_Dark_Rose_

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    Cover des Buches Following You (ISBN: 9783966985673)

    Bewertung zu "Following You" von Mika D. Mon

    Following You
    _Dark_Rose_vor 13 Stunden
    Ich habe leider einiges an Kritik

    Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

     

    Viktoria, ihre Freunde nennen sie Kiki, lebt im Goldenen Käfig. Ihr Vater ist der Chef des Familienunternehmens und paranoid. Er hat Angst davor, jemand könne Kiki entführen, um ihn zu erpressen, allerdings ist die große Frage, ob ihm das Angst macht, weil er Kiki verlieren könnte, oder weil es teuer werden würde.

    Kiki will nur wie jede andere 18-jährige sein, ausgehen, Spaß haben, studieren. Doch dann fühlt sie sich auf einmal beobachtet und spürt immer wieder so ein Prickeln im Nacken. Wird sie wirklich verfolgt? Und wenn ja, warum? Was will diese Person von ihr?

     

     

    Ich hatte ehrlich gesagt ein paar Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Ich habe einige Zeit gebraucht um mit Viktoria warm zu werden. Ich kann verstehen, dass sie sich nach Freiheit sehnt und der Aufmerksamkeit und Zuneigung ihres Vaters, allerdings kann ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen. Sie verhält sich immer wieder sehr leichtsinnig, allein schon ihr Alkoholkonsum.

     

    „Er“ – später nennt er sich Seth – beobachtet Viktoria, aber die große Frage ist: warum? Was will „er“ von ihr? Ist sie ein Job oder folgt er ihr, weil er es will? Will er Viktoria für sich? Will er mit ihr eine Beziehung? Sex? Oder möchte er mit ihr ihren Vater erpressen?

     

    Die erste Wendung hatte ich mir schon so gedacht und erwartet, die zweite nicht. Die fand ich richtig schockierend. Ich hatte da so extreme Hass-Gefühle!

    Aber leider hat sich das Buch dann in eine Richtung entwickelt, die nicht wirklich meins war. Ich möchte nicht spoilern, deswegen muss ich recht wage bleiben: Seths Motive bzw. die Erklärung für sein Verhalten und die Hintergründe dazu empfand ich als fadenscheinig. Ich finde, er hätte das ganz anders lösen können.

    Vor allem aber hätte er seine selbstgewählte Aufgabe besser erfüllen können. Gut beim ersten Mal kann man noch sagen, er wusste es vielleicht nicht, aber selbst das ist mit viel Vertrauensbonus, den er sich bei mir definitiv nicht verdient hat, doch beim zweiten Mal gibt es absolut keine Entschuldigung. Er wusste es besser und hat sich trotzdem so verhalten!

     

    Mir ging vieles dann zu schnell. Nachdem das Buch sehr langsam begonnen hat, legte es für mich in einigen Bereichen dann nach der ersten Wendung zu schnell zu viel an Tempo zu. Dadurch konnte ich Viktorias Verhalten, vor allem ihre Gefühle nicht nachvollziehen. Das ging mir einfach zu schnell.

     

    Die letzte Wendung gefiel mir dafür wieder sehr gut. Endlich erfährt man etwas mehr über die Zusammenhänge. Ich fand Ace und Grimm sehr interessant und bin gespannt, ob die auch ihre eigenen Ableger bekommen.

     

     

    Fazit: Für mich war das Buch eine durchwachsene Lektüre. Ich hatte meine Probleme mit den Protagonisten, Seth hat es sich zum Beispiel einige Male mit mir verdorben.

    Am Anfang entwickelt sich die Geschichte sehr langsam, bis dann die erste Bombe fällt. Diese habe ich vorhergesehen und auch so in etwa erwartet, auch wenn Viktoria sich nicht gerade schlau benommen hat. Dann kam die zweite Wendung, an sich fand ich diese Wendung sehr gut, aber für mich hat sich Seth davon nicht mehr erholt. Dann kam die dritte Wendung und er ist noch mehr abgerutscht. Er hätte das auch anders regeln können, hat sich aber für den in meinen Augen schlechtesten Weg entschieden. Immer wieder war er unvorsichtig, wenn nicht gar leichtsinnig, und immer war es Viktoria, die es am Ende ausbaden darf. Sowas regt mich einfach total auf.

    Es gibt noch mehr Wendungen. Teilweise gute, teilweise weniger mein Fall.

    Ich fand es schade, dass das Buch nach der ersten Wendung in manchen Bereichen so schnell geworden ist. Ich konnte gefühlsmäßig nicht mehr folgen, vor allem bei Viktoria.

     

    Erst ganz kurz vor Schluss erfährt man, worum es wirklich geht. Ich hatte schon etwas in der Art vermutet. Trotzdem fand ich das gut. Das Buch endet dann auch mit einem Cliffhanger, allerdings ein „light“-Cliffhanger.

     

    Insgesamt habe ich mich mit dem Buch teilweise echt schwergetan, genauso auch jetzt mit der Bewertung. Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne es denn werden. Letztlich habe ich mich dann für 2,5 entschieden, weil mich einfach einiges gestört hat.

