Hendrik Esch

 4,1 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von Jagdtrieb und Giftrausch.
Autorenbild von Hendrik Esch (©Privat)

Lebenslauf von Hendrik Esch

Hendrik Esch wurde 1975 in München geboren. Er arbeitet als Opferanwalt und Strafverteidiger, schlägt sich aber auch mit Auffahrunfällen, Mietnomaden und Maschendrahtzäunen herum. Kein menschlicher Abgrund ist ihm fremd, die Hoffnung lässt er trotzdem immer erst am Schluss sterben. „Giftrausch“ ist sein zweiter Roman in der Serie um den bayerischen Rechtsanwalt Paul Colossa.

Botschaft an meine Leser

Liebe Leser!

Ich bin Anwalt. Die Geschichten, die ich Euch über meinen Kollegen Colossa in „Jagdtrieb“ und „Giftrausch“ erzähle, mögen irrwitzig erscheinen - aber sie sind inspiriert durch wahre Fälle. Anwälte leben bisweilen unseriös und gefährlich und überschreiten manchmal Grenzen. Ich hoffe, dass ich Euch Vergnügen und Staunen bereiten kann, über die kuriose Art, wie wir Anwälte denken und arbeiten und über unseren besonderen Humor. Ich würde mich freuen, zu erfahren, wie Ihr darüber denkt!

Hendrik Esch

Alle Bücher von Hendrik Esch

Cover des Buches Jagdtrieb (ISBN: 9783442488162)

Jagdtrieb

 (64)
Erschienen am 21.01.2019
Cover des Buches Giftrausch (ISBN: 9783442490684)

Giftrausch

 (29)
Erschienen am 19.07.2021

Neue Rezensionen zu Hendrik Esch

Cover des Buches Jagdtrieb (ISBN: 9783442488162)
stefan182s avatar

Rezension zu "Jagdtrieb" von Hendrik Esch

Eine humorvolle Krimikomödie
stefan182vor einem Jahr

Inhalt: Paul Colossa, ein junger Münchner Rechtsanwalt, erbt nach dem Tod seines Onkels Oscar dessen Anwaltskanzlei in der bayerischen Provinz. Damit verbunden: ein Haus mit einigen Geheimnissen, eine Menge Erwartungen, die an Paul herangetragen werden, und viele Fälle mit unkonventionellen MandantInnen. Wie z.B. Maja, die Tochter eines dubiosen russischen Oligarchen. Maja beauftragt Paul damit, gegen ihren übergriffigen Exfreund ein Kontaktverbot zu erwirken. Doch je mehr Paul sich mit dem Fall beschäftigt, desto stärker wird er auch privat in diesen verwickelt, bis er selbst ins Fadenkreuz gerät…

Persönliche Meinung: „Jagdtrieb“ ist ein Kriminalroman von Hendrik Esch und der erste Band der Reihe um den jungen Rechtsanwalt Paul Colossa. Erzählt wird die Handlung aus der personalen Perspektive von Paul Colossa. Inhaltlich dreht sich der Krimi nicht nur um Majas Fall, sondern er behandelt auch ausführlich das Privat- und Berufsleben von Paul. Eine Besonderheit des Krimis sind die vielen humorvollen Elemente, die sich auf verschiedenen Ebenen durch die Handlung ziehen. So ist zum Beispiel der Protagonist Paul – vielleicht gerade wegen seiner Herzensgüte – stellenweise naiv, unbedarft und verpeilt, weshalb er kein Fettnäpfchen auslässt und sich in die verfänglichsten Situationen verstrickt, wodurch es zu einigen Slapstick-Szenen kommt. Witzig sind auch seine Gedankengänge, in denen er assoziativ, manchmal vom Hölzchen aufs Stöckchen kommend, über Gott und die Welt philosophiert, die Fallstricke des Justizapparats beleuchtet und sie u.a. vor dem Hintergrund des gesunden Menschenverstandes spiegelt. Ebenfalls humorvoll-skurril sind die Figuren, die neben Paul auftreten. Jede Figur besitzt – mindestens – ein bestimmtes Merkmal, durch das sie aus dem Rahmen fällt und für witzige Situationen sorgt. Neben allem Humor kommt aber auch die Spannung innerhalb der Handlung nicht zu kurz. Latent zieht sie sich durch den ganzen Roman, da Oscar einige Geheimnisse mit ins Grab genommen hat, denen Paul schrittweise auf die Spur kommt. Eher konkret ist die Spannung in Bezug auf Majas Fall: Kann Paul das Kontaktverbot erwirken? Ist Maja glaubwürdig? Was hat es tatsächlich mit den übergriffigen Taten auf sich? Die Kapitel von „Jagdtrieb“ sind vergleichsweise kurz. Jedem Kapitel ist überschriftartig eine Begrifflichkeit aus der Jägersprache vorangestellt, die den Inhalt des jeweiligen Kapitels – mal vertrackter, mal offensichtlicher – vorausdeutet, sodass während der Lektüre einige Aha-Momente entstehen. Insgesamt ist „Jagdtrieb“ eine sehr flüssig zu lesende Krimikomödie mit einem liebenswürdig-verpeilten Protagonisten, schrägen Figuren und vielen Slapstick-Momenten.

