Sarah Maine

 3.1 Sterne bei 17 Bewertungen
Autorin von Die gestohlenen Stunden, Jenseits des breiten Flusses und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sarah Maine

Gefühlvolle Historienromane: Die gebürtige Engländerin wuchs nach ihrem zehnten Lebensjahr in Kanada auf. Kehrte aber nach England zurück um dort Archäologie zu studieren. Nach ihrem Studium, beschloss sie in ihrem Geburtsland zu bleiben um Forschungen zu betreiben und zu arbeiten. Auch ihren Ehemann fand sie in dem Land ihrer Väter und brachte ihre zwei Söhne dort zur Welt. Ihre Reisen nach Schottland, schon während ihrer Kindheit verzauberten die Autorin soweit, dass die Handlungen oft das Land der Highlands und des Whiskeys thematisieren. "Die gestohlenen Stunden" und "Jenseits des breiten Flusses" spielen beide in Schottland und setzen sich mit der Vergangenheit der Protagonisten auseinander. Maine lebt in York im Nordosten Englands.

Alle Bücher von Sarah Maine

Die gestohlenen Stunden

Die gestohlenen Stunden

 (15)
Erschienen am 15.02.2016
Jenseits des breiten Flusses

Jenseits des breiten Flusses

 (2)
Erschienen am 20.08.2018
Bhalla Strand

Bhalla Strand

 (0)
Erschienen am 15.03.2014

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Chili07s avatar

Rezension zu "Jenseits des breiten Flusses" von Sarah Maine

Tolle Landschaftsbeschreibungen, aber eine etwas schleppende Handlung
Chili07vor 10 Tagen

Mit diesem Buch hatte ich etwas Anlaufschwierigkeiten. Zufälligerweise habe ich zwischendurch geschaut – bis mindestens Seite 98 plätscherte eine noch nicht erkennbare Handlung ziemlich belanglos vor sich hin. Die Autorin beschreibt alles relativ detailiert, das trägt nicht unbedingt zum Spannungsaufbau bei. Ich hatte mir viel von dem historischen Anteil (z.B. hinsichtlich der Weltausstellung) versprochen, aber auch dieser Part konnte mich nicht recht begeistern. Die eigentliche Handlung kommt dann glücklicherweise doch irgendwann „in Schwung“, wird aber häufig durch meiner Meinung nach belanglose Beschreibungen/Szenen unterbrochen. Natürlich gehört das zu jedem guten Buch dazu, um dem Ganzen etwas Leben einzuhauchen. Aber für mich war es leider zuviel des Guten.

Die Rolle der Protagonisten ist zeitweise etwas undurchsichtig. Durch den Klappentext hat man natürlich zuerst Evelyn „im Visier“. Leider kratzt die Autorin hier nur an der Oberfläche des Charakters. Die Rede ist von einem Frauenschicksal – ich würde eher dazu tendieren, dass es hier um das Schicksal von James geht. Er kristallisiert sich im Laufe des Romans immer stärker heraus und war mir auch deutlich sympathischer als Evelyn. Ihre Figur konnte mich nicht begeistern, da sie auf mich noch sehr kindlich/naiv wirkt.

Der Schreibstil ist eigentlich ganz angenehm – zeitweise springt die Handlung jedoch zunächst nicht klar erkennbar in den Zeiten. Darüber hinaus musste ich einige Absätze tatsächlich doppelt lesen, da plötzlich zwischen wörtlicher Rede und weiterführenden Gedanken gesprungen wird. Das ist für den Lesefluss nicht zuträglich.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mir die Handlung selbst nicht ausgereicht hat. Es kommt relativ wenig Spannung auf, da die Lösung schon recht früh offen gelegt wird. Ein Liebhaber von Landschaftsbeschreibungen wird diesem Buch vermutlich mehr abgewinnen können.

Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Angie*s avatar

Rezension zu "Jenseits des breiten Flusses" von Sarah Maine

Wildes Kanada,,,,
Angie*vor 3 Monaten

REZENSION

INHALT/Klappentext: Schottland 1893: Die 19jährige Evelyn Ballantyre macht sich auf, ihren Vater auf eine Reise nach Kanada zu begleiten. So kann sie die Grenzen des herrschaftlichen Anwesens hinter sich lassen, das für sie in den letzten Jahren eher ein Gefängnis als ein Zuhause war. Seit jener schicksalhaften Nacht, in der zwei Menschen starben, und ihr Jugendfreund, der Stallbursche James Douglas, der Tat beschuldigt fliehen musste. Doch als sie in der kanadischen Wildnis unverhofft auf James trifft, drängen die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit an die Oberfläche. Und Evelyn muss sich entscheiden, wo ihre Zukunft liegt …

