denise7xy

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    Cover des Buches Black Torch 049782889219131

    Bewertung zu "Black Torch 04" von Tsuyoshi Takaki

    Black Torch 04
    denise7xyvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Die Zeit läuft Jiro und der Organisation davon und Amagi wird immer stärker. Der letzte Höhepunkt der Geschichte steht kurz bevor.
    Das Ende naht

    Meinung

    Rago wurde durch den Feind von Jiro getrennt und verschleppt. Währenddessen wird dieser durch die erste Spezialabteilung überwacht. Doch Rago hatte bei der Trennung seine Pfoten im Spiel und gab Jiro ein besonderes Geschenk.

    Rago und Jiro sind nicht mehr eins und somit ernährt sich der Mononoke auch nicht mehr unbewusst von Jiros Lebensenergie. Doch bei der Trennung ließ er absichtlich etwas zurück, er selbst ist dadurch machtlos, allerdings können seine Feinde seine Macht somit auch nicht mehr Missbrauchen. Nicht allen ist die Kraft, die Jiro nun besitzt, geheuer, vor allem, da er diese nicht kontrollieren kann. Um andere nicht in Gefahr zu bringen muss er schleunigst lernen mit der Kraft umzugehen. Außerdem wird es wohl nicht allzu lange dauern, bis die Feinde dahinter kommen. Dort kommt es derweil zu einem internen Zwist, der die Lager spaltet.

    Fazit

    Die Zeit läuft Jiro und der Organisation davon und Amagi wird immer stärker. Der letzte Höhepunkt der Geschichte steht kurz bevor. 5 Sterne

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    Cover des Buches Mädchen aus Papier9783570164600

    Bewertung zu "Mädchen aus Papier" von Sina Flammang

    Mädchen aus Papier
    denise7xyvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Am Anfang etwas zu viel Länge, schöner Schreibstil und eine Reise zu sich selbst und den eigenen Wünschen.
    Bevor man andere findet, muss man erst sich selbst suchen

    Erster Satz

    Früher, als ich noch klein war, hatte ich Angst vor dem Spiegel.

    Meinung

    Maris Familie scheint auf den ersten Blick wie jede andere: Mutter, Vater, Tochter - wäre da nicht das leere Zimmer im Haus, das andere Mädchen auf den Bildern und die oberflächlichen Gespräche, um ja keine alten Wunden aufzureißen. Maris Schwester verschwand als sie drei war und hinterließ eine Lücke, die nicht gefüllt werden kann, so sehr Mari es auch versucht. Doch dann steht Annika urplötzlich nach zwölf Jahren wieder vor der Tür und Mari weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. 

    Vor jedem Kapitel gibt es einen kurzen Gedanken von Mari, über den Inhalt oder einem dazu passenden Gedanken oder Thema, ehe sie die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Der Schreibstil war sehr angenehm und für ein Jugendbuch passend.
    Mari hat nicht viele Freunde, auch ihre Eltern scheinen sich von der Masse zurückgezogen zu haben. Von ihrer Schule und den Mitschülern spricht Mari überhaupt nicht, stattdessen nimmt sie uns mit zu einer Gruppentherapie für Kinder, dessen Geschwister weg sind. Sei es durch Tod oder Verschwinden. Sie besucht die Gruppe schon länger und lernte dort ihre beste Freundin Clementine kennen, dessen ältere Schwester starb. Kurz vor Annikas Auftauchen kommt Ole neu in die Gruppe, sein Bruder verschwand spurlos im Urlaub. Die drei werden mit der Zeit zu einem guten Team, wenn auch mit vielen Meinungsverschiedenheiten.
    Als ihre Schwester wieder auftaucht, weiß Mari zunächst nicht wie sie sich fühlt. Einerseits froh, andererseits ändert sich gerade ihre ganze Familie und sie fühlt sich alleine und vernachlässigt. Ihre Eltern versuchen es Annika so recht wie nur möglich zu machen und fragen Mari nicht, wie sie sich dabei fühlt. Einige Aktionen haben mich auch wirklich sprachlos gemacht und mich gut in Marie hineinversetzten lassen. Die Geschichte braucht jedoch gerade am Anfang ihre Zeit, um Fahrt aufzunehmen und zieht sich dadurch etwas.

