, sie nahm ebenso an Partys teil und reiste durch Europa- Frankreich, Deutschland, Österreich, usw. Sie lernte viele verschiedene Menschen diverser Nationalitäten kennen und hatte so die Möglichkeit einen Einblick in die verschiedenen Lebens- und Denkweisen zu bekommen, die jede Kultur mit sich bringt. Ich würde sagen, dass Großbritannien für sie die Chance war frei zu sein. Frei zu sein, um so zu leben, wie sie es wollte und um das Leben ein wenig zu genießen. Niemand war da, der ihr sagte, was sie zu tun und zu lassen hatte (zumindest, wenn sie niemanden erlaubt hätte/hat, dies zu tun) oder ihr sagte, was richtig oder was falsch ist. Sie konnte ihre eigene Meinung bilden, was ihr in China nicht wirklich möglich gewesen wäre. Am Ende ihres Studiums in Schottland und England musste Pearl sich entscheiden, ob sie zurück nach China geht oder in England bleiben möchte. Diese Entscheidung wurde einfacher, als sich die Technik sich stetig weiterentwickelte und das Reisen in den 1990er Jahren einfacher machte. So konnte sie ihr Kind und den Rest der Familie regelmäßig besuchen.

Das Buch selber zeigt dem Leser, wie Pearl versucht mit dem Leben, der Liebe, dem Tod, den Männern, den Einfluss von Familie, Freunden, der Kultur und Politik, sowie mit Finanziellen Problemen, zurecht zu kommen.

Für mich ist es ein gut geschriebenes Buch mit vielen Details. Es war nett zu lesen, was Pearl erleben musste und, wie sie die Situationen meisterte, was jedoch nicht heißt, dass alles, was sie tat, eine gute Entscheidung war. Aber es zeigt einen Menschen, der vielleicht „perfekt“ im Studium war, aber im realen Leben eben nicht perfekt ist (wie jeder andere Mensch auch).

Nun, nachdem ich The Same Moon gelesen habe, würde ich es als eine Mischung aus Biografie, Tagebuch, Reiseführer und Geschichte (Kultur und Politik) bezeichnen.

Der Grund, warum ich das Buch nicht höher bewerte ist, dass es so viele verschiedene Charaktere aufweist, von denen einige vielleicht nicht unbedingt genannt werden hätten müssen. Ebenso hätte ich mir gewünscht, dass Pearl ein wenig emotionaler reagiert. Jedes Mal, wenn ich dachte- endlich zeigt sie Emotionen-, änderte sich die Szene und deshalb wirkte sie manchmal etwas kaltherzig auf mich. Der stetige Szenenwechsel ist ebenso ein Grund. In der ersten Hälfte war es ok, aber in der zweiten Hälfte wechselten die Szenen so oft- Szene hier, Szene dort, Szene hier, usw.

Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass das Buch ganz okay ist und ich auf jeden Fall Teil 2 lesen werde, um herauszufinden, wie Pearls Leben weitergeht, ob sie schlussendlich die wahre Liebe findet, wie/ ob sie sich verändert und wie die Beziehung zu ihrer Tochter sich entwickelt.

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