Peter Cawdron

 3,9 Sterne bei 26 Bewertungen

Lebenslauf

Peter Cawdron ist in Neuseeland geboren und aufgewachsen, reiste einige Jahre durch die USA und Schottland, bevor er sich in Australien niederließ. Er schreibt Science-Fiction-Romane und hat sich dabei auf Action- und Abenteuerromane mit wissenschaftlichem Hintergrund spezialisiert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Cawdron

Cover des Buches Habitat (ISBN: 9783453319639)

Habitat

(21)
Erschienen am 14.01.2019
Cover des Buches Kalte Augen (ISBN: 9783985957965)

Kalte Augen

(1)
Erschienen am 20.03.2023
Cover des Buches Der Sturm (ISBN: 9783985958054)

Der Sturm

(1)
Erschienen am 10.04.2023
Cover des Buches Der Sturm (ISBN: 9783754011416)

Der Sturm

(0)
Erschienen am 21.07.2023
Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783754011492)

Die Saat

(0)
Erschienen am 18.08.2023
Cover des Buches Kalte Augen (ISBN: 9783754011386)

Kalte Augen

(0)
Erschienen am 23.06.2023

Neue Rezensionen zu Peter Cawdron

Cover des Buches Habitat (ISBN: 9783453319639)
Pascal_Maesss avatar

Rezension zu "Habitat" von Peter Cawdron

Pascal_Maess
Positiv überrascht!

Rezension zu Habitat von Peter Cawdron


Peter Cawdrons Habitat ist ein fesselnder Science-Fiction-Roman, der sich mit der Besiedlung des Mars befasst und dabei eine spannende Mischung aus Isolation, Misstrauen und Menschlichkeit bietet. Obwohl ich normalerweise Thriller und Krimis bevorzuge, hat mich diese Geschichte positiv überrascht.


Cawdron überzeugt mit einem unaufgeregten, aber dennoch spannenden Schreibstil. Von der ersten Seite an baut er eine Atmosphäre des Misstrauens auf, die die Handlung trägt. Die abgeschiedene, lebensfeindliche Umgebung des Mars wird eindrucksvoll vermittelt, wodurch die Isolation der Charaktere besonders spürbar wird.


Die Hauptfigur wirkt durch ihre ruhige, reflektierte Art sehr sympathisch, und auch die Nebenfiguren sind gut durchdacht. Trotz der Vielzahl an Charakteren bleibt die Geschichte stets übersichtlich, was der klaren Erzählweise zu verdanken ist.


Besonders in der Mitte des Buches nimmt die Spannung deutlich zu – ein echter Pageturner, der die Bindung zu den Figuren noch verstärkt. Auch das Ende konnte mich überzeugen. Da es sich um einen Sci-Fi-Roman handelt, sind nicht alle Handlungen vollkommen logisch nachzuvollziehen, aber das gehört zum Genre und hat mich nicht gestört.


Insgesamt war Habitat eine sehr positive Überraschung. Es kombiniert gekonnt eine glaubwürdige Mars-Besiedlung mit einer spannenden Handlung und starken Charakteren. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Cover des Buches Habitat (ISBN: 9783453319639)
denise7xys avatar

Rezension zu "Habitat" von Peter Cawdron

denise7xy
Schöner, harmonierender Schreibstil zwischen Wissenschaft und Gefühlen

Erster Satz

Mir ist schwindlig vom Reiswein.

Meinung

Als Forscherin ist Liz auf dem Mars zusammen mit zahlreichen weiteren Wissenschaftlern aus allen möglichen Ländern der Erde. Die Kolonie hat es geschafft sich eine lebensfähige Basis zu errichten, als plötzlich das unglaubliche geschieht: ein Atomkrieg auf der Erde. Das Vertrauen untereinander bricht und die Verbindung zur Heimat schwindet. Doch der Feind lauert ganz woanders.

Die Junge Liz fungiert als Erzählerin und meistert die Aufgabe grandios. So sind wissenschaftliche Fakten und Thesen, vereint mit persönlichen Gefühlen und Erfahrungen. Vor allem ist es spannend und flüssig ineinander verwebt, der Schreibstil lässt sich wunderbar lesen.
In einer nicht allzu fernen Zukunft werden Wissenschaftler aus der ganzen Welt zur Besiedelung des roten Planeten ins All geschickt, errichten eine Unterkunft und erforschen den vierten Planeten unseres Sonnensystems. Auch wenn sie alle dasselbe Ziel verfolgen, so bleiben die Wissenschaftler je nach Herkunft privat eher unter sich und es ist kein Wunder, dass sie sich nicht zu hundert Prozent vertrauen und sich gegenseitig beschuldigen. Auch ist es zwar völlig unlogisch, sich fernab der kriegführenden Zivilisation gegenseitig zu verdächtigen und dennoch ist gerade diese Reaktion so menschlich.

Charaktere

Protagonistin Liz gehört zu den wenigen Wissenschaftlern, die sich nicht nur unter "ihresgleichen" aufhält und strikt beim US-Modul bleibt. Durch ihre Beziehung zum Arzt Jianyu aus dem Chinesischem Modul verbringt sie auch viel Zeit außerhalb und ist einer der wenigen, die Zweifel am plötzlichen Krieg auf der Erde hegen.
Sie wirkte sehr unscheinbar mit einigen starken Momenten, aber dennoch eine eher untypische Protagonistin, die sich nicht so extrem in den Mittelpunkt rückte. Es war angenehm ihr zu folgen.

Die restlichen Charaktere von Bedeutung bleiben jedoch etwas auf der Strecke und sind teils sehr blass, wenn auch nicht uninteressant.