    Charaktere

    Mari unterscheidet sich selbst in Tag- und Nacht-Mari. Erstere übernimmt den Platz der vermissten Tochter und bereitet ihren Eltern nicht unnötig Sorgen, währenddessen bricht die Nacht-Mari aus und stromert des Nachts draußen herum, gegen alle Regeln. Sie ist es auch, die nicht erfreut ist, dass Annika wieder da ist. Doch im Verlauf der Geschichte muss Mari lernen, beide zu einer Person zu kombinieren und sich selbst zu sehen.

    Über Ole hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren. Ruhig und noch überhaupt nicht über das Verschwinden seines Bruders hinweg, war er ins sich gekehrt und geriet oft mit Mari aneinander. Clementine war das Gegenteil. Viel zu viel mitzuteilen und eine sehr offensichtliche Essstörung, die keiner der Erwachsenen wahrnahm. Obwohl alle drei doch sehr unterschiedlich waren, so war doch bei allen etwas gleich - sie wurden sich überlassen. Während ihre Eltern sich dem Verlust eines Kindes hingaben, vergaßen sie das andere.

    Fazit

    Am Anfang etwas zu viel Länge, schöner Schreibstil und eine Reise zu sich selbst und den eigenen Wünschen. 4 Sterne

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    Cover des Buches Black Torch 039782889219124

    Bewertung zu "Black Torch 03" von Tsuyoshi Takaki

    Black Torch 03
    denise7xyvor 13 Tagen
    Einblick in die Vergangenheit

    Meinung

    Jiro und Rago sind immer noch in der Prüfung und kommen der Vergangenheit des Katers einen großen Schritt näher. Der Feind bekommt ein Gesicht und einen Namen. Ehe sich das Team versieht stehen sie vor ihrer nächsten Mission und treffen auf einige unangenehme Gestalten.

    Der Zeichenstil ist weiterhin ein Augenschmaus. Die Story nimmt Fahrt auf und es ist deutlich zu spüren, dass nicht mehr viel zum Showdown fehlt.
    Ragos Vergangenheit wird reichlich beleuchtet und gibt Aufschluss über ihren Feind. Dieser versucht den Mononoke um jeden Preis auf seine Seite zu ziehen und war auch schon vor dessen "Schlaf" hinter ihm und seiner Kraft her.
    Doch auch seine Mitstreiter sind interessant und einige nicht ganz Unbekannte. Rago und Jiro müssen sich mächtigen Gegnern stellen, doch auch ihr Zusammenleben stellt ein großes Problem dar, das Jiro das Leben kosten könnte.

    Fazit

    Weiterhin schön anzusehen und spannend. 5 Sterne.

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    Cover des Buches Hüter der fünf Leben9783551316042

    Bewertung zu "Hüter der fünf Leben" von Nica Stevens

    Hüter der fünf Leben
    denise7xyvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Mir war alles zu wenig erläutert, es hab keine Ecken und Kanten. Weder bei der Story, noch bei den Charakteren und deren Beziehungen.
    Zu schnell und ohne Ecken und Kanten

    Erster Satz

    Eisiger Schnee hagelte gegen die Waldhütte.

    Meinung

    Während der Sommerferien verbringt Vivian die Zeit bei ihrem Vater im Nationalpark, weit weg von Vancouver und ihrem Großvater, der sie auf Schritt und Tritt kontrolliert. Auf einer mehrtägigen Wanderschaft sieht sie ihren alten Freund Liam wieder, der sich ihr gegenüber abweisend und mysteriös gibt. Als es zu einem Unfall kommt, wacht Vivian plötzlich wieder in Vancouver auf, ehe ihr und Liams Leben außer Kontrolle geraten und die Zwei von der Polizei gesucht und von einer dubiosen Organisation verfolgt werden.

