Kerstin Schweighöfer

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Kerstin Schweighöfer

Lebenslauf von Kerstin Schweighöfer

Kerstin Schweighöfer ist Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und studierte in München Romanistik, Politologie und Kunstgeschichte. Seit 1990 lebt sie als freie Auslandskorrespondentin in den Niederlanden und arbeitet vorwiegend für die ARD-Hörfunkanstalten, den Deutschlandfunk, das Nachrichtenmagazin Focus und das Kunstmagazin Art. Ihr erstes Buch "Auf Heineken können wir uns eineken" erscheint im März 2012 im Piper Verlag

Alle Bücher von Kerstin Schweighöfer

Auf Heineken könn wir uns eineken

Auf Heineken könn wir uns eineken

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Erschienen am 01.03.2012
Antwerpen Brügge Gent

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Erschienen am 02.03.2012
Herzensbrüche

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Erschienen am 05.03.2019
100 Jahre Leben

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 (0)
Erschienen am 01.12.2017

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Neue Rezensionen zu Kerstin Schweighöfer

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AnneMayaJannikas avatar

Rezension zu "100 JAHRE LEBEN - Welche Werte wirklich zählen" von Kerstin Schweighöfer

100 Jahre und noch viel mehr!
AnneMayaJannikavor 3 Jahren

Zum Cover:
Auf dem Cover ist eine alte Dame zu sehen, die ein wenig keck in die Kamera schaut.
Nein, es ist keine Frau aus dem Buch selbst, die Zentenaren deren Leben beschrieben wird, sind im Buch abgebildet.

Zum Buch:
Kerstin Schweighöfer hat über 10 Menschen betroffen. die 100 Jahre und älter sind. Alle haben den 2 Weltkriege erlebt, haben Männer, Brüder, Väter darin verloren.
Haben ihr Leben in die Hand genommen und alle Veränderungen der modernen Jahre registriert.
Die Autorin hat zusammengetragen, wie man gut, gesund und mit der nötigen Portion Optimismus alt werden kann - uralt!
10 aufwühlende, spannende und bemerkenswerte Lebensläufe hat sie zusammengetragen und veröffentlicht. Jeder berührt auf seine Weise, insbesondere wenn man weiß, das nicht mehr viel leben kommt.

Meine Meinung:
Was wäre, wenn man heute schon wüßte, wie alt man wird?
Sollte man dem Sprichwort folgen "Lebe jeden Tag, als sei es dein Letzter"?
Oder doch lieber genügsam, vorausschauend - weise?

Ein Buch über Hundertjähre ist wahnsinnig spannend, aber mein erster Gedanke war, wie können wir ein Leben auf im Schnitt dreißig Seiten pressen? Geht das, fällt da nicht viel weg? Ich denke, es ist einiges weggefallen. Aber man muss auch nicht jedes Glück oder Unglück episch ausschmücken. Und es kommt auch hinzu, das man sich vielleicht an viele gar nicht mehr erinnert.

Kerstin Schweighöfer hat ein ergreifendes Vorwort geschrieben und eine langen Epilog, der auch ein bisschen mahnend zusammenfasst, was Frau Schweighöfer aus den Gesprächen mitgenommen hat.
Jeder Lebenslauf der 10 Zentenaren enthält Weisheiten von normalen Menschen, die ihren Weg gegangen sind. Der am Häufigsten gefallene Satz war " man muss das Beste draus machen" - also niemals den Mut und die Hoffnung verlieren. Sie wußten alle nicht was sie erwartet, welche Schicksale sich ihnen in den Weg legen, welche Päckchen jeder von ihnen zu tragen hat.
10 wunderbare Beeispiele, das das Leben lang und gut sein kann, wenn man sich damit arrangiert.
Das Statistische Bundesamt gibt immer noch eine durchschnittliche Lebenserwartung bei Jungen mit 76 und bei Mädchen mit 83 an. Abe wir werden älter. War es 1950 nur 1% das die hundert erreichte, sind es jetzt (2015) bereits gut 5%. Aber ist das hohe Alter ein Segen oder ein Fluch, wenn man die eigenen Kinder begräbt, weil sie ebenfals bereits alt sind?
Meine Schwiegermutter (79) sagte letzten "alt sein ist nichts für Feiglinge". Sie hat recht, so wie jeder Tag, jedes Lebensjahr eine Herausforderung ist und Mut erfordert, nicht nur im hohen Alter, sondern auch gerade in jungen Jahren.
Jede Zeit hat ihre Herausforderungen und auch wenn sich die Zeiten gerade für Frauen geändert haben, leichter, besser oder gleicher wie ein Männerleben sind sie noch lange nicht.
Aber der Kampf lohnt sich, um Liebe, ein gutes Leben und das persönlichliche Glück. Man muss es nur selbst in die Hand nehmen und steuern, auch wenn natürlich manchmal das Schicksal zurückschlägt.

