Edith Wannags

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Edith Wannags

Edith Wannags lebt seit ihrer Geburt im Jahr 1946 in einem Weiler im oberen Kochertal. Aufgewachsen in einem kleinen Wirtshaus einer ländlichen Großfamilie, war sie geprägt von vielfältigen Einflüssen. Schon als Kind hörte sie gerne den Geschichten der Erwachsenen zu, wobei sie nicht nur das Was, sondern immer auch das Warum interessierte. Bald begann sie, alte Überlieferungen aufzuschreiben. Dabei wurde ihr heimatkundliches Interesse immer intensiver. Eine weitere Leidenschaft bewegt die Autorin: Musik und Gesang. Im Haus ihrer Großeltern war oft musiziert und gesungen worden. Durch den Vater, einen in Süddeutschland »gestrandeten« Seemann, kamen weitere musikalische Einflüsse ins Haus. Auch kannte man keine Berührungsängste mit Fremden, auch nicht mit farbigen amerikanischen Soldaten. Anfang der 1980er Jahre sang Edith Wannags einige Jahre lang als einzige Weiße in einem schwarzamerikanischen Gospelchor. 1992 gründete sie »Joy of Gospel«, den ersten weißen Gospelchor im Ostalbkreis und gab mit ihm ausschließlich Benefizkonzerte. Nach sechs Jahren bereitete der Krebs ihrer Chorarbeit ein jähes Ende, doch nicht ihren Leidenschaften. Edith Wannags sang weiter, inzwischen Blues und Jazz-Standards, immer wieder unterbrochen von gesundheitlichen und anderen Tiefschlägen. Auch ihr ehrenamtliches Engagement im Untergröninger Heimatverein betreibt sie gemeinsam mit ihrem Mann unbeirrt weiter. Mit Begeisterung taucht sie ab in die Vergangenheit auch, um die Gegenwart besser verstehen zu können.

Alle Bücher von Edith Wannags

Edith WannagsPfauenmagd und Hirtenschuster
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Pfauenmagd und Hirtenschuster
Pfauenmagd und Hirtenschuster
 (10)
Erschienen am 24.10.2013
Edith WannagsEs geht eine alte Sage...
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Es geht eine alte Sage...
Es geht eine alte Sage...
 (0)
Erschienen am 16.09.2011

Neue Rezensionen zu Edith Wannags

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Tigerbaers avatar

Rezension zu "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags

Pfauenmagd und Hirtenschuster
Tigerbaervor 4 Jahren

Dank einer Leserunde durfte ich "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags lesen.

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Die Autorin zeichnet ein für mein Empfinden authentisches Bild der damaligen Zeit und entführt mich in eine Epoche und ein Umfeld, über das ich bisher noch nicht viel gelesen habe.
Der Erzählstil ist ruhig und ähnlich beschaulich, wie die Gegend in der die Handlung spielt. Anfangs hatte ich ein wenig mit diesem langsamen Tempo zu kämpfen, da ich sonst rasantere Geschichten gewohnt bin, aber ein gemütlicher Spaziergang hat ja auch seinen ganz eigenen Reiz und man sieht viel mehr von der Umgebung.

Von mir gibt es vier Sterne und ein Danke, dass ich mitlesen durfte.

Kommentare: 1
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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags

Ich vergebe: 4 von 5 Sterne
ChattysBuecherblogvor 4 Jahren

Meine Rezension zu "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags

1. Klappentext

Man schreibt das Jahr 1850. In Neubronn, einem Bauerndorf am Rande der Ostalb, wird ein Wanderschuster als Gänsehirt angestellt. Obwohl die große Hungersnot vorüber ist und in Württemberg relative Ruhe herrscht, haben die Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Obrigkeitsdenken, Aberglaube, überkommene Sitten und Bräuche erschweren den ohnehin harten Alltag. Als sich der Hirtenschuster in die Großmagd vom Pfauenhof verliebt, ist Kummer zunächst unvermeidbar, denn für Besitzlose ist der Traum vom Eheglück nahezu aussichtslos – ohne das nötige Geld gibt’s keine Heiratsbewilligung. Doch Steffe, der allseits beliebte und zupackende Hirtenschuster, schafft es, alle Widerstände zu überwinden.

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2. Meine Meinung:

Zum Cover:  Hätte ich dieses Buch nicht in einer Leserunde gewonnen, wäre mir das Cover wohl nicht für einen historischen Roman ins Auge gefallen.  Für mich wirkt es wie aus einem Kirchenblatt.

Zu den Protagonisten und Örtlichkeiten: Gut dargestellt, jedoch hätte ich mir zeitweise etwas mehr Details gewünscht. Ein bisschen mehr Äußerlichkeiten haben wir gefehlt.

Zum Schreibstil: Nicht zu modern, aber auch nicht altmodisch. Für die damalige Zeit passend.

Zur Geschichte: Da ich immer auf der Suche nach historischen Romanen aus meiner Gegend bin, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Als historisch interessierter Leser, wusste ich natürlich schon von den Problemen, die Württemberg hatte. Umso schöner war es, eine kleine versteckte Liebesgeschichte mit historischen Hintergründen zu lesen. Ich habe mich sofort mit der Geschichte wohlgefühlt und konnte das Buch auch kaum aus den Händen legen.

