Kerstin Schweighöfer

 4.5 Sterne bei 57 Bewertungen
Autorenbild von Kerstin Schweighöfer (©)

Lebenslauf von Kerstin Schweighöfer

Kerstin Schweighöfer ist Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und studierte in München Romanistik, Politologie und Kunstgeschichte. Seit 1990 lebt sie als freie Auslandskorrespondentin in den Niederlanden und arbeitet vorwiegend für die ARD-Hörfunkanstalten, den Deutschlandfunk, das Nachrichtenmagazin Focus und das Kunstmagazin Art. Ihr erstes Buch "Auf Heineken können wir uns eineken" erscheint im März 2012 im Piper Verlag

Alle Bücher von Kerstin Schweighöfer

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Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)

Auf Heineken könn wir uns eineken

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Erschienen am 01.03.2012
Cover des Buches Herzensbrüche (ISBN: 9783455005349)

Herzensbrüche

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Erschienen am 05.03.2019
Cover des Buches Antwerpen Brügge Gent (ISBN: 9783834212450)

Antwerpen Brügge Gent

 (1)
Erschienen am 02.03.2012
Cover des Buches Ein Herz bricht selten allein (ISBN: 9783492315906)

Ein Herz bricht selten allein

 (0)
Erscheint am 30.11.2020
Cover des Buches Herzensbrüche (ISBN: 9783455005356)

Herzensbrüche

 (0)
Erschienen am 05.03.2019
Cover des Buches 100 Jahre Leben (ISBN: 9783492309592)

100 Jahre Leben

 (0)
Erschienen am 01.12.2017

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Neue Rezensionen zu Kerstin Schweighöfer

Neu

Rezension zu "Herzensbrüche" von Kerstin Schweighöfer

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne. (Hermann Hesse)
evaflvor einem Jahr

Wie geht man mit einer Trennung um, die man so gar nicht erwartet hat, die einen plötzlich erreicht? Oder mit der Tatsache, dass die Frau seit Jahren Affären hat und man nicht eine leise Ahnung davon hatte? Solche Trennungs- und auch Neubeginngeschichten behandelt dieses Buch – sieben Trennungen sind es – und acht Personen wurden hier entsprechend befragt vom Autorenpaar.

Bevor man das Buch liest, sollte man sich wohl darüber bewusst sein, dass dieses Buch ein ehrliches Buch ist, es handelt sich hier um echte, erlebte Geschichten und keine phantasievoll erdachten Erzählungen. In gewisser Weise ist es auch ein Ratgeber für (frisch) Getrennte. 

Der Schreibstil des Buches hat mir grundsätzlich gut gefallen, gut verständlich, inhaltlich völlig klar zu verstehen, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe. Natürlich aber insofern keine leichte Kost, als dass es dabei um Trennungen geht, um menschliche Emotionen, die heftig ausfallen, verständlicherweise. Bei der ersten Geschichte habe ich mir schwer getan, plätscherte sie doch mehr so vor sich hin und hat mich nicht wirklich in den Bann des Buches gezogen. Kurz habe ich auch überlegt ob ich das Buch nicht doch noch abbreche. (Die erste Geschichte ist wohl auch die längste Geschichte im Buch – so im Nachhinein ist mir das aufgefallen.) Ich habe es nicht getan – und wurde belohnt, mit Einblicken und auch Erkenntnissen.

Die Schilderungen sind von Bekannten des Autorenehepaares, mit denen sie in Kontakt kamen und die sie näher dazu befragen durften. All das wird so auch immer wieder geschildert – wie man sich beispielsweise auf einer Bergstation bei einer Rivella-Limonade trifft und dabei über die Trennung berichten lässt. Es ist so interessant welche Einblicke die jeweils erzählende Person gibt, wie man auch einen Eindruck von der Person bekommt, denn nicht immer ist es so, wie es der erste Anschein vermuten lässt. Da sind herzensgute Menschen, die in ihrer Ehe einfach keine Erfüllung, keinen Austausch hatten, mehr ein Nebeneinander-her-leben. Und dann auf die Person trafen, die das geändert hat. Leicht gemacht hat es sich meiner Ansicht nach keine der befragten Personen, zumindest war das mein Eindruck beim Lesen. Interessant war es zu lesen, wie gleich manche Abläufe doch sind, was Trennungen mit Kindern und entsprechendes Verhalten der Ex-Partner (m/w) anbelangt. Ein Beispiel dafür, dass es auch anders geht: „Das Wichtigste ist, dass wir uns nie aus dem Weg zu gehen brauchten. Dass wir eine sachliche, vernünftige Art fanden, mieinander umzugehen. Und, dass wir uns respektiert haben.“ (S. 108)