Fazit

Wo das Buch mit einem ausgeglichenen Erzählstil der Protagonistin, zwischen wissenschaftlichen Fakten und Gefühlen glänzt, da zeigt sich der Fokus einer Person jedoch auch als Makel, da die Tiefe beim restlichen Kader fehlt. 4 Sterne

Cover des Buches Habitat (ISBN: 9783453319639)
Elohym78s avatar

Rezension zu "Habitat" von Peter Cawdron

Elohym78
sieht so die Zukunft aus?

Die Menschheit hat sich auf den Weg gemacht, den Mars zu besiedeln. Ein Team von 120 Wissenschaftlern, Forschern und Ärzten aus allen Teilen der Welt hat sich in der Mars-Endeavour-Mission zusammengefunden, um das Unmögliche, möglich zu machen. Nach dem Aufbau der Station bleiben sie zehn Jahre, um das Leben zu erforschen und eine dauerhafte Besiedlung zu ermöglichen. Plötzlich bricht auf der Erde ein Atomkrieg aus und die Forscher sind auf sich gestellt. Doch der Krieg, der Zwist und das Misstrauen der Völker scheint auch auf den Mars zu schwappen und die ersten Todesfälle sorgen für Aufregung und Feindseligkeit.

Das Cover zeigt die Astronautin Liz in ihrem Raumanzug. Versonnen blickt sie auf die rötlich schimmernde Marsoberfläche. Ihr Gesicht, halb verdeckt von ihrem Schutzvisier steht über der Szenerie. Auf mich wirkt das Coverbild einsam und zugleich voller Mut und Hoffnung. Auch ohne den Klapptext gelesen zu haben, zog es mich zu dem Buch hin, da es mich neugierig gemacht hat.

Peter Cawdron hat einen wahnsinnig interessanten, spannenden und nervenaufreibenden Schreibstil, der unter die Haut geht. Von Beginn an hält er den Spannungsbogen straff gespannt und hält dieses sehr hohe Niveau dank unvorhersehbarer Wendungen permanent am Leben. Der Autor schildert die Stimmung zwar gespannt, da jeder Fehler in dieser lebensfeindlichen Umgebung tödlich sein könnte, aber auch voller Hoffnung, da Leben auf dem Mars möglich ist. Die Freude der Forscher schwappt auch auf mich über und ich staunte ob der Beschreibungen und ließ mich auf das Abenteuer - Besiedlung eines weit entfernten Planeten - gerne ein. Oft musste ich schmunzeln, da die vier Module mit vielen Klischees bedient worden sind: Die Überheblichkeit der Amerikaner, die sich als Helden der Welt ansehen; die Bedachtheit der Asiaten, die nach außen lächeln und innen toben; der trinkfeste und laute Russe und der Eurasier, der es jedem irgendwie recht machen will. Man kann seine Wurzeln nicht verleugnen und das ist in einer Gemeinschaft auch gut so, dass es jeden Menschen zu etwas einzigartigen macht! Allerdings scheint das auch in Krisensituationen so zu sein; die 120 Menschen sehen sich nicht als Marsianer, sondern immer noch als Erdenvolk und somit ist der Streit zwischen den Modulen vorprogrammiert. Nur eine kleine Gruppe von ihnen glaubt an das große Ganze und versucht, Frieden zu stiften und Vertrauen aufzubauen. Denn wer auf der Erde den Knopf gedrückt und einen Krieg ausgelöst hat, ist egal. Sie sitzen alle zusammen auf dem roten Planeten fest. Ohne Hilfe von außen!
Ich muss gestehen, dass ich lange Passagen des Buches felsenfest davon überzeugt gewesen war, dass die Nachricht des Atomschlags nur eine Falschmeldung war, um die Reaktionen der Marsbevölkerung zu testen und zu erforschen. Dann dachte ich wieder, dass es ein Terrorakt war, nur um gleich wieder um zuschwenken und irgendeinem anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Peter Cawdron säht Zweifel, wo er nur kann und reizte meine Neugierde damit ins Unerträgliche. Gepaart mit den Vorkommnissen auf dem Mars, schwankten meine Schuldzuweisungen hin und her! Natürlich konnte ich das Buch erst weg legen, als das Rätsel gelöst war.

Die Charaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen. Sie wirkten alle menschlich, authentisch und lebensnah, so dass ich schnell eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Die Reaktionen sind eine Mischung aus antrainiertem Verhalten, dass sie als Astronauten eingetrichtert bekommen haben, Erziehung und gesundem Menschenverstand. Allerdings spielen oft auch Gefühle eine Rolle, was sich mal als gut, mal als schlecht erweist. Alle Protagonisten ruhen in sich selbst und kennen ihre Fähigkeiten. Sie sind stark, unbeugsam und doch menschlich und individuell. Während die einen an der Situation wachsen, verzweifeln die anderen; Helden werden geboren, andere gehen unter.
Im Vordergrund steht Liz. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und ich darf sie während ihrer Mission begleiten. Wie ein kleines Kind gemeinsam mit ihr staunend den Mars erforschen, Trinkspiele im chinesischen Modul machen, lieben, lachen und in Panikstarre nach den Anschlägen verfallen. Ich bewundere diese starke Frau, die mich begeisterte. Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass das Buch aus einer anderen Sicht auch ein Bestseller hätte werden können, oder es gar eine Fortsetzung geben könnte. Ich für meinen Teil wäre gerne mit dieser außergewöhnlichen Gruppe auf dem Mars geblieben!

Mein Fazit

Ein Buch über den Traum der Menschheit, der in Erfüllung gehen könnte. Aber auch vom Scheitern, von Freundschaft und Mut. Eine beeindruckende Mischung, die das Buch zu etwas besonderem macht!

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