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    Cover des Buches You're My Bright Shelter (ISBN: 9783751970372)

    Bewertung zu "You're My Bright Shelter" von Samantha Tamer

    You're My Bright Shelter
    _Dark_Rose_vor einem Tag
    Ich habe mich anfangs etwas schwergetan, aber das Buch wurde kontinuierlich besser

    Eigentlich wollte Milly nur den Hund ihrer Mitbewohnerin bei deren Ex-Freund abgeben, löst damit aber eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen aus. Streng genommen hat der Ärger schon mit Celia angefangen, Millys Mitbewohnerin, die wegen Betruges im Gefängnis sitzt. Sie hat scheinbar die falschen Leute verärgert und die sind jetzt hinter Milly her. Ihre einzige Chance ist Luke, Celias Ex und ein ehemaliger Elite Soldat. Dummerweise sind sie sich aber äußerst unsympathisch und nur am Streiten. Wird er Milly beschützen?

     

     

    Anfangs sind mit Milly und Luke ziemlich auf den Geist gegangen, die beiden sind nur am Keifen und vor allem Luke verhält sich ziemlich dämlich. Andauernd beschuldigt der Milly irgendetwas getan zu haben, oder mit Celia gemeinsame Sache zu machen und, und, und. Es fehlt eigentlich nur noch, dass er sie beschuldigt die Reinkarnation eines berüchtigten Terroristen zu sein – ja ich übertreibe etwas, aber ehrlich, er wirft quasi pausenlos mit Vorurteilen und Vermutungen um sich.

     

    Milly kann einem echt leid tun. Sie hat schon echt viel durchgemacht und sich mit Celia leider ausgerechnet eine Mitbewohnerin angeschafft, sie alles noch schlimmer macht. Nicht nur, dass sie sie quer durch die Wüste in ein Kaff fahren lässt, um ihren Hund bei ihrem Ex abzuliefern, nein, sie sorgt durch ihre Handlungen auch dafür, dass jemand hinter Milly her ist. Ja, am Fehlstart mit Luke ist sie eindeutig mit Schuld ganz klar, aber es liegt auch nicht komplett an ihr. Luke benimmt sich wirklich doof am Anfang.

    Was ich bei Milly besonders toll finde ist, dass sie eine sexuell selbstbestimmte Frau ist. Sie fällt da aus dem Rahmen und überrascht immer wieder aber gerade das macht sie finde ich interessant und echt cool.

     

    Ich hatte ziemlich bald einen Verdacht, worum es gehen könnte und wo das betreffende Ding versteckt ist und lag damit auch richtig. Das stört mich per se nicht, aber ich fand es schade, dass die Protagonisten nicht einmal ansatzweise auf die Idee gekommen sind, obwohl es doch ziemlich naheliegend war in meinen Augen. 

     

     

    Fazit: Nach dem für mich recht zähen Start, wurde das Buch stetig immer besser. Es kam richtig Spannung auf und die Wendung und das Ende gefielen mir sehr, vor allem auch die Andeutung, dass es einen zweiten Band geben könnte und viel mehr dahintersteckt, als man jetzt glaubt. Ich mag sowas. Es ist kein klassisches offenes Ende, sondern lässt einfach ein paar Hinweise fallen, die einen zum rätseln bringen. Mal schauen, ob ich mit meiner Vermutung auch dieses Mal richtig liege.

    Anfangs gingen mir Luke und Milly auf die Nerven, vor allem Luke. Seine ständigen Unterstellungen und die Streitereien waren mir etwas zu viel. Aber zum Glück hat das Buch dann noch die Kurve gekriegt.

     

    Auf Grund des holprigen Starts und der Tatsache, dass ich recht lange gebraucht habe, um mit Luke und Milly warm zu werden, gibt es von mir 3,5 Sterne. 

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    Cover des Buches Stranger – Du wirst ihm verfallen (ISBN: 9783492062084)

    Bewertung zu "Stranger – Du wirst ihm verfallen" von Michele Campbell

    Stranger – Du wirst ihm verfallen
    _Dark_Rose_vor 2 Tagen
    Die Wendung war interessant, aber davor empfand ich es immer wieder als zu konfus

    Gerade eben noch war Carolines Leben, wenn nicht perfekt, dann zumindest ziemlich nah dran. Doch dann zerbricht innerhalb von wenigen Tagen alles um sie herum. Ihr Mann betrügt sie, sorgt für eine Szene auf der Party, die Carolines Eintrittskarte zurück in den Beruf werden sollte, räumt die Konten leer und lässt sie verzweifelt und allein zurück. In diesem Moment nutzt Aidan seine Chance. Er beobachtet Caroline schon länger und weiß was er will: sie, ihr Geld, ihr Haus, einfach alles. Und ihm ist egal, was er dafür tun muss.

    Oder ist am Ende nichts, wie es scheint?

     

     

    Das Buch ist geprägt von „ich hätte es wissen müssen“ auf Carolines Seite. Dieser Satz taucht so oft auf, dass man ihn irgendwann nicht mehr lesen kann. Aber was hätte sie wissen müssen? Aidan trat in ihr Leben in genau dem Moment, in dem sie am verwundbarsten war. Benutzt er sie? Ist er gefährlich? Ist sie gefährlich? Oder ist ihr Mann gefährlich?

     

    Das Buch ist abwechselnd aus Carolines und Aidans Sicht geschrieben. Das Problem dabei ist, dass sie komplett gegensätzliche Wahrnehmungen haben. Aidan hält sich für zärtlich, Caroline hält ihn für übergriffig. Aidan erzählt von Dingen, die in der gleichen Szene aus Carolines Sicht nicht vorkommen und andersrum. Man fragt sich die ganze Zeit, wer von beiden „lügt“ bzw. irre ist.

