Christian Boochs

 3.4 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Mutterblut, 2016 - Bis die Hoffnung bricht und weiteren Büchern.
Christian Boochs

Lebenslauf von Christian Boochs

Christian Boochs, geboren 1977 in Mönchengladbach, glaubt an Reinkarnation und den Sith-Kodex. Auf dem Weg zum Abitur verkaufte er Barbiepuppen und Nintendokonsolen. Danach trat er seinen Wehrdienst an, blieb ein wenig länger und wurde schließlich Zeitsoldat. Nach dem Ende seiner Militärlaufbahn absolvierte er eine Ausbildung zum Werbetexter, arbeitete in Tierheimen und als Trainer für Menschen mit Hund. Das Erzählen von Geschichten gehörte zwar immer irgendwie dazu, zum Schreiben von Romanen kam er allerdings erst recht spät. Erfahrungen aus unterschiedlichsten Tätigkeiten, der ganz normale Dreck des Lebens und die Faszination für menschliche Abgründe prägen seine Arbeit als Autor. Nach diversen Experimenten und Veröffentlichungen als Selfpublisher, schreibt er inzwischen (Psycho-)Thriller, die sich im Kern um Schmerz, Angst und Tod drehen.

Alle Bücher von Christian Boochs

Mutterblut

Mutterblut

 (6)
Erschienen am 02.01.2018
2016 - Bis die Hoffnung bricht

2016 - Bis die Hoffnung bricht

 (3)
Erschienen am 01.08.2015
Finsternis - Blutlinie

Finsternis - Blutlinie

 (1)
Erschienen am 22.10.2015
Samhain - Seelennacht: Buch Eins

Samhain - Seelennacht: Buch Eins

 (1)
Erschienen am 22.02.2016
2017 - Die Tage der Anderen

2017 - Die Tage der Anderen

 (0)
Erschienen am 21.06.2016
Finsternis Z - Buch Eins: Silber

Finsternis Z - Buch Eins: Silber

 (0)
Erschienen am 09.06.2015

Neue Rezensionen zu Christian Boochs

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Lothens avatar

Rezension zu "Mutterblut" von Christian Boochs

Spannender, schonungsloser Thriller
Lothenvor 9 Monaten

„Mutterblut“ ist in vielerlei Hinsicht ein sehr typischer Thriller: ein raubeiniger Ermittler mit Eheproblemen, ein brutaler Serienmörder und ein Fall, der ziemlich schnell das Privatleben des Ermittlers eingeholt hat. So weit so bekannt. Trotzdem entwickelt der Roman eine schnelle, intensive Sogwirkung – und die Tatsache, dass ich in knapp zwei Tagen ausgelesen hatte, spricht dabei für sich.

Ein Pluspunkt ist zweifellos die Schonungslosigkeit der Darstellung. Statt einer Who-dunnit-Schnitzeljagd zu folgen, weiß der Leser schon sehr früh, mit wem es die Ermittler zu tun bekommen und erlebt einen Teil der Handlung direkt aus Sicht des Täters. Rieper (der Name ist Programm) ist ein Monster, ein brutales Raubtier, dessen Denkweise man mit einer Mischung aus Abscheu und morbider Faszination folgt. Hier wird nichts geschönt, nichts mystifiziert. Sicher nichts für schwache Nerven, aber sehr glaubwürdig. Rieper ist kein intelligentes „criminal mastermind“, das mit Präzision tötet und hübsche Blümchen am Tatort hinterlässt, sondern überzeugt gerade durch seine Impulsivität. Boochs hat mit Rieper ein stimmiges Gesamtkonzept geschaffen, das zwar bisweilen stereotype Elemente aufweist, vom Blickwinkel der Kriminalpsychologie her aber in sich schlüssig ist. Tatsächlich fand ich die Abschnitte aus seiner Perspektive besonders interessant.

Abzüge gibt es leider beim Aufbau des Plots. Wie so oft ahnt man die Entwicklung schon lange vor dem Ermittler und würde ihn am liebsten durch die Buchseiten anschreien, kann aber nur zusehen, wie sich die Katastrophe langsam anbahnt. Ermittler Demski ist kein Sympathieträger, genau das macht seine Figur glaubwürdig, trotzdem wünscht man sich an einigen Stellen, er würde etwas schneller schalten. Umgekehrt wirken einige Schlussfolgerungen zu Beginn der Handlung übereilt (z.B. die Erkenntnis, dass es sich um einen Serienmörder handelt), gerade weil die Seltenheit solcher Vorfälle auch im Roman betont wird. Hier wird für meinen Geschmack zu sehr darauf gesetzt, dass der Leser ja sowieso weiß, worauf es hinausläuft, und eine Abkürzung daher legitim erscheint. Trotzdem bleibt der Roman bis zum aufwühlenden Schluss spannend und mitreißend, was über die kleinen Schwächen hinwegtröstet.

Alles in allem ist „Mutterblut“ ein fesselnder, brutaler Thriller, der trotz kleinerer Schwächen im Plot zu überzeugen weiß. Wer über die klassischen Thriller-Stereotype hinwegsehen kann, wird hier hervorragend unterhalten.

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Rebecca1120s avatar

Rezension zu "Mutterblut" von Christian Boochs

mir fehlt Spannung und Glaubhaftigkeit
Rebecca1120vor 10 Monaten

Mordermittler Jan Demski muss gemeinsam mit seinem Team einen Serienkiller stoppen. Der Killer hat es auf schwangere Frauen abgesehen, die er brutal ermordet.
Ein Ende seiner Bluttaten ist nicht abzusehen. Um so wichtiger ist es ihn schnell zu fassen.
Demski selbst ist bei den Ermittlungen eher unkonventionell und verlässt sich viel auf sein Bauchgefühl, was ihn bisher selten falsch „beraten“ hat. Ehrlich gesagt war mir dieser Ermittler nicht sehr sympathisch. Einmal fand ich seine Alleingänge unangemessen und was mich am meisten abgestoßen hat, war sein Verhältnis mit Bine, welches er neben seiner Ehe mehr oder weniger heimlich pflegt.
Ich fand es schade, dass man als Leser gleich am Anfang den Täter kennenlernt. Ich finde es bei Thrillern immer toll wenn ich fast bis zum Schluss raten muss wer der Täter ist. Da ging bei mir sehr viel Spannung und Kribbeln verloren. Schade.
So einige Entscheidungen des Ermittlerteams waren in meinen Augen völlig falsch. Warum z.B. wird Isi wie auch Demskis Frau, nachdem klar ist, dass der Fall für Demski persönlich wird, nicht unter Polizeischutz?
Unglaubhaft fand ich, wie die Opfer trotz der so extremen vielfachen Verletzungen noch zu irgendwelchen Provokationen und Handlungen fähig sein konnten.
Insgesamt betrachtet war dies ein erst im letzten Drittel an Fahrt aufnehmender Krimi. Ich hatte bei dem Cover, dem Titel und der Kurzbeschreibung mehr versprochen. Darum vergebe ich auch nur 2,5 Lese-Sterne.

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Andies avatar

Rezension zu "Mutterblut" von Christian Boochs

Mutterblut - Christian Boochs
Andievor 10 Monaten

Meine Rezension findet ihr auf meinen Blog - Hier.

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Christian Boochs wurde am 01. November 1977 in Mönchengladbach (Deutschland) geboren.

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