Ángeles Doñate

 4.3 Sterne bei 120 Bewertungen
Autorenbild von Ángeles Doñate (©Privat)

Lebenslauf von Ángeles Doñate

Die schönsten Geschichten über Geschichten: Ángeles Doñate ist in Barcelona geboren und aufgewachsen. Schon früh begeisterte sie sich für das Lesen und studierte schließlich Publizistik. Der erste ihrer Romane, der in Deutschland erschien, war „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ von 2017. Insgesamt wurde er in mehr als zehn Sprachen übersetzt und ein internationaler Erfolg. 2018 legte sie mit „Die Stunde der Señorita Leo“ nach. Darin erzählt Doñate von der jungen Aurora, die versucht, ihren Hörern über eine Radiosendung bei der Bewältigung ihrer Probleme zu helfen und ihnen neue Hoffnung zu schenken. Doñate selbst ist als ältestes von fünf Kindern ein richtiger Familienmensch. In ihrer freien Zeit zieht es sie an ferne Orte, sie liebt das Reisen.

Neue Bücher

Die Stunde der Señorita Leo

Neu erschienen am 01.07.2020 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Ángeles Doñate

Cover des Buches Der schönste Grund, Briefe zu schreiben (ISBN: 9783426519783)

Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

 (114)
Erschienen am 01.08.2017
Cover des Buches Die Stunde der Señorita Leo (ISBN: 9783851794113)

Die Stunde der Señorita Leo

 (6)
Erschienen am 04.09.2018
Cover des Buches Die Stunde der Señorita Leo (ISBN: 9783426307267)

Die Stunde der Señorita Leo

 (0)
Erschienen am 01.07.2020

Neue Rezensionen zu Ángeles Doñate

Neu

Rezension zu "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben" von Ángeles Doñate

Bezaubernder Wohlfühlroman
bluesjjvor 3 Tagen

 Wann habe ich eigentlich das letzte Mal einen handschriftlichen Brief geschrieben (abgesehen von Karten)? Oder einen „echten“ Brief bekommen? Eigentlich machen wir das heutzutage viel zu selten, was schade ist, denn ein Brief ist doch viel persönlicher und kostbarer als eine E-Mail. Nicht umsonst nehmen Briefe einen besonderen Platz in der Literaturgeschichte ein. Das wird auch in dem Roman „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ von Ángeles Doñate deutlich.

Zum Inhalt: Im kleinen spanischen Dorf Porvenir soll die Postfiliale geschlossen werden. Sara, die Postbotin, soll versetzt werden – fern von ihrer Heimat und den Menschen, die sie liebt. Das aber kann Saras Nachbarin, die 80-jährige Rosa, keinesfalls zulassen: Briefe müssen her, also beginnt sie zu schreiben und bittet den Empfänger, dasselbe zu tun. Schon bald zieht sich eine Briefkette durch Porvenir, enthüllt Schicksale und Leidenschaften. Menschen springen über ihre Schatten, knüpfen neue Beziehungen und stellen Weichen für ihr zukünftiges Leben. Und ganz nebenbei wird noch ein Buchclub gegründet, der das Thema Briefliteratur aufgreift. 

Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen nicht logisch ist, handelt es sich um einen bezaubernden Wohlfühlroman, der einen dazu aufruft, selbst einmal wieder zu Papier und Stift zu greifen.

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Rezension zu "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben" von Ángeles Doñate

Briefe haben Persönlichkeit und viel Emotionen
MamaSandravor 4 Monaten

Inhalt:

Julius Nightingale stirbt nach kurzer Krankheit und hinterlässt seiner Tochter Emilia seine geliebte Buchhandlung. Diese war im kleinen Ort Peasebrook ein Ort der Begegnung für viele Bewohner. Leider schrieb der Laden in letzten Zeit keine schwarzen Zahlen mehr, sodass Emilia ein hartes Stück Arbeit bevorsteht, um das Geschäft behalten und fortführen zu können.

Sie wird dabei von Freunden und Mitarbeitenden sehr gut unterstützt. Die Liebe zu Büchern, dem Laden und zum ehemaligen Besitzer lässt alle zusammenhalten.