    Vivian erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Der Schreibstil ist passend für ein Jugendbuch und angenehm zu lesen.
    Seit sie klein ist, lebt Vivian bei ihrem Großvater in Vancouver und verbringt die Sommerferien bei ihrerm Vater im Nationalpark, wo dieser als Ranger arbeitet. Liam war ihr Kindheitsfreund, ehe er sich vor ein paar Jahren mehr und mehr zurück zog. Die Geschichte geht ohne große Umschweife in die Vollen und lies mich manchmal etwas sprachlos zurück. Vivian kommt schon früh hinter Liams geheimnissvolle Narbe, welche unter Berührung aufleuchtet. Schnell wird sie soweit wie möglich unterrichtet und möchte daraufhin Liam unbedingt helfen hinter dem Geheimnis zu kommen.
    Innerhalb weniger Tage entsteht eine ziemlich starke Beziehung zwischen den Beiden und Liams Geschichte wird aufgedeckt. Das Ende ist jedoch halbwegs offen und fühlt sich nach nichts Ganzes und nichts Halbes an.

    Charaktere

    Im Nachhinein kann ich über Vivian und Liam nicht mehr viel erzählen, da nichts aussagekräftig genug war, um hängen zu bleiben. Obwohl lange nicht gesehen und gesprochen, verhält Vivien sich Liam gegenüber, als wären sie beste Freunde und Liam spielt sich sogleich als Beschützer auf. Ohne, dass sie beide je darüber nachgedacht haben, hegen sie anscheinend große Gefühle für den jeweiligen anderen, die ihnen dann plötzlich bewusst werden.

    Fazit

    Mir war alles zu wenig erläutert, es hab keine Ecken und Kanten. Weder bei der Story, noch bei den Charakteren und deren Beziehungen. 2 Sterne

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    Cover des Buches Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus9783038800040

    Bewertung zu "Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus" von Beth Lewis

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus
    denise7xyvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Das Setting war wenig involviert und somit eigentlich überflüssig, Elkas geistliche Entwicklung und Reflektion sehr stark.
    Solides, tiefgründiges Abenteuer

    Erster Satz

    Ich saß oben in der Eiche einen Ast zwischen den Knien, und beobachtete den tätowierten Mann, der im Schnee herumstapfte.

    Meinung

    Als kleines Kind verirrte Elka sich im Wald und traf auf Trapper, der sie bei sich aufnahm und ihre alles über das Leben in der Wildnis beibrachte. Als sie Jahre später erfährt, dass er ein Serienmörder ist, flieht sie vor ihm und dem Gesetz, welches  sie als Komplizen sieht. Durch eine kaputte Welt, fremden Sitten und Menschen, bahnt sie sich einen Weg, auf der Suche nach ihren Eltern. Doch Trapper ist ihr dicht auf den Fersen.

    Elka erzählt ihre Vergangenheit, wie sie zu Trapper kam, was er ihr beibrachte und welche Bedeutung er für sie hatte, bevor  sie am Anfang ihrer langen und beschwerlichen Reise angelangt. Im Laufe der Geschichte reflektiert sie oftmals Geschehenes, erinnert sich an Verdrängtes und verfällt ein ums andere Mal in Selbstzweifel. Der Schreibstil war flüssig zu lesen.
    Mit dem Setting hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten, weil ich mir die Richtung nicht wirklich vorstellen konnte. Auch im Nachhinein denke ich, dass das dystopische Setting nicht wirklich von Nöten war, denn es wurde nur teils oder gar nicht erklärt, viel mehr fühlte sich es sich wie ein Western an, was wohl auch dem Goldsuchen geschuldet ist, welches häufiger zum Gespräch kommt.

