Maki Kazumi

 3.4 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Desire.

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Desire

Desire

 (18)
Erschienen am 22.12.2006

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Rezension zu "Desire" von Maki Kazumi

Gefühlschaos mit einem leicht bitteren Beigeschmack
Maya-chanvor 4 Jahren

Die Story:
Achtung: Dieser Abschnitt der Bewertung kann Spoiler enthalten!

Toru ist schon seit einer halben Ewigkeit in seinen besten Freund Ryoji verliebt. Doch das kann er ihm natürlich nicht sagen, weil er Angst davor hat, dass Ryoji sich dann von ihm distanzieren würde. Da ist es seiner Ansicht nach besser zu schweigen und einfach Ryojis Schulfreund zu bleiben. Doch dann geschieht etwas, womit Toru niemals gerechnet hätte. Ryoji gesteht ihm, dass er ihn unheimlich anziehend findet und nbedingt mit ihm schlafen will. Als Toru das hört, kann er seinen Ohren kaum trauen. Hat sich Ryoji etwa auch in ihn verliebt? Leider muss Toru schnell feststellen, dass Ryojis Interesse für ihn nur auf sexueller Neugier gründet.

 

Der Zeichenstil:

Der Zeichenstil ist eher skizzenhaft. Dennoch sind die Charaktere gut voneinander zu unterscheiden. Leider wurde auch an den Hintergründen gepart. Meist bleiben die Panels weiß oder es wird nur mit wenigen Rasterfolien in Grautönen gearbeitet. Das fand ich ein bisschen schade.

 

Meine Meinung:

Desire ist keine außergewöhnliche Boys Love Story. Dennoch beinhaltet sie alles, was man sich von einer solchen Geschichte wünscht: Liebe, Eifersucht, widerstreitende Gefühle und natürlich Sex.

Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt von Toru hineinversetzen. Als Charakter ist er sehr ehrlich, aber auch sehr unsicher, was seine Gefühle angeht. So tut es einem teilweise richtig im Herzen weh, wenn man sieht, wie Ryoji mit ihm umgeht. Trotzdem lässt sich Toru immer wieder auf ihn ein. Das fand ich ehrlich gesagt ein wenig unpassend für seinen Charakter und hat der sonst so liebenswerten Figur einen etwas bitteren Beigeschmack verliehen, denn es passt einfach nicht so richtig zu ihm. Schließlich betont er zuvor oft, dass er keine Beziehung mit Ryoji will, die nur auf einer rein körperlichen Basis besteht und dann geht er doch wieder mit ihm ins Bett.

Ryoji hingegen scheint überhaupt nicht zu erkennen, wie sehr er Toru durch sein Verhalten verletzt. Leider entwickelt sich Ryoji in dieser Hinsicht bis zum Schluss nicht nennenswert weiter. Das macht die Geschichte dann leider auch ein wenig kaputt.

Die große Gefühls-Wende am Ende der Geschichte, die man sich erhofft, bleibt aus. Zwar sagt, Ryoji Toru, dass er nur noch ihn will, aber wirklich emotional kommt das Ganze leider nicht rüber. Dadurch wirkt der Abschluss der Geschichte nicht ganz rund.

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