Stefanie Bender

 4.1 Sterne bei 32 Bewertungen
Autorin von Das Todesmal, Dastan - Rebellion der Engel und weiteren Büchern.
Stefanie Bender

Lebenslauf von Stefanie Bender

Stefanie Bender ist Novemberkind des Jahres 1984 und wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf, wo sie auch heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt. Ihre Leidenschaft ist das Schreiben fantastischer und historischer Geschichten sowie das Verknüpfen verschiedener Genres. Sie veröffentlichte diverse Kurzgeschichten in Anthologien sowie Novellen bei verschiedenen Verlagen. Das Fantasyabenteuer "Dastan - Rebellion der Engel" ist ihr Romandebüt. Fernab der Kreativität, der Liebe zur metallischen Musik und ihrem jungen Familienglück, jongliert sie mit Paragraphen im Dschungel von Mainhatten. www.federspuren.de

Alle Bücher von Stefanie Bender

Stefanie BenderDas Todesmal
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Das Todesmal
Das Todesmal
 (18)
Erschienen am 24.07.2014
Stefanie BenderDastan - Rebellion der Engel
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Dastan - Rebellion der Engel
Dastan - Rebellion der Engel
 (8)
Erschienen am 25.03.2015
Stefanie BenderDie Hexe von Crumbach
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Die Hexe von Crumbach
Die Hexe von Crumbach
 (5)
Erschienen am 04.07.2015
Stefanie BenderDer Todesritus
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Der Todesritus
Der Todesritus
 (1)
Erschienen am 14.05.2015

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Neue Rezensionen zu Stefanie Bender

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zuendegelesens avatar

Rezension zu "Dastan - Rebellion der Engel" von Stefanie Bender

Überzeugt mit Spannung und Ideenreichtum
zuendegelesenvor 7 Monaten

Meinung

Hinter dem Titel versteckt sich eine große Geschichte. Das Cover erweckt dazu den passenden Eindruck. Der Himmel, pechschwarz, schwer und drückend. Man sieht von hinten den Hauptprotagonisten Dastan, dessen Flügel und dessen Rücken verletzt sind. In den Händen hält er ein Misty Cloud und eine Engelsklinge. Schon beim ersten Blick verrät dieses Cover nicht viel. Es lässt nur viel Interpretationsraum übrig. Doch, worum geht es in der Geschichte wirklich?

Ich dachte ja, dass sich die Handlung zunächst komplett im Himmel abspielen wird. Aber schnell äußert sich ein ganz anderes Bild. Man verlässt diesen und wandelt in Richtung Erde. Das sind allerdings nicht die einzigen Schauplätze. Es gibt so viele verschiedene Orte, die man im Laufe des Buches aufsucht und manchmal sogar welche, mit denen man selbst nicht ganz gerechnet hätte. Und ich finde, dass es diesem Buch einen großen Spielraum bietet, der sehr wohl ausgenutzt wurde.

So vielschichtig, wie die Kulisse, so waren auch die Charaktere und Über- und Unterwesen. Stefanie Bender hat ein sehr passendes Gespür für eine perfekte Dosis an Charakteren. Ich habe mich beim Lesen nicht überladen gefühlt oder habe den Überblick verloren. Bis auf einen großen Fakt, bei dem ich nicht weiß, ob es beabsichtigt war. Nämlich wer Dastans Vater ist. Das wird aber gegen Ende hin auf jeden Fall noch mal deutlich. Irgendwie war ich da sehr durcheinandergeraten.

Beim Lesen der Geschichte war ich immer wieder der bildhaften Sprache verfallen und konnte dem Geschehen folgen. Die Autorin hat den Sätzen mit vielen Beschreibungen für die passende Stimmung und eine ausgeglichene Atmosphäre gesorgt. An manchen Stellen saugt der Stil einen einfach ein und spuckt einen genauso schnell wieder aus.

Dieses Buch war sehr gut zu lesen, spannend und ideenreich. Immer wieder dachte ich daran, dass dieses Buch genauso gut dem Genre ‚Urban Fantasy‘ zugeordnet werden kann und die Autorin auf jeden Fall mehr Beachtung verdient hätte. Störend sind leider die vielen Fehlerchen, die sich eingeschlichen haben. Dabei sind es keine Rechtschreibfehler, sondern eher Fehler der Zeichen. Da ist der Punkt mal nach dem Anführungszeichen und der Gedankenstrich hängt direkt am Wort ohne Leerzeichen. Das unterbricht den Lesefluss schon etwas.

