J. J. Abrams

 4.2 Sterne bei 104 Bewertungen

Lebenslauf von J. J. Abrams

Jeffrey Jacob Abrams, us-amerikanischer Regisseur, Fernseh- und Filmproduzent, ist Schöpfer zahlreicher, erfolgreicher TV-Serien und führte u.a. bei Star Trek und Mission Impossible Regie. Zusammen mit Doug Dorst veröffentlichte er im Herbst 2015 den hochraffiniert kompinierten Roman "S.".

Alle Bücher von J. J. Abrams

S. - Das Schiff des Theseus

S. - Das Schiff des Theseus

 (98)
Erschienen am 08.10.2015
The Secret JJ Abrams Project

The Secret JJ Abrams Project

 (3)
Erschienen am 01.10.2013

Neue Rezensionen zu J. J. Abrams

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Hellena92s avatar

Rezension zu "S. - Das Schiff des Theseus" von J. J. Abrams

Für Spielkinder :)
Hellena92vor 9 Monaten

Das Schiff des Theseus ist eine aufregende Idee von J.J. Abrams, der Fantasy und Romance in ein Buch packt und mit ganz vielen schönen Einzelheiten abrundet. Es handelt von 2 Geschichten. Primär um das Schiff des Theseus und was dort geschieht und gleichzeitig sind im Text und um den Text herum Notizen von 2 Menschen, die sich nicht kennen, jedoch über das Bibliotheksbuch miteinander kommunizieren und sich näher kommen!


Im Buch sind zudemServietten, Karten und andere Extras, die das Buch so besonders machen! Ich finde, dass das echt mal was anderes ist! Sehr schön :)))

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marcelloDs avatar

Rezension zu "S. - Das Schiff des Theseus" von J. J. Abrams

Literarisches Vergnügen auf vielen Ebenen
marcelloDvor 2 Jahren

Ich bin ehrlich: als ich zum ersten Mal „Das Schiff des Theseus“ mitsamt des nun nicht wirklich in einer schönen Farbe gehaltenen Schubers sah, war ich etwas entsetzt, was so ein altbackenes Buch den Hype und vor allem den stolzen Preis verdient hätte. Aber das war eben nur oberflächliche Kriterien. Also habe ich mich dran gegeben, mich informiert und schließlich beschlossen: DAS muss ich haben!

Bis ich es dann tatsächlich gelesen habe, hat fast noch einmal ein Jahr gedauert. Mir war klar, dass so ein Werk Zeit brauchen würde und ich hatte Sorge, dass ich dem Inhalt nicht gerecht werde oder vielleicht sogar das Gefühl habe, dass ich mich zu lange an diesem Buch aufhalte und andere Buchperlen verpasse, denn die Zeit fliegt nun mal. Aber letztlich habe ich mir die Zeit genommen und bin dem Buch sicherlich gerecht geworden.

Alleine die Grundidee ist natürlich genial. Als Studentin leihe ich mir selbst ständig Bücher aus, kenne es also, wenn man auf Kommentare von vorherigen Ausleihern stößt. Gleichzeitig bin ich selbst Wissenschaftlerin, ich kenne mich mit solchen Spekulationen rund um Autorschaft etc. aus, daher hat sich für mich ein toller Mix an Themen ergeben, die unmittelbar mit meinem Leben zu tun haben.

Daher war ich eben vor allem leidenschaftlicher Fan der Randgeschichte, die ja auch eine Liebesgeschichte war. Und gerade so unübliche Liebesgeschichten, die unheimlich authentisch sind, sind mir ja am liebsten. Ich fand es süß Jen und Eric über die Jahre zu begleiten, ihre gemeinsame Geschichte zu erleben. Über Randbemerkungen kann man sich sicherlich nicht so ein Bild von einer Figur machen, wie es in anderen Geschichten mit intensiven Innenperspektiven gelingt. Dennoch habe ich Eric und Jen kennen und wertschätzen gelernt.