    Folgt man Carolines Sicht ist es ganz klar Aidan und Caroline ist das Opfer: ihr Mann ist ein Mistkerl, nimmt auch noch das ganze Geld mit und lässt sie im Regen stehen, woraufhin ihre Tochter auch noch Partei für ihn ergreift und Caroline mit Vorwürfen überhäuft während sie sich mit einem Psychopathen herumschlagen darf.

    Folgt man Aidans Sicht, führt er mit Caroline eine Beziehung und sie bittet ihn um seine Hilfe bei dem „Problem“ mit ihrem Ehemann. Immer wieder ist Caroline zickig und stößt ihn von sich, während Aidan nur versucht ihr seine Liebe zu beweisen.

     

    Alles passt nicht zusammen. Dann kommt die Wendung und man ist endgültig verwirrt. Worum geht es wirklich? Ist Caroline das Opfer? Oder Aidan? Oder Jason? Oder stecken sie alle unter einer Decke? Es gibt so viele Versionen, dass man gar nicht mehr weiß, was man noch glauben soll.

     

     

    Fazit: An sich fand ich die Idee echt gut, aber diese zwei - und später noch mehr - unterschiedlichen Versionen haben mir irgendwann Kopfschmerzen bereitet. Es war zu unterschiedlich. Diese Szenen, die in der einen Version stattfanden, in der anderen nicht, irgendwann wusste ich einfach nicht mehr, was ich noch glauben soll. Ich habe versucht den Durchblick zu bewahren, habe es aber nicht geschafft.

    Weder Caroline noch Aidan waren mir sonderlich sympathisch. Mir ging Caroline mit ihrem ständigen „ich hätte es wissen müssen“ auf die Nerven. Sie verhält sich immer wieder ziemlich leichtsinnig und naiv. Und ich kann ihr Verhalten vor allem nach dem ersten Drittel – manchmal aber auch schon davor – oft nicht nachvollziehen.

    Aidan ist einfach komplett undurchschaubar. Sucht er nur nach Liebe oder ist er gefährlich und krank?

     

    Von mir bekommt das Buch leider nur 2,5 Sterne. Ich fand die Wendung und die Auflösung gut, aber das Buch hat mich zwischendrin immer wieder abgehängt.

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    Cover des Buches Biss zur Mitternachtssonne (ISBN: 9783551584465)

    Bewertung zu "Biss zur Mitternachtssonne" von Stephenie Meyer

    Biss zur Mitternachtssonne
    _Dark_Rose_vor 3 Tagen
    Über 10 Jahre habe ich auf dieses Buch gewartet!

    Edward Cullen ist ein Vampir. 1918 wurde er als 17-jähriger verwandelt und hadert seitdem mit seinem Schicksal. Doch dann ändert sich alles. Sein langweiliges Leben wird von einem einzelnen Menschen, einem Mädchen, gehörig durcheinandergewirbelt. Sie riecht besser, als jeder andere Mensch und scheint ihn geradezu zu verfolgen. Stößt ihn mit der Nase darauf, dass er ein Monster ist. Doch Edward begehrt nicht nur ihr Blut, sondern auch das Mädchen selbst, Bella Swan. Aber kann das gut gehen? Wenn ein Teil von ihm an nichts anderes denken kann, als daran, ihr Blut auszusaugen?

     

     

    Es gibt wohl kaum noch jemanden, der die Biss-Bücher nicht gelesen hat. Ich liebe sie, seit ich sie mit 16 oder 17 das erste Mal gelesen habe. Natürlich habe ich mich damals auch auf Band 1 aus Edwards Sicht gefreut, doch das Projekt wurde von der Autorin auf Eis gelegt, nachdem die ersten Kapitel ohne ihre Einwilligung in Internet aufgetaucht sind. Jetzt über 10 Jahre später, halte ich ihn in der Hand: Band 1 aus Edwards Sicht, auch bekannt als „Biss zur Mitternachtssonne“. 

    Ich weiß einige halten das für Geldmacherei - ich ehrlich gesagt aber nicht. Ich finde es sogar richtig toll, das alles aus seiner Sicht zu erleben. Warum? Das erfahrt ihr gleich...

     

    Bella sah Edward immer als perfekt, wunderschön, unnahbar und manchmal, besonders am Anfang auch als Fiesling. Aber wie hat er Bella wahrgenommen? Am Anfang als durchschnittlich, bis er erkannt hat, dass er ihre Gedanken nicht hören kann, das machte sie zu einem Mysterium. Gleichzeitig hat sie aber auch seinen Beschützerinstinkt geweckt. Doch dann kam die verhängnisvolle Bio-Stunde und ihr Duft hätte Bella um ein Haar das Leben gekostet. Allein schon für diese Szene lohnt es sich das Buch zu lesen. So kennt man Edward einfach nicht, wie er mit seinem inneren Vampir ringt und Pläne schmiedet Menschen umzubringen.

    Noch viel besser ist aber das drum herum. Wie haben die Cullens als Familie auf Bellas Duft und die damit verbundenen Probleme reagiert? Ganz unterschiedlich aber irgendwie auch passend, wenn man die Charaktere schon kennt. Ich mag diese Familien-Szenen sehr gern, weil man gerade davon in Band 1 gar nichts mitbekommt - kann man ja auch gar nicht, wenn alles aus Bellas Sicht geschrieben ist.

     

    Noch besser gefällt mir aber, wie Edward nach und nach erkennt, dass er Bella mehr als nur interessant findet. Wie er Ausreden erfindet, um in ihrer Nähe zu sein, auch wenn sie es gar nicht weiß. Ja, er hat Stalker-Tendenzen, aber ist dabei echt niedlich, wie er ernsthaft den Himmel absucht, ob ein Meteorit auf ihr Haus zu krachen droht, weil - seien wir mal ehrlich - wenn das bei jemandem passieren kann, dann bei Bella.

