Sabine Engel

 4,8 Sterne bei 30 Bewertungen
Autorenbild von Sabine Engel (©privat)

Lebenslauf

Sabine Engel, geb. 1974 in Aachen, studierte zunächst in Bonn, dann in Bochum Physik und Astronomie. Während des Studiums arbeitete sie nebenbei für verschiedene Tageszeitungen und schrieb populärwissenschaftliche Artikel für Spektrum der Wissenschaft. Für ihre Promotion in Nuklearer Astrophysik zog sie nach Kanada, ins wunderschöne Vancouver. Eigentlich wollte sie Wissenschaftsjournalistin werden. Aber selbst Geschichten zu erfinden, fand sie noch viel aufregender. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Berlin. "Mission mit Schwein" ist ihr erstes Kinderbuch. Unter dem Pseudonym Solveig Engel schreibt sie Thriller.

Neue Bücher

Cover des Buches Wohin geht die Zeit, wenn sie vergeht? (ISBN: 9783737374736)

Wohin geht die Zeit, wenn sie vergeht?

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Neu erschienen am 07.10.2026 als Gebundenes Buch bei Fischer Sauerländer.

Alle Bücher von Sabine Engel

Cover des Buches Das unsichtbare Rentier (ISBN: 9783833906008)

Das unsichtbare Rentier

(11)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Mission mit Schwein (ISBN: 9783833901669)

Mission mit Schwein

(3)
Erschienen am 17.05.2013
Cover des Buches Der Winterkobold (ISBN: 9783946795483)

Der Winterkobold

(1)
Erschienen am 23.11.2020
Cover des Buches Wohin geht die Zeit, wenn sie vergeht? (ISBN: 9783737374736)

Wohin geht die Zeit, wenn sie vergeht?

(1)
Erschienen am 07.10.2026
Cover des Buches Bühne frei für Ben! (ISBN: 9783407754790)

Bühne frei für Ben!

(1)
Erschienen am 22.07.2020
Cover des Buches Alzheimer und andere Demenzen (ISBN: 9783432108735)

Alzheimer und andere Demenzen

(0)
Erschienen am 09.12.2020

Neue Rezensionen zu Sabine Engel

Cover des Buches Wohin geht die Zeit, wenn sie vergeht? (ISBN: 9783737374736)
Ramgardias avatar

Rezension zu "Wohin geht die Zeit, wenn sie vergeht?" von Sabine Engel

Ramgardia
Alles über die Zeit sehr gut verständlich erklärt

Stina bleibt eine Woche bei ihre Opa, weil die Eltern verreist sind. Ihre Mutter hat ihr einen Kalender mit kleinen Geschenken für jeden Tag gebastelt, damit ihr die Zeit bei Opa nicht so lang wird. 

Doch die beiden haben bald ein Projekt, dass sie ganz in Anspruch nimmt, den Stina fragt: „Was ist eigentlich Zeit?“ und was passiert, wenn sie vergeht. Obwohl Opa schon alt ist und viele Bücher gelesen hat, muss er erst nachdenken und damit das seine Ordnung hat, schreiben die beiden erstmal alle Fragen auf. Elf Fragen werden notiert und zunächst besuchen sie den Nachbarn Felix, einen Physiker. Er erzählt vom Urknall und dank der vielen Fragen, die Stina stellt, können wir seine Antworten gut verstehen. Nach dem Auspacken des ersten Päckchens, der eine Samenbombe enthält geht es zu Frau Mertens, die sich mit der Natur, den Tages- und Jahreszeiten auskennt. Zusammen sitzen die drei im Garten und sprechen über die Zeit. 

Bis zum siebten Tag gibt es noch viele Begegnungen, Fragen und Antworten. Da wird philosophiert und wissenschaftlich überlegt. So gibt es am Ende verständliche Antworten auf die Fragen und Stina, die wir als ein sehr kluges Mädchen kennengelernt haben, hat eine spannende Woche mit ihrem Opa, der selbst auch noch einiges lernen könnte, verbracht.

Neben den sehr schönen gemalten Bildern gibt es auch viele Fotografien, die uns den Text bildlich näherbringen. Mir geht es wie dem Opa, auch ich habe viel neues erfahren und kann dieses MINT-Vorlesebuch mit der schönen Beziehung zwischen Stina und ihrem Großvater und dem interessanten Sachwissen allen neugierigeren Kinder und Erwachsenen empfehlen.