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Cover des Buches Giftrausch (ISBN: 9783442490684)
stefan182s avatar

Rezension zu "Giftrausch" von Hendrik Esch

Ein satirischer Kriminalroman mit skurrilen Figuren
stefan182vor einem Jahr

Inhalt: Paul Colossa steht vor einem neuen Fall: Ein Schüler des Kollegs Ida Rubinstein (kurz: KIR), einem renommierten Musikgymnasium, liegt im Koma. Grund dafür sollen Medikamente sein, die die Schüler des Kollegs angeblich verabreicht bekommen, um Höchstleistungen zu erbringen. Colossa soll überprüfen, inwiefern dies der Wahrheit entspricht. Doch schnell wird klar, dass sein Auftraggeber, das KIR, nur ihre „Wahrheit“ zulässt. Mehr und mehr verrennt Colossa sich in eine Sackgasse, aus der ein unbeschadetes Herauskommen nahezu unmöglich wird.

Persönliche Meinung: „Giftrausch“ ist ein Kriminalroman von Hendrik Esch. Es handelt sich um den zweiten Band der Reihe um den bayerischen Rechtsanwalt Paul Colossa. „Giftrausch“ kann man auch ohne Kenntnis des Vorgängers „Jagdtrieb“ lesen, da man in „Giftrausch“ mit allen nötigen Hintergrundinformationen versorgt wird (gleichzeitig machen diese Informationen aber auch neugierig auf den ersten Band). Erzählt wird „Giftrausch“ aus der personalen Erzählperspektive von Paul Colossa. Neben dem eigentlichen Fall am KIR spielt auch Colossas Privat- und Arbeitsleben eine große Rolle. Colossa ist ein junger Anwalt, der die Provinz-Kanzlei seines verstorbenen „Onkels“ geerbt hat, der allerlei seltsame Fälle annahm. Daher tritt Colossa ein schweres Erbe an: Es werden einige Erwartungen an ihn herangetragen, obwohl er sich noch in der Einfindungsphase befindet. Aus Unwissenheit tritt er deshalb das ein oder andere Mal ins Fettnäpfchen. Durch die Thematisierung von Colossas Privat- und Arbeitsleben rückt der Fall am KIR stellenweise in den Hintergrund. Das ist aber nicht weiter schlimm ist, da die Handlung so mit einer gehörigen Portion Humor gewürzt wird: Colossas Fettnäpfchen führen zu den skurrilsten Szenen. Zusätzliche Komik kommt durch eine Vielzahl schräger Figuren in die Handlung, wobei jede Figur ein besonderes Merkmal besitzt, wodurch sie ein Stück weit „drüber“ und dadurch witzig ist. Zudem führen die Figuren ein sehr kurioses Beziehungsgeflecht, an dem Colossas „Onkel“ nicht ganz unschuldig ist. Der Kern des Krimis, die Untersuchungen am KIR, sind gespickt mit Irrungen und (Ver-)Wirrungen. Interessant und spannend an Colossas Untersuchungen ist besonders, wie sich schrittweise das Blatt für ihn wendet: Eigentlich als unbeteiligter Gutachter engagiert, gerät er – teils unverschuldet, teils selbstverantwortlich – immer mehr (persönlich) in den Fall hinein, wodurch auch seine Existenz als Anwalt bedroht wird. Der Schreibstil von Hendrik Esch, der mit Wortwitz auftrumpft, lässt sich sehr flüssig lesen. Insgesamt ist „Giftrausch“ ein ungewöhnlicher Kriminalroman mit satirischen Zügen, der nicht nach altbekannten Mustern verläuft und dadurch eine erfrischend andere Krimi-Lektüre ist.