    Charaktere

    Elka war mit viel Wissen über das Leben in der Wildnis ausgestattet, war aber meist unkonzentriert und teilweise zu naiv, was ihr einige Probleme bescherte. Im Laufe der Geschichte wird ihre immer mehr bewusst, was sie die letzten Jahre über verdrängt und übersehen hat. Es gefiel mir, wie sie sich damit auseinandergesetzt hat, aber insgesamt bin ich einfach nicht mit ihr warm geworden. Das Naive ging mir teilweise doch sehr auf die Nerven.


    Elka trifft auf die unterschiedlichsten Leute,, mal gutherzig, meistens jedoch auf ihren eigenen Vorteil aus. 

    Die Präsenteste ist Penelope. Zu Beginn wusste ich gar nichts mit ihr anzufangen, aber ihre Rolle ist äußerst wichtig für Elkas Entwicklung. Sie ist auf andere Weise als die Protagonistin eine Kämpferin. Das Zusammenspiel zwischen den Beiden war am Ende jedoch teils komisch, ihre Reaktionen nicht immer ganz nachvollziehbar.

    Fazit

    Das Setting war wenig involviert und somit eigentlich überflüssig, Elkas geistliche Entwicklung und Reflektion sehr stark. Insgesamt solide, auch wenn es am Ende meine volle Aufmerksamkeit nicht mehr für sich gewinnen konnte. 3 Sterne 

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    Cover des Buches Heul doch, T-Rex!9783442174119

    Bewertung zu "Heul doch, T-Rex!" von Hugh Murphy

    Heul doch, T-Rex!
    denise7xyvor 21 Tagen
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    Cover des Buches Silberschwingen - Erbin des Lichts9783522505772

    Bewertung zu "Silberschwingen - Erbin des Lichts" von Emily Bold

    Silberschwingen - Erbin des Lichts
    denise7xyvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Angenehme Unterhaltung mit einer verbotenen Liebe, die Spaß beim Lesen machte, die aber auch viel Platz in der Geschichte einnimmt.
    Zwischen Menschen und Schwingen

    Erster Satz

    Wie nachtschwarzer Samt schillerte die Oberfläche des Seerosenteichs vor mir.

    Meinung

    Thorn ist ein ganz normales fünfzehnjähriges Mädchen, welches für das diesjährige Schuljahr nur noch einen Plan hatte - mit ihrer Staffellauf-Mannschaft die Meisterschaft gewinnen. Doch ein paar Wochen vor ihrem sechzehnten Geburtstag ändert sich alles. Erst überkommen sie unerträgliche Schmerzen, dann sieht sie sich geflügelten Menschen gegenüber, die ihr erzählen, dass sie wie sie eine Silberschwinge sei und ihre Flügel wachsen. Jedoch ist sie ein sogenanntes Halbwesen, halb Mensch, halb Silberschwinge, welches nicht existieren sollte und deshalb in größter Gefahr.

    Thorn erzählt ihre Sicht der Geschichte, während ein personaler Erzähler den restlichen Teil übernimmt, meistens folgte er Lucien York, Thorns Widersacher. Der Schreibstil war flüssig und sehr angenehm, trotz der unterschiedlichen Sichtweisen.
    Die Welt der Silberschwingen existiert neben der Welt der Menschen. Sie Leben versteckt unter ihnen, aber doch in ihrer Sippschaft zurückgezogen. Die Silberschwingen sind jedoch in zwei Lager aufgeteilt. Diejenigen, die die Regeln der Oberen befolgen und die Rebellen, die Lockerungen fordern zum Wohle ihres Volkes. Denn seit Ewigkeiten werden wenig weibliche Silberschwingen geboren und mit den Halbwesen könnte sich dies ändern.

