Manuel Wagner

 3.4 Sterne bei 16 Bewertungen
Manuel Wagner

Lebenslauf von Manuel Wagner

Manuel Wagner wurde 1985 in Österreich geboren. Mit 18 ist er ins Ruhrgebiet gezogen, und hat dort sein Abitur nachgeholt. Hier entwickelte sich zuerst seine Liebe zum Lesen. Eine steigende Zahl skurriler Erlebnisse während seines Philosophiestudiums, zwang ihn später, sein erstes Buch zu schreiben.

Alle Bücher von Manuel Wagner

Nur ich bin normal

Nur ich bin normal

 (16)
Erschienen am 14.11.2016
Bist du schon normal?

Bist du schon normal?

 (0)
Erschienen am 01.07.2017

Neue Rezensionen zu Manuel Wagner

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KymLucas avatar

Rezension zu "Nur ich bin normal" von Manuel Wagner

Nur ich bin normal
KymLucavor 2 Jahren

Ein Buch aus der Ich-Perspektive, allerdings erfährt man hier weder etwas über das Aussehen, Geschlecht oder den Namen des Ichs. So bleibt jedem Leser die Interpretation selbst überlassen, was ich ziemlich gut finde.

Das Ich lebt sehr zurückgezogen und hält alle anderen für dumm und von sozialen Kontakten abhängig, also sozialsüchtig, was die anderen aus Sicht des Ichs schwach macht.
Das Ich bezeichnet sich selbst als soziophob, was hier aber nichts mit der real existierenden Krankheit zu tun hat, sondern als schlecht formuliertes Gegenstück zur "Sozialsucht" gemeint ist.

Ein recht kurzes und spezielles Buch, was man wahrscheinlich entweder lieben oder hassen muss.

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DarkOwls avatar

Rezension zu "Nur ich bin normal" von Manuel Wagner

Nur ich bin normal
DarkOwlvor 2 Jahren

Bei der Geburt fängt der Wahnsinn an: Seiner wohligen Einsamkeit entrissen, sieht sich der neue Mensch zahllosen Artgenossen ausgeliefert. Andere Menschen sind überall, und sie nerven. Dabei verhalten sie sich so berechenbar wie ein Kernkraftwerk, das zwischen zwei tektonischen Platten, von den Typen errichtet wurde, die uns Tschernobyl eingebrockt haben. So sieht es die Hauptfigur dieser Geschichte. Kein Wunder, dass sie uns aus ihrer Perspektive jede Menge skurrile Anekdoten zu erzählen hat. Der Malzwang im Kindergarten, die absurden Verhaltensweisen der Mitschüler auf der Klassenfahrt, die seltsamen Geschehnisse während einer Studentenparty und anderer Irrsinn lassen nicht nur das Ich in der Geschichte an der psychischen Gesundheit der Mehrheit zweifeln. Wie aber soll das Ich mit den Anderen umgehen? Warum fühlt es sich plötzlich doch zu jemandem hingezogen?


Von Anfang bis Ende berichtet das Ich von der Gesellschaft, die ihm eher mehr missfällt und ihm irgendwelche Sachen aufzwingt. Es wird klar deutlich gemacht, welche gesellschaftlichen Zwänge das Ich durchmachen muss und das er unter allem sehr leidet.
Es wird sehr abstrus erzählt mit dem hang zur Übertreibung.

In der ein oder anderen Situation sieht man das echte Leben vor seinen Augen und dass so manches sich wieder spiegelt. Allerdings ist mir vieles zu sehr in den Dreck gezogen und schlecht geredet. Hat die Gesellschaft nunja auch noch einen positiven Charakter, der in dem Buch gar nicht zu finden ist.

Der Sprachstil hat mir wirklich mehr als gut gefallen, da ich die Kunst der deutschen Sprache einfach liebe, sobald man damit umgehen kann. Paar vermisste Wörter fand ich wieder und habe sie auch direkt in mein Wortschatz verankert, danke dafür.

Es ist definitiv ein sehr außergewöhnliches Buch und ich möchte mich bei dem Autor für dieses selbstredend bedanken. Es war mir ein vergnügen.

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jawolf35s avatar

Rezension zu "Nur ich bin normal" von Manuel Wagner

Was ist schon normal ?!
jawolf35vor 2 Jahren

Ehrlich solch ein Buch hab ich noch nicht gelesen ,ein Buch das einerseits genial aber auch zu Kopfschütteln und Unverständnis  bei vielen Lesern führen wird .