Fazit:
Ein sehr persönliches Buch, anregend, ergreifend und manchmal auch zum Schmunzeln.

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Moonwishess avatar

Rezension zu "100 JAHRE LEBEN - Welche Werte wirklich zählen" von Kerstin Schweighöfer

Eine Hommage an das Leben
Moonwishesvor 3 Jahren

Wunderschön!

 

100 Jahre leben – ein Traum vieler Menschen, damals und heute. Einige haben es geschafft und 10 davon wurden nach diesem Leben gefragt. Wie ist es auf so ein langes Leben zurück zu blicken? Was erscheint einem noch wichtig? Ist irgendetwas von besonderer Bedeutung? Gibt es Dinge die bereut werden? Die am liebsten aus dem Leben gestrichen worden wären?

 

Kerstin Schweighöfer hat sich mit dieser nun doch eher seltenen Gruppe beschäftigt, sich mit ihnen unterhalten und nach ihrem Leben gefragt. Sie fragte nach deren Leben, aber auch nach den doch sehr drängenden Fragen die sich vor allem die jungen Menschen beschäftigen.

Schweighöfer geht an jede Geschichte mit sehr viel Gefühl. Sie brennt nicht darauf nur nach den schlechten Seiten des Lebens zu fragen. Sie sieht den Menschen hinter der Geschichte. Und das scheint ihr das wichtigste überhaupt zu sein – so wie es auch von einem guten Zuhörer verlangt sein sollte. Besonders schön fand ich an dem Schreibstil, dass Schweighöfer zugab dass sie manchmal nicht weiter nachfragte wenn sie merkte das verletze die Person zu sehr, wenn sie sich und dem Erzähler Pausen erlaubte, aber sich selbst nicht scheute ihre eigene Meinung zu äußern.

Und mit ihrer Art schaffte es Schweighöfer ein wunderbares Buch zu verfassen, welches von den Freuden und Leiden des Lebens berichtet, vom Schönen und Schlechten. Halt, vom Leben. Ich habe jede einzelne Seite genossen, habe jede einzelne Seite gerne gelesen und wurde am Ende zurück gelassen mit einem Gefühl von Hoffnung und Glück doch in einer so entwickelten, freien und verständnisvollen modernen Welt hineingeboren zu werden. Mein Gott, wie leicht haben wir es doch!

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sursulapitschis avatar

Rezension zu "100 JAHRE LEBEN - Welche Werte wirklich zählen" von Kerstin Schweighöfer

Viel Moral, wenig Geschicht
sursulapitschivor 3 Jahren

Es ist etwas ganz Besonderes, 100 Jahre alt zu werden. Wer das geschafft hat, hat sehr viel erlebt und vermutlich viel zu erzählen. Kerstin Schweighöfer hat 10 Zentenare besucht und ist dafür quer durch Europa gereist. Eine tolle Idee.
 
Eigentlich sollte man über jeden Einzelnen von ihnen ein eigenes Buch schreiben. Zum Beispiel über Mariska, die in Ungarn geboren wurde und mit zwölf Jahren nach Holland zu einer Pflegefamilie gegeben wurde, weil im eigenen Land die Not zu groß war. Sie ist in Holland geblieben und Malerin geworden. Oder Beatrice, eine Engländerin, die als Archäologin die Welt bereist hat, Pater Hubert, der aus Schlesien kam und Franziskaner wurde.
Jeder erzählt ein wenig aus seinem Leben und man merkt, man lernt hier besondere Menschen kennen, die viel erlebt haben und die aus ihrer heutigen Sicht heraus einiges anders beurteilen als zu Jungendzeiten. Das ist ohne Zweifel interessant. Nur hat man bei jeder Lebensgeschichte, die man hier liest, das Gefühl, das hätte ich jetzt sehr gerne ausführlicher erzählt bekommen. Es klingt, als wenn man sich einen Nachmittag mit seiner Oma zusammengesetzt hätte und Oma erzählt, was ihr gerade so einfällt. Das ist spannend und lehrreich, aber um Omas Leben wirklich zu verstehen, braucht es viele Nachmittage und um das Gehörte wiederzugeben, braucht es deutlich mehr als die gut 30 Buchseiten, die hier jedem Zentenar gewidmet werden.