     

    Diese Schlüsselszenen aus dem Buch jetzt aus Edwards Sicht zu erleben, seine Stimme dabei zu hören und dabei zu wissen, wie es damals für Bella war, das ist wirklich unglaublich. Ich genieße das sehr.

     

    Ja, die Übersetzung ist nicht immer exakt und manche Wendungen empfinde ich als merkwürdig, aber so ist das leider mit Übersetzungen, deswegen habe ich mir das Buch auch auf Englisch bestellt. Klar könnte man jetzt sagen: dann kopiert halt die Gespräche aus Band 1, statt sie neu zu übersetzen! Aber ich weiß nicht, ob das so einfach möglich ist, ich kenne mich da nicht aus wegen Urheberrecht etc.

    Mich hat es weniger gestört, dass manche Gespräche leicht anders sind, sondern mehr die Wendungen, mit denen ich nichts anfangen kann, wie „häng es nicht zu hoch“, was Edward andauernd sagt. Das ist mir im Deutschen noch nie begegnet und sorgt bei mir für dicke „hä?“s.

     

    Was ich besonders interessant fand waren auch die Erinnerungen, die Edward immer wieder eingefallen sind, oder auch die Szenen, die Bella nur in wenigen Sätzen zusammengefasst erzählt bekommen hat, die jetzt, aus Edwards Sicht aber mehrere Seiten lang sind.

     

    Fazit: Ich bin begeistert von Band 1 aus Edwards Sicht. Es ist irgendwie ganz anders, aber irgendwie auch noch immer „Twilight“. Das Buch aus Edwards Sicht ist geprägt davon, wie er sich selbst sieht: als Monster, als gefährlich und davon, wie er Bella sieht: als perfekt und einfach so ganz anders als alle Menschen, die er in über 100 Jahren getroffen hat.

    Ja, manchmal kann er einem mit seiner Schwermut auch auf den Geist gehen, aber das wurde ja auch in der ursprünglichen Reihe immer wieder angedeutet, dass er sich selbst für das verachtet, was er ist.

    Die Interaktionen der Cullens untereinander und die süßen Stalker-Szenen mit Edward machen das aber locker alles wieder wett. Ich bin einfach nur glücklich, das Buch endlich lesen zu dürfen und werde es in Zukunft noch häufiger lesen.

     

    Von mir ganz klar 5 Sterne. Auch wenn mir, wenn ich mich entscheiden muss, Band 1 aus Bellas Sicht besser gefällt. Aber dieses Buch schließt Lücken und ist einfach eine tolle Ergänzung.

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    Cover des Buches Schwarz und Blau (ISBN: 9783492503358)

    Bewertung zu "Schwarz und Blau" von Mira Manger

    Schwarz und Blau
    _Dark_Rose_vor 6 Tagen
    Es hat mich leider nicht gepackt, ich empfand es als zu oberflächlich

    Ein Defekt an ihrem Motorrad sorgt dafür, dass sich Joans Leben für immer verändert. Sie begegnet Nick, einem Mechaniker und Mitglied eines MC. Doch es bleibt nicht bei dieser einen flüchtigen Begegnung. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und Joans Fähigkeiten als angehende Tierärztin sorgen dafür, dass sie immer tiefer in Club-Angelegenheiten verstrickt wird. Schon bald bringt sie das in große Gefahr, nicht nur durch einen rivalisierenden MC, sondern auch durch ein Mitglied aus Nicks Club.

     

     

    Ich fand die Idee echt interessant: normale junge Frau trifft Biker und muss herausfinden, ob sie ihm zuliebe mit dem Club klar kommt oder nicht. Allerdings ging es weniger darum, als vielmehr um die Tatsache, dass Nick selbst aussteigen will und Joan ihm immer mehr Gründe dafür liefert.

     

    Ich mochte Joan sehr, auch wenn ich sie immer wieder schütteln wollte, weil sie sich immer mehr im MC verstrickte. Da hat sie sich teilweise echt dumm verhalten, aber auch irgendwie nachvollziehbar.

     

    Nick hat mich vor allem aufgeregt. Das lag zu einem Großteil daran, dass das Buch aus Joans Sicht geschrieben ist, wir also nur ihre Seite kennen und nicht erfahren, warum Nick plötzlich verschwindet oder sich tagelang nicht meldet. Man ist automatisch auf ihrer Seite und macht Nick Vorwürfe.

     

    Joans beste Freunde fand ich furchtbar. Kein bisschen unterstützend, sondern herablassend und verächtlich, das ist für mich keine Freundschaft. Joan ist gut genug, um ihnen jeweils beim Jammern zuzuhören, aber wenn sie reden will, wird sie abgekanzelt.

     

    Mir persönlich kam das Buch immer wieder jetzt abgehakt vor. Es war nicht immer ein stetiger Erzählfluss für mich zu erkennen. Ich bin nicht wirklich reingekommen. Ja, ich mochte Joan, aber irgendwie blieb für mich alles oberflächlich. Mir fehlten die tiefen, innigen Gefühle.

    Ja, es war immer wieder spannend, aber mich hat es nicht mitgerissen. Ich habe nicht die Daumen gedrückt oder bin vor Spannung fast umgekommen. Ich wollte wissen, wie es ausgeht, aber das war’s dann auch schon.

     

    Es gab ein paar Wendungen im Buch, gegen Ende wurden sie mir aber zu abrupt und zu schnell abgefrühstückt. Es ging am Schluss alles für mich viel zu schnell.