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Cover des Buches Giftrausch (ISBN: 9783442490684)
K

Rezension zu "Giftrausch" von Hendrik Esch

„Kriminal“roman mal anderes
kylie1vor einem Jahr

„Dann ging es ganz schnell. Das Insekt schoss steil hoch, krallte sich in Pauls kurz rasiertem Bart fest und stach ihm kraftvoll mit einem langen, giftigen Stachel tief hinein in sein weiches Fleisch.“


Das Buch Giftrausch ist am 19.07.2021 im Goldmann- Verlag erschienen. Der Autor Andreas Esch erzählt die Geschichte des Rechtsanwalts Paul Colossa mit vielen Details, da er selbst als Rechtsanwalt tätig ist.

In dem Kriminalroman geht es in erster Linie um einen Fall, den der Protagonist und Rechtsanwalt Paul Colossaangenommen hat. Er wohnt in einer kleinen Stadt namens Neustadt. In der Stadt gibt es ein renommiertes Knabenchor- Internat Ida-Rubinstein, an dem Jungen Höchstleistungen erbringen. Ausgerechnet dort entsteht ein riesiger Skandal, als der Sohn des Star-Dirugenten Sir Evelyn Rutland aus unbekannten Gründen ins Koma fällt. Der Skandal soll durch Paul Colossa aufgeklärt werden, wobei er aber keine Nachforschungen anstellen darf. Der Bericht soll herausstellen, wie gut das Kolleg Ida-Rubinstein mit den Kindern umgeht; dafür soll Herr Colossa ein prächtiges Honorar erhalten. 

Nach einigen –nicht gewollten- Nachforschungen und Gesprächen kommen Herrn Colossa Zweifel, ob er den Bericht wie gewünscht schreiben kann; die Jungen werden mit Ritalin und anderem gedopt, um dem cholerischen undunzufriedenen Star-Dirigenten gerecht werden zu können. 

Paul Colossa stellt fest, dass er geopfert werden soll und dazu verliebt er sich in die Frau des Dirigenten, was die Sache nicht besser zu machen scheint.

 

Die Hauptfigur Paul Colossa legt eine interessante Veränderung seiner Persönlichkeit hin. Zuerst ist er ein Mann, der die Kanzlei seines Onkels übernimmt und praktisch halsüberkopf seine Freundin verlassen hat. Er wirkt verunsichert durch das Erbe seines Onkels und auch sonst wirkt er plan- und ziellos. In Laufe der Erzählung verliert er immer mehr an Halt in seinem Leben, aber nach und nach findet er wieder zu sich, verliebt sich das erste Mal richtig und wächst an dem Fall praktisch über sich hinaus. Paul ist, wie es zu seinem Beruf passt, ernst, allerdings auch sehr humorvoll und teilweise tollpatschig, woraus einige lustige Situationen entstehen lässt.

Eine weitere wichtige Figur ist Pauls bester Freund Attila. Im Gegensatz zu Paul, nimmt Attila alle Situationen im Leben sehr locker und hat viel Spaß am Leben. Er unterstützt Paul in jeder Lebenslage- es sei denn, Attila ist bei Barbara- und bringt ihn zu Dingen, die Paul alleine niemals tun würde. 

Dr. Lara Wannek ist die Frau des Star-Dirigenten Sir Evelyn Rutland und Leiterin des Kollegs. Sie spielt eine wichtige Rolle, sowohl in der Erzählung als auch in Pauls Leben. Allerdings kommen Dinge ans Licht, die an ihrer Person und ihrer Moral zweifeln lassen.

Oscar, der sagen wir mal, der Onkel von Paul ist, ist vor kurzer Zeit gestorben. Dennoch begleitet er Paul in seinen Gedanken und tritt in Form eines interessant gewählten Tieres in Erscheinung. 

Nun zu meiner Meinung über das Buch:

Das Buch ist gut geschrieben; an vielleicht etwas zäheren Stellen, die aber dennoch wichtig sind, bringt der Autor immer wieder lustige und komische Situationen ein, was das Buch sehr auflockert. Wie der Autor selber sagt, hat er sich einigen unfreiwilligen Selbsttests unterzogen, was man aber auch an den Schilderungen selber merkt, da diese sehr echt wirken. Durch die anwaltliche Tätigkeit des Autors selber, fließt in den Fall auch einiges an Fachwissen ein, was das Buch interessant macht. Er erklärt alles sehr bildlich und keineswegs eintönig. Stellenweise werden auch Mobbing und Hasskommentare im Internet thematisiert. Das, was sich Paul teilweise durchliest ist sehr erschreckend, dass man es kaum glauben kann. Auch hier hat der Autor teilweise Hasskommentare gegen seine Person in Form von Zitaten vor jedem Kapitel abgedruckt. Manche Kommentare, wie der folgende, haben mich sprachlos zurück gelassen:

“Elektroschocks wären das Richtige für ihn. Wenn keiner hilft, hilft Selbstjustiz. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Verrecke, du Sondermüll.“

Vom Ende war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Vorher wurde alles sehr detailliert beschrieben, dass es viel Spaß gemacht hat, das  Buch zu lesen. Am Ende hatte ich eher das Gefühl, dass das Buch zu Ende geschrieben werden musste. Ein Junge ist gestorben und unter den Umständen war dies sogar sehr tragisch und das wurde nur in einem Nebensatz erwähnt. Auch dass die Polizei die Versammlung gestürmt hat, hat kaum Erwähnung gefunden. 