Schreibstil:

Die Kapitel werfen den Blick auf sehr viele Personen, die in irgendeiner Form eine Position zu Julius und dem Buchladen beziehen. Dabei wird allerdings auch innerhalb eines Kapitel die Hauptperson gewechselt, sodass es teilweise etwas verwirrend ist beim Lesen. So lange man die Namen noch nicht zuordnen kann, weiß man kurzzeitig nicht, um wen es jetzt geht.

Wenige Kapitel spielen in der Vergangenheit zu der Zeit als Julius eine kurze und intensive Beziehung mit Rebecca führte aus der Emilia entstand. So kann man zum einen nochmal seine Liebe zu Büchern nachvollziehen und den Wunsch den Buchladen zu eröffnen, sowie seine enge Bindung zur Tochter. Diese Kapitel sind mit einer Jahreszahl versehen, das nächste dann nicht mehr, sodass man den Zeitsprung in die Gegenwart nicht unbedingt sofort bemerkt.


Meine Einschätzung:

Ich wusste erst nicht wohin das Buch und die Geschichte führen sollen. Man lernt viele Menschen kennen, die scheinbar nichts gemeinsam oder nichts miteinander zu tun haben. Doch letztlich sind alle mit der Buchhandlung verbunden und dem ehemaligen Besitzer Julius. Auch wenn dieser vielleicht nicht wirtschaftlich gearbeitet hat, so war er doch eine Art Fels für viele Menschen der Stadt. Man traf sich bei ihm zum Unterhalten, Verweilen, Herzausschütten, Kummerloswerden oder einfach, um sich wohl zu fühlen und mit etwas Glück kaufte man noch ein Buch.

Emilia hat es etwas schwer den Laden so fortzuführen ohne Pleite zu gehen. Sie geht allerdings in ihrer Arbeit sehr auf, lernt die Menschen kennen und deren Geschichten.

Man lernt beim Lesen viele Perspektiven kennen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, aber mit ähnlichen Problemen, Sorgen und Nöten. Schön ist dabei zu erfahren, wie Bücher und die Liebe zum Lesen zueinander führen. Die Message des Buches ist eine schöne. Es scheint zwar wie eine Aneinanderreihung wahlloser Menschenschicksale, ist aber dennoch ein großes Ganzes. Das Buch hat mich als Leser sehr zufrieden zurückgelassen. Es ist zwar kein aufregendes Highlight im Bücherregal, aber ein sehr angenehmes Stück Lebenserzählung. Es bleibt auf jeden Fall in Gedanken etwas hängen, was mit diesem Buch zu tun hat und das heißt schon etwas sehr Gutes.

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Rezension zu "Die Stunde der Señorita Leo" von Ángeles Doñate

Wenn die Stunde der Señorita Leo kommt, lauschen alle gebannt am Radio.
evaflvor 2 Jahren

Barcelona, Ende der 70er Jahre. Im Radio gibt es eine Sendung, die soviele Menschen unbewusst miteinander verknüpft, da sie alle genau diese Zeit im Radio lieben: Die Stunde der Señorita Leo. Hier werden Briefe sämtlicher Zuhörer vorgelesen und beantwortet, etwas, was viele Spanier sehr bewegt. Hinter der Stimme steckt Aurora, in die sich der Handlungsreisende Germán verliebt hat, obwohl er doch nicht einmal die Person dahinter kennt…

Auf diese Geschichte aus Spanien war ich wirklich sehr gespannt, denn schon die Buchbeschreibung hörte sich für mich wirklich gut an. Auch das ansprechende Cover zog mich in seinen Bann – so dass ich es schnell lesen wollte.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Ein angenehmer, verständlicher Stil, der auch einen gewissen Anspruch hat. Oftmals eine gar poetische Weise, wie hier manches geschildert wird. Was vielleicht auch ein wenig an der Zeit, zu der es spielt, liegt. Ende der 1970er Jahre ist in Spanien manches im Umbruch und genau diese Stimmung wird im Buch auch deutlich. Mir hat das sehr zugesagt. Vom Lesen her war es eine sehr unterhaltsame Lektüre, die aber durchaus auch Anspruch hatte. Geschrieben ist sie sehr verständlich, keine großartig verschachtelten Sätze, aber eben keine Lektüre, die man mal schnell hinunterratternd liest. Die Übersetzung vom Spanischen ins Deutsche ist hier sehr gelungen, was meiner Ansicht nach auch ein großer Verdienst der Übersetzerin ist. (Nicht alle Bücher werden so gut übersetzt wie dieses hier, finde ich.)