 

Eine Reise zur Sonne, die überraschend viel Spaß macht

Scheint zuerst wie ein ganz normales WAS-IST-WAS-Buch, aber plötzlich hockt man mit offenem Mund da und fragt sich, wie man die Sonne all die Jahre so unterschätzt hat. Mein Neffe und ich haben uns reingestürzt wie zwei Abenteuerlustige, die zum ersten Mal eine Sternwarte betreten. Während ich noch versuche, schlau auszusehen, zeigt er auf jede Seite und kommentiert enthusiastisch, als hätte er gerade persönlich einen Sonnensturm entdeckt.


Diese Mischung aus knalligen Illustrationen, verständlichen Erklärungen und kleinen Aha-Momenten trifft perfekt den Sweet Spot: Man liest, staunt, grinst – und fragt sich andauernd, warum Schule nicht immer so sein kann. Besonders cool: Die Sonne wird nicht nur als große Feuerkugel präsentiert, sondern als echter Lebenskünstler, ohne den es weder Farben noch Jahreszeiten gäbe. Mein Neffe fand das „mindblowing“. Ich musste zustimmen, auch wenn ich versuchte, so zu tun, als wüsste ich das längst.


Zwischendurch gibt’s diese typischen Momente, in denen wir uns anschauen und beide wissen: Gleich wird jemand eine Frage stellen, die der andere garantiert nicht beantworten kann. Zum Glück liefert das Buch die Antworten schneller als mein Hirn nachkommt. Sonnenstürme? Raumfahrtmissionen? Energiegewinnung? Alles drin – und alles so erklärt, dass selbst ein leicht überforderter Onkel souverän wirken kann.


Am Ende waren wir uns einig: Megaheiß, superhell und einfach mega gut erklärt. Dieses Buch macht neugierig, ohne Druck. Es nimmt Kinder ernst und Erwachsene liebevoll auf die Schippe. Genau so muss Wissen heute aussehen.

Cover des Buches Der Winterkobold (ISBN: 9783946795483)
Glueckskinderbuch_des avatar

Rezension zu "Der Winterkobold" von Sabine Engel

Glueckskinderbuch_de
Eine heitere Wintergeschichte mit lustigen Reimen.

Der Winterkobold wundert sich: "Was riecht denn hier so fürchterlich?" Er denkt nach und überlegt und überlegt, woher der Gestank kommen könnte. Eventuell sind es seine Stiefel, die müffeln? Oder ist es der frisch gefangene Fisch, den ihm Bär am Morgen brachte? Oder ist gar Fuchs, der lange auf dem Klo saß, für die schlechte Luft verantwortlich? Doch nein, all diese Ideen sind nicht die Ursache für den furchtbaren Geruch. Am Ende finden der Winterkobold und seine Freunde Fuchs, Bär und Dachs den wahren Grund heraus (ich verrate ihn noch nicht :)). Der Winterkobold kann sich nun getrost in den Sommerschlaf begeben und das Zepter an die Frühlingsfee übergeben, bevor er dann pünktlich nach 36 Wochen wieder aus seinem Bett gekrochen kommt und den Winter erneut mit Schnee und Eiskristallen einläutet.

Diese witzige Wintergeschichte von Sabine Engel regt die Phantasie wunderbar an. Der Text ist in Reimform verfasst und wirkt klangvoll und kindgerecht. Man kann hervorragend mitraten, woher denn nun der Gestank kommen könnte und muss an einigen Stellen auch schmunzeln. :)

Der Hingucker des Bilderbuchs sind die hübschen und bunten Illustrationen von Annett Wolf. Sie wirken sehr phantasievoll und es gibt etliche Details auf jeder Seite zu entdecken, wie z.B. die kleinen niedlichen Schneetiere. In meiner Kindheit hatte ich ein Märchenbuch mit russischen Volksmärchen genannt "Kater Graustirn" und die Figuren Dachs, Fuchs und Bär haben mich im Stil an die Charaktere daraus erinnert, die von Jewgeni Ratschow (Евгений Pачёв) gezeichnet wurden. Einfach schön und warmherzig! Hier seht ihr das damalige Titelbild.

Ein heiteres Winterbuch, das auch bei kalten Temperaturen das Herz erwärmen kann und den ein oder anderen Lacher hervorruft. :) Sicherlich macht sich dieses liebevoll gestaltete Kinderbuch ganz großartig auch unter jedem Weihnachtsbaum.

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