Anna Pasternak

 2.5 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Sie kann's nicht lassen, LARA und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anna Pasternak

Anna Pasternak ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie entstammt der berühmten Pasternak-Familie und ist die Großnichte von Literaturnobelpreisträger Boris Pasternak. Anna Pasternak lebt mit ihrem Mann in Oxfordshire im Süden Englands.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Anna Pasternak

Cover des Buches Sie kann's nicht lassen (ISBN: 9783453352735)

Sie kann's nicht lassen

 (10)
Erschienen am 14.04.2009
Cover des Buches LARA (ISBN: 9783442717996)

LARA

 (2)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Sie kann's nicht lassen: Roman (ISBN: B004OR18EW)

Sie kann's nicht lassen: Roman

 (1)
Erschienen am 01.02.2009
Cover des Buches Daisy Dooley Does Divorce (ISBN: 9780091917326)

Daisy Dooley Does Divorce

 (0)
Erschienen am 03.04.2008
Cover des Buches Princess in Love (ISBN: 0451185943)

Princess in Love

 (0)
Erschienen am 01.03.1995

Neue Rezensionen zu Anna Pasternak

Neu

Rezension zu "LARA" von Anna Pasternak

Lara. Die wahre Geschichte hinter Doktor Schiwago – Anna Pasternak
whereiscoffee_vor einem Jahr

Russland zur Zeit der Revolution. In dieser Zeit war nur eines sicher: nämlich, dass alles und jeder unsicher ist - und mittendrin eine leidenschaftliche Liebesgeschichte um den Arzt Jurij Schiwago und seine Geliebte Lara. - Der russische Dichter und Schriftsteller Boris Pasternak schrieb mit „Doktor Schiwago“ ein Meisterwerk, das zum bedeutendsten Roman des 20. Jahrhunderts wurde und deswegen vielen Lesern geläufig ist. Viele Jahre seines Lebens widmete er seinem Roman, nahm einiges dafür in Kauf nur um dann festzustellen, dass er in der Sowjetunion für eine lange Zeit nicht veröffentlicht werden durfte, während der Roman in anderen Sprachen um die ganze Welt ging. Mit ihrem Buch „Lara – die wahre Geschichte hinter Doktor Schiwago“ ließ die Großnichte Anna Pasternak nicht nur mein Slawistinnen Herz höher schlagen, sondern sie liefert auch die Geschichte hinter der Geschichte.

Genauer gesagt fängt die Autorin das Leben, Umfeld und die Mitmenschen Pasternaks ein, erklärt den geschichtlichen Kontext und beschreibt die Konsequenzen des stalinistischen Regimes für schriftstellerische Tätigkeiten der Zeit. Im Vordergrund soll hier B. Pasternaks Inspiration für sein Meisterwerk stehen: Olga Inwinskaja, die in seinem Roman die Lara verkörpert. Doch wie auch zu seinen Lebzeiten überschattet B. Pasternak mit seinem einnehmenden Auftreten seine Mitmenschen und so auch Olga in vielen Teilen des Werkes von Anna Pasternak. An manchen Stellen wünscht man sich mehr aus der Sicht dieser im Leben von B. Pasternak einflussreichen Frau, aber auch Opfer des Terror-Regimes zu erfahren – aber am Ende ist es doch das, was versprochen wird: Die wahre Geschichte hinter Doktor Schiwago.

Mit diesem Buch werden die einen Antworten auf ungeklärte Fragen finden, die anderen werden B. Pasternaks Roman nur noch mehr lieben, während wieder andere das Buch unbedingt lesen möchten oder eben auch nicht. In jedem Fall lässt Anna Pasternaks „Lara“ einen nicht unberührt. Empfohlen wird jedoch entweder den Roman gelesen bzw. wenigstens davon gehört zu haben oder evtl. Interesse an Entstehungsgeschichten hinter Werken, damit die Gedanken nicht in einem luftleeren Raum schweben. :-)

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Rezension zu "LARA" von Anna Pasternak

Interessant. Im Zentrum steht jedoch Pasternak und der Roman, nicht Olga/Lara
virginiestorm_autorinvor einem Jahr

Die meisten kennen sicher den Film “Dr. Schiwago” mit Omar Sharif und Julie Christie.

Unter welch dramatischen Umständen der Roman, für den Boris Pasternak später den Nobelpreis erhalten sollte, veröffentlicht wurde, ist sicher den wenigsten bekannt.


Die versuche Stalins, den Romans zu unterdrücken, zeigt die Grausamkeit des damaligen Regimes und welchen Repressalien u.a. Schriftsteller und andere Künstler ausgesetzt waren.

Durch verschlungene Wege gelangte “Dr. Schiwago” schließlich ins Ausland.


Anna Pasternak hat ihr Buch nach der zentralen weiblichen Figur des Romans benannt - Lara. Als Inspiration für diese Protagonistin diente Boris Pasternak beim Schreiben seine Geliebte Olga Iwinskaja. 


Olga hatte sich unermüdlich für die Veröffentlichung eingesetzt und musste schließlich dafür büßen. Statt Pasternak anzugreifen, wurde seine Geliebte zweimal für mehrere Jahre in ein Umerziehungslager gesteckt und dadurch von ihren beiden Kindern Mitja und Irina getrennt.

Pasternak hat Olga nicht geheiratet und nicht geschützt.


Der Klappentext verspricht: “Basierend auf Archivmaterial und Quellen aus Familienbesitz erzählt die Großnichte des Literaturnobelpreiträgers die Lebensgeschichte der Frau, die Pasternak zu Lara in Doktor Schiwago inspirierte.”


Leider konzentriert sich der Hauptteil des Buches stattdessen auf Boris Pasternak und die Veröffentlichung seines Romans. Ebenso wird seine lange Krankheit und seine Beerdigung beschrieben.


Mehrere Passagen unterlegt die Autorin mit Zitaten aus “Dr.Schiwago”, um die Gefühle, die Boris Pasternak gegenüber seiner Geliebten Olga empfand, zu illustrieren.


Für die Lebensgeschichte Olgas bleibt wenig Platz. Wir lernen sie kennen, als sie im Alter von 34 Jahren Boris Pasternak trifft. Auch ihr Aufenthalt im Gulag und die Verhöre werden beschrieben. Doch in welchen Punkten unterscheidet sich sich von Lara?


Eine verschenkte Chance. 

Mich interessiert die Frau, die als Geliebte leben musste, während Pasternak mit seiner Frau und seinen Kindern zusammenwohnte.


Wie empfand Olga den fünfjährigen Aufenthalt im Gulag? Hat sie je daran gedacht, Pasternak zu verraten, um zu ihren Kindern zurückzukommen?


Anna interviewtel auch Irina, Olgas Tochter, in Paris.


Hier hätte mich interessiert: Was fühlte Irina, als sie ihre Mutter wiedersah? War sie wütend, dass ihre Mutter Pasternak “vorzog”?


Woran glaubte Olga? Warum blieb sie mit Pasternak zusammen, obwohl er seine Frau nicht verließ? Selbst dann nicht, als sie fünf Jahre für ihn im Gulag abgesessen hatte?


Wie überstand sie die harte Zeit im Arbeitslager? 

Hat sie jemals an Selbstmord gedacht?

Was dachte sie über Männer und Frauen und die Ehe?


Einen Großteil der Geschichte um die Veröffentlichung des Buches und Olgas Inhaftierung kannte ich bereits, da ich kurz vorher den Roman “Alles was wir sind” gelesen hatte. Die Handlung, die sich auf Pasternak und Olga bezieht, stimmt in beiden Bücher sehr stark überein. 


Eine interessante Geschichte, wenn auch nicht die Lebensgeschichte Olgas.

Leider blieben viele Fragen für mich unbeantwortet.


Wer Fan des Romans und Pasternaks ist, der wird dieses Buch sicher interessant finden. Anna Pasternak schildert sehr sachlich, detailreich und mit zahlreichen Verweisen und Zitaten. 


Wer gern unterhalten werden möchte, dem lege ich den Roman “Alles was wir sind” ans Herz. Dort erfährt man zum großen Teil auch das, was in diesem Buch steht. Und in einem zweiten Handlungsstrang geht es um eine junge Frau in den 50ern, die als Spionin bei der CIA ausgebildet wird und mit der Veröffentlichung von “Dr. Schiwago” zu tun hat.

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Rezension zu "Sie kann's nicht lassen" von Anna Pasternak

Verschenkte Lesezeit
MartinaMvor 5 Jahren

Nach ihrer Scheidung von Jamie hat die Enddreißigerin Daisy eigentlich die Nase voll von Männern. Aber schon hier beginnt die Protagonistin unglaubwürdig zu werden. Erst wird sie nach einen One Night Stand prompt schwanger und lässt eine Abtreibung vornehmen. Das ewige Gejammer von Daisy, dass ihr nicht der richtige Mann begegnet, mit dem sie ihren Kinderwunsch erfüllen kann, geht einem als Leser schon bald auf den Wecker. Auch wenn Daisy meint, dass ihre biologische Uhr tickt, so benimmt sich keine Enddreißigerin und vor allem nicht wie ein unreifer Teenie.

Obwohl man ihre Gedanken mitgeteilt bekommt und Daisy eigentlich nicht oberflächlich und snobistisch wie der Rest der Gesellschaft sein will, ist Daisy genau das. Auch über ihre Freundinnen Lucy, Jess und ihren Freund Miles konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe den Eindruck, die Autorin hat zuviel Sex and the City geschaut. Lucy ist scheinbar glücklich in ihrer Ehe mit Edward und den zwei Töchtern. Was sich aber im Laufe des Romans ins Gegenteil verkehrt und Jess und Miles führen munter ein Sexleben als Single.

Schon bald fällt Daisy auf einen wesentlich jüngeren Mann herein, was natürlich auch nicht lange gut geht. Dann trifft Daisy eine alte Jugendliebe wieder, will unbedingt ein Kind von ihm, obwohl er bald heiratet. Man ahnt es schon, Daisy wird wieder schwanger, aber diesmal mit der Absicht, das Kind zu behalten. Das Ende von Sie kann's nicht lassen ist absurd und lässt eine Fortsetzung befürchten.

Die Handlung war äußerst mager, was den Lesegenuss sehr geschmälert hat. Die Autorin hat eine gehörige Portion Naivität über ihre Protagonisten ausgeschüttet. Ich habe keine Ahnung, was die Autorin mit ihrem Roman bezwecken sollte. Very british war das Ganze jedenfalls nicht und dass auch die Eltern von Daisy, zu denen sie ein mehr oder weniger schwieriges Verhältnis hat, auf einmal ganz begeistert von der Schwangerschaft ihrer Tochter sind, war mir absolut nicht nachvollziehbar.

Der rationale Part in diesem Roman hat mir eindeutig gefehlt und das, was die Romane von Sophie Kinsella ausmacht. Und zwar Situationskomik verbunden mit einem Touch Romantik.

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