Die Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie hier manches miteinander verknüpft ist, wie man erst mit der Zeit genau durch blickt, wer in welcher Verbindung zu wem ist, etc. Auch fand ich es schön, immer wieder durch die schöne Stadt Barcelona dabei geführt zu werden, so dass man immer wieder selbst dorthin reisen möchte. Die Verbindung der Geschichte der Señorita Leo mit den jeweiligen Personen und den Örtlichkeiten in Barcelona fand ich wirklich sehr gelungen. Entsprechend gut lässt sich das Buch lesen, es hat mich gut unterhalten, war spannend und durchaus auch emotional. Schön zu sehen, wie sich hier manches entwickelt, Mut geschöpft wird. Entsprechend kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen, es hat mir richtig gut gefallen. Von mir gibt’s 5 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

"Wer braucht denn noch eine Briefträgerin in einer Welt, in der keine Briefe mehr geschrieben werden?"

Hallo ihr Lieben,
manchmal würde ich so gern einen echten Brief im Briefkasten finden, statt nur Rechnungen und Werbeprospekte. In Zeiten von SMS, Emails und WhatsApp sehne ich mich regelrecht nach einem handgeschriebenen Stück Papier in einem Umschlag, auf dem eine echte Briefmarke klebt. Geht es euch auch so wie mir? Dann habe ich eine gute Nachricht: Die spanische Autorin Ángeles Doñate hat ein bezauberndes, fast märchenhaftes Buch darüber geschrieben, wie ein einziger Brief ein ganzes Leben ändern kann: "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben".
Ich würde mich freuen, wenn ihr an der Leserunde zu diesem Buch teilnehmen würdet und euch von der magischen Wirkung eines Briefes verzaubern lasst.
Eure aba

Zum Inhalt
In dem kleinen spanischen Ort Porvenir zieht der Winter mit einer schlechten Nachricht ein: Das über hundert Jahre alte Postamt soll geschlossen werden. Eine Hiobsbotschaft für Sara, die rothaarige Postbotin und alleinerziehende Mutter, die nun nach Madrid versetzt werden soll. Und eine Katastrophe für die achtzigjährige Rosa, die in der sympathischen Frau und ihren drei kleinen Kindern eine Familie gefunden hat.
Doch dann hat die alte Dame eine Idee, die alles vielleicht noch retten könnte: Sie schreibt einen Brief, der ihr schon seit Jahrzehnten auf der Seele brennt, und eröffnet damit einen Reigen außergewöhnlicher Briefe, die alle auf dem Postamt von Porvenir landen. An ihrem vierzigsten Geburtstag erhält die vollkommen überraschte Sara neununddreißig Briefe mit Zitaten aus den schönsten Liebesbriefen der Weltliteratur. Der vierzigste Brief aber ist von dem Mann, der sie heimlich liebt...


Zur Autorin
Ángeles Doñate wurde in Barcelona geboren und wuchs als Älteste von fünf Geschwistern in einem Haus voller Licht und mit Tieren und Büchern auf. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin und Kommunikationsmanagerin. "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben" ist ihr erster Roman, der in Spanien mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Denn eine Welt ohne Briefe wäre für Ángeles Doñate wie für viele ihrer Leserinnen und Leser wohl ein wahrhaft trauriger Ort.

Zusammen mit Thiele verlosen wir 35 Exemplare von "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben".
Möchtet ihr wissen, was in Rosas geheimnisvollem Brief steht? Und seid ihr auch neugierig darauf zu erfahren, ob es ihr gelingt, das kleine Postamt zu retten? Wenn ihr euch über dieses schöne Buch im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchtet, solltet ihr diese Leserunde nicht verpassen. Bewerbt euch* bis zum 21.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr Folgendes tut:

Schreibt mir einen (virtuellen) Brief, in dem ihr mir erzählt, warum die Welt auf echte Briefe nicht verzichten darf.

Jetzt habt ihr einen Grund, einen Brief zu schreiben!

Ich freue mich auf eure Briefe und wünsche viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.
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