Manche Personenkonstelationen sind am Anfang sehr irritierend. Diese werden aber mit der Zeit aufgeklärt und ergeben ein Netz an interessanten und unerwarteten Wendungen.

Zum Schluss möchte ich dieses Buch all jenen nicht empfehlen, die nach einem „normalen“ Kriminalroman suchen. In diesem Buch ermittelt ein Rechtsanwalt, meist nicht auf eine konventionelle Weise. Auch ist der Roman nicht über die ganze Zeit ernst geschrieben. An vielen Stellen wird Humor eingebracht. Wenn man allerdings nach einem unterhaltsamen, aber dennoch auch tiefgründigen Buch sucht, ist man hier richtig. Ich empfehle auch, die Kommentare der Leserunde zu lesen, da dort auch einiges aufgeklärt wird.

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Gespräche aus der Community

Gemeinsam möchten wir wieder Debütautor*innen entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautor*innen schwer sich zwischen Bestsellern und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen  und besondere Buchperlen finden!

Gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken!
Gemeinsam möchten wir wieder Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen! 

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger  Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2019 und 31. Dezember 2019 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.

Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: ' Debütautor*in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2019 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.

Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2019 lag.

Wichtig: Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.

Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 24. Januar 2020 zu lesen und zu rezensieren. 


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen  aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.


Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!

Ich wünsche ganz viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)

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Sammelbeiträge:

Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Bernstein" von Sara C. Schaumburg (Bewerbung bis 28. September)

- Leserunde zu "Kalt wie die Angst" von Charlotte Peters (ebook, Bewerbung bis 29. September) 


( HINWEIS: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber an diesem Startbeitrag angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)

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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?

Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!

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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.   

504 Beiträge
R
Letzter Beitrag von  Renate_Blaesvor einem Jahr

Hie geht es zu dem Debütroman von Gabriele Dietrich. Sie hat einen sehr emotionalen Pferderoman geschrieben, der mir an mehreren Stellen die Tränen in die Augen getrieben hat – denn ich liebe Tiere.

https://www.lovelybooks.de/autor/Gabriele-Dietrich/Pferde-brauchen-Geborgenheit-4338028361-w/

Gemeinsam mit dem Autor Hendrik Esch wollen wir mit euch »Giftrausch«, den zweiten Fall für Rechtsanwalt Paul Colossa, lesen. Hendrik Esch ist nicht nur Autor, sondern selbst Anwalt. Wie viel Esch steckt in Colossa, wie viel Wahrheit in diesem skurrilen Fall, der in einem Elite-Musikinternat spielt und es definitiv in sich hat? Diesen Fragen stellt er sich in unserer Leserunde, wenn ihr mögt. 

»Giftrausch« ist der zweite Fall für den bayerischen Rechtsanwalt Paul Colossa. Und erneut ist dem Autor (und Anwalt) Hendrik Esch ein abgründiger Kriminalroman voll skurriler Figuren und Situationskomik gelungen, in dem sein Protagonist es diesmal nicht nur mit schwarzer Pädagogik in einem Elite-Musikinternat, sondern auch noch selbst mit einem vernichtenden Shitstorm zu tun bekommt.  

»Giftrausch« ist am 19. Juli 2021 im Goldmann Verlag erschienen, gemeinsam mit dem Autor möchten wir »Giftrausch« mit euch lesen.

383 BeiträgeVerlosung beendet
haberleis avatar
Letzter Beitrag von  haberleivor einem Jahr

Dieses Buch war keine Liebe auf den ersten Blick, aber jetzt bin ich soweit, dass ich es zu schätzen anfange.

Da ich grundsätzlich Bücher mag, die sprachlich etwas hergeben, schätze ich den Schreibstil sehr, die anschaulichen Beschreibungen, die sowohl Stimmungen sehr gut wiedergeben als auch das Kopfkino anlaufen lassen. Ich kann mir die Räumlichkeiten, Gebäude, aber auch das Aussehen von Personen ausgezeichnet vorstellen.

Zudem eröffnen sich auch immer mehr Charakterzüge von Paul. Er wird lebendiger und facettenreicher. Wer hätte ihm soviel Musikalität zugetraut?

