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trollchen

vor 6 Monaten

Hauptteil: Seite 123-340
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Hui, das geht ja Schlag auf Schlag, ich bin echt ein wenig geülättet, es sind mir immer noch viele Akteure, wo ich noch nicht weiss, wo es hinführen soll?
Andreas scheint ja jetzt sein Glück gefunden zu haben, nur versteh ich nicht, warum es in dem Buch so viel zu suchen hat? Aber vielleicht kommt es noch, was die Medizinstudentin da verloren hat? Vielleicht soll sie mit Sebastian nach seinem Vater suchen? Man wird es sehen!
Leonid, das ist ja ganz schön kryptisch, da finde ich auch nicht recht den Sinn, denn meist ist es mir zu kryptisch geschrieben, nicht so ausführlich, wie ich esmag, um es zu verstehen, aber vielleicht wird es ja alles aufgeklärt am Ende des Buches?
Die Idee von diesem Projekt find ich gut, aber ich kann mir nicht vorstellen, warum alle zweitsausend Menschen dort freiwillig bleiben? Was ist das angenehme, was dieses Leben ausmacht? Gibt es alles, was die Menschen brauchen zu kaufen, haben sie alles, um glücklich zu sein? Ich werd es lesen und ich hoffe, es wird alles gut beantwortet.
Was mir gut gefällt, sind die Sprüche, die immer ein Kapitel überschreiben, sie passen jedenfalls immer gut zum Inhalt des Kapitels und sind auch sehr gut ausgewählt, denn sie sind auch sehr wahr!
Bin gespannt, wie es weitergeht!

PeterBogardt

vor 6 Monaten

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@trollchen

Ich hoffe auch, dass es gut beantwortet wird ;)
Es ist auf jeden Fall ein Punkt, über den man viel diskutieren kann. Die Idee als solche, und ob sie ausführlich genug ist, oder ob es dann zu weit weg führt vom Fokus des Romans.
Wenn Leonid kryptisch ist, dann habe ich alles richtig gemacht (siehe Beruf).. Aber keine Sorge, er wird noch etwas menschlicher ;)

Gelinde

vor 6 Monaten

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Oh man in diesem Abschnitt ist ja eignes geboten, jetzt muss ich leider ganz viel schreiben.

-Sebastian und Agathe werden ein Paar (Für manche Menschen gibt es immer noch Standesunterschiede)

--Ist Boris, der Märchenonkel (Wadim?), wie ist er dann entkommen?

--Also die Aussteigergeschichte gibt es ja öfters. Ich störe mich immer daran, auch jetzt hier bei Andreas, dass jeder (Sesselpupser, Bürohengst, Wissenschaftler, Kopfdenker) denkt das ist so einfach. Das bisschen Sägen oder Hämmern. Dabei haben die keine handwerklichen Fähigkeiten oder irgendeine Ahnung von „Gartenbau und Viehzucht“. Sie kennen das Klima und den Boden nicht, wollen sich alles anlesen (Zeit) und dann auch noch selber machen ☻.

Dass Agatha ein Gespräch, das eine Freundin belauscht hat (Spion-Mord-Sibirien) über email an den Vater ihres Freundes, den sie nicht mal kennt weitergibt, finde ich auch ein bisschen überzogen (vermutlich brauchst du das aber für die Geschichte, damit Andreas sich Gedanken macht..)

Und was mir auch noch fehlt:
Was „predigt“ dieser Saworjan eigentlich? Seine Lehre und wie das alles ablaufen soll ist mir unklar. (Tja und bei dem Lichterfest erfahren wir dann ja auch nicht mehr).

-Dieses „Anajenis“ ist also beileibe nicht dieser „freiwillige Ort“ als der er dem Wissenschaftler Koslow, verkauft werden soll. Das ist ein Gefängnis mit Dreiklassen Gesellschaft, (Mittelalter gemixt mit Moderne) und wenn du zur untersten gehörst bist du im Grunde nichts als ein Sklave. Und auch die höheren Söldner, können nach den Gedanken von Leonid nicht mehr aussteigen – siehe Morde.
Soll dies ein Ort werden an dem sich ein paar wenige beim Weltuntergang zurückziehen können, weil dies der einzige Ort ist der noch lebensfähig bleibt?
Oder :
Es soll für teures Geld als solcher verkauft werden?

-Leonid macht sich eh weit mehr Gedanken als er zeigt. Apropos Leonid: in Kapitel 25 „verteidigt“ er sich ja filmreif – ganz schön dick aufgetragen.
Und Igor ist in seinen Augen eine tickende Zeitbombe.
Vermutlich die gesamte Stadt.

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deidree

vor 6 Monaten

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annlu schreibt:
Bei uns im Dialekt gibt es eine Bezeichnung für solche Momente - da frage ich doch gleich mal in die Runde, ob noch jemand Namen dafür kennt???

Wir nennen solche Momente "ein Luftloch schauen" oder "ins Narnkastl schaun". :-)
Wie nennt ihr das?

deidree

vor 6 Monaten

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trollchen schreibt:
Was mir gut gefällt, sind die Sprüche, die immer ein Kapitel überschreiben, sie passen jedenfalls immer gut zum Inhalt des Kapitels und sind auch sehr gut ausgewählt, denn sie sind auch sehr wahr!

Stimmt, die habe ich noch gar nicht erwähnt. Aber auch mir sagen diese Sprüche/Zitate zu. Ich stelle mir das als ganz schöne Arbeit vor, für jedes Kapitel das passende zu finden.

deidree

vor 6 Monaten

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Gelinde schreibt:
--Ist Boris, der Märchenonkel (Wadim?), wie ist er dann entkommen?

Genau, da war ja auch noch Boris. Der ist bei mir in die Versenkung gerutscht, aber jetzt da du ihn erwähnst......

deidree

vor 6 Monaten

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annlu schreibt:
Sebastian wird durch Agatha in die Welt des Adels entführt, was ich zwar etwas klischeebehaftet aber ansonsten weitaus spannender fand, als seine bisherigen Abschnitte. Auch dass er sich durch das Studium mit dem Klimawandel befasst, passt ja schon zum Rest der Geschichte.

Sebastian und sein Studium, da könnte natürlich was dran sein, dass er so eine Rolle spielen wird. Ich lass mich mal überraschen.

annlu

vor 6 Monaten

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deidree schreibt:
Wir nennen solche Momente "ein Luftloch schauen" oder "ins Narnkastl schaun". :-) Wie nennt ihr das?

Bei uns gibt es wirklich ein Wort dafür, keine Umschreibung - das muss ich jetzt lautmalerisch schreiben "Schprouzer". Also nichts, was eine sonstige Bedeutung hätte

gusaca

vor 5 Monaten

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Andreas ist wirklich viel zu unvorbereitet und impulsiv in seine Auszeit gestartet.
Das paßt eigentlich gar nicht zu seinem Wesen wie ich ihn bisher eingeschätzt habe.
Gerade in seinem Beruf wird eigentlich alles immer voll durchdacht und durchgeplant.
Was ja schließlich zu seinem Zusammenbruch geführt hat.
Und so schnell ändert man sich nicht.
Ohne die Hilfe seiner NAchbarn hätte er den ersten Winter nicht überlebt.
Wie anders das LEben dort in Sibirien verläuft ist sehr interessant.
Alleine die ZEitvorstellungen bzw. die Zeitbewertung ist schon ganz anders.
Sebastian lernt durch Agatha eine ganz andere Welt kennen.
Er geht souverän damit um. Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut.
Seine Ausführungen über den Klimawandel gehen gut in dem Gesamtzusammenhang des Buches ein.
Das Aghatas Freundin Leonid belauschen kann und auch noch die russische Sprache versteht , ist ja nun ein sehrrrrrrrrrrr großer Zufall und spielt im weiteren Geschehen noch eine Rolle.
Ich weiß noch nicht ob mir das nicht zu kontruiert erscheint.

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Caesing

vor 5 Monaten

Hauptteil: Seite 123-340

In diesem, sehr langen, Hauptteil erfahren wir anfänglich ansatzweise, worum es geht: Irgendwelche (dunklen?) Mächte haben in Sibirien eine Art "Musterkolonie" aufgebaut. Die wird auch immer wieder "Arche" genannt. Wahrscheinlich hat Boris die entdeckt und ist ausgeschaltet worden. Die Menschen hier sollen wahrscheinlich der Kern einer neu aufzubauenden Menschheit nach der im ersten Teil angedeuteten Weltkatastrophe sein. Allerdings sind die Leute nicht ganz freiwillig hier, weg dürfen sie jedenfalls nicht. Andreas ist seinem Burnout entflohen und nach Sibirien ausgewandert. Wie wir vermuten dürfen, irgendwo in die Nähe der "Arche", die Anajenisi heißt, Wiedergeburt. Der Autor gibt uns Einblick in das noch immer sehr harte Leben in Sibirien. Andreas wohnt in einer kleinen Siedlung, deren Einwohner einem Guru hörig sind, der die Wiedergeburt Jesu genannt wird. Da bin ich gespannt, welche Rolle der im Zusammenhang mit den Anajenisi-Machthabern steht.
Sebastian hat seine Traumfrau kennengelernt, eine Adelige aus dem Berliner Umland. Er spielt in den Ereignissen in und um Sibirien (noch) keine Rolle und wird wahrscheinlich später eingeflochten.
Boris wird nicht mehr erwähnt, wahrscheinlich ist er tot. Leonid, der Geheimagent aber wurde von seinen Auftraggebern (wer, bleibt (mir) unklar) als Undervover-Mann nach Anajenisi eingeschleust.
Gegen Ende dieses Teils erfahren wir endlich, worum es im Buch eigentlich geht. Nämlich um den sogenannten Dschanibekow-Effekt. Der russische Kosmonaut Dschanibekow hatte während eines Raumfluges beobachtet, dass eine von ihm herausgedrehte Schraube in der Schwerelosigkeit in regelmäßig/unregelmäßig auftretenden Interwallen ihre Lage im Raum ändert. Plötzlich drehte sich ihr rechter Pol nach links und nach einiger Zeit auch wieder nach rechts. Die Befürchtung ist nun, dass der Erde dasselbe passieren könnte. Es gibt Überlieferungen alter Kulturvölker wie der Ägypter, dass die Sonne plötzlich dort aufging, wo sie unter gegangen war. Das Kippen der Erde würde eine gigantische Katastrophe auslösen und die Welt wahrscheinlich vernichten. Und jetzt wissen wir auch, warum der Titel des Buches "Polarisiert" heißt.
Diesen Kern des Buches finde ich total faszinierend und würdig, einen Science Fiction-Roman oder einen Wissenschaftsthriller daraus zu machen.

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