Barbara Krause

 4.1 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Camille Claudel, ein Leben in Stein, Camille Claudel und weiteren Büchern.

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Camille Claudel

Camille Claudel

 (5)
Erschienen am 01.04.2014
Der blaue Vogel auf meiner Hand

Der blaue Vogel auf meiner Hand

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Erschienen am 01.01.2008
Die Frauen von Swetaner Holz

Die Frauen von Swetaner Holz

 (1)
Erschienen am 13.08.2009
Marianne Werefkin und Alexej Jawlensky

Marianne Werefkin und Alexej Jawlensky

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Erschienen am 01.04.2014
Diego ist der Name der Liebe

Diego ist der Name der Liebe

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Erschienen am 01.10.2006
Frida Kahlo

Frida Kahlo

 (0)
Erschienen am 17.11.2015
Die Farben des verlorenen Paradieses

Die Farben des verlorenen Paradieses

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Erschienen am 22.09.2005

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Camille Claudel" von Barbara Krause

Camille Claudel, die große Künstlerin, die zeitlebens im Schatten von August Rodins stand
Bellis-Perennisvor 3 Jahren


Die Autorin bringt uns in ihrer Romanbiographie das Leben der Camille Claudel näher. Einer Frau, die im 19. Jahrhundert lebte und ihren eigenen Weg gehen wollte.
Sie schildert die Kindheit und das Heranwachsen der jungen Camille, die nichts anderes wollte als Bildhauerin zu werden, In der damaligen Umwelt, geprägt von Konventionen, ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Lebenszeit, die sie mit Auguste Rodin verbringt wird ebenso eindringlich wie emotional geschildert.

Das dramatische Ende in bitterer Armut und geistiger Verwirrung, zeigt dem Leser eindringlich, wie schwer das Leben für Künstlerinnen war (manchmal auch heutzutage noch ist)

Die Tragik, dass in der damaligen Zeit missliebige Verwandte (vor allem Frauen) leichtfertig in psychiatrische Kliniken gesperrt wurden, ist erschreckend. Camille Claudel war da nicht die einzige.

Hohe literarische Ansprüche und Erwartungen sollten an das Buch allerdings nicht gestellt werden. Es gibt eine Reihe von Satz- und Tippfehlern. (z.B. „Sie legte ihre ANNE (statt Arme) um seinen Hals“). Das hätte einem aufmerksamen Lektorat auffallen müssen.

Die Autorin Barbara Krause versucht den Spagat zwischen „Roman“ und „Biographie“ zu meistern. Dies ist eine schwierige Angelegenheit. Oft ist die Faktenlage für eine echte Biographie sehr dünn oder die schriftlichen Hinterlassenschaften aus dem Zusammenhang gerissen und/oder nur einseitig vorhanden.
So scheint auch hier die schwarz/weiß-Malerei der Eltern ein wenig überspitzt.
Unbestritten ist, dass die große Künstlerin ihrer Zeit weit voraus war.

Ich werde noch die Biographie „Camille Claudel, 1864-1943“ von Reine-Marie Paris, der Enkelin von Camilles Bruder Paul (dem Schriftsteller!) lesen.

Kommentare: 1
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Arabrab0310s avatar

Rezension zu "Das Glück ist eine Insel" von Barbara Krause

Sensible Reisebeschreibung einer Radtour durch Irland
Arabrab0310vor 4 Jahren

Dieses Buch beschreibt eine Fahrradtour durch Irland. Die verheiratete Autorin suchte sich mit Wissen ihres Mannes einen männlichen Reisepartner, da sie nicht allein fahren wollte, und ihr Mann sich eine so lange Radtour nicht mehr zumuten wollte und konnte.
Vorheriges Kennenlernen war Bedingung - man war sich sympathisch und vertraute einander.

Während der Reise gab es dann doch zumindest kleinere Reibereien, da der männliche Ehrgeiz auf Strecke bedacht war, während ihrer Meinung nach genauere und langsamere Entdeckung des Landes wichtiger sei als Kilometerfressen.

Sie erlebten und sahen viel Interessantes, miteinander und manchmal allein, und SIE vermisste manchmal ganz schrecklich ihren geliebten Daheimgebliebenen.

Ein feinfühliger Reisebericht, sachlicher Faktensammlung völlig abhold, in einer ungewöhnlichen Form, der auch die Annäherung zweier völlig Fremder, deren Probleme und Reibungspunkte nicht beschönigt und aus der Masse der Reisebücher angenehm heraussticht.

Mich als Irland-Verrückte hat das Buch begeistert - ich habe es mehrfach gelesen, und bestimmt nicht zum letzten Mal!

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Camille Claudel" von Barbara Krause

'Camille fürchtet sich vor nichts. Sie wagt Dinge, bei denen andere vergehen vor Angst.'
sabatayn76vor 4 Jahren

Inhalt:
'Camille Claudel. Ein Leben in Stein' ist bereits 1990 erschienen und wurde nun neu aufgelegt. Barbara Krause erzählt in ihrer Romanbiografie von Camille Claudels Kindheit, von der Beziehung zu ihren Eltern und Geschwistern, von ihrem Leben in Paris, von ihrer Begegnung mit Auguste Rodin, ihren Gefühlen für ihn, ihrem Leben und ihrer Arbeit für ihn und mit ihm sowie von den letzten 30 Jahren ihres Lebens, die sie in einer Anstalt verbrachte.

Mein Eindruck:
Ich mag die Plastiken etc. von Camille Claudel sehr und habe bereits vor vielen Jahren 'Der Kuss' von Anne Delbeé gelesen. Auch Auguste Rodin schätze ich als Künstler sehr. Aus diesem Grunde habe ich mich sehr auf das Buch von Barbara Krause gefreut.

Leider finde ich das Konzept einer Romanbiografie eher schwierig, denn ich weiß gerne, wer was wann gesagt hat, woher der Autor seine Informationen hat, ob Geschriebenes auf Tatsachen beruht. Da ich fehlende Quellen bei einer Romanbiografie erwartet habe, werde ich dies jedoch nicht negativ bewerten.

Was mich allerdings wirklich gestört hat, war die Sprache der Autorin. Zu Beginn des Buches empfand ich 'Camille Claudel. Ein Leben in Stein' als sehr sprunghaft und unstrukturiert, so dass ich das Buch nicht flüssig lesbar fand. Obwohl ich mich bald eingelesen hatte und das Buch zugegebenermaßen strukturierter wurde, fand ich die Sprache Krauses auch im Verlauf oft stockend und unbeholfen, bisweilen zu bemüht. Viele Stellen im Buch waren mir zudem zu schwafelig und zu weitschweifig.

Mein Resümee:
Quellenangaben sind mir prinzipiell sehr wichtig, bei einer Romanbiografie könnte ich aber auf Quellenangaben verzichten, wenn das Buch dafür sehr flüssig lesbar wäre und ich beim Lesen gut unterhalten werden würde. Hier hatte ich aber das Gefühl, man müsse auf beides verzichten: das Buch ist weder besonders gut lesbar, noch weiß man nach der Lektüre, was Dichtung und was Wahrheit ist.

Eine spannende Frau und Künstlerin, ein bewegendes Leben, aber leider eine weniger überzeugende Romanbiografie.

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