Mir hat das Buch gut gefallen, denn nach den jeweiligen Schilderungen der Person gab es noch eine Kurzzusammenfassung über den Weg aus der Krise sowie eine Aufstellung mit mehreren Stichpunkten was geholfen hat. Das waren absolut interessante Ansätze, wenngleich sie für mich persönlich nicht relevant sind. Wenn aber nun jemand das Buch liest, der gerade eine Trennung erlebt und zu verarbeiten hat, dann kann er sich daran durchaus orientieren.

Für mich war es inhaltlich spannend zu lesen, wie sich manches entwickelt hat, woran es ggf. gelegen hat, warum es das Scheitern einer Beziehung gab. Eine Trennung ist von beiden Seiten erläutert worden, das war besonders interessant, so konnte man doch einmal beide Seiten kennenlernen. Was man auch gemerkt hat im Buch: Manche Dinge sind überall leider ähnlich, bei anderen Dingen sollte man sich nicht vom ersten Schein täuschen lassen. So traurig manche Trennung auch sein mag, so spannend ist es auch über den Neubeginn danach zu lesen, von den entstandenen Chancen zu hören. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen für eine interessante und unterhaltsame Lektüre, die durchaus auch emotional ist.

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Rezension zu "Herzensbrüche" von Kerstin Schweighöfer

Über das Leben nach der Liebe
Danionvor einem Jahr

Gibt es Leben nach der Liebe? Kann man noch glücklich sein und werden, nachdem einem das Herz gebrochen wurde? Oder ist eine Trennung, das Ende einer Liebe, zugleich das Ende des Lebens? Geht es nach einer Scheidung immer nur bergab?

"Herzensbrüche" von Kerstin Schweighöfer und Dieter Quermann widmet sich diesen Fragen und findet ziemlich schnell die Antwort: Ja, das Leben geht weiter. Manchmal sogar mit einer noch größeren Liebe, einer neuen Beziehung, einer neuen Ehe, die die erste völlig überschattet. Man muss einige Phasen überstehen, bis man wieder so weit ist, aber am Ende des Tunnels gibt es immer ein Licht!
In diesem Buch sind acht Geschichten liebevoll präsentiert. Geschichten von Frauen und Männern. Von denen, die verlassen wurden, und denen, die verlassen hatten. In Form eines Gesprächs mit den Protagonisten schildern die Autoren, wie die Beziehungen anfingen, sich entwickelten, zu einem "Punkt of no-return" wurden, wie Konflikte eskalierten und unweigerlich zu einer Scheidung führten. Wie schwer für manche die Trennung und das Leben nach der Scheidung war und wie man sich aus dieser Lage zurück zum Leben fand. Wie man neue Liebe entdeckte und neues Glück. Es sind Geschichten, denen man glaubt. Die Personen, die ihr Privatleben für den Leser für einen Moment komplett öffnen, sind sehr sympathisch. Man kann ihre Gefühle miterleben und nachvollziehen, man kann ihren Schmerz und Euphorie spüren. Vielleicht weil die Hälfte des Textes in direkter Rede wiedergeben wird, eben direkt und aufrichtig. Das verschafft das Gefühl, man sitze am selben Tisch mit diesen Leuten und lausche den Geheimnissen ihres Lebens.
Am Ende jeder Geschichte gibt es eine Zusammenfassung, in der festgehalten wird, was diesen Menschen bei der Trennung geholfen hatte, wie sie an sich selbst arbeiteten und wie es ihnen gelang, wieder glücklich zu werden. Eine gute Lösung für die Leser, die irgendwann noch einmal diese Ratschläge durchgehen möchten, ohne das ganze Buch erneut lesen zu müssen. Am Ende des Buchs gibt es noch eine Zusammenfassung, "Nachbetrachtungen", in denen die Autoren Schlussfolgerungen für ihr Projekt ziehen.
"Herzensbrüche" ist ein Buch, das man irgendwie gerne liest, auch wenn man gerade nichts mit der Trennung zu tun hat. Nicht in diesem Moment. Aber jeder von uns kennt zumindest einen Teil der Gefühle, von denen auf den Seiten dieses Buchs erzählt wird. Wahrscheinlich jeder hatte mal eine Trennung erlebt. Ein wenig in den Erinnerungen zu schwelgen kann manchmal schön sein, auch wenn die Erinnerungen es nicht immer sind. Oder man merkt sich die Ratschläge, die man vielleicht irgendwann im Leben gebrauchen kann. Da wäre man wenigstens ein bisschen bewaffnet für den Fall...
Das Konzept des Buchs und der Schreibstil erinnern an das Buch "100 Jahre Leben" von Kerstin Schweighöfer. Erneut gelang es ihr, ein Buch zu schreiben, das einen berührt und schöne Tipps für das Leben gibt.   Einfach toll!