Bewertung

Trotz dieses kleinen Störfaktors habe ich mich nicht beirren lassen und bin dem Geschehen bis zur letzten Seite aufmerksam gefolgt. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten können.

Fazit

Wenn du gerne Bücher liest, in denen der Himmel nicht immer so weiß ist, wie er scheint, solltest du unbedingt nach diesem Buch greifen. Wenn dir übernatürliche Dinge – Engel und Dämonen – und so weiter liegen, greif nach diesem Buch. Solltest du zwischen realen und fiktiven Welten gerne hin und her pendeln, bietet dieses Buch eine abenteuerreiche Reise für dich. Nur nicht vom Umfang täuschen lassen, in dem Buch steckt nämlich mehr drin, als man glauben mag.

Ich danke dem Ulrich Burger Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Und natürlich an Stefanie Bender, die mir dieses Buch vermittelt hat.

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Evanescas avatar

Rezension zu "Das Todesmal" von Stefanie Bender

Eine fantastisch-düstere Novelle
Evanescavor einem Jahr

Die Autorin entführt die Leser in ein kleines und beschauliches Dorf, das ein düsteres Geheimnis hütet. Denn nicht alles ist so idyllisch, wie es scheint. Die wenigen ruhigen Momente und Gefühlsbeschreibungen empfand ich als authentisch und einfühlsam, die Figuren plausibel.
An einer Stelle wusste ich im Voraus, was kommt – die Frage ist aber, ob das am Buch liegt oder daran, dass mir Kleinigkeiten und Hinweise einfach aufzufallen pflegen und man mich daher nicht so gut täuschen kann. Außerdem war es nur die eine Stelle, ansonsten war ich meist immer wieder von den tollen Wendungen überrascht und habe kräftig mitgerätselt.
Die historische Novelle hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes in einem Happs durch und hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Cover:

Ein Gesicht, das aussieht, als wäre es mal eine Porzellanpuppe gewesen. Doch das Porzellan ist ausgetrocknet und ist nun von tiefen Rissen durchzogen, aus den toten Augen quillt Blut und rinnt über die zerstörten Wangen.
Persönlich mag ich solche Cover und sie passen auch gut zu den Kindermorden, um die es im Roman hauptsächlich geht. Eine gute Mischung aus altbewährtem und neugierig machenden Elementen – tote Puppen werden ja gerne auch in Horrorfilmen eingesetzt, weil sie ziemlich creepy wirken…
Somit weiß der Leser: Es ist gruselig, es ist blutig, da steht auch noch historischer Krimi drauf? Cool…

Inhalt:

Kinder sterben – sie alle haben diese seltsamen Flecken in ihren Augen…
Bald heißt es, eine Hexe steckt dahinter und die Dorfbewohner haben einen recht konkreten Verdacht, wer sie ist. Doch für Jonathan ist die Sache schon etwas schwieriger…
Jonathan ist ein sehr sympathischer Protagonist – er wirkt auf mich authentisch und ich glaube ihm sofort das Grauen, als er die Mädchenleiche findet. Genauso toll fand ich, wie er seine Erlebnisse schildert und eine gewisse Ohnmacht gegen die Eltern, die ihm nicht glauben wollen. Andererseits glaube ich auch durchaus, dass Eltern einem verträumten Kind nicht alles glauben, was es sagt. Das kenne ich aus eigener Erfahrung.
Klasse der Spruch von seiner Mutter, dass er alles verstehen wird, wenn er ein Mann ist – nicht wie sein Vater, sondern wie er selbst <3. Das war für mich eins der Highlights – auch wenn die Autorin noch öfter mit wundervollen Formulierungen glänzte.
Auch zu Julius, dem zweiten Protagonisten und Jonathans Vater, konnte ich bald eine emotionale Beziehung aufbauen und mitfühlen – eigentlich gibt es kaum ein größeres Grauen, als das, was er erleben musste…
Obwohl ich da recht penibel bin, habe ich keine Ahistorizismen, Ungereimtheiten oder Logiklücken entdeckt – eine tolle Novelle!

Sprache:

Ich habe keine Tippfehler oder Korrektoratspatzer entdeckt – und das will was heißen ^^.
Sprachlich war es schlicht wunderschön. Oft musste ich kurz eine Pause machen und mich erstmal ein wenig in dem tollen Satz verlieren, den die Autorin eingeflochten hat. Wunderschön.