     

     

    Fazit: ich fand die Idee interessant und Joan auch sympathisch, aber das Buch selbst konnte mich nicht packen. Ich habe nicht mitgefiebert oder die Daumen gedrückt. Vieles fühlte sich für mich zu oberflächlich an. Mir hat die Tiefe gefehlt. Am Schluss ging mir einiges zu schnell und abrupt.

     

    Von mir bekommt das Buch 2 Sterne.

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    Cover des Buches Wo die Sterne tanzen (ISBN: 9783499275296)

    Bewertung zu "Wo die Sterne tanzen" von Katharina Herzog

    Wo die Sterne tanzen
    _Dark_Rose_vor 6 Tagen
    Mich hat das Buch überwiegend wütend gemacht oder deprimiert

    Nele und Henry lernen sich kennen, als sie beide noch Kinder sind. Sie haben viel gemeinsam und sind einander eine wichtige Stütze. Zwar verbringt Nele immer nur die Sommerferien auf Juist, aber dann jeden einzelnen Tag davon mit Henry. Bis ein Tag, als sie beide siebzehn sind alles verändert.

     

    Jetzt viele Jahre später ist Nele zurück, um das Haus ihrer Großmutter zu verkaufen. Henry befindet sich auch gerade auf Juist und immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Aber kann es zwischen ihnen jemals wieder so werden, wie damals? Oder ist inzwischen einfach zu viel passiert?

     

     

    Ich mochte Nele von Anfang an ziemlich gern, auch wenn ich nicht immer mit ihr einer Meinung war. Henry fand ich als Kind so süß, aber ich hätte ihn später mehrmals in der Luft zerreißen können. Ben tat mir einfach nur leid. Er musste so viel einstecken und ist so ein lieber Kerl! Laura, Neles Mutter, habe ich die meiste Zeit über verachtet. Das ist ja auch so gewollt, weil man erst ganz kurz vor Schluss ihre Seite zu hören bekommt. Trotzdem gibt es Dinge, die auch die Erklärung nicht wieder gut macht.

      

    Ich fand das Buch einerseits sehr interessant, die Charaktere waren vielschichtig und haben viel - vor allem Negatives - erlebt.

     

    Was mich aber echt gestört hat, war Henrys Verhalten. Die Handlung wird von seinen falschen Entscheidungen dominiert. Er tut dieses oder jenes und in Reaktion darauf tut Nele dieses oder jenes und Ereignisketten kommen in Gang an deren jeweiligem Ende es nur Verlierer gibt.

     

    Vielleicht war ich zu nah dran, ich weiß es nicht, aber mich hat das Buch die meiste Zeit über abwechselnd wütend gemacht und deprimiert. Ich wollte Henry, Laura und Eddy erwürgen oder verprügeln, ich wollte Nele trösten, Henry kurz darauf wieder schütteln, etc. 

     

    Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass Ben ins Kreuzfeuer gerät und immer alles abkriegt. Er tat mir so leid!

    Allgemein taten mir alle irgendwann leid. So viele falsche Entscheidungen und Schicksalsschläge, so viel verlorene Zeit. 

     

     

    Ja, man bekommt auch für Henrys Verhalten eine Erklärung präsentiert, die in Teilen nachvollziehbar ist, aber eben nur in Teilen. Er hat mich immer wieder so extrem aufgeregt! Ich hätte ihn echt gern mehrmals erwürgt. 

     

    Die Handlung spielt abwechselnd in der Gegenwart - 2019 - und verschiedenen Punkten der Vergangenheit. Ich fand das gut gemacht, allerdings wurde es manchmal verwirrend, wenn die Vergangenheit sehr nah an der Gegenwart war. Dies war vor allem am Ende der Fall, wodurch man quasi am Ende gezwungen wird gedanklich nochmal ganz an den Anfang zu springen.

     

    Fazit: ich fand das Buch nicht schlecht, aber insgesamt gesehen hat es mich entweder wütend gemacht, oder deprimiert. Ich konnte keine Liebesgeschichte fühlen. Mir taten die Charaktere immer wieder leid, aber es war jetzt nie so, dass ich sagen würde, ich sei „Team Henry“ oder „Team Ben“. Das Buch behandelt viele falsche bzw. verhängnisvolle Entscheidungen, die die Charaktere immer wieder unglücklich gemacht haben. Ich habe das als viel stärker empfunden als alles andere. 

     

    Was ich toll fand, war die Beschreibung der Insel. Da bekommt man richtig Lust auf einen Insel-Urlaub. Dank der Karte vorne in der Klappenbroschur findet man sich auch gut zurecht.

     

    Von mir bekommt das Buch 2,5 Sterne, weil mich das Buch überwiegend deprimiert hat und ich keinem der potentiellen Pärchen wirklich die Daumen halten konnte. Die Liebesgeschichten kamen mir zu kurz, bzw. waren geprägt von „was wäre, wenn“, statt dem, was tatsächlich passiert.

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    Cover des Buches A is for Abstinence (ISBN: 9783846600993)

    Bewertung zu "A is for Abstinence" von Kelly Oram

    A is for Abstinence
    _Dark_Rose_vor 6 Tagen
    Leider fehlt mir der Zauber aus Band 1

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    Vier Jahre sind vergangen seit sich die Wege von Kyle und Val getrennt haben. Val ist sich treu geblieben und noch immer Jungfrau doch dank einer Talkshow trifft sie nun endlich ihre leibliche Mutter. In der gleichen Show kreuzt sich ihr Weg auch erneut mit dem von Kyle. Er lebt mittlerweile abstinent, nachdem ihn seine Ex-Verlobte betrogen hat und ihm klar geworden ist, dass Val die Eine ist.