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Rezension zu "100 JAHRE LEBEN - Welche Werte wirklich zählen" von Kerstin Schweighöfer

100 Jahre und noch viel mehr!
AnneMayaJannikavor 4 Jahren

Zum Cover:
Auf dem Cover ist eine alte Dame zu sehen, die ein wenig keck in die Kamera schaut.
Nein, es ist keine Frau aus dem Buch selbst, die Zentenaren deren Leben beschrieben wird, sind im Buch abgebildet.

Zum Buch:
Kerstin Schweighöfer hat über 10 Menschen betroffen. die 100 Jahre und älter sind. Alle haben den 2 Weltkriege erlebt, haben Männer, Brüder, Väter darin verloren.
Haben ihr Leben in die Hand genommen und alle Veränderungen der modernen Jahre registriert.
Die Autorin hat zusammengetragen, wie man gut, gesund und mit der nötigen Portion Optimismus alt werden kann - uralt!
10 aufwühlende, spannende und bemerkenswerte Lebensläufe hat sie zusammengetragen und veröffentlicht. Jeder berührt auf seine Weise, insbesondere wenn man weiß, das nicht mehr viel leben kommt.

Meine Meinung:
Was wäre, wenn man heute schon wüßte, wie alt man wird?
Sollte man dem Sprichwort folgen "Lebe jeden Tag, als sei es dein Letzter"?
Oder doch lieber genügsam, vorausschauend - weise?

Ein Buch über Hundertjähre ist wahnsinnig spannend, aber mein erster Gedanke war, wie können wir ein Leben auf im Schnitt dreißig Seiten pressen? Geht das, fällt da nicht viel weg? Ich denke, es ist einiges weggefallen. Aber man muss auch nicht jedes Glück oder Unglück episch ausschmücken. Und es kommt auch hinzu, das man sich vielleicht an viele gar nicht mehr erinnert.