    Charaktere

    Thorn war sympathisch, aber leider auch sehr naiv. Egal wie offensichtlich eine Lüge war, sie ist drauf reingefallen. Ansonsten hat sie mir eigentlich gut gefallen.
    Bei Lucien hätte ich mir manchmal etwas mehr Tiefgang gewünscht. Nicht immer konnte ich seinen Gedankengänge und Taten nachvollziehen.
    Die Beziehung zwischen den Beiden hatte etwas Verbotenes und Anziehendes. Obwohl sie in wenigen Tagen ablief, fühlte es sich nicht danach an. Somit wirkte auch die Beziehung nicht unglaubwürdig, sondern schön und angenehm. Einzig ihr gegenseitiges Anschmachten nahm gelegentlich überhand.

    Fazit

    Angenehme Unterhaltung mit einer verbotenen Liebe, die Spaß beim Lesen machte, die aber auch viel Platz in der Geschichte einnimmt.

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    Cover des Buches KRYONIUM9783865994448

    Bewertung zu "KRYONIUM" von Matthias A. K. Zimmermann

    KRYONIUM
    denise7xyvor einem Monat
    Zwischen Fantasie und Realität

    Erster Satz

    Es war der heimliche Gedanke an eine Flucht, über den ich immerwährend nachdachte; die Flucht von diesem mir unbekannten Ort.

    Meinung

    Ohne Erinnerungen an sich oder wie er an den Ort gekommen ist, sucht der Protagonist einen Ausweg aus dem schneeumschlossenen Schloss, dem Ungeheuer und der Hexe - doch vergeblich. Jeder Schritt vorwärts scheint neue Fragen aufzuwerfen.

    Vorne weg: Es lässt sich schwer etwas zur Geschichte oder den Charakteren sagen, ohne etwas zu verraten, was der Leser besser nicht vor dem Lesen weiß.

    Zunächst führt der unbekannte Protagonist durch die Geschichte ehe im späteren Verlauf ein personaler Erzähler dessen Part übernimmt. Der veränderte Erzählstil passt zum Verlauf der Geschichte und passierte völlig mühelos, ohne für Irritation zu sorgen. Der Schreibstil sorgte da am Anfang schon mal eher für ein Problem, aber auch das legte sich mit der Zeit. Der Schreibstil ist komplex, so sind Zahlen ein wichtiger Bestandteil und es gibt häufige Wiederholungen und Rückblenden aufs Vergangene. Dies dient aber hauptsächlich dazu, dass der Leser dem Protagonisten und dessen Gedankengänge folgen kann.
    Der Protagonist muss immer wieder zwischen Fantasie und Realität entscheiden und auch der Leser kann sich beim Lesen nur auf dessen Wahrnehmung verlassen. Zusammen erkundet man das Schloss, den umliegenden Wald und die Möglichkeiten zur Flucht. Doch jedes Mal, wenn man denkt der Wahrheit einen Schritt näher zu sein, kommt ein kleiner, aber plausibler Twist, der einen wieder zweifeln lässt.

    Charaktere

    Zu den Charakteren lässt sich nicht viel sagen, da besonders zu Beginn alles ein kleines Mysterium ist. Wie heißt der Protagonist oder ist es doch eine Protagonistin? Woher kommt der Drang zur Flucht und woher das Wissen über doch eher speziellere Themen wie Mathematik?
    Die Nebencharaktere sind schön gestaltet, obwohl spürbar ist, dass der Fokus auf dem unbekannten Protagonisten liegt, was aber nicht weiter schlimm ist.

    Fazit

    Was für eine Reise. Zu Beginn war ich mir noch unsicher, ob das Buch meinen Geschmack trifft, ich hatte auch überhaupt keinen Plan, welche Richtung die Geschichte einschlägt, doch das änderte sich umso weiter ich ins Geschehen eintauchte und den roten Faden nach und nach entdeckte. 4 Sterne

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    Cover des Buches Stell dir vor, dass ich dich liebe9783733503697

    Bewertung zu "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven

    Stell dir vor, dass ich dich liebe
    denise7xyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die zwei so unterschiedlichen Charaktere haben mir beide super gefallen, jeder auf seine eigene Art.
    Schöne Charaktere mit großen Gegensätzen

    Erster Satz

    Ich bin kein mieser Typ, aber ich bin kurz davor, etwas Mieses zu tun. 