Fazit:

Wer nach einer spannenden Kurznovelle sucht und keine Angst vor etwas gruseliger Literatur hat, der ist hier genau richtig. Trotz der Kürze ist die Novelle voller Würze und ich hatte meine helle Freude beim Lesen, war begeistert, bestürzt, erstaunt… Eindeutige Leseempfehlung!

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AnnikaLeus avatar

Rezension zu "Die Hexe von Crumbach" von Stefanie Bender

Mit Honigwein!
AnnikaLeuvor 3 Jahren

„Höre nicht immer auf das, was gesagt wird.“

Wie ich zu „ Dastan - Rebellion der Engel“ schrieb, wollte ich Stefanie Bender ein wenig im Auge behalten. Und daran habe ich mich halten können. Dank O’Connell Press durfte ich zwei Novellen lesen, die zusammen gehören. Hm, so wie dieses Wort: zusammengehören. Diesmal gibt es keine Schutzengel, aber wir sind wieder in Deutschland unterwegs. Genauer gesagt im Odenwald. Verdammt, mir ploppt natürlich direkt das dazu gehörige Lied dazu im Kopf auf: „Der Bauer aus dem Odenwald, der hat ne schöne Frau …“ (Die Streuner) Hat jetzt gar nichts mit der Rezi hier zu tun, aber wenn ich einen Ohrwurm habe, teile ich den doch liebend gern!

Wer schreibt schon über Deutschland? Und dann auch noch im Jahr 15hundert-schlag-mich-tot?! Na diese Autorin und das macht sich auch richtig schön. Unser Land ist nämlich ein echt hübsches Land, welches wirklich viele potentielle Schauplätze für das Ambiente bietet. Sollte und darf ruhig genutzt werden.
Das Gefühl der Nähe zum Protagonisten wird hier nicht durch eine Ich-Perspektive geschaffen, sondern mehr durch einen schleierhaften imaginären Geschwisterpunkt aus: „ Mutter und Klara ruhten zusammengekuschelt, während Vater sich mit einem Becher Wein in den hinteren Wohnraum an den Holztisch zurückgezogen hatte.“(S.54) Das erschafft einen sehr angenehmen Leseeindruck.

„Rennen soll sie, so schnell sie kann (...)“


Wir starten dann auch gleich mal mit dem im Klappentext angekündigten toten Mädchen. Es treibt im Fluß und wird vom Protagonisten Jonathan gefunden. Das merkwürdige an der Toten sind ihre Augen. Denn diese haben schwarze Flecken, egal in welcher Epoche man sich befindet, das ist auf jeden Fall merkwürdig und gruselig genug um ein ganzes Dorf in Aufregung zu versetzen. Dieses Todesmal geht dann auch noch um unter den Kindern und in den darauffolgenden Tagen sterben noch mehr. Höchste Zeit etwas zu unternehmen. Aber was, in einer Welt in der der Otto-Normal-Dorfbewohner über keine nennenswerten Fähigkeiten verfügt? Erst einmal also den Pfaffen verständigen. Schnell entblättert sich jedoch der ganze Krimi, jemand hat diese armen Kinderseelen auf dem Gewissen und der Verdacht fällt auf so einige Ansässige.

Die erste Geschichte jedoch entblößt einen Schrecken ganz anderer Art. Genefe ist zurück gekehrt, jenes Weib welches vor Jahren der Hexerei beschuldigt wurde und davon gejagt. Jetzt sind Hexen aber von Natur aus ziemlich garstige Miststücke und lassen so was nicht einfach auf sich sitzen. Sie sind verwandt mit den Hausdrachen, nur mal so by the way. Jonathan und die Hexe geraten nun in den Fokus, doch wirklich bereinigt wird ihre Verbindung nicht. Denn auch bei dem Jungen zeigen sich die Male und er schwebt in Gefahr.


