Carla Buckley

 3.9 Sterne bei 88 Bewertungen
Autorin von Die Luft, die du atmest, Mondscheinjunge und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carla Buckley (© Brian Killian)

Lebenslauf von Carla Buckley

Carla Buckley wurde in Washington D.C. geboren. Sie verbrachte viele Jahre ihrer Kindheit in Lagos, Nigeria und Thailand. Nach ihrem Schulabschluss in Washington D.C. studierte sie Englisch, Kunst und Kunstgeschichte. Anschließend arbeitete Sie als Grafikerin und technische Redakteurin. Nach der Geburt ihres ersten Kindes, blieb sie zu Hause und begann mit dem Schreiben. Auf ihr Romandebüt "Die Luft, die du atmest" folgt 2013 "In deiner Haut".. Sie lebt mit ihrem Ehemann und den drei Kindern in Columbus, Ohio.

Alle Bücher von Carla Buckley

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Buchformat:
Cover des Buches Die Luft, die du atmest9783499252785

Die Luft, die du atmest

 (37)
Erschienen am 02.07.2012
Cover des Buches Mondscheinjunge9783442486007

Mondscheinjunge

 (28)
Erschienen am 19.06.2017
Cover des Buches In deiner Haut9783805208864

In deiner Haut

 (7)
Erschienen am 18.01.2013
Cover des Buches Mondscheinjunge9783641155650

Mondscheinjunge

 (0)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Die Luft, die du atmest9783839810651

Die Luft, die du atmest

 (9)
Erschienen am 11.02.2011
Cover des Buches Mondscheinjunge9783945986165

Mondscheinjunge

 (5)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Die Luft, die du atmest (DAISY Edition)9783839850787

Die Luft, die du atmest (DAISY Edition)

 (0)
Erschienen am 10.03.2011
Cover des Buches The Things That Keep Us Here9780440246046

The Things That Keep Us Here

 (1)
Erschienen am 25.01.2011

Neue Rezensionen zu Carla Buckley

Neu

Rezension zu "Mondscheinjunge" von Carla Buckley

Hatte mir etwas anderes erwartet
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Der Klappentext und das Cover hatten meine Aufmerksamkeit geweckt. Der Klappentext klang für mich sehr interessant, aber ich habe durch den Klappentext etwas anderes erwartet, als das, was ich bekommen habe. 

Psychologischer Spannungsroman? Hm, entweder verstehe ich darunter etwas ganz anderes oder das Genre passt so überhaupt nicht zu dem Buch, denn der Inhalt dreht sich viel mehr um die Nachbarstochter Amy und ihr Verschwinden, sowie um die Gedankenströme von Eve und David. Tyler`s Sicht und sein Charakter hätten mich viel mehr interessiert. Wie er mir seiner Krankheit umgeht oder nähere Details über sein Leben in der Nacht usw. Ich hätte mir mehr über das Thema XP Kinder gewünscht, aber auch nach dem Klappentext nach, mehr von Tyler`s Schnüffelei und Co. 

Der Schreibstil ist zwar verständlich, locker und flott, aber die Handlungen sind mir teilweise echt zu viel gewesen, denn mir kam und kommt es so vor, als hätte man vieles in dieses Buch gestopft, das meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Was interessiert den Leser, ob Renee nun heiratet oder nicht? Warum und wann sie ihre Sachen von ihrem Ex holt? Sie hat mir der Geschichte rein gar nichts zu tun. Dies ist nur ein kleines Beispiel von einigen. 

Der Spannungsbogen verliert sich durch die einige Perspektiven und Handlungen, sowie Szenen extrem und es wird sehr schnell klar, warum Amy verschwunden ist und wer die Schuld daran trägt. Das Ende hätte anderes ausfallen können und war für mich dann überraschend und zu schnell. 

Mein Fazit: Auf keinen Fall ein psychologischer Spannungsroman oder Thriller, denn hier handelt es sich mehr um ein Drama und leider viel zu sehr auf Eve und Amy bezogen. Der Charakter Tyler wäre sehr viel interessanter gewesen und man hätte mehr daraus machen können. Die Idee über einen Jungen mit XP finde ich toll, aber war hier in diesem Buch nicht wirklich ausgereift. Schreibstil in Ordnung, Spannungsbogen mittelmäßig, Charaktere sehr gut, aber Handlungen und Perspektivenwechsel waren mir zu viel des Guten. Weniger wäre hier viel mehr gewesen. Ganz okay! 

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Rezension zu "Mondscheinjunge" von Carla Buckley

Weniger als Thriller, als mehr ein Drama
biscoteria85vor einem Jahr

Eine Kleinstadt in Amerika, eine Sackgasse wo eine Hand voll Häuser stehen.  Familiendramen, Scheidungen, Kinder, ältere Menschen alles ganz normal. Wäre da nicht die Besonderheit das alle Straßenlaternen ohne Beleuchtung sind und immer aus sind.

Grund hierfür ist Tyler. Er ist vor kurzem erst 14 Jahre alt geworden und hat somit schon mehr als die Hälfte seines Lebens überstanden, wenn man den Erfahrungen der Ärzte glauben mag. Ein genetischer Fehler verhindert das Tyler mit UV Licht in Berührung kommen darf. Dies sorgt sofort für Brandblasen, Verbrennungen bis hin zur Erblindung und Krebsbildung. Ein sogenanntes XP-Kind.

Somit ist er im Mittelpunkt seiner Familie. Seine Mutter Eve welche sich ständig um ihn kümmert, alles Lampen gegen sichere Lampen ausgetauscht hat. In der Straße die Beleuchtung ausschalten lies. Mit zur Familie gehören seine 16jährige Schwester Melissa welche es gewohnt ist die zweite Geige zu spielen, aber von ihrer Mutter dennoch sehr viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Sein Vater David arbeitet in einer Großstadt und ist nur am Wochenende zu Hause. Anders kann die Familie den teuren Lebensumstand um Tyler und das Reiten von Melissa nicht leisten.

