Tania Kambouri

 4.1 Sterne bei 46 Bewertungen

Alle Bücher von Tania Kambouri

Deutschland im Blaulicht

Deutschland im Blaulicht

 (46)
Erschienen am 01.08.2017
Deutschland im Blaulicht

Deutschland im Blaulicht

 (0)
Erschienen am 30.11.2015

Neue Rezensionen zu Tania Kambouri

Neu

Rezension zu "Deutschland im Blaulicht" von Tania Kambouri

geht so
buchfeemelanievor einem Monat

Cover und Titel sind einfach, aber passend.
Den Schreibstil finde ich okay. Gut gefällt mir, dass die Autorin klare Worte findet und das Ausspricht, was mancher so denkt.  gerade wenn es um muslimische ( männliche) Mitbürger geht. Sehr deutlich ist geworden, wie anspruchsvoll, stressig und körperlich wie emotional anstrengend der Beruf ist. Polizisten verdienen klar mehr Respekt und ich als Normalbürger finde es erschreckend, was sie aushalten müssen.  Jedoch fand ich das Buch an einigen Stellen fast ein bisschen zu verallgemeinernd.
Manche Dinge werden ähnlich wiederholt, generell ist das Buch durch den durchgängigen Text für mich etwas anstrengend zu lesen gewesen. Es werden aber viele verschiedene Blickwinkel angesprochen.

Ich hätte mich über deutlich mehr Praxisbeispiele (vielleicht auch visuell vom restlichen Text hervorgehoben) gefreut. Etwa mittig habe ich ziemlich die Lust am Lesen verloren, daher gibt es von mir 3 Sterne. 

Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Deutschland im Blaulicht: Notruf einer Polizistin" von Tania Kambouri

Rezension zu "Deutschland im Blaulicht"
ElkeKvor 10 Monaten

Inhaltsangabe:

von amazon.de: Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann – zum Einsatzort? Vorkommnisse dieser Art erleben Polizisten im Einsatz immer öfter. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung ist Tania Kambouri den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt. Jetzt setzt sie sich zur Wehr: »Ich will den Finger in die Wunde legen, auch wenn mir bewusst ist, wie explosiv das Thema ist«.

Mein Fazit:

Ich weiß nicht, wie meine Follower es sehen, aber ich sehe unsere Beamten in Uniform als Respekt-Personen. Ich bin so erzogen worden und ich habe meine Kinder bislang auch so erzogen, die Polizei als Freund und Helfer zu sehen und nicht als Blitzableiter für den eigenen Frust oder anderes.

Es erschreckt mich zutiefst, das unsere Mitbürger (meist mit Migrationshintergrund) unsere Polizei so respektlos behandeln. Gerade Tania Kambouri, selbst auch mit Migrationshintergrund, hat es als Polizistin besonders schwer. Denn Frauen finden in einigen Kulturkreisen gar keinen Respekt, auch (oder erst recht) nicht mit Uniform! Das diese Menschen unsere Gesetze aushebeln oder umgehen, ist für mich schon befremdlich. Aber das sie dann die Polizisten bei der Ausübung ihres Dienstes auch noch so angehen, ist für mich wirklich der Gipfel der gescheiterten Integration. Allerdings darf man hier auch nicht pauschal urteilen. Es gibt hier wie dort gesetzestreue und kriminelle Bürger und vieles wird auch von einer strengen Hierachie bestimmt!

Die Autorin hat hier ziemlich schonungslos erzählt, wie ihr Alltag als Polizistin mit Migrationshintergrund aussieht, dass gerade auch die Politik und die Gesellschaft gefragt ist, dieses Problem anzugehen. Sparmaßnahmen und teilweise zu lasche Gesetze trieben es noch auf die Spitze und wenn sich da nicht etwas tut, steuert das Land auf ein großes gesellschaftliches Problem zu.

Ich hätte mir mehr Fall-Beispiele gewünscht, aber ich habe ihren Frust auch so deutlich beim Lesen gespürt. Es öffnet die Augen und stimmt nachdenklich. Lösungs-Vorschläge hat sie auch gleich gemacht und man kann als gesetzestreue Bürgerin wie ich nur hoffen, das davon irgendetwas umgesetzt wird ohne das dabei wieder Nazi-Keule schwingt. Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen, der Meinung bin ich durch und durch. Wer sich jedoch nicht an unser Gesetz hält, muss Konsequenzen spüren. Der Meinung bin ich durchaus.

Es ist ein interessantes Buch, welches ich gerne mit 4 Sterne bewerte!

Kommentieren0
25
Teilen
R

Rezension zu "Deutschland im Blaulicht" von Tania Kambouri

ein Buch das polarisiert
robbylesegernvor 2 Jahren

Deutschland im Blaulicht ist ein Buch das polarisiert. Gleich nach Erscheinen dieses Buches hat es einen einen hohen Zuspruch der Leserschaft erfahren, doch ich finde, man muss eine Sache immer von zwei Seiten sehen.

