Bärbel Wardetzki

 3.9 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Weiblicher Narzissmus, Ohrfeige für die Seele und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Narzissmus, Verführung und Macht

Neu erschienen am 26.11.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Bärbel Wardetzki

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Weiblicher Narzissmus

Weiblicher Narzissmus

 (9)
Erschienen am 24.09.2007
Ohrfeige für die Seele

Ohrfeige für die Seele

 (8)
Erschienen am 01.01.2004
Souverän und selbstbewusst

Souverän und selbstbewusst

 (3)
Erschienen am 28.07.2014
Mich kränkt so schnell keiner!

Mich kränkt so schnell keiner!

 (3)
Erschienen am 01.03.2005
Nimm's bitte nicht persönlich

Nimm's bitte nicht persönlich

 (3)
Erschienen am 23.07.2012
Blender im Job

Blender im Job

 (2)
Erschienen am 10.03.2017
Kränkung am Arbeitsplatz

Kränkung am Arbeitsplatz

 (2)
Erschienen am 01.04.2012
Eitle Liebe

Eitle Liebe

 (2)
Erschienen am 16.11.2009

Neue Rezensionen zu Bärbel Wardetzki

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Rezension zu "Und das soll Liebe sein?" von Bärbel Wardetzki

Betroffene werden sich absolut verstanden fühlen.
Bücherfüllhorn-Blogvor 4 Monaten

Seelische Gewalt ist für Unbeteiligte extrem schwer zu erkennen und für Beteiligte schwer zu erklären. Es fängt harmlos an, vieles hört sich für Außenstehende oder Freunde erst mal nach normalen Beziehungs-Problemen an. Denn der Narzisst mit seiner oft paranoid-misstrauischen Haltung versteht es, sich nach außen hin perfekt und unschuldig darzustellen, während der Partner schier verzweifelt, dass ihm nicht geglaubt wird. Das Leben mit einem Narzissten fühlt sich an wie auf einem "Mienenfeld".

 

Im ersten Teil des Buches wird erklärt, was ein Narzisst ist und welche Merkmale er haben kann. Das ist mindestens so aufschlussreich wie der zweite Teil des Buches, der dann ein Fallbeispiel beschreibt, dass aus Perspektive beider Parteien geschildert wird. Sonja R. berichtet von ihrer Beziehung zu Frank. Es dauert Jahre bis sie merkt, dass sie an einen Narzissten geraten ist und noch länger, bis es endgültig zur Trennung kommt. Sonja erzählt, und die Autorin B. Warditzki kommentiert dies aus psychologisch-psychotherapeutischer Perspektive, sowohl über Sonja als auch den Narzissten Frank. Warum Sonja bleibt, sich alles gefallen lässt. Und die Reaktionen Franks darauf, warum er sich so verhält. Die Kapitel sind kurz, die Erklärung sehr gut verständlich und augenöffnend. Erscheinen Sonjas Erfahrungen am Anfang noch sehr naiv, wird man sie bald besser verstehen. Mit jeder Seite erreicht der Narzisst mehr, was will. Bei dem ganzen hin und her zwischen den beiden kann es dem Leser irgendwann zu eintönig werden. Aber der Autorin gelingt es, die Gründe zu analysieren und verständlich zu machen, warum beide zunächst nicht voneinander lassen können.

 

Um beim Fallbeispiel zu bleiben, bei Sonja findet –übertrieben gesagt- eine Art „Gehirnwäsche“ mit dem Lob- und Tadel-System Franks statt. Ohne es selber zu wollen oder zu bemerken, ändert sich ihr Verhalten, sie passt sich Frank total an. Das Buch erklärt anhand des Fallbeispiels die Mechanismen eines Narzissten, und auch wie das „Opfer“ darauf reagiert. Wie kann ich einen Narzissten erkennen? Um dies zu erkennen, ist ein solches Buch sehr wichtig.

 

Der Schluss fasst alles noch mal kurz und knapp zusammen und gibt zudem Hilfestellungen und Adressen, an die sich betroffene Frauen wenden können.

 

Das Buch lässt sich flüssig lesen. Dazu tragen kleine Kapitel und eine verständliche Sprache ohne viele Fachausdrücke bei.

 

Alles in allem: Ein absolut wichtiges Aufklärungsbuch über narzisstische Persönlichkeiten anhand eines Fallbeispiels. Beide Parteien (Täter und Opfer wenn man so will) werden psychologisch-psychotherapeutisch interpretiert.

 

Sterne: Ich vergebe fünf von fünf Sternen. Seelische Gewalt lässt sich für Außenstehende oder Freunde nur schwer erkennen. Dieses Buch trägt zur Aufklärung bei, die Verhaltensweisen eines Narzissten zu erkennen und aufzudecken.

Kommt einem das Fallbeispiel Sonjas und ihre Schilderungen über ihre Liebebedürftigkeit am Anfang noch etwas „naiv“ vor, ändert sich das Geschehene subtil und die Beziehung zu Frank wird immer schwieriger. Jedem würde sich dann die Frage stellen „Warum verlässt sie ihn nicht?“ und auch darauf geht die Autorin ausführlich und verständlich ein. Sonja passt sich Frank an, aber der tägliche Gang über das „Mienenfeld“ geht nicht spurlos an ihr vorüber. Sie wird krank, und etwas muss sich ändern. Es dauert lange, bis man einen Narzissten erkennt und sich von ihm trennen kann. Das ist so. Aber mit diesem Buch kann man ein solches Verhalten schon früher entdecken und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sich selber zu schützen.

Kleine Kapitel und Abschnitte und nicht allzu viele Fremdwörter erleichtern das flüssige Lesen des Buches. Der Erzählton ist gut verständlich. Ein wichtiges Buch, Betroffene werden sich absolut verstanden fühlen.

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alkitabbis avatar

Rezension zu "Weiblicher Narzissmus" von Bärbel Wardetzki

Sooo gut ...
alkitabbivor 5 Monaten

Diese Art von Büchern habe ich bisher noch nie gelesen. Ich fand sie immer zu "theoretisch"? Wie die Lehrbücher aus der Schule? Diesmal habe ich mich entschieden, doch mal sowas in die Hand zu nehmen und bin positiv überrascht worden. Nun ja, es ist ein Thema, welches mich sehr interessiert. Die Autorin hat es so unfassbar gut auf den Punkt gebracht. Die Identifikation mit seinem eigenem Ich bleibt nicht aus. Untermauert wird dieses, durch die Fallbeispiele Ihrer Patienten. Neu für mich war, dass es unterschiedliche Narzisstische Anteile gibt und nicht nur "der eine Narzissmus" und das nicht nur die gesteigerte Grandiosität damit einhergeht, sondern auch im Gegenteil, mit der Minderwertigkeit bis hin zur Depression etc pp. Es ist unfassbar interessant und auch für Leser geeignet, die nur neugierig sind, zu wissen, was Narzissmus wirklich bedeutet.

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L

Rezension zu "Ohrfeige für die Seele" von Bärbel Wardetzki

Ohrfeige für die Seele - ein guter Ratgeber
Lesegernvor einem Jahr

Wie schnell fühlen wir uns klein, wenn uns jemand gekränkt hat. Dieses Buch hat mir vermittelt, dass ich kränkende Äußerungen anderer als ihr (negatives) Verhalten bei ihnen belassen kann, ohne mich selbst klein und schwach zu fühlen und infrage zu stellen. Ich selbst kann entscheiden, wie ich mit so einem Verhalten umgehe. Schönes Buch.

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