Kerstin Schweighöfer hat ein ergreifendes Vorwort geschrieben und eine langen Epilog, der auch ein bisschen mahnend zusammenfasst, was Frau Schweighöfer aus den Gesprächen mitgenommen hat.
Jeder Lebenslauf der 10 Zentenaren enthält Weisheiten von normalen Menschen, die ihren Weg gegangen sind. Der am Häufigsten gefallene Satz war " man muss das Beste draus machen" - also niemals den Mut und die Hoffnung verlieren. Sie wußten alle nicht was sie erwartet, welche Schicksale sich ihnen in den Weg legen, welche Päckchen jeder von ihnen zu tragen hat.
10 wunderbare Beeispiele, das das Leben lang und gut sein kann, wenn man sich damit arrangiert.
Das Statistische Bundesamt gibt immer noch eine durchschnittliche Lebenserwartung bei Jungen mit 76 und bei Mädchen mit 83 an. Abe wir werden älter. War es 1950 nur 1% das die hundert erreichte, sind es jetzt (2015) bereits gut 5%. Aber ist das hohe Alter ein Segen oder ein Fluch, wenn man die eigenen Kinder begräbt, weil sie ebenfals bereits alt sind?
Meine Schwiegermutter (79) sagte letzten "alt sein ist nichts für Feiglinge". Sie hat recht, so wie jeder Tag, jedes Lebensjahr eine Herausforderung ist und Mut erfordert, nicht nur im hohen Alter, sondern auch gerade in jungen Jahren.
Jede Zeit hat ihre Herausforderungen und auch wenn sich die Zeiten gerade für Frauen geändert haben, leichter, besser oder gleicher wie ein Männerleben sind sie noch lange nicht.
Aber der Kampf lohnt sich, um Liebe, ein gutes Leben und das persönlichliche Glück. Man muss es nur selbst in die Hand nehmen und steuern, auch wenn natürlich manchmal das Schicksal zurückschlägt.

Fazit:
Ein sehr persönliches Buch, anregend, ergreifend und manchmal auch zum Schmunzeln.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches 100 JAHRE LEBEN - Welche Werte wirklich zählen

Kerstin Schweighöfer »100 Jahre Leben. Welche Werte wirklich zählen«


Was bleibt am Ende eines Lebens? Was ist aus den Träumen und Hoffnungen geworden? Wie ist es, im Alter auf das bereits gelebte Leben zurückzublicken? Wir verlosen 20 Exemplare von Kerstin Schweighöfers »100 Jahre Leben«, um mit Euch und der Autorin gemeinsam zu lesen und zu diskutieren.

Denken wir an Hundertjährige, dann bekommt das ansonsten so gefürchtete Alter etwas Geheimnisvolles. Denn wann, wenn nicht dann, weiß ein Mensch, worauf es letztlich ankommt? Diejenigen, die heute hundert sind, haben als Kind den Ersten Weltkrieg erlebt, waren erwachsen, als der Reichstag brannte. Sie wissen, wie Leben und Alltag vor der Erfindung von Fernsehen und Antibiotika aussahen. Als sich Computer verbreiteten und Deutschland Wiedervereinigung feierte, waren sie längst in Rente. Wer einen solchen Wandel von Wertvorstellungen erlebt hat, birgt einen unvergleichlichen Erfahrungsschatz und kann seine Erkenntnisse gelassen weitergeben.

Kerstin Schweighöfer hat für dieses Buch zehn Hundertjährige getroffen - von der Bäuerin bis zur Künstlerin, vom Priester bis zur Geschäftsfrau, von Cannes über München, Jena oder Dortmund bis London und erhielt oft verblüffende Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

Wir verlosen 20 Exemplare von »100 Jahre Leben«. Schreibt uns einfach, was Ihr mit 100 Jahren in Eurem Leben erreicht haben wollt!

Kerstin Schweighöfer, Jahrgang 1960, besuchte nach ihrem Studium in München und Lyon (Romanistik, Politologie und Kunstgeschichte) die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Seit 1990 lebt sie als freie Autorin und Auslandskorrespondentin in den Niederlanden und arbeitet vorwiegend für die ARDHörfunkanstalten, den Deutschlandfunk, das Nachrichtenmagazin Focus und das Kunstmagazin Art.
257 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken

Wir vom Piper Verlag suchen zusammen mit Kerstin Schweighöfer 25 Testleser für »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern und Kalvinisten”, die das Buch gerne gemeinsam lesen, sich darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten.

Beantwortet uns dafür unter „Verlosung“ bis einschließlich 27. Mai 2012 doch folgende Frage: Sagt uns, warum ihr an dieser Leserunde zum schönen Thema Holland, mit dem vielsagenden Titel »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern & Kalvinisten« teilnehmen wollt" Viel Lesevergnügen mit »Auf Heineken könn’ wir uns eineken – mein fabelhaftes Leben zwischen Kiffern und Kalvinisten” wünscht euch Euer Piper Verlag

 

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