Schwieriger war dann letztlich die eigentliche Geschichte des vermeintlichen Autors V.M Straka und dem S. Sie entspricht nicht meinem üblichen Beuteschema an Literatur in meiner Freizeit, sondern eher der Literatur, die mir im Studium begegnet ist und über die mit anderen Studenten heftig diskutiert wurde, Essays und Hausarbeiten geschrieben wurde. Daher war es schwierig für mich den Spagat zwischen Eric und Jens Geschichte und der Geschichte des S. zu finden. Dadurch, dass beides ja fest miteinander verwoben war, musste ich ja auch ständig geistig hin und her springen und dieses anstrengende Lesen kostet Zeit. Aber letztlich ist es Zeit, die sich lohnt, denn es werden so viele unterschiedliche Leseebenen geboten, die die unterschiedlichsten Emotionen hervorrufen, dass man das Gesamtwerk wirklich nur als Vergnügen bewerten kann.

Fazit: Alleine die Grundidee von J. J. Abrams und Doug Dorst ist schon genial, die liebevolle und detailgetreue und vor allem aufwendige Umsetzung nur noch bewundernswert, da muss man sich einfach Zeit nehmen für den Inhalt zwischen den Buchdeckeln. Es fordert Zeit, es fordert höchste Konzentration, es fordert Mitdenken, belohnt dafür aber mit einem Meisterwerk!

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F

Rezension zu "S. - Das Schiff des Theseus" von J. J. Abrams

ein wahres Zauberbuch
Fragmentagevor 2 Jahren

S. - Das Schiff des Theseus von J.J. Abrams und Doug Dorst ist kein gewöhnliches Buch, sondern ein analoges Abenteuerspiel. Erlebnis-Lesen sozusagen.

Nichts ist zufällig an diesem Werk, das in einem soliden Fake-Leineneinband daher kommt. Ein Siegel muss aufgebrochen werden, bevor man es aus dem Schuber nehmen kann, aber unberührt scheint das Buch nicht zu sein: Es wirkt abgegriffen, hat einen Fettfleck und riecht, als hätte es länger in einer muffigen Kiste auf irgendeinem Dachboden gelegen. Schlägt man es auf, fallen einem Zettel, Postkarten, Fotos und Notizen entgegen und die vergilbten Seitenränder sind dicht mit Notizen und Unterstreichungen versehen. Wenn man am Anfang beginnt und versucht, den gedruckten Text, die Einleger und Anmerkungen simultan zu lesen, merkt man schnell, dass sich in den Randnotizen ein Dialog zwischen dem Literaturdoktoranden Eric und der Bachelorstudentin Jen abspielt und dass die beiden versuchen, zwischen den Zeilen das Rätsel um die Identität des Autors zu entschlüsseln, die über ein halbes Jahrhundert nach Erscheinen des Romans ungeklärt ist.

S. ist kein Buch, das man einfach so von Anfang bis Ende durchliest. Ich habe meine Lesestrategie mehrmals anpassen müssen, bis ich den Dreh für mich raus hatte. Anfangs dachte ich nämlich tatsächlich, ich könnte alles simultan lesen und aufnehmen. Das stellte sich aber schnell als höchst impraktikabel heraus, denn es verwirrte mich heillos.

Der eigentliche Roman "Das Schiff des Theseus" von V.M. Straka ist nämlich schon komplex-surreal genug (stellenweise fühlte ich mich wie bei Kafka, nur gruseliger), wenn man dann noch gleichzeitig Fußnoten und Randnotizen mitlesen und nachvollziehen soll überfordert das schnell. Dazu kommt, dass es mehrere Sets von Randnotizen gibt, die Eric und Jen zeitlich versetzt verfasst, sich dabei aber nicht zwingend an eine strenge Chronologie gehalten haben. Schlussendlich habe ich den Wälzer (bisher) vier Mal durchgearbeitet:

1. Den Romantext "Das Schiff des Theseus" ohne Randnotizen und Einleger, Fußnoten nur überflogen
2. Die Randnotizen in Bleistift, blauem Kugelschreiber und schwarzem Fineliner, Fußnoten, passende Einleger
3. Randnotizen in Gelb und Grün, passende Einleger
4. Randnotizen in Violett, Rot, Schwarz und schwarz, passende Einleger

Die Einleger habe ich jeweils angeschaut, geprüft, ob sie gerade zum Text passen und dann entweder mitgelesen oder bis zur nächsten Runde beiseite gelegt. Hilfreich war eine Liste, an welche Stelle im Buch die Einleger hingehören, sie sind mir nämlich öfter mal rausgefallen...