     

    Doch kann das wirklich gut gehen? Oder sind die Gründe, die sie bereits vor vier Jahren getrennt haben noch immer da?

      

    Ich habe Band 1 so gern gelesen und war so begeistert, leider fehlt mir bei Band 2 dieser Zauber.


    Das Buch ist komplett aus Kyles Sicht geschrieben, was einerseits ein Vorteil, andererseits aber auch ein Nachteil ist in meinen Augen. Es ist ein Vorteil, weil wird endlich mehr über Kyle und seine Gefühle für Val erfahren, über seine Familie, sein Leben.

    Es ist ein Nachteil, weil man sich einfach das ganze Buch über nicht sicher ist, was man von Kyle halten soll.

      

    Ja, er liebt Val, aber dieses ganz Abstinenz-Ding macht er nur, um sie für sich zu gewinnen. Er gibt offen und ehrlich zu, dass er nicht daran glaubt. Er tut es, damit Val ihm eine Chance gibt. Er macht keinen Hehl daraus, dass er mit Val schlafen will. Es bleibt aber ganz oft offen, ob es letztlich nur das ist, was er will.

     

    Immer wieder wirkt Kyle, als sei das alles nur eine Masche, um Val, die eine, die er nicht erobern konnte ins Bett zu bekommen. Ja, er hat scheinbar echte Gefühle für sie, aber dieser Eindruck wird immer wieder gefüttert.

     

    Man fragt sich einfach die ganze Zeit, ob er es wirklich ehrlich meint. Die Chemie zwischen ihnen ist jetzt ganz anders, als in Band 1. Für mich ist zu viel davon verloren gegangen.

     

    Von Val bekommt man nicht viel mit, nur ihre Unsicherheiten in Bezug auf Kyle und auf Sex. Beides absolut nachvollziehbar, aber irgendwie fehlt mir ihre Stimme im Buch. Man hört andauernd von Kyle wie blöd er es findet, nicht mit Val schlafen zu können und dass er nicht daran glaubt, was sie vertritt, aber man bekommt ihre Seite nicht zu hören und das ist ab und an echt schade, weil sie dadurch mehr den Eindruck einer radikalen Jungfrau macht, als sie in Band 1 war. Damals ist sie da reingerutscht und hat das beste daraus gemacht, heute lebt sie von ihrer Rolle als „Virgin Val“ und hat daraus ein kleines Imperium errichtet.

     

    Kyle drängt sie nach wie vor immer wieder ins Rampenlicht um sie zu „ärgern“, aber ich finde es wirkt aus seiner Sicht schlechter, als damals aus ihrer. 

     

    Fazit: leider hat mich Band 2 nicht so begeistern können, wie Band 1. Mir hat irgendwie der Zauber gefehlt, die Chemie zwischen Val und Kyle. Er wirkt irgendwie berechnender. Ich war mir ganz lange unsicher, was ich von ihm halten soll, aber ich fand ihn in Band 1 süßer. Zudem fehlt mir Val und ihr Feuer. Da das Buch komplett aus Kyles Sicht geschrieben ist, vermisse ich ihre Stimme. Ich finde die Idee toll, Band 2 nur aus seiner Sicht zu erzählen, aber in diesem konkreten Fall, wäre mir ein Wechsel der Perspektiven lieber gewesen.

     

    Es gab einige schöne Szenen, aber das meiste fühlte sich für mich zu oberflächlich an. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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    Cover des Buches Sophie & Cassian: zaghaft (ISBN: 9798633693720)

    Bewertung zu "Sophie & Cassian: zaghaft" von B.S.L. Peschka

    Sophie & Cassian: zaghaft
    _Dark_Rose_vor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Für mich leider viel zu Teenie. Mir waren die Protagonisten viel zu "jung" im Kopf. Aber ein sehr wichtiges Thema wird toll behandelt!
    Für mich leider viel zu Teenie, aber ein wichtiges Thema wird toll behandelt

    Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

     

    Achtung: Triggerwarnung: sexuelle Gewalt!

     

    Sophie und Cassian kennen sich schon ihr Leben lang. Sie haben als Kinder immer miteinander gespielt, bis Cassian anfing sich für Mädchen zu interessieren. Jetzt ist Sophie 16 und in Cassian verliebt, das ist sie schon eine ganze Weile, aber er ist 19 und scheint kein Interesse zu haben. Doch das hat er. Ganz plötzlich nimmt Cassian Sophie als Mädchen wahr. Er möchte mit ihr zusammen sein, aber wie soll das funktionieren, zumal Cassian überall Konkurrenten wahrnimmt?

     

     

    Mir persönlich waren Sophie und Cassian im Kopf zu jung, zu „Teenie“. Beide wirkten auf mich deutlich jünger, als sie sein sollten. Sophie macht bis kurz vor Schluss auf mich den Eindruck, als sei sie ca. 14 Jahre alt. Sie ist sehr naiv und zurückhaltend. Cassian wirkte auf mich wie 15. Eindeutig noch ein Teenie und noch längst kein Mann.