„Diese Jagd war ein Fehler.“


Den zweiten Teil hingegen erleben wir in einer anderen Ortschaft, Hoegst, ein gutes Wegstück entfernt von Crumbach. Jonathan ist groß geworden. Rein rechnerisch ist er nun 11 Jahre älter, im Text selbst jedoch, meine ich gesehen zu haben, dass er selbst es nur als 5 Jahre wahrnimmt. Vielleicht ein kleiner Fehler, womöglich aber auch ein Zeichen dafür, dass ihm das gar nicht so lang vorkam*. Jonathan hielt es in seiner Heimat nicht mehr aus, nach diesem Vorfall mit Genefe. Weit ist er jedoch nun wirklich nicht gekommen und deshalb auch noch lange nicht aus dem Wirkungsbereich heraus. Und deswegen pflanzt sein Vater ihm seine Frau und Tochter in die Junggesellenbude um im Dorf den seltsamen Vorkommnissen nachzugehen, während er seine Familie in Sicherheit weiß.

Blöd an der Sache ist nur, dass die sorgsam platzierten blutigen Tierkadaver nicht nur vor der eigenen Haustüre zu finden sind. Und deswegen folgt die Gefahr anscheinend wieder einmal Jonathan. Der kann einem aber auch nur Leid tun, der ist nämlich ein wahres Unschuldslamm, im Gegensatz zu seinem eigenen Vater, seiner frechen Schwester, seinem besten Freund Thomas oder dem irgendwie leicht wirkenden Mädchen Eva für das er so schwärmt. Ob das dann die besten Voraussetzungen dafür sind zu Dritt in den dunklen Wald zu gehen um auf gut Glück Spuren zu suchen, wage ich zu bezweifeln.

Fazit:


Heißer Met zum Frühstück! Ein Hoch auf das Mittelalter! Es gibt gute Gründe wieso ich NICHT in diese Zeit gepasst hätte, aber es gibt auch verdammt süße Gründe wieso ich es doch tun würde!
Aber was war das hier nun? Zwei so kleine Geschichten die es kaum wert sind ein eigenes Buch zu bilden. Warum sind sie dennoch zusammengefasst und veröffentlicht? Ich hoffe doch nicht, dass es damit beendet ist. Wie sich das liest? Wie, hm, die Hintergrundgeschichte eines potentiellen Helden oder gar Antihelden eines womöglich verdammt guten Romans. Eine Charakterisierung, die Überlegung: Wieso ist Jona so geworden wie er denn in einem richtigen Roman sein wird? Welche Verbindungen zur Vergangenheit hat er noch? Welche Freund- und Feindschaften könnte man wieder aufleben lassen? Fast wie ein Prequel.

Es sind und bleiben leider nur zwei Novellen, genau wie angepriesen. Für das Gefühl des, wenn auch durchaus gelungenen, Prologs gibt es von mir aber eine recht niedrige Note. Ich muss ganz klar sagen, dass das vor allem daran liegt, weil es sich unfertig anfühlt, als ob da noch mehr wäre, Jonas Reise noch weiter geht. Wie dem auch sei. Ich würde Jona gern wiedersehen, als vollständig ausgereiften Charakter in einer ebenso ausgereiften Rahmenbedingung.


Ein Urteil am Wasserfall

*Ich wurde bereits darauf hin gewiesen, dass es sich hierbei wohl nicht um einen Fehler handelt.*smile*

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Gespräche aus der Community

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schreiblaunes avatar
Hier stellen wir die O'Connell Press - eBooks vor, bei denen aktuelle Gratisaktionen oder Kindledeals laufen oder die man über Kindleunlimited gratis ausleihen und lesen kann.

Wegen kostenloser Rezensionsexemplare dürft ihr uns jederzeit gerne ansprechen (bitte mit Hinweis darauf, wo und in etwa innerhalb welchen Zeitraums mit einer Rezension gerechnet werden könnte). Wir freuen uns!
Zum Thema
OConnell_Verlags avatar
eBook "Das Todesmal" (68 Seiten); Historische Fantasy - eine Novelle, die Fantasy- und Krimifans gleichermaßen anspricht wie Freunde der Regionalgeschichte.
Crumbach 1589: Ein totes Mädchen wird am Ufer der Mümling aufgefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf. Ihre Augen sind von schwarzen Punkten durchzogen. Ist das Dorf im Odenwald in den Bann von Dämonen geraten? Jonathan, Sohn des Gutsbesitzers Julius, begegnet am Fluss einer unheimlichen Gestalt, die für immer sein Leben verändern wird …
– dunkle, historische Fantasy.
 »Regt die eigene Fantasie zum Weiterspinnen an ...« (SueJu)
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Stefanie Bender wurde am 04. November 1984 geboren.

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