Tania Kambouri beschreibt in ihrem Buch an einigen Beispielen den Alltag einer Streifenpolizistin. Ihr Hauptaugenmerk liegt aber auf der Kritik an muslimischen Migranten, die die Polizeiarbeit am meisten behindern und aufgrund von Beleidigungen und Ignoranz, Paralelljustizen und Bandenbildungen in einigen Stadtteilen, sie als ausführende Gewalt (Executive) missachten. Fehlender Rückhalt von der Politik und deren Gesetzgebung sorgt dafür, dass Polizisten sich keinen Respekt mehr verschaffen können und nicht ernst genommen werden. Immer mehr Burn out und Depressionen bei den Kollegen sind die Folge. Sie behauptet in ihrem Buch, dass Kriminalitätsstatistiken gefälscht werden, um die Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen. Diese Behauptung hat sie allerdings nach Kritik schnell zurückgenommen und gesagt, dass dies wohl etwas ungünstig ausgedrückt wurde.

Nun zu meiner Meinung: Nachdem Im Jahr 2015 eine nicht zu überschauende Flüchtlingswelle auf Deutschland zukam und Terroranschläge in Nachbarländern , aber auch hier die Schlagzeilen beherrschten, ist dieses Buch natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen, die Frau Merkels Politik kritisieren. Auch dass Frau Kambouri selbst griechische Migrantin ist und von anderen Migranten nur das verlangt, was sie selbst auch zu geben bereit ist, gibt dem Buch noch mal eine andere Aussagekraft. Ich finde jedoch, dass man da schon unterscheiden muss. Frau Kambouri arbeitet 1. im Ruhrgebiet, einem Gebiet in Deutschland, in dem die Migrantendichte verhältnismäßig hoch ist. 2.Außerdem hat sie als griechische Migrantin sicherlich eine andere Integration erfahren , als die heutigen Muslime hier in Deutschland, da die Gastarbeiter zu der Zeit schon akzeptiert waren. Bei den ersten Italienern, die in den sechziger Jahren hier nach Deutschland kamen , war das noch eine ganz andere Geschichte. Auch sie haben schlimme Ablehnung und Ausgrenzung erfahren müssen. 3. unterscheidet sich der orthodoxe Glauben nicht so grundlegend vom christlichen Glauben, wie der muslimische Glauben und deren Stellung der Frau in der Gesellschaft.

Das ist für mich jetzt aber kein Argument dafür, dass man Frauen in der Gesellschaft nicht ernst nehmen soll, oder sie sogar verspotten kann. Nein absolut nicht, ich unterstütze jegliche Form der Gleichberechtigung, für die ich selbst auch gekämpft habe. Trotzdem ist es für muslimische Migranten schwerer, sich hier zu integrieren und sich an die Gegebenheiten und vor allem die Freiheiten in diesem Land zu gewöhnen. Mit Freiheiten umzugehen, setzt eine gewisse Disziplin voraus.

Ich kann Frau Kambouri verstehen, dass sie sich von der Politik im Stich gelassen fühlt, denn ihr Alltag demonstriert ihr jeden Tag, wie machtlos die Polizei eigentlich ist, da ihr keine Hilfen in Form von Sanktionen an die Hand gegeben werden und auch die Gesetzgebung sehr lasch ist.Ich verstehe ihren Frust sehr gut, aber das weiß man doch , wenn man zur Polizei geht, denn diese Praxis war mir schon als Jugendliche bekannt und ich bin fast 60.

Meine Kritik wendet sich auch eher an die Politik, die Integration für kleines Geld will und das funktioniert nicht.Man muss Integration schon im KIndergartenalter beginnen und in der Schule und im Berufsleben weiterführen, aber das kostet Geld und das will keiner bezahlen.

Was die Respektlosigkeit gegenüber einer Respektperson angeht, muss ich allerdings sagen, dass man dies nicht auf Migranten beschränken kann. Die Respektlosigkeit zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten und ethnische Gruppen und die Ursache hierfür liegt im Elternhaus.Auch deutsche Jugendliche und Erwachsene werden zunehmend respektloser und anmaßend in ihren Vorstellungen, was ihnen zusteht oder nicht. Das auf bestimmte ethnische Gruppen zu begrenzen, finde ich nicht ichtig und gerecht.

Wer in diesem unserem Staate leben will, muss sich anpassen, dass sehe ich auch so, aber wenn wir Leute in unserer Land lassen, von denen wir wissen, dass es Schwierigkeiten mit der Integration geben könnte, muss von Seiten des Staates auch alles getan werden , um diese Integration gelingen zu lassen in Rechten, wie in Pflichten.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 75 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks