Heleen van Royen

 3.7 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Göttin der Jagd, Freie Wildbahn und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Heleen van Royen

Göttin der Jagd

Göttin der Jagd

 (46)
Erschienen am 01.04.2006
Freie Wildbahn

Freie Wildbahn

 (13)
Erschienen am 12.04.2011
Testkörper

Testkörper

 (6)
Erschienen am 16.05.2013
Die glückliche Hausfrau

Die glückliche Hausfrau

 (4)
Erschienen am 02.02.2004

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Rezension zu "Testkörper" von Heleen van Royen

Frau testet Männer
SaintGermainvor 2 Jahren

Zu Diensten: Victoria, 27, Männertesterin, ehrgeizig, sexy, erfolgreich. Sie liefert saftiges Beweismaterial an eine internationale Elite-Klientel. Aber damit fängt ihre ganz private Mission erst an. Denn wer fremdgeht, muss bestraft werden ...

Das Buch beginnt im Jahre 2008 mit einem Strafprozess (ich sehe es als Prolog), und pendelte dann zwischen 1996 (als sie mit 15 anfing, Männer zu testen) und dem unmittebaren Geschehen vor dem Prozess, manchmal wird auch dazwischen geblendet. Viktorias Arbeit als Testerin nimmt im ersten Teil viel Raum ein, bis im ab dem Ende des ersten Drittels mehr auf die ihre Mutter und Jules eingegangen wird.

Testkörper ist ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Wollen wir wirklich immer alles wissen? Müssen wir alles wissen? Sind alle Männer untreu und Frauen hinterhältig? Ironisch geschrieben mit viel Biss – so sollte das Buch sein – dies konnte ich so nicht immer herauslesen und war teilweise schockiert über das kaputte Leben der Protagonistin.

Die niederländische Autorin schreibt grotesk und spritzig. Ein Roman voller weiblicher Ironie.

Sehr gut gelungenes Cover, Idee der Geschichte gut, Geschichte selbst etwas zu männerfeindlich.

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Testkörper" von Heleen van Royen

Habe mir mehr erhofft
Das_Lesedingvor 5 Jahren

Inhalt:
Victoria ist 14 Jahre jung als ihr Vater stirbt. Ihre Mutter versucht sich nach einiger Zeit mit einem neuen Mann zu trösten. Leider hat sie kein gutes Händchen dafür und erwischt immer nur die falschen. Victoria beschließt darauf Männertesterin zu werden. Sie setzt ihren Körper gekonnt ein und verdient damit ihr Geld …

Schreibstil:
Ironisch, spritzig, vulgär ist der eine Teil dieser Geschichte, der andere ist langweilig, langatmig, männerhassend. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Für mich wirkte dieses Buch irgendwie zweigeteilt. Die Szenen, in denen Viktoria ihren Körper einsetzt, sind interessant, die anderen, also ihre persönliche Geschichte, ist so lieblos und unpassend, dass ich das Buch immer wieder weggelegt habe.

Charaktere:
Viktoria gefiel mir gut. Ihre Art mit ihrem Körper umzugehen und diesen bei der Arbeit einzusetzen ist klasse. Wie sie ihre Arbeit verbringt hat etwas spezielles. Ihr Privatleben und ihre Psychose – ich nenne das jetzt einfach mal so – haben mich genervt. Ich kann nicht verstehen, wie man so gegen etwas sein kann. Sie war mir zu schwarz-weiß in einigen Dingen.

Sophia, Victorias Mutter, benötigt dringend eine Therapie. Diese Frau hätte ich am liebsten nur geschüttelt und eingewiesen. So verbohrt, teilweise egoistisch und lieblos, das brauche ich nicht.

Oma Donna war super süß, so sollte eine Oma sein: schrullig und irgendwie immer für einen da.

Cover:
Das Cover ist genial! Es ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen, dass es sich hierbei um einen Apfel handelt 

Fazit:
Testkörper ist ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Wollen wir wirklich immer alles wissen? Müssen wir alles wissen? Sind alle Männer untreu und Frauen hinterhältig? Ironisch geschrieben mit viel biss – so sollte das Buch sein – dies konnte ich so nicht immer herauslesen und war teilweise schockiert über das kaputte Leben der Protagonistin. Eine Leseempfehlung gebe ich bei diesem Buch nicht, aber 2 Sterne: eines fürs Cover und der zweite für die Testkörper-Idee.


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Livvys avatar

Rezension zu "Freie Wildbahn" von Heleen van Royen

Rezension zu "Freie Wildbahn" von Heleen van Royen
Livvyvor 7 Jahren

Julia will raus. Weg von ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern, ihrem Leben. Deshalb fliegt sie Hals über Kopf nach Portugal, mietet sich eine Luxusvilla, stattet einen netten Chirugen ein paar Besuche ab und sucht den besten Sex ihres Lebens. Sie kostet ihre neugewonnene Freiheit mit vollen Zügen aus und dabei schiebt sie ihre Rückkehr immer weiter hinaus. Außerdem fängt sie endlich an, die Tod von ihrem Bruder Jimmy zu verarbeiten.

Es ist nicht das erste Buch von Heleen van Royen das ich les. "Göttin der Jagd" hatte mir gut gefallen deswegen landete "Freie Wildbahn" im Einkaufsbeutel. Mir gefiel die Idee der Mutter die einfach mal ihre Verantwortung ablegen wollte. Denn jeder will manchmal einfach alles stehen und liegen lassen und dem Leben den gepflegten Mittelfinger zeigen.
Doch was die Autorin daraus gemacht hat ... es ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Es ist okay. Fast alles. Die Charaktere, die Handlung, die Atmosphäre...

Die Handlung war in vielen Dingen ein wenig übertrieben und nicht nachvollziehbar. Okay, wenn eine Frau auf eine Art Selbstfindungstrip ist, kann sie sich gerne neue Brüste machen lassen. Doch Julia hat eine Rundumerneuerung gemacht: Brüste, Botox, Fettabsaugung und natürlich hat sie auch ihr Geschlechtsteil aufpimpen lassen.
Ein weiterer Punkt: Julia hat einfach fremde Männer mit in die Villa gelassen. (Auch wenn das eine Mal auf Drogen zurück zuführen ist). In unser heutigen Zeit kann ich mir sehr schwer vorstellen, das eine 36-Jährige so etwas gefährliches und dummes einfach macht.
Es war oft ein schmaler Grad, ob ich der Protagonist ihre Entscheidungen, Gefühle etc. durchgingen ließ oder nicht.

Was mir gut gefallen hat war ihr Schreibstil: witzig, locker und einfach zum schnellen weglesen. Nichts wo man die grauen Masse zu sehr beanspruche muss.
Auch die Beziehungen zwischen Julia & ihren toten Bruder und die Auseinandersetzung mit dem Thema "Sterbehilfe" wird mir positiv im Gedächtnis bleiben. Wobei ich hier jetzt nicht weiter ausschweifen möchte wegen evtl. Spoilern.

Fazit:
Empfehlen würde ich das Buch nicht, einfach weil es mich recht kalt gelassen hat und es bessere Bücher gibt für die ich meine Lesezeit opfern würde.

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