Wäre ich ein scharfsinniges Mastermind, hätte ich möglicherweise versucht, die versteckten Codes, die Jen und Eric hauptsächlich in den - auf den ersten Blick unsinnigen - Fußnoten finden, selbst zu entschlüsseln. Stattdessen habe ich mich darauf beschränkt, jedes Mal andächtig "aaaaah" zu machen, wenn die beiden wieder einen geknackt hatten. Am Ende waren einige Rätsel gelöst, viele Fragen blieben aber offen, und noch immer stecken im Bauch des Schiffes (sorry, der musste sein) zahlreiche Codes und Hinweise, die Jen und Eric nicht entdeckt oder entschlüsselt haben, mit denen sich der geneigte Leser weiter beschäftigen darf.

Meine Meinung dazu?

Jetzt wird es kompliziert.. Ich liebe die Idee dieses Werkes, das Konzept, die detailversessene Aufmachung, die Haptik und das liebevoll erdachte Zubehör. Der Roman und die Rahmenhandlung um Jen und Eric sind zwar auch interessant, vom Hocker gerissen haben sie mich aber nicht und die Spannung hielt sich über weite Strecken eher in Grenzen. Nun kann man sagen, dass das Tempo zu der langsamen, analogen Kommunikation der beiden passt und dass dem Leser gar nichts anderes übrig bleibt, als sich viele Ereignisse und Spannungsmomente selbst zusammen zu reimen, aber ich hätte mir dennoch mehr roten Faden gewünscht. Stattdessen bleibt ein bisschen Ernüchterung darüber, dass ich wohl selber nachforschen und Theorien aufstellen muss, wenn ich mich nicht mit Jens und Erics Erkenntnissen zufrieden geben will. Aber das ist ja auch irgendwie genial: ein Buch, das der Leser weiterspinnen muss.

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar

Das wohl schönste Buch des Jahres!

Wir als Buchliebhaber können schönen Büchern niemals widerstehen, oder? Und nur ganz selten gibt es solche Bücher, die so toll gemacht sind, dass man seinen Augen kaum trauen kann. "S. - Das Schiff des Theseus" von J. J. Abrams und Doug Dorst ist ein solches Buch! Ein wahres Schmuckstück, das nicht nur durch sein Äußeres und Inneres begeistert, sondern zudem noch eine einmalige Geschichte erzählt - sozusagen eine Geschichte in der Geschichte!

Mehr zum Buch:

Eine junge Studentin findet in der Bibliothek ein Buch, in das ein anderer Student Hunderte von Randbemerkungen gekritzelt hat, offenbar im Bemühen, der wahren Identität des unter Pseudonym schreibenden Autors V. M. Straka auf die Spur zu kommen. Die junge Frau ist fasziniert und ergänzt die Notizen mit eigenen Mutmaßungen. Zwischen den beiden Studenten Jen und Eric entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung, die allein auf den Seiten des Romans »Das Schiff des Theseus« stattfindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor V. M. Straka. Ein unbekannter Übersetzer hat den Roman herausgegeben und ihn mit teilweise verwirrenden Fußnoten versehen. Doch die beiden finden heraus, dass diese Fußnoten einen geheimen Code ergeben, der ihnen Informationen liefert, die der Straka-Forschung bisher völlig unbekannt waren. Was wie ein Spiel beginnt, wird im Laufe der Zeit bitterer Ernst, denn jemand scheint Interesse daran zu haben, dass die Identität des Autors nicht gelüftet wird. Jen und Eric geraten in gefährliche Verstrickungen, die sie fast das Leben kosten.

Hier findet ihr ein spannendes Special zum Buch!

Die Autoren haben einen wirklich raffinierten Roman geschaffen, der uns Lesern zeigt, was in der Literatur alles möglich ist, und der über die Grenzen des Normalen weit hinaus geht. Zusammen mit dem KiWi Verlag geben wir euch jetzt die Möglichkeit, dieses einmalige Buch zu gewinnen und verlosen 3 Exemplare unter all jenen, die folgendes tun*:

Erzählt uns eine kleine Geschichte, mit der ihr uns zeigt, warum Bücher für euch einzigartig sind!


Ich drücke euch die Daumen und bin gespannt, was ihr zu diesem außergewöhnlichen Buch sagt!

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* Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken!
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

J. J. Abrams wurde am 27. Juni 1966 in New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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