C. Robert Cargill

 3,6 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Robo sapiens, Dreams and Shadows und weiteren Büchern.

Lebenslauf von C. Robert Cargill

C. Robert Cargill ist Romanautor, Drehbuchautor und Filmkritiker, der viele Jahre unter dem Pseudonym Massawyrm für Ain’t It Cool News schrieb. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von C. Robert Cargill

Cover des Buches Robo sapiens (ISBN: 9783453320062)

Robo sapiens

 (19)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Robo sapiens: Roman (ISBN: B07K28S7SM)

Robo sapiens: Roman

 (0)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Dreams and Shadows (ISBN: 9780575130104)

Dreams and Shadows

 (1)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Queen of the Dark Things (ISBN: 9780575130142)

Queen of the Dark Things

 (0)
Erschienen am 20.02.2014
Cover des Buches Queen of the Dark Things (ISBN: 9781483004150)

Queen of the Dark Things

 (0)
Erschienen am 13.05.2014

Neue Rezensionen zu C. Robert Cargill

Cover des Buches Robo sapiens (ISBN: 9783453320062)Meinbuecherregals avatar

Rezension zu "Robo sapiens" von C. Robert Cargill

Düster und Trostlos
Meinbuecherregalvor einem Jahr


Robo Sapiens von C. Robert Cargill @heyne.verlag 🤖

Mein erster #roboterroman 

Ich war sehr gespannt und hatte mich total auf das Buch gefreut.

🤖

Es ist nicht mein Buch geworden.

Zum Schluss habe ich mich leider gezwungen weiter zu lesen, um es zu beenden.

🤖

Obwohl der Schreibstil flüssig ist, das Buch eine interessante Geschichte verspricht und ich gerne mal eine  #dystopie lese... bin ich nicht begeistert.

🤖

In dem Buch geht es um die letzten freien Roboter... um die Roboter, die sich noch nicht zu einer einzigen Einheit verbunden haben.

🤖

Dieses Buch handelt von der Flucht vor der einheitlich denkenden einen #mainfraim es geht darum ein