     

    Das größte Problem für mich waren Cassians Eifersuchtattacken. Klar ist das immer ein Thema in Beziehungen, allerdings wirkt das bei Cassian auf mich sehr irrational. Wenn er das Gefühl hat, einen Konkurrenten zu sehen, dreht er durch und schlägt einfach alles kurz und klein. Statt zu seinen Gefühlen zu stehen, oder auch nur zu versuchen, herauszufinden, ob Sophie vielleicht Gefühle für den „anderen“ hat, beschließt er einfach, dass es so ist und stößt sie mit Gemeinheiten von sich.

     

    Sophie sieht dagegen bei keinem an ihr interessierten Jungen Gefühle. Sie käme nie auf die Idee, dass sich auch nur ein einziger für sie interessieren könnte. Das wirkt ziemlich naiv auf mich. Gut, dass sie es nicht jedes Mal direkt merkt passt schon, aber nie, ist etwas unglaubwürdig. Sophie wirkt dadurch noch deutlich jünger als sie eigentlich ist.

     

    Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig. Wir haben es mit einem auktorialen Erzähler – einem allwissenden Erzähler – zu tun und das hat mich ehrlich gesagt irgendwie gestört. Ich mag allwissende Erzähler eigentlich ziemlich gern, aber hier hat er mich immer wieder durch die Vorgriffe in die Zukunft und die Konsequenzen und dergleichen aus der Bahn geworfen.

    Beispiel: Ein Mädchen ist eifersüchtig auf Sophie und versucht sie absichtlich zu verletzen, bzw. nimmt es billigend in Kauf, dass sich Sophie verletzt. Wir wissen das, weil der Erzähler uns mitteilt, dass das Absicht war, dass der Lehrer etwas ahnt, dass Cassian etwas vermutet, Sophie sich das aber absolut nicht vorstellen kann. Man erfährt alles über die Gedankengänge und Motive, aller beteiligten in der Situation, anstatt das vielleicht nur aus Sophies oder Cassians Sicht zu erleben. Mich hat das immer wieder irritiert.

     

    Die Wendung und das Ende waren in meinen Augen sehr vorhersehbar. An sich stört mich das auch nicht, ich fand es nur schade, dass die Wendung ausgerechnet so verlaufen ist. Es war mir wieder zu Teenie.

     

     

    Fazit: Dieses Buch ist in meinen Augen für junge Leser/innen am besten geeignet. Ich hatte meine Probleme mit den Protagonisten, weil sie sich immer wieder sehr irrational und „Teenie“ verhielten. Aber vielleicht stört das jüngere Leser weniger.

     

    Was ich dafür richtig toll fand, war der Umgang mit dem Thema sexuelle Gewalt! Die Schuldgefühle, so unsinnig sie auch sein mögen, die einfach nicht weg gehen wollen, egal ob man direkt beteiligt war, oder nicht. Dieses „ich hätte es wissen müssen“. Und auch die Folgen, die die Begegnung mit sexueller Gewalt haben kann, werden toll und einfühlsam dargestellt.

     

    Insgesamt war mir aber das Buch zu Teenie und der Schreibstil nicht unbedingt meins. Leider kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne geben, weil ich mich einfach zu oft über die Protagonisten und ihre Teenie-Art aufgeregt habe.

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    Cover des Buches Dirty Down Under: Roman (ISBN: B08CNKHL8S)

    Bewertung zu "Dirty Down Under: Roman" von Ina Taus

    Dirty Down Under: Roman
    _Dark_Rose_vor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Mich haben die Protagonisten, vor allem der männliche Protagonist total aufgeregt. Streitereien, Missverständnisse, Kindergarten.
    Es gibt wirklich schöne Szenen, aber die meiste Zeit habe ich mich aufgeregt

    Nachdem Ava betrunken den Wagen ihres Vaters geschrottet hat, schickt er sie für drei Monate ins Exil nach Australien zu ihrer Mutter. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist da auch noch Cooper, der Sohn des neuen Partners ihrer Mutter, der nichts Besseres zu tun hat, als Ava wie Dreck zu behandeln. Warum fühlt sie sich nur trotzdem zu ihm hingezogen? Und darf sie das überhaupt? Er ist ja fast sowas, wie ihr Stiefbruder.

     

     

    Mich hat das Buch wirklich extrem aufgeregt. Erst fährt Ava betrunken Auto, wofür ich echt null Verständnis habe. Ja, sie hat gelitten, aber sie hätte jemanden umbringen können! Ich hasse Menschen, die betrunken Autofahren.

    Dann lernen wir Cooper kennen, der Ava etwas mehr als das erste Drittel des Buches wie Dreck behandelt. Er redet sich abwechselnd ein, sie sei ein verwöhntes Gör, eine Schlampe, dämlich und eine arrogante Zicke. Dabei behandelt er sie wirklich furchtbar. Er ist andauernd gemein zu ihr, sagt und denkt extrem verletzende Dinge und wundert sich dann, dass sie sich wehrt! Und weil sie sich wehrt ist sie automatisch eine Gewitterziege. Ich hätte ihn da wirklich gern erschlagen.

     

    Ava kommt am Anfang auch nicht gut weg. Die ständigen Streitereien mit Cooper sind so Teenie und nerven echt. Je mehr Cooper sie wie Dreck behandelt, desto mehr macht Ava einen auf Zicke, dabei ist das ein Schutzmechanismus, der sowas von offensichtlich ist, aber fällt das Cooper auf? Natürlich nicht!

     

    Immer wieder tritt Cooper als A… auf, Ava als Dummchen oder Zicke und das finde ich echt schade. Sie können auch anders, aber gerade das erste Drittel hat mich total gegen die beiden eingenommen, mehr gegen Cooper als gegen Ava aber eben leider auch gegen sie. 