So kratzt man nur an der Oberfläche höchst spannender Geschichten. Natürlich hat jeder, der so lange gelebt hat, Weisheiten aus seinem Leben gezogen, die hier recht plakativ weitergegeben werden. „Lass dich nicht von Schönheit blenden“, „Wirkliche Armut ist Einsamkeit“, „Erhalte dir deine Neugierde“ und viele andere zweifellos gute Ratschläge bekommt man mit auf den Weg, die aber in so geballter Form recht gewollt wirken. Viel Moral und wenig Geschicht, könnte man sagen.

Von diesem Buch habe ich mir mehr versprochen. Ich hätte auch gerne gewusst, wie es denn so ist, 100 Jahre alt zu werden. Fühlt man sich anders als mit 90? Welche Erfindung in ihrem langen Leben hat sie am meisten beeindruckt? Was gefällt ihnen gar nicht? Solche Fragen werden fast gar nicht angesprochen, was wirklich schade ist.
Eins habe ich auf jeden Fall gelernt: „Welche Werte wirklich zählen“ liegt wohl auch stark im Auge des Betrachters. Vielleicht sollte man es einfach ausprobieren.

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Gespräche aus der Community

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Hoffmann_und_Campe_Verlags avatar

Kerstin Schweighöfer »100 Jahre Leben. Welche Werte wirklich zählen«


Was bleibt am Ende eines Lebens? Was ist aus den Träumen und Hoffnungen geworden? Wie ist es, im Alter auf das bereits gelebte Leben zurückzublicken? Wir verlosen 20 Exemplare von Kerstin Schweighöfers »100 Jahre Leben«, um mit Euch und der Autorin gemeinsam zu lesen und zu diskutieren.

Denken wir an Hundertjährige, dann bekommt das ansonsten so gefürchtete Alter etwas Geheimnisvolles. Denn wann, wenn nicht dann, weiß ein Mensch, worauf es letztlich ankommt? Diejenigen, die heute hundert sind, haben als Kind den Ersten Weltkrieg erlebt, waren erwachsen, als der Reichstag brannte. Sie wissen, wie Leben und Alltag vor der Erfindung von Fernsehen und Antibiotika aussahen. Als sich Computer verbreiteten und Deutschland Wiedervereinigung feierte, waren sie längst in Rente. Wer einen solchen Wandel von Wertvorstellungen erlebt hat, birgt einen unvergleichlichen Erfahrungsschatz und kann seine Erkenntnisse gelassen weitergeben.

Kerstin Schweighöfer hat für dieses Buch zehn Hundertjährige getroffen - von der Bäuerin bis zur Künstlerin, vom Priester bis zur Geschäftsfrau, von Cannes über München, Jena oder Dortmund bis London und erhielt oft verblüffende Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

Wir verlosen 20 Exemplare von »100 Jahre Leben«. Schreibt uns einfach, was Ihr mit 100 Jahren in Eurem Leben erreicht haben wollt!

Kerstin Schweighöfer, Jahrgang 1960, besuchte nach ihrem Studium in München und Lyon (Romanistik, Politologie und Kunstgeschichte) die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Seit 1990 lebt sie als freie Autorin und Auslandskorrespondentin in den Niederlanden und arbeitet vorwiegend für die ARDHörfunkanstalten, den Deutschlandfunk, das Nachrichtenmagazin Focus und das Kunstmagazin Art.
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Kerstin_Schweighoefers avatar

Wir vom Piper Verlag suchen zusammen mit Kerstin Schweighöfer 25 Testleser für »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern und Kalvinisten”, die das Buch gerne gemeinsam lesen, sich darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten.

Beantwortet uns dafür unter „Verlosung“ bis einschließlich 27. Mai 2012 doch folgende Frage: Sagt uns, warum ihr an dieser Leserunde zum schönen Thema Holland, mit dem vielsagenden Titel »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern & Kalvinisten« teilnehmen wollt" Viel Lesevergnügen mit »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern und Kalvinisten” wünscht euch Euer Piper Verlag

 

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