Zum Inhalt 


Erzählt wird die Geschichte eines namenlosen Protagonisten ,einem Außenseiter und Eigenbrötler der mit seinen Mitmenschen so gar nichts anfangen kann 
Auf  ironische aber auch oft überzogene Art und Weise erzählt er aus seinem Leben mit den "anderen " an dem er notgedrungen teilnehmen muss .
Seien es die absurden Verhaltensweisen seiner Mitmenschen die er alle als "nicht normal " ansieht ,Oder auch nur der Umgang mit dem normalen Alltag.


Zum Buch 
Mit seinem außergewöhnlichen Cover ist dieses Buch natürlich ein Eyecatcher .
Mit 113 Seiten ist es eine sehr kurzweiliger Roman der aber trotz allem Stoff zum Nachdenken bietet .
In 61 Kapiteln werden hier kurze Lebensberichte des Protagonisten erzählt .
Der Schreibstil ist flüssig lesbar .


Meine Meinung zum Buch : 
Ja wie soll ichs sagen ?
Ich für meinen Teil fand es stellenweise sehr interessant und unterhaltsam was sich aber dadurch erklären lässt das ich auch nicht zur sogenannten Norm gehöre und von daher viele Dinge tatsächlich nachvollziehen kann natürlich nicht in dem Maße wie hier aufgeführt aber durchaus das fünckchen Wahrheit hinter der Geschichte erkenne .
Hier jetzt weiter ins Detail zu gehen spare ich mir ,lest das Buch selber ,lasst euch darauf ein sofern das möglich ist und bildet Euch eure eigene Meinung .
Von mir 4 Sterne dafür 

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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ManuelWagns avatar
Herzlich willkommen zu meiner Leserunde! Wir haben 2017 und ich lade 17 Menschen ein, mein Buch "Nur ich bin normal" kostenlos zu lesen und miteinander darüber zu diskutieren. 

Worum geht es: Es geht in der Geschichte um einen selbstbewussten Außenseiter, der sich nicht anpassen möchte, sondern die anderen verändern will. Die Hauptfigur ist soziophob und empfindet Soziophobie als einen gesunden Zustand, während die eigentlich sozial gesunden krankhaft süchtig nach sozialen Beziehungen sein sollen. Die soziophobe Hauptfigur erzählt in erlebter Zeit aus der Ich-Perspektive, was ihr passiert und wie sie denkt. Die Erzählung erfolgt in Form von etwa 50 Episoden, die fast alle chronologisch geordnet sind. Die Geschichten setzen ein Bild vom Aufwachsen und Erwachsenwerden der Hauptfigur zusammen. Wenn die Hauptfigur agiert, stellt sie sich im Umgang mit anderen Menschen sehr ungeschickt an, weil sie deren Verhalten schlecht einschätzen kann. Daraus ergeben sich zum Einen zahlreiche belustigend skurrile Anekdoten, die der Autor (zumindest teilweise) so oder so ähnlich selbst erlebt hat und zum Anderen entstehen jede Menge Konflikte mit dem Umfeld. Viele Erlebnisse und Denkweisen sind nur typisch für das Erwachsenwerden, andere sind der besonderen Psyche der Hauptfigur geschuldet. In der Kindheit und der frühen Jugend geht es meistens um den Umgang mit nicht soziophoben Menschen und um Mobbing durch Gleichaltrige. In der späteren Jugend tritt eine sich entwickelnde Liebesbeziehung zu einem sozial sehr angepassten Antagonisten der Hauptfigur in den Vordergrund der Handlung.


Noch ein paar Worte vorab: Jede*r liest das Buch auf seine/ihre Weise und das soll auch so sein. Intendiert ist, das Buch in der Reihenfolge der Kapitel zu lesen, so ist es wahrscheinlich am stimmigsten. 
Wer möchte kann natürlich jedes Wort des Erzähler-Ichs ernst nehmen, darf sich dann aber nicht wundern, wenn sie/er wütend wird. Das Ich denkt natürlich immer, dass es recht hat. Nehmt die Ansichten und Erlebnisse des verhaltensoriginellen Wesens am besten mit Humor als eine Art Satire über unser zuweilen seltsames soziales Miteinander (auch wenn es sicherlich nicht immer leicht fällt).

Zur Leseprobe: https://www.amazon.de/dp/154038800X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1483889355&sr=8-1&keywords=nur+ich+bin+normal

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Zur Leserunde
ManuelWagns avatar
1-2-5-Interview: 1 Thema, 2 Bilder, 5 Fragen. In diesem interessanten Format hat mich Kerstin Scheuer für ihren Blog rund ums Lesen interviewt. Mir gefällt's natürlich. Wer sehen will, wo und wie ich schreibe, der bekommt hier einen schönen Einblick nicht nur in meine Arbeitsweise. Ein Blick auf ihre Rezensionen und ihren anderen Beiträgen und Interviews lohnt sich ebenfalls.
http://kerstin-scheuer.de/?p=6674
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