     

    Was ich besonders schlimm fand war, wie alle sich immer wieder über Ava lustig gemacht haben, das war mehr als einmal kein Necken mehr, sondern herablassend und gemein. Aber sie sind ja jetzt eine Familie, also ist das alles ok und das ist es in meinen Augen eben absolut nicht!

     

    Es gibt in diesem Buch viele Dramen. Die Mehrheit ist künstlich herbeigeführt und sorgt dafür, dass die beiden Protagonisten wirken, wie 15, statt wie Mitte 20. Mir haben aber vor allem die Streitereien am Anfang das Buch vergällt. Es war einfach zu viel, zu übertrieben und Coopers Verhalten absolut beschissen. Vor allem als er es eigentlich schon besser weiß, redet er trotzdem mit anderen abfällig über Ava und das ist einfach nur mies.

     

    Es wird besser, ja, aber dann kommt die Wendung, samt Klischee-Missverständnis und Zeitsprung und macht mich wieder wütend. Beide verhalten sich immer wieder doof, aber Cooper schießt immer wieder den Vogel ab.

     

     

    Fazit: Leider hat mich das Buch größtenteils einfach nur aufgeregt. Die Protagonisten haben sich vor allem im ersten Drittel aufgeführt, wie kleine Kinder. Ständige Streitereien, Gemeinheiten, vor allem von Cooper und ich finde es einfach mies, wie er Ava da behandelt. Es wird besser, ja, aber dann gibt’s wieder neue Gründe für Drama und Missverständnisse und immer wieder läuft es auf dieselbe Masche hinaus: egal worum es geht, egal, ob sich Cooper gerade wie ein A… benimmt, es ist immer Avas Schuld, weil sie sich von ihrem Vater und Ex-Verlobten hat fertig machen lassen. Ergibt keinen Sinn? Ja, so ging es mir auch. Oder was ich sogar noch nerviger finde, wenn das was er tut, oder auch nicht tut, ja nur zu Avas „bestem“ ist. Da könnte ich ihm echt den Kopf abreißen.

     

    Von mir gibt’s leider nur 2 Sterne und die auch nur wegen der schönen Szenen zwischendrin.

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    Cover des Buches Lessons from a One-Night-Stand (Baileys-Serie 1) (ISBN: B07ZTNR1F3)

    Bewertung zu "Lessons from a One-Night-Stand (Baileys-Serie 1)" von Piper Rayne

    Lessons from a One-Night-Stand (Baileys-Serie 1)
    _Dark_Rose_vor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Ich habe mich leider sehr gelangweilt. Das Buch war einfach überhaupt nicht meins. Ich fand die Charaktere flach und oberflächlich.
    Leider überhaupt nicht meins - ich wünschte, ich hätte es abgebrochen

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Austin hätte nicht gedacht, dass dieser Montag der schlimmste seines bisherigen Lebens werden würde, doch genau das war er, vor allem durch eine Sache: Holly, sein One-Night-Stand vom Wochenende, ist seine neue Chefin und er schießt sich bei ihr auch noch ziemlich gründlich ins Aus.

    Holly hätte auch nicht gedacht, dass ausgerechnet Austin an der Schule als Lehrer und Coach arbeitet, an der sie die Rektorenstelle bis zum Ende des Schuljahres übernimmt. Er schafft es sie am ersten Tag direkt auf den örtlichen Klatschblog zu bringen und sie vor der gesamten Schülerschaft lächerlich zu machen.

    Kann es noch schlimmer werden? Oh ja.

     

     

    Leider war das Buch überhaupt nicht meins. Mir waren beide Protagonisten nicht sympathisch. Das mag am Erzählstil liegen, die Leser werden teilweise direkt angesprochen, aber ich glaube eher es liegt an der jeweiligen Art der beiden. Sie sind ziemlich vulgär und denken scheinbar nur an Sex.

     

    Dummerweise habe ich bei ihnen nicht den kleinsten Funken gespürt. Beide Protagonisten blieben für mich extrem flach. Klar haben sie natürlich eine tragische Vergangenheit, die all ihre Probleme erklären soll, aber sie haben mich zu keinem Moment überzeugt oder gepackt.

     

    Ich fand das Buch leider sehr langweilig. Ich habe weder mitgefiebert noch sonst etwas. Ich habe mich eigentlich die ganze Zeit immer nur gefragt „was soll das?“. Ich fand die Handlung ziemlich lahm und für mich wirkte es, als wären 85% der Handlung nur dazu „da“ die anderen Charaktere für ihren jeweiligen eigenen Band in Stellung zu bringen.

     

    Ich wurde mit den Protagonisten einfach nicht warm und die Wendung und das Ende waren in meinen Augen nur 08/15. Alles andere als überraschend, vorgeschobene eigentlich nicht existente Gründe, etc. Es gibt jede Menge unnötiges vorhersehbares Drama, das aber auch nicht wirklich zieht.

     

     

    Fazit: Ich hätte das Buch am liebsten abgebrochen und wünschte wirklich, ich hätte es getan. Ich fand die Charaktere fad und oberflächlich – ich bin mit ihnen nicht warm geworden und fand sie auch nicht sympathisch, eher im Gegenteil – , die Handlung vorhersehbar und langweilig. Da war keine Chemie, keine Spannung, einfach gar nichts. Ich habe mich durchgequält und fühle mich jetzt irgendwie verkatert. Ich bin ganz ehrlich enttäuscht.

     

    Von mir bekommt das Buch 0,5 Sterne – es war leider überhaupt nicht meins.

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