Thorsten Alms

Lebenslauf von Thorsten Alms

Thorsten Alms studierte Skandinavistik, Geschichte und Sprachwissenschaft an den Universitäten Bonn und Lund (Schweden). Er arbeitet als freier Literaturübersetzer aus den Sprachen Schwedisch, Dänisch, Norwegisch und Englisch und hat u.a. Romane von Lars Kepler, Philip Teir und Simon Stranger übertragen. Er lebt mit seiner Familie in Stolberg bei Aachen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Anfang von morgen (ISBN: 9783103971903)

Der Anfang von morgen

 (21)
Neu erschienen am 27.07.2022 als Gebundenes Buch bei S. FISCHER.

Alle Bücher von Thorsten Alms

Cover des Buches Lazarus (ISBN: 9783785726501)

Lazarus

 (167)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Hasenjagd (ISBN: 9783404177790)

Hasenjagd

 (128)
Erschienen am 26.10.2018
Cover des Buches Der Spiegelmann (ISBN: 9783404184712)

Der Spiegelmann

 (115)
Erschienen am 29.10.2021
Cover des Buches Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen (ISBN: 9783404179633)

Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen

 (92)
Erschienen am 04.04.2019
Cover des Buches Geiger (ISBN: 9783404188109)

Geiger

 (113)
Erschienen am 29.04.2022
Cover des Buches Wolfskinder (ISBN: 9783404168316)

Wolfskinder

 (65)
Erschienen am 19.07.2013
Cover des Buches Vergesst unsere Namen nicht (ISBN: 9783847900726)

Vergesst unsere Namen nicht

 (39)
Erschienen am 26.02.2021
Cover des Buches Achtzehn (ISBN: 9783404188369)

Achtzehn

 (29)
Erscheint am 27.01.2023

Neue Rezensionen zu Thorsten Alms

Cover des Buches Der Anfang von morgen (ISBN: 9783103971903)dasbuchzuhauses avatar

Rezension zu "Der Anfang von morgen" von Jens Liljestrand

Persönliche Nabelschau vor dem Hintergrund der Klimakrise
dasbuchzuhausevor 8 Tagen

Schweden im Sommer – sofort erscheinen rote Holzhäuser an von Wäldern umstandenen Seen vor dem geistigen Auge. Doch kommen immer häufiger Meldungen von Waldbränden und ungewöhnliche trockene und heiße Sommer auch in Schweden. Die Klimakrise macht auch vor diesem Idyll nicht Halt. Jens Liljestrand hat mit „Der Anfang von morgen“ einen Roman zu diesem Thema geschrieben.


Die Katastrophe wird von vier unterschiedlichen, aber doch durch verschiedene Umstände miteinander verbundene Menschen aus ihrer jeweiligen Sicht erzählt. 


Es ist spannend geschrieben, die Waldbrände und die immer unbehaglicher werdende Situation ist gut fühlbar und man kann mit fiebern, auch wenn die Erzähler*innen nicht besonders sympathisch sind. 

Und doch hat mir etwas gefehlt in dem Buch. Es ist nicht unrealistisch, es ist ganz nah an uns dran.

Es gibt sehr wenig Wärme und Zusammenhalt, wovon ich hoffe, dass in einer solchen Situation doch zum Vorschein kommt. Bestimmte Krisensituationen sind sehr realistisch beschrieben, vor allem wenn man das Wahlergebnis der kürzlich stattgefundenen Wahl in Schweden bedenkt. Und doch bin ich nicht restlos begeistert von dem Buch. Es erscheint mir an manchen Stellen zu gewollt. Weniger hätte dem Werk gut getan.


Die Auswahl der Personen passte für mich nicht. André bringt zwar noch einmal eine ganz andere Komponente hinein und er ist eine echt arme Sau, aber mir wäre die Sicht der Mutter zum Beispiel wichtig gewesen. Sie bleibt so passiv und still im Hintergrund. Auch war es nicht realistisch, dass Didrik nicht in sein eigenes Zuhause ging, sondern zu Melissa. Dies ist eine von vielen Momenten, die aufgrund der Geschichte so beschrieben wurden, aber vermutlich nicht der Realität entsprächen.


Es ist durchaus ein Buch, dass mit Spannung gelesen werden kann, aber für mich ist es nicht so überwältigend wie für viele andere.

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Cover des Buches Faust (ISBN: 9783785727973)sleepwalker1303s avatar

Rezension zu "Faust" von Gustaf Skördeman

Spannend bis zum Schluss
sleepwalker1303vor 13 Tagen

Da andere Rezensenten geschrieben hatten, dass man Gustaf Skördemans Thriller „Faust“ nur mit Vorkenntnissen wirklich verstehen kann, habe ich mir „Geiger“, den ersten Teil der Trilogie ebenfalls besorgt. Und tatsächlich stimmt es. Obwohl der Autor sein Bestes tut, um „Faust“ auch einzeln verständlich zu machen, braucht man meiner Meinung nach das Wissen aus „Geiger“, um das Buch wirklich verstehen zu können. Fast alles, was in „Faust“ passiert, hat seinen Ursprung in „Geiger“, und damit meine ich nicht nur die Jagd nach den Terroristen, den ehemaligen Stasi-Spionen und den Schläfern. Alles, auch Saras aktuelle Ermittlungen, hängt mit allem zusammen und das „wie“ kann man nur erkennen, wenn man die Fakten aus beiden Büchern kennt. Dann ist es aber ein rasant spannender und brutaler Thriller, der nichts auslässt.

