Rachel Rhys

 4 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Rachel Rhys

Unter dem Pseudonym Rachel Rhsy versteckt sich die bekannte Thriller-Autorin Tammy Cohen. Ihr historischer Roman "Das Versprechen der Freiheit", ist das erste Buch den sie unter diesem Namen veröffentlicht hat. Cohen hat nach ihrem Amerikanistik Studium an der Manchester University einige Zeit in Madrid Englisch unterrichtet. Während sie als Sekretärin in London arbeitete, begann sie Artikel zu schreiben und beschloss deshalb als freie Journalistin für die Marie Claire, die Times und die Telegraph tätig zu sein. Rachely Rhys lebt mit ihrem Ehemann, ihren drei fast-erwachsenen Kindern und ihrem Hund im Norden Londons.

Neue Bücher

Das Versprechen der Freiheit

 (4)
Neu erschienen am 24.09.2018 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Rachel Rhys

Das Versprechen der Freiheit

Das Versprechen der Freiheit

 (4)
Erschienen am 24.09.2018
Fatal Inheritance

Fatal Inheritance

 (1)
Erschienen am 26.07.2018

Neue Rezensionen zu Rachel Rhys

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Rezension zu "Das Versprechen der Freiheit" von Rachel Rhys

Zähe, eintönige Überfahrt mit einem blassen Hauptcharakter statt einem spannenden historischen Krimi
schnaeppchenjaegerinvor 14 Tagen

Lily Shepherd fährt von England mit dem Überseedampfer Orontes nach Australien. Sie wird dort eine Stelle als Dienstmädchen antreten, die dort händeringend gesucht werden. An Bord der Touristenklasse kommt sie mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt, mit denen sie sich Tisch und Kabine teilt. Sie lernt sogar ein Paar der ersten Klasse kennen, das dort aufgrund von Gerüchten nicht beliebt ist und sich ihrer annimmt. Freundschaft schließt sie mit einer Jüdin aus Österreich, die sich kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs Sorgen um die Verbliebenen in ihrer Heimat macht. 
Die Stimmung an Bord ist zunächst ausgelassen, es wird gefeiert und Ausflüge auf ihren einzelnen Stationen in Italien und Ägypten unternommen. 

Je länger die sich bisher fremden Menschen notgedrungen Zeit miteinander verbringen und die Temperaturen unerträglich steigen, desto angespannter wird die Stimmung. Lily spürt, das nicht nur sie Dinge zu verbergen hat, die sie mit der Überfahrt hinter sich lassen wollte, sondern dass auch das erste-Klasse-Pärchen Eliza und Max, die Geschwister Helena und Edward sowie ihr unangenehmer Tischnachbar George dunkle Geheimnisse verbergen. 

Anhand der Beschreibung hatte ich mir einen spannenden, historischen Roman, eine Art historische Kriminalgeschichte versprochen. Der Roman liest sich allerdings äußerst zäh und eine erste an Bord vermisste Person gibt es erst nach knapp 400 Seiten. 

Der Roman ist aus der Perspektive der jungen Lily geschrieben, zu der ich keinen richtigen Zugang finden konnte. Im Gegensatz zu den Nebencharakteren blieb sie vergleichsweise blass. Ob die Überfahrt für sie aufgrund ihrer Erlebnisse in der Heimat eine Flucht ist, warum sie aber dennoch nur plant, zwei Jahre zu bleiben, blieb für mich rätselhaft. 
Ihr "Geheimnis" sowie die "Geheimnisse" der anderen Passagiere blieben zu lange verborgen, so dass sich die Geschichte, die kaum mehr als eine eintönige, fünfeinhalb Wochen dauernde, Überfahrt beschreibt, unheimlich in die Länge zieht. Mehr als die unerträgliche Hitze, die in epischer Breite beschrieben wird, konnte ich nicht empfinden. 

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Rezension zu "Das Versprechen der Freiheit" von Rachel Rhys

Der Traum von Neuanfang..
Sarah_Knorrvor 2 Monaten

Klappentext:

Europa steht kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, als das junge Dienstmädchen Lily Shepherd in Essex an Bord eines Überseedampfers mit Ziel Australien geht. Sie will die dunklen Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich lassen. Die Überfahrt beginnt traumhaft – Musik, glamouröse Tanzabende, exotische Landgänge. Lily schließt neue Freundschaften und erlaubt sich sogar, von einem Mann zu träumen, der in ihrem alten Leben unerreichbar gewesen wäre. Doch schon bald verblasst der Glanz der großen Reise, denn Lily ist nicht die einzige an Bord, die Geheimnisse hat ...



Meine Bewertung: 

Zum Cover: Das Cover wurde der Handlung angepasst! Zu sehen ist eine Frau im Vordergrund, von der man jedeglich nur die Kleidung und teilweise den Kopf sieht. Sie trägt ein rotes Kleid, einen weiß-blau-gelb gestreiften Halstuch und weiße Handschuhe. Außerdem sind ihre braunen Haare zu einem Dutt gebunden. Im Hintergrund erkennt man das Meer als auch einen Dampfschiff.

Zum Inhalt: Lily Shephard verlässt kurz vor dem Zweiten Weltkrieg ihre Eltern und ihren Bruder in England und macht sich auf den Weg nach Sydney, wo ein neuer Job als Dienstmädchen auf sie wartet. Da in Australien ein Mangel an Bewerberinnen herrscht, übernimmt die britische Regierung die Kosten für die Reise in der Touristenklasse, damit ein gewisser Anreiz besteht. Lily geht voller Staunen auf das Schiff, lernt auf der Überfahrt auf dem Ozeandampfer viele unterschiedliche Personen und neue Orte kennen. Dabei schließt die Protagonistin unter anderem das ezentrische Ehepaar Eliza und Max Campbell, die Geschwister Edward und Helena, die Jüdin Maria Katz, die unheimliche Kabinenmitbewohnerin Ida und der immer laute George Price. Sie alle suchen in Australien einen Neuanfang und nehmen doch ihre dunklen Geheimnisse aus der Vergangenheit mit auf die Überfahrt. Als schließlich der erste Mensch verschwindet, beginnt eine Unruhe auf dem Schiff zu herrschen. Doch die Überfahrt geht weiter. Am Ende der Reise sind zwei Passagiere tot, der Zweite Weltkrieg ausgebrochen und es ist nicht mehr, wie es war.. 

Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Rachel Rhys ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Aber ist dieser Schreibstil auch detailliert, fesselnd und spannend. Erzählt wird nur aus der Sicht von Lily Shephard. Was wie ein kluger Krimalroman klingt, ist noch viel mehr. Der Autorin Rachel Rhys hat es geschafft Realität und Fiktion zu einem sehr tollen Historienroman zu verbinden! Zu der Geschichte wurde die Autorin durch ein altes Tagebuch inspiriert, das sie zufällig entdeckte, als sie ihrer Mutter beim Umzug half. Geschrieben wurde dieses Tagebuch von einem jungen Dienstmädchen, das in den späten 30er-Jahren auf einem Ozeandampfer von England nach Australien reiste. Der Roman ist in ein Prolog sowie 32 Kapitel unterteilt.



Mein Fazit:

Der Roman "Das Versprechen der Freiheit" von Rachel Rhys ist eine Mischung aus Krimi und Historie, der spannende Lesemomente verspricht. Dementsprechend gebe ich diesem Roman 5 von 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus!

Danke an das Bloggerportal und den blanvalet - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Rezension zu "Das Versprechen der Freiheit" von Rachel Rhys

Das Versprechen der Freiheit
fraeulein_lovingbooksvor 2 Monaten

Inhalt

Europa steht kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, als das junge Dienstmädchen Lily Shepherd in Essex an Bord eines Überseedampfers mit Ziel Australien geht. Sie will die dunklen Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich lassen. Die Überfahrt beginnt traumhaft – Musik, glamouröse Tanzabende, exotische Landgänge. Lily schließt neue Freundschaften und erlaubt sich sogar, von einem Mann zu träumen, der in ihrem alten Leben unerreichbar gewesen wäre. Doch schon bald verblasst der Glanz der großen Reise, denn Lily ist nicht die einzige an Bord, die Geheimnisse hat …
(Quelle: randomhouse )

 

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Lily verlässt ihre Eltern und ihren Bruder in England und macht sich auf den Weg nach Australien, wo eine neuer Job als Dienstmädchen auf sie wartet. Weil dort ein Mangel an Bewerberinnen herrscht, übernimmt die britische Regierung die Kosten für die Reise in der Touristenklasse, damit ein gewisser Anreiz besteht. Lily freut sich auf ihr neues Leben und geht voller Staunen auf das Schiff. Lernt viele unterschiedliche Personen und neue Orte (Kairo oder Ceylon) kennen. Sie schließt Freundschaft mit der Jüdin Maria, dem Geschwisterpaar Helena und Edward aus England und auch das Ehepaar Eliza und Max scheinen es ihr angetan haben, auch wenn diese Paarung immer kritisch beäugt wird. Als schließlich der erste Mensch verschwindet, gibt es eine Unruhe auf dem Schiff – was ist dort passiert? Wer war der Täter? Aber die Fahrt geht weiter und am letzten Abend noch jemand stirbt, sind alle froh, das es endlich zu Ende ist…
Ich bin mit Lily nie wirklich warm geworden, was vielleicht auch größtenteils an ihrer naiven Einstellung lag. Sie geht sehr blauäugig an die Sachen ran und versteht nicht, wenn andere Menschen andere Meinungen vertreten. Auch auf Ratschläge hört sie nicht, was einerseits gut ist, so macht sie die Fehler alleine und lernt daraus, aber andererseits hätte es ihr gewiss auch Kummer erspart. Was mir an ihr gut gefallen hat, war ihre „Abenteuerlust“ – sie wollte alles Neue auf der Reise ganz bewusst erleben und sehen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird nur aus der Sicht von Lily, was zwar einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt, aber auf Dauer auch wirklich langweilig wird.

Alles in allem ein netter historischer Roman über eine junge Frau auf einer Schiffsreise, die unterschiedliche Charaktere kennenlernt und am Ende mit zwei Toten konfrontiert wird. Wer hier allerdings auf ein wenig Krimi hofft, den muss ich enttäuschen. Außer dem Prolog, der den Täter zeigt, und zwei Toten passiert in dieser Hinsicht nichts.
Zwar tappt man bis zum Ende im Dunkeln um zu erfahren wer es war, was auch eine Überraschung ist, aber für meinen Geschmack etwas zu weit hergeholt. Der erste Tod wird auch erst gegen Ende aufgelöst, aber ob es wirklich stimmt, ist ungewiss.
Der Erzählstil brachte wenig Spannung in die Geschichte, denn es las sich wie eine  Telenovela mit Lily in der Hauptrolle. Was nicht immer schlecht war, da man einen guten Einblick in diese Reise bekommen hat, aber andererseits war es auch auf Dauer langweilig nur immer Lily zu haben. Vielleicht hätten kleine Abschnitte aus Sicht der anderen Passagiere es etwas aufgelockert. Interessante Charaktere wie Eliza, Ida oder Helena hätte es gegeben (und auch noch viele mehr).
Die Geschichte mit Robert und ihrer Freundin empfand ich als störend und vollkommen unwichtig für die Geschichte. Das hätte man auch gut streichen können.

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