Ich hoffe, dass noch viele Nachfolger erscheinen werden.

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3. Preis/Leistung:

als Taschenbuch für 14,80

280 Seiten

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4. Leseempfehlung

für historisch interessierte Leser, wobei mich der Preis doch etwas irritiert.

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Rezension zu "Pfauenmagd und Hirtenschuster" von Edith Wannags

Ruhig
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Die Autorin bezieht sich in ihren Roman auf weitgehende wahre Begebenheit. Erzählt wird die Geschichte von Steffe, der in Neubronn als  Hirte arbeitet. Er ist in Dorf beliebt. Jedoch verliebt er sich in Großmagd des Pfauenhofes. Eine Hochzeit ist eigentlich nicht möglich, Steffe gibt aber nicht auf....
Edith Wannags beschreibt mit sehr schönen Worten das Leben von damals.  Schönes, wie Schwieriges wird sehr unterhaltsam zum Ausdruck gebracht. Es werden keine großen Worte benutzt, es geschieht nichts Ergreifendes, auch eine große Spannung fehlt. Und trotzdem ist es schön zu lesen oder vielleicht gerade deshalb. Mir hat die Ruhe, die der Roman ausstrahlt gut getan, es ist eine Mischung aus Heimatroman und geschichtlichen Beschreibung. Wer dies sucht, den wird der Roman vielleicht gefallen.

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Gespräche aus der Community

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Einhorn_Verlags avatar
Liebe Leser/innen,

wir verschenken zehn Rezensionsexemplare des historischen Romans "Pfauenmagd & Hirtenschuster". Edith Wannags Buch basiert auf einer weitgehend authentischen Begebenheit in einer Epoche, die Romantik genannt wird, aber nicht immer romantisch war. Sie verschweigt nicht die Missstände, zeichnet aber dennoch ein lebensfrohes Bild vom Alltag in der "guten alten Zeit".

Zum Inhalt:

Man schreibt das Jahr 1850. In Neubronn, einem Bauerndorf am Rande der Ostalb in Baden-Württemberg, wird ein Wanderschuster als Gänsehirt angestellt. Obwohl die große Hungersnot vorüber ist und in Württemberg relative Ruhe herrscht, haben die Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Obrigkeitsdenken, Aberglaube, überkommene Sitten und Bräuche erschweren den ohnehin harten Alltag. Als sich der Hirtenschuster in die Großmagd vom Pfauenhof verliebt, ist Kummer zunächst unvermeidbar, denn für Besitzlose ist der Traum vom Eheglück nahezu aussichtslos – ohne das nötige Geld gibt’s keine Heiratsbewilligung. Doch Steffe, der allseits beliebte und zupackende Hirtenschuster, schafft es, alle Widerstände zu überwinden.

Über die Autorin:

Edith Wannags lebt seit ihrer Geburt im Jahr 1946 in einem Weiler im oberen Kochertal. Aufgewachsen in einem kleinen Wirtshaus einer ländlichen Großfamilie, war sie geprägt von vielfältigen Einflüssen. Schon als Kind hörte sie gerne den Geschichten der Erwachsenen zu, wobei sie nicht nur das Was, sondern immer auch das Warum interessierte. Bald begann sie, alte Überlieferungen aufzuschreiben. Dabei wurde ihr heimatkundliches Interesse immer intensiver. Eine weitere Leidenschaft bewegt die Autorin: Musik und Gesang. Im Haus ihrer Großeltern war oft musiziert und gesungen worden. Durch den Vater, einen in Süddeutschland »gestrandeten« Seemann, kamen weitere musikalische Einflüsse ins Haus. Auch kannte man keine Berührungsängste mit Fremden, auch nicht mit farbigen amerikanischen Soldaten. Anfang der 1980er Jahre sang Edith Wannags einige Jahre lang als einzige Weiße in einem schwarzamerikanischen Gospelchor. 1992 gründete sie »Joy of Gospel«, den ersten weißen Gospelchor im Ostalbkreis und gab mit ihm ausschließlich Benefizkonzerte. Nach sechs Jahren bereitete der Krebs ihrer Chorarbeit ein jähes Ende, doch nicht ihren Leidenschaften. Edith Wannags sang weiter, inzwischen Blues und Jazz-Standards, immer wieder unterbrochen von gesundheitlichen und anderen Tiefschlägen. Auch ihr ehrenamtliches Engagement im Untergröninger Heimatverein betreibt sie gemeinsam mit ihrem Mann unbeirrt weiter. Mit Begeisterung taucht sie ab in die Vergangenheit auch, um die Gegenwart besser verstehen zu können.

Die Leserunde wird vom Verlag begleitet. Wir leiten sehr gerne auch Fragen an die Autorin weiter, freuen uns auf einen regen Austausch und sind schon sehr auf eure Meinung zum Buch gespannt.
ChattysBuecherblogs avatar
Letzter Beitrag von  ChattysBuecherblogvor 4 Jahren
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in 13 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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