MEINE MEINUNG:
Ich hatte mich eigentlich bei der Anforderung des Buches auf eine Abenteuergeschichte in der kanadischen Wildnis gefreut, aber meine Erwartungen haben sich leider nicht ganz erfüllt. Der Roman plätscherte zu Anfang auf mindestens hundert Seiten langsam vor sich hin, in denen nicht viel passierte. Meine Ungeduld wuchs von Seite zu Seite , zumal die beiden Hauptprotagonisten Evelyn und James recht unscheinbar erschienen und keine  fesselnde Ausstrahlung besaßen. Zufällig treffen sie in Kanada wieder aufeinander. Ich empfand als Leser diese vielen Zufälle als zu offensichtlich konstruiert. Einen guten Zugang zu ihren Wünschen, Charakteren und Empfindungen zueinander bekam ich leider auch nur mässig.  James war etwas älter als Evelyn, sie kannten sich aus Kindertagen vom schottischen Anwesen. SIE schwärmt für ihn, ER beachtet sie wenig, sieht sie immer noch als das, was sie einmal war. Ein Kind. Auch in Kanada ändert sich zunächst nicht allzuviel an dieser Situation. Diese sanfte Schwärmerei wird leicht und einseitig aus Sicht der jungen Evelyn beschrieben. Sie erscheint nun zwar als junge, moderne Frau ihrer Zeit,  trotz allem hat sie ein so naives Weltbild, dass es mich oft entsetzt hat.  Die ganze Reise mit ihrem Vater und dessen Freund Larsen, das Aufeinandertreffen mit dem ausgewanderten James und die Suche nach dem Mörder und die Erklärungen  für die vergangenen Morde in Schottland, die Gespräche, Begegnungen darüber untereinander, wirken gesteuert, harmlos und ohne Schwung und Esprit. Der Schreibstil der Autorin erschien mir flüssig und angenehm zu lesen, aber es fehlen Spannungsbögen, die den Leser immer weiter tief in die Geschichte und zum Verständnis der Protagonisten hineinführen.  
Es war keine schwierige Lektüre , dafür aber eine unendlich langweilige Thematik, dabei hätte man aus dieser Reise in die Wildnis so viel machen können, sogar verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und der Aufklärung der Morde, welche der Leser übrigens recht früh durchschaut. 
Es fehlen einfach Herzblut, Leidenschaft und eine emotionale Begeisterung, die von der Autorin nur mangelhaft und zögerlich vermittelt werden. 
Die wilde und eindrucksvolle kanadische Landschaft, die indianische Bevölkerung werden eindrucksvoll in schönen Bildern geschildert, aber auch das ist nicht gerade spannungsfördernd für den Lauf der Geschehnisse. 

Meine Bewertung: DREI *** Sterne für dieses Buch.  
Mein Dank geht an die Autorin und den Goldmann Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares. 

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DarkReaders avatar

Rezension zu "Die gestohlenen Stunden" von Sarah Maine

Nicht das tollste Buch, es gibt in dem Genre viel bessere!
DarkReadervor 8 Monaten

Ich habe mich vom Klappentext und dem tollen Coverbild verführen lassen und kaufte das Buch. Leider keine so gute Entscheidung, wie ich schnell feststellen musste.
Die Geschichte an sich ist interessant, nur mit der Umsetzung haperte es für mich.
Die Geschichten spielen in zwei Zeitebenen, Vergangenheit und Gegenwart und von Anfang an mochte ich die Figuren der Vergangenheitsgeschichte nicht wirklich. Theo war mir zu konfus, seine Entscheidungen, sein Verhalten konnte ich nicht nachvollziehen und noch weniger billigen. Seine Frau tat mir zwar sehr leid, doch "warm geworden" bin ich mit ihr nie.
Für mich gab es in diesem Buch eindeutig zu viel Vergangenheit und die war einfach nur düster, die Protagonisten agierten fast schwermütig, Freude gab es in diesem Teil der Geschichte kaum.
Auch mit Hetty, der Protagonistin der Gegenwart konnte ich nicht viel anfangen. Wie auch mit den meisten Anderen, die die Gegenwartsgeschichte bevölkerten.
Der Schreibstil war ok, trotz der Längen, die das Buch zweifellos hat.
Eine Empfehlung kann ich hier leider nicht geben, man versäumt nichts, wenn man das Buch nicht liest.

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