Aber von vorn.

Nachdem die schwedische Polizistin Sara Nowak im ersten Teil „Geiger“ das Stasi-Netzwerk in Schweden aufgedeckt hat und damit einen riesigen Bombenanschlag verhindern konnte, der große Teile Deutschlands in Schutt und Asche gelegt hätte, lässt sie sich von der Sitte in eine andere Abteilung versetzen. Sie wurde bei den Ermittlungen selbst schwer verletzt und möchte mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Ihre Tochter Ebba zieht aus und beginnt ihr eigenes Leben, ihr Sohn Olle begeistert sich für Hip-Hop und möchte sich tätowieren lassen – also eigentlich hat Sara genug um die Ohren. Aber Sara wäre nicht Sara, wenn sie den Plan des „sich mehr um die Familie kümmern“ nicht umgehend über den Haufen werfen würde, als ein weiterer ehemaliger Spion tot in seinem Haus aufgefunden wird. Sie glaubt keine Sekunde, dass der Pfarrer seine Frau getötet und dann Selbstmord begangen hat und beginnt, heimlich zu ermitteln. Sehr zum Missfallen aller. Denn ihr Chef möchte, dass sie im Fall dreier Toter ermittelt, der zu einem Bandenkrieg führen könnte (Pikant: zwei Verbrecher wollten eine Leiche verschwinden lassen und wurden von Jägern dabei überrascht und erschossen.), die verschiedenen Geheimdienste möchten ebenfalls nicht, dass sie ihnen ins Handwerk pfuscht. Dazu kommt natürlich, dass sie bei weitem nicht alle ehemaligen Stasi-Spione enttarnt hat. Mit ihren Ermittlungen tritt sie besonders einem Spion namens „Faust“ gewaltig auf die Füße und bringt sich und alle in ihrem näheren Umfeld in große Gefahr.

Politik ist zugegebenermaßen nicht mein Steckenpferd. Dennoch hat mich „Faust“ mit all seinen Facetten begeistert, auch wenn das Buch aufgrund des rasanten Tempos und der vielen Beteiligten manchmal etwas verwirrend ist. RAF-Terrorismus, Stasi, Geheimdienste und Schläferzellen – aus all diesen Themen strickt der Autor zusammen mit Pädophilie, Menschenhandel, Prostitution und einer großen Menge Gewalt einen enorm spannenden Thriller, der auch Politikmuffel wie mich begeistern konnte. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt und sprachlich flott geschrieben. Übersetzt ist es mit ein paar Ausnahmen sehr ansprechend (beispielsweise „da klemmt der Schuh“ statt „da drückt der Schuh“). Der Spannungsbogen ist überwiegend sehr hoch, ab und zu flacht er bei Ausflügen in Saras Privatleben etwas ab, und der Autor gönnt dem Publikum eine dringend benötigte Verschnaufpause. 

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wer den ersten Teil der Trilogie kennt, bemerkt auch die ihre Entwicklung. Sara ist eine etwa anstrengende und eigensinnige Persönlichkeit, die mir aber in ihrer Verbissenheit imponiert hat. Zunehmend unsympathisch wurde mir ihr Mann Martin, der nur noch für seine Firma zu leben scheint (er ist in der Veranstaltungsbranche) und seine schwerreichen Eltern. Heimlicher Star des Buchs ist für mich aber Saras Mutter Jane, die ihre bei einer Vergewaltigung gezeugte Tochter bedingungslos liebt. 

„Faust“ war für mich ein gelungener Thriller, hochspannend mit einem völlig überraschenden Ende. Von mir daher fünf Sterne und ich freue mich jetzt schon darauf, welche Überraschungen die Fortsetzung „Wagner“ bereithalten wird.


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Cover des Buches Der Spiegelmann (ISBN: 9783404184712)SusanneSH68s avatar

Rezension zu "Der Spiegelmann" von Lars Kepler

Rasanter Thriller
SusanneSH68vor 17 Tagen

Eine Schülerin verschwindet auf dem Heimweg spurlos. Jahre später wird sie auf einem Spielplatz in Stockholm ermordet aufgefunden. Das Mädchen wurde an einem Klettergerüst qualvoll gehängt. Eine Hinrichtung. Eine Machtdemonstration. Kommissar Joona Linna ist von der Kaltblütigkeit des Täters alarmiert. Als ein Mann aufgespürt wird, der den Mord gesehen haben muss, kann der Zeuge darüber nicht sprechen. So traumatisch sind offenbar seine Erinnerungen. Jonna Linna bittet daher den Hypnotiseur, Erik Maria Bark, um Hilfe ...

Das Buch ist der 8. Fall für Kommissar Joona Linna und es geht wieder richtig zur Sache. Auf keinen Fall ist das Buch für zarte Gemüter geeignet. Das war sogar mir teilweise etwas zu heftig. Ansonsten ist dieser Thriller aber handwerklich wieder sehr gut gemacht. Er  bietet rasante Spannung und nimmt durch die relativ kurzen Sätze viel Tempo auf. Und nach den ersten Grausamkeiten hatte das Buch auf mich dann eine gewisse Sogwirkung. Ich könnte so etwas nicht ausschließlich lesen, aber wer auf der Suche nach einem rasanten, heftigen Thriller ist, der wird hier fündig. Und ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe.     


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