Simon Schwartz

 4,2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Packeis, Tante Ilse und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Simon Schwartz

Cover des Buches Packeis (ISBN: 9783939080527)

Packeis

 (20)
Erschienen am 29.02.2012
Cover des Buches Tante Ilse (ISBN: 9783442743414)

Tante Ilse

 (5)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Ikon (ISBN: 9783945034798)

Ikon

 (1)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Das Parlament (ISBN: 9783964450067)

Das Parlament

 (0)
Erschienen am 01.04.2019
Cover des Buches Geschichtsbilder - Comics & Graphic Novels (ISBN: 9783945034910)

Geschichtsbilder - Comics & Graphic Novels

 (0)
Erschienen am 10.05.2018
Cover des Buches Vita Obscura (ISBN: 9783939080947)

Vita Obscura

 (0)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Vita Obscura – Life Bizarre (ISBN: 9783964450814)

Vita Obscura – Life Bizarre

 (0)
Erscheint am 01.10.2022

Neue Rezensionen zu Simon Schwartz

Cover des Buches Packeis (ISBN: 9783939080527)L

Rezension zu "Packeis" von Simon Schwartz

Packeis
lishvor einem Jahr

Packeis ist eine Graphic Novel, die von Simon Schwarz geschrieben und illustriert wurde. 2012 wurde sie in dem avant-Verlag veröffentlicht und zeigt die Geschichte von Matthew Henson, dem ersten Menschen, der den Nordpol erreichte. Für alle die noch nie eine Graphic Novel gelesen haben, sie ist ähnlich einem Comic, jedoch sind Graphic Novel’s häufig Einzelbände und auch meist für Jugendliche oder Erwachsene aufgrund ihrer ernsteren Themen gedacht.


Erzählt wird eine Wahre Geschichte in vielen Bildern und wenig Text. 1909 erreichte Matthew Henson den Nordpol (echte Beweise dafür fehlen jedoch oder sind verschollen). Aufgrund seiner Hautfarbe und dem damals starken Rassismus gegen Schwarze, ist ihm die Anerkennung für seinen Einsatz lange verwehrt geblieben. 

Zusammen mit Robert Peary machte er drei Jahrzehnte Expeditionen nach Grönland, auf dem Weg zum Nordpol, wo sie auch in die Sagenwelt der Inuit eintauchen. Die Geschichte von Henson wird in der Gegenwart des alten Matthews mit vielen Rückblenden in das Leben des jungen erzählt. Man erkennt dies an unterschiedlichen Farben die für die verschiedenen Zeiten eingesetzt werden. 

Besonders spannend find ich, das Leben des alten Matthews zu sehen, wobei ich mich frage was es für eine Schmach sein muss nach so einem Erfolg putzen zu müssen. Die Illustrationen sind sehr ausdrucksstark und die Verteilung von Bild und Text ist gut abgestimmt. An manchen Stellen war es anfangs schwer zu verstehen, ob die Geschichte eine echte Geschichte zeigen soll oder ob dort nur mit bildlichen Vorstellungen gespielt wird. Prinzipiell ist die Geschichte klar und nicht besonders ausgeschmückt. Am Ende des Buches ist ein Zeitstahl angehängt in dem wichtige Fakten zu Matthew Hensons leben vermerkt sind. 


Die Geschichte ist spannend und gleichermaßen sehr berührend. Ich würde die Graphic Novel allen weiterempfehlen, die wahre Geschichten mögen und allgemein an Geschichte interessiert sind.

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Cover des Buches Ikon (ISBN: 9783945034798)M

Rezension zu "Ikon" von Simon Schwartz

Interessante Thematik, schwierige Umsetzung
monerlvor 2 Jahren

Meine Meinung                       

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Ikon, das / Ikone, die

Bedeutung:
1. Kultbild der orthodoxen Kirche mit der Darstellung heiliger Personen oder ihrer Geschichte

2. Person oder Sache als Verkörperung bestimmter Werte, Vorstellungen, eines bestimmten Lebensgefühls o. Ä.

Synonyme:
Galionsfigur, Idol, Kultfigur, Legende, Leitbild, Leitfigur, Star, Symbolfigur; (bildungssprachlich) Mythos
(Quelle: Duden)

*******************************************                 

Dieser Comic ist sehr schwierig zu lesen. Ich habe einige Zeit gebraucht, um reinzukommen und die zeitlichen Ebenen zu verstehen. Diese wechseln nämlich sehr häufig und das auch noch immer nach recht wenigen Seiten.

Es gibt drei Handlungsstränge: der Handlungsstrang der psychisch kranken Frau, die die Zarentochter Anastasia sein soll, der Handlungsstrang der historischen Erzählung, wie Gleb Botkin als Kind die Zarenfamilie kennengelernt hat und der, der Gleb Botkin als Erwachsenen in den USA zeigt.

Dabei geht Schwartz einerseits auf die Entstehung und die Grundlage der Ikonen der orthodoxen Kirche ein, wie auch auf die übertriebene Verehrung des Gleb Botkin gegenüber der Zarentochter Anastasia, die lebenslang anhielt.

Die Zeichnungen sind schwarz-weiß, sehr düster und bringen den Irr- und Wahnsinn sehr gut hervor. Diesen Comic zu lesen macht schon thematisch keine richtige Freude. Die Figuren und ihre Mimik ist streng, der Zeichenstil von Simon Schwartz recht eigen. 

Ich habe mir auch mit diesem Zeichenstil sehr schwer getan, da er mich nicht unbedingt anspricht.

Insgesamt spannend finde ich aber, dass dies nun ein Comic ist, der auf wahren Begebenheiten beruht. Ganz deutlich wird dies nochmal durch den Anhang, der mit der Bezeichnung “Archiv” versehen wurde.

Darin finden die Leser*innen Abbildungen von Originalfotos der Zarenkinder, von Gleb Botkin und seinem Vater Dr. Jewgeni Botkin, den Leibarzt des russischen Zaren, der ebenso die Oktoberrevolution nicht überlebte. Auch gibt es Fotos von der jüngern wie auch alten, vermeintlichen Zarentochter Anastasia, die in Wirklichkeit Franziska Czenstkowski hieß.

Dieser Anhang füllt die Lücken, die sich beim Lesen des Comis womöglich ergeben und regt Interessierte zur weiteren Recherche an.

 

Fazit                                                                  

Ein Comic, der aufgrund der Thematik und des Zeichenstils wahrscheinlich nicht unbedingt den Geschmack der breiten Masse treffen wird. Schwierig zu lesen und m.M.n. nicht für Comic-Anfänger geeignet.
Wer jedoch etwas Außergewöhnliches und / oder Historisches im Comicbereich sucht, der könnte mit diesem Comic vielleicht richtig liegen.

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Cover des Buches drüben! (ISBN: 9783939080374)F

Rezension zu "drüben!" von Simon Schwartz

Intensiv
Fortivor 2 Jahren

Mir hat die Graphic Novel, in der Simon Schwartz seine eigene Familiengeschichte verarbeitet, sehr gut gefallen. Die Geschichte habe ich intensiv mitgefühlt, vielleicht intensiver als wenn ich sie in Romanform gelesen hätte.

Ich habe sonst keine Probleme mit Zeitsprüngen in der Handlung, aber hier war es mir manchmal etwas zu sprunghaft – kam mir aber vielleicht wegen der komprimierten Handlung so vor.

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