    Meinung

    Jack und Libby könnten unterschiedlicher nicht sein, er ist beliebt und begehrt, sie eine Außenseiterin. Doch Jacks Geheimnis bringt die beiden einander näher, denn nur bei Libby traut dieser sich die Wahrheit zu sagen und nur sie scheint für ihn sichtbar zu sein. Denn Jack ist gesichtsblind und kann selbst seine Familie und seine engsten Freunde nicht Anhand ihres Gesichtes erkennen. 

    Abwechselnd erzählen Jack und Libby die Geschichte aus ihrer Sicht. Dabei gibt besonders Jack einen Blick auf seine eigenen Regeln auf, die alleine nicht mehr ausreichen, um sein Geheimnis vor anderen zu verstecken. Der Schreibstil war jugendlich, locker und flüssig zu lesen, die einzelnen Kapitel kurz gehalten.
    Ich dachte zunächst, dass die Geschichte sich nur um die Beziehung zwischen den Beiden dreht, welche im Nachhinein betrachtet aber eher im Hintergrund abläuft und die, obwohl sie beide so unterschiedlich sind und andere sie verachtend betrachten würden, kein Problem darstellt. Viel mehr bereitet Jacks Geheimnis ihm immer wieder Gewissensbisse und führt ihn in schwierige Situationen, die er alles andere als mit Bravour löst und manchmal auf die Hilfe Libbys angewiesen ist. Diese versucht eisern ihrem Traum einer Tänzerin zu verfolgen, auch wenn dies alles andere als einfach erscheint.

    Charaktere

    Jack leidet seit seiner Kindheit an Prosopagnosie, der sogenannten Gesichtsblindheit und kann weder seine Verwanden, noch seine Freunde auf Anhieb erkennen. Einzig besondere Merkmale, wie Schönheitsflecken, Haare oder Redensarten helfen ihm im Alltag, Personen auseinander zu halten. Er hat sich Regeln gesetzt, verhält sich insgesamt abweisend und hochnäsig gegenüber anderen, damit es nicht auffällt, wenn er sie nicht sofort erkennt und hält sich an seine beiden besten Freunden, egal ob ihre Ideen und Gespräche ihm gefallen oder nicht. Er ist ein Mitläufer, um ja nicht aufzufallen und somit das komplette Gegenteil von Libby.

    Nachdem Libbys Mutter starb, kompensierte sie ihren Verlust mit Essen. Nach und nach zog sie sich von ihren Mitschülern zurück, bevor sie vor drei Jahren dann nicht einmal mehr zur Schule ging. Die Konsequenz war, dass sie das Haus nicht mehr alleine verlassen konnte und nach einer Panikattacke aus diesem gerettet werden musste. Trotz dieses erniedrigenden Momentes, ließ sie sich nicht unterkriegen. Sie überwand ihre Essstörung, kehrte an die Schule zurück und setzte sich für andere ein, auch wenn sie selbst damit zur Zielscheibe wurde. Libby war eine starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen ließ und sich nicht für sich und ihren Körper schämte. Authentisch, sympathisch und ein tolles Vorbild.

    Fazit

    Die zwei so unterschiedlichen Charaktere haben mir beide super gefallen, jeder auf seine eigene Art und ich mochte es, dass die Beziehung zwischen ihnen nicht im Vordergrund stand, sondern sich schleichend im Hintergrund bildete. 4 Sterne

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    Cover des Buches Rainbow Days 169783770458332

    Bewertung zu "Rainbow Days 16" von Minami Mizuno

    Rainbow Days 16
    denise7xyvor einem Monat
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