Die Gerichtsszene mit dem Hund war amüsant, witzig; der Richter echt originell, ebenso wie der sächselnde Gerichtsdiener.

Man bekommt ein bisschen kalt-warm. Die Szene mit Lara im Musikzimmer bot ja ein wahres Spektrum an Gefühlen, von Romantik und Erotik bis zu etwas Gänsehaut und Schauer, weil sie sich dort ja verbotenerweise aufhielten und ein plötzliches Erscheinen von Rutland irgendwie in der Luft hing. Und nachdem ich erfuhr, dass er zu Gewalttaten neigt, fürchtete ich schon, es könnte zu einem Eklat kommen.

Überrascht war ich, dass Lara mit Rutland verheiratet ist. Für mich sieht es aus, als wäre sie Alkoholikerin. Vielleicht, weil sie mit ihrem Mann nicht glücklich ist? Dass sie die medikamentöse Behandlung der Kinder des Erfolges wegen gutheißt, finde ich nicht sympathisch.

Nun, jetzt ist wenigstens geklärt, was mit Rutlands Sohn Hugo los ist. Wirklich arg, was den Kindern hier aus lauter Ehrgeiz der Eltern angetan wird!

Der Shitstorm gegen Paul ist echt erschreckend. Ob es ihm gelingen wird, dem bösartigen Journalisten Babik Parole zu bieten, wie es einem Onkel-Vater gelang?

Ihr Lieben,


heute möchten wir Euch zur Leserunde zu einem Krimi einladen: »Jagdtrieb« ist der erste Band einer neuen Krimireihe um den Anwalt Paul Colossa aus München, der nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz erbt – und damit auch eine Menge kurioser Fälle. »Jagdtrieb« ist nicht nur der erste Fall für den Anwalt Paul Colossa, sondern auch der Debütroman des Autors und Anwalts Hendrik Esch - ein abgründiger Kriminalroman voll skurriler Figuren und Situationskomik. Hendrik wird natürlich auch gerne Eure Fragen beantworten, postet also alles, was Ihr von dem Autor wissen wollt, schon einmal unter »Fragen an Hendrik Esch«


Die Gewinner stehen fest: ech, nati51, liesmal50, ulrikerabe, Zwillingsmama2015, bettinahertz, Alex1309, Zitrusfrucht, Catherine Oertel, buechernarr, bookloving, Pixibuch, Pagina86, biru72, Gise, Rosa-Lila, Schattenfrau, Betsy, junia, Laura-Jane

Wir freuen uns auf eure Meinung!


Zum Inhalt:
Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz – und damit eine Menge kurioser Fälle. Wie den der hübschen Maja, Tochter des zwielichtigen russischen Unternehmers Victor Rivinius. Maja wird von ihrem Ex-Geliebten gestalkt, und Colossa soll vor Gericht ein Kontaktverbot erwirken. Dabei erliegt Colossa prompt selbst den Reizen der jungen Frau. Blind vor Liebe verstößt er gegen alle Regeln – und übersieht, wie sehr Maja in die dubiosen Machenschaften ihres Vaters verstrickt ist. Unversehens befindet er sich mitten in einer höchstgefährlichen Jagd …
Hendrik Esch wurde 1975 in München geboren. Er arbeitet als Opferanwalt und Strafverteidiger, schlägt sich aber auch mit Auffahrunfällen, Mietnomaden und Maschendrahtzäunen herum. Kein menschlicher Abgrund ist ihm fremd, die Hoffnung lässt er trotzdem immer erst am Schluss sterben. »Jagdtrieb« ist sein erster Roman und der Beginn einer Serie um den bayerischen Rechtsanwalt Paul Colossa.


Weitere Informationen findet ihr unter www.paul-colossa.com


Wir freuen uns schon sehr auf eure Fragen und auf eure Meinung zum Roman. 


Viel Spaß beim gemeinsamen Lesen!

Euer Team vom Goldmann Verlag

582 BeiträgeVerlosung beendet
Hendrik_Eschs avatar
Letzter Beitrag von  Hendrik_Eschvor 4 Jahren
@Schattenfrau Ja, ich gebe es zu, es hat ganz schön Spaß gemacht, am Ende die Fäden zusammenzufügen. Mandat hinschmeißen? Geht das? In seltenen Ausnahmefällen ja. Wenn ich das im wahren Leben tue, dann auch immer mit Pauken und Trompeten 😉

Zusätzliche Informationen

Hendrik Esch wurde am 17. August 1975 in München (Deutschland ) geboren.

Hendrik Esch im Netz:

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