Rachel Khong

 3.5 Sterne bei 51 Bewertungen

Lebenslauf von Rachel Khong

Neue Familiengeschichten aus den USA: Die asiatisch-amerikanische Schriftstellerin Rachel Khong erregte bereits mit ihrem 2017 erschienenen Debütroman „Goodbye, Vitamin“ Aufmerksamkeit in den USA. Sie wurde dafür u.a. vom Oprah Magazine und von NPR mit der Auszeichnung „Best Book of the Year“ belohnt und gewann den California Book Award for First Fiction. 2018 erschien die deutsche Fassung unter dem Titel „Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte“. Das Buch erzählt die Geschichte der 30-jährigen Ruth, die für ein Jahr zu ihren Eltern zurückkehrt um den an Alzheimer erkrankten Vater zu betreuen. Dabei werden zahlreiche Erinnerungen an früher wach, die Vater und Tochter wieder näher zusammen bringen. Rachel Khong studierte an der Yale University und der University of Florida, ehe sie sich der Schriftstellerei widmete. Sie war Mitherausgeberin des kulinarischen Magazins Lucky Peach und eines Kochbuchs mit dem Titel „All About Eggs“. Dazu verfasste sie Artikel für diverse amerikanische Magazine wie „American Short Fiction“ und „The San Francisco Chronicle“. Sie lebt heute in der Region San Francisco und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

Neue Bücher

Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte

 (49)
Neu erschienen am 07.09.2018 als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Rachel Khong

Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte

Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte

 (49)
Erschienen am 07.09.2018
Goodbye, Vitamin

Goodbye, Vitamin

 (2)
Erschienen am 11.07.2017

Neue Rezensionen zu Rachel Khong

Neu
S

Rezension zu "Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte" von Rachel Khong

Traurigschön
sternenstaubhhvor einem Monat

Der Roman "Das Jahr in dem Dad ein Steak bügelte" von Rachel Khong handelt von Ruth einer Frau, die zu ihren Eltern zieht, um sich um ihren an Demenz erkrankten Vater zu kümmern. In dem Buch erfährt der Leser, wie es Ruth gelingt den Alltag zu meistern und welche Schwierigkeiten und Probleme plötzlich auftreten können. Dabei kommt an der ein oder anderen Stelle etwas Situationskomik zum Einsatz, die den Roman dadurch etwas auflockert. Denn gerade durch die erlebten Abenteuer des Alltags wachsen Vater und Tochter immer mehr zusammen. Das Buch hat eine ganz besondere Wirkung auf den Leser. Nicht zuletzt auch aufgrund des gelungenen Schreibstils der US-amerikanischen Autorin. Der Titel, wie auch das Cover, machen deutlich wie in dem Buch versucht wird mit dem schweren Thema Demenz umzugehen. Das gelingt auch größtenteils.

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M

Rezension zu "Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte" von Rachel Khong

Spröde Geschichte
Miannavor einem Monat

Ruth zieht nach der Trennung von ihrem Freund für ein Jahr zu ihren Eltern. Verlassen für eine Andere beschließt sie sich um ihren Alzheimer-kranken Vater zu kümmern.

Die Autorin Rachel Khong führt in ihrem Roman zwei interessante Themen zusammen. Ruth hat ihren Vater länger nicht gesehen und entwickelt im engen Zusammenleben eine enge Beziehung zu ihm. Der gemeinsame Alltag ist verwirrend und sie ist zunehmend mit dem veränderten Vater konfrontiert. Und auch der Umgang der Mutter und ihres Bruders mit der Erkrankung spielen eine Rolle. Das Alltagsgeschehen wirkt realistisch. Nebenher geht es um Ruths vergangene Beziehungen, ihre Trennungen und die Frage wie es für sie weiter gehen wird.

Khongs Roman wirkt wie ein Tagebuch, das Einblick in ausgewählte Erlebnisse gibt, die dann zusammengesetzt werden. Die Kapitel sind relativ kurz und mit dem jeweiligen Datum überschrieben. Ruth beschreibt ihre Erlebnisse und Gedanken. Die Gefühle kommen etwas zu kurz, die Erzählung wirkt nüchtern. Dies ist einerseits angenehm bei diesen schweren Themen, andererseits verliert die Geschichte dadurch an Reiz und wird fad. Die Spannung ist vielleicht auch deswegen wenig spürbar. Zudem gibt es viele Gedankensprünge, durch die sich die Geschichte schwer mitverfolgen lässt. So sind die Charaktere grob gezeichnet und erlauben wenig Einblicke in die Gefühle und Gedanken. Die Beweggründe für das Handeln von Ruth und ihrem Vater sind noch einigermaßen gut nachzuvollziehen, die ihrer Mutter und ihres Bruders kaum. Die Erzählung wirkt dadurch eher oberflächlich, zieht sich träge dahin.

Der Schreibstil ist nüchtern und spröde. Die Geschichte zieht sich träge dahin bis auf einzelne komische Situationen. Die Erlebnisse mit ihrem dementen Vater werden mit Humor und in ihrer Absurdität und Tragik beschrieben. Die Erzählung wird dadurch etwas aufgelockert.

Letztendlich ist der Roman anders als erwartet eher spröde und oberflächlich erzählt. Die Geschichte hat wenig Reiz, zieht sich so dahin. Sogar die Charaktere haben wenig Kontur.

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B

Rezension zu "Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte" von Rachel Khong

Berührend und unterhaltsam
Buecherfreundin81vor einem Monat

Mich hat hier natürlich mal wieder das Buchcover gelockt, welches mir durch seine bunte und farbenfrohe Gestaltung direkt ins Auge gestochen ist. Der ungewöhnliche Titel dieses Buches hat mich dazu dann erst recht noch neugierig gemacht! :-) 

Dieser Roman handelt von Ruth Young, welche von ihrem Verlobten verlassen wurde und Weihnachten damit nun bei ihren Eltern verbringt. Ihrem Vater wird die Diagnose Alzheimer gestellt und ihre Mutter bittet Ruth damit, sich um ihren Vater zu kümmern. Dieser Aufgabe nimmt sie auch liebevoll an und lenkt sich so ganz nebenbei auch gleich noch von ihrem eigenen Liebeskummer ab. 

Das Buch ist einfühlsam und in einem kurzen tagebuchähnlichem Schreibstil verfasst. Die Geschichte ließ sich für mich locker und leicht lesen und regt dazu auch zum nachdenken an. Ein Buch, dass ich gern weiterempfehlen möchte!

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