Die weiteren Charaktere der Nachbarschaft werden im Buch auch mit der Zeit etwas näher erläutert. Wichtig für die Geschichte ist auf jeden Fall Charlotte, Nachbarin und beste Freundin von Eve. Die Geschichte spielt mit der Thematik eines Unfalls wo ihre Tochter, Amy 11 Jahre alt, stirbt.

Es wird dem Leser schnell gezeigt wer den Unfall verursacht hat, da dieser in der Szenerie live mit dabei ist. So erfahren wir was Tyler bedrückt, wie sein bester Freund Abstand gewinnt, dadurch das er nun auf die Junior-High geht und Tyler von zu Hause Unterricht erhält. Erfahren was er nachts draußen durch die Nachbarsfenster sieht.

Nach dem Amy tot gefunden wird, beginnen die Spekulationen und die Bedrohung in der Straße wächst. Jeder verdächtigt jeden, Geheimnisse werden aufgedeckt, Gefahren entstehen.

Ich würde das Buch nicht als Psychologischen Spannungsroman beschreiben, sondern eher als eine Mischung aus Familiendrama und Tragödie.

Die Charaktere waren mir sympathisch, man verstand jeden für das was ihn antrieb und wie er reagierte. Tyler ist nicht das klassische Opferkind, sondern wird durch seine Mutter Eve in diese Rolle gedrängt. Melissa der pubertäre Teenager und der überarbeitete Vater welcher nicht gerade wenig weiblichem Reiz auf seiner Arbeit ausgesetzt ist. Und das Wissen über die Wahrheit, dass man schuld am Tod von Amy ist, zerfrisst einen Charakter und auch dies ist sehr gut lesbar gewesen. Ich würde das Buch weiterempfehlen aber keinen allzu großen Spannungsroman/thriller erwarten

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Rezension zu "Die Luft, die du atmest" von Carla Buckley

Eher emotional als spannend
MiGuvor 2 Jahren

Kurze Inhaltsangabe
Eine furchtbare Seuche hat das Land überfallen.
Ann und ihre Töchter kämpfen verzweifelt um ihr Leben. Der Strom fällt aus, die Lebensmittel werden knapp und die Ansteckungsgefahr untereinander steigt.
Eines Tages erkrankt auch ihre Freundin Libby und will Ann ihren kleinen Sohn in Obhut geben.
Doch Ann stellt sich die Frage, ob sie damit die Gefahr direkt in ihr Haus holt.

Meinung
Die Geschichte ähnelt zumindest am Anfang einem Katastrophenthriller, da der Beginn der Seuche beschrieben wird.
Anns Ex-Mann Peter arbeitet in der Virenforschung und bemerkt immer mehr Hinweise auf einen katastrophalen Ausbruch des H5N1-Virus.
Als die Situation eskaliert, begibt er sich gemeinsam mit einer Kollegin zu seinen Kindern und zu seiner Exfrau Ann.
Gemeinsam stellen sie sich dem Überlebenskampf.

Wer nun glaubt, damit wäre der Hauptstrang erzählt und es ginge hier einzig und allein um den Ausbruch der Seuche, irrt sich gewaltig.
Denn ab diesem Zeitpunkt widmet sich die Autorin mehr und mehr der Psyche der Charaktere, insbesondere der von Ann, die unter der Trennung und einem anderen dramatischen und vor allem traumatischen Schicksalsschlag leidet.
Sie ist bereit, alles für ihre Kinder zu tun und kämpft wie eine Löwin darum, die Kinder vor dieser Seuche zu schützen und sie vor Gefahren abzuschirmen.
Wirklich spannend und vor allem überraschend wird es dann tatsächlich aber erst im letzten Drittel der Geschichte.
Hier steigert sich die Spannung und Dramatik und stimmte mich mit dem Ende versöhnlich.

Bis dahin gilt es, viele Längen zu meistern und sich mit Wiederholungen zu arrangieren.
Diese langgezogenen Passagen mögen unter anderem an den stark detaillierten Charakterbeschreibungen liegen.
Durch die beiden Erzählstränge von Ann und Peter wird der Leser mit zwei völlig unterschiedlichen Aspekten konfrontiert.
Während es bei Peter eher die wissenschaftliche und rationale Seite ist, kommt bei Ann stets die emotionale Ansicht durch, die teilweise sehr anstrengend ist und sie nicht gerade sympathisch macht.
Ann war meines Erachtens eher ein sehr schwieriger Charakter, die mir oft Pausen beim Lesen abverlangte, weil ich ihren Erzählstrang etwas zu dramatisiert und übertrieben empfand.
Dabei fand ich den Schreibstil als solchen, recht angenehm. Die Handlung samt Handlungsort wurde recht bildhaft beschrieben und es fiel mir dadurch sehr leicht, mir die Geschichte wie einen Film vorzustellen.
Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, die Autorin würde sich vor allem in Anns Gefühlswelt verheddern.

Fazit
„Die Luft, die Du atmest“ ist eine Geschichte, die mich positiv wie negativ überraschte.
Die Katastrophe wirkte auf mich eher wie eine Randerscheinung, vielmehr beschäftigt sich diese Geschichte mit der Frage, wie weit man geht, um das Leben der eigenen Familie zu schützen.
Somit hielt sich die Geschichte nicht lang genug im Gleichgewicht und war mir auf der einen Seite zu detailliert und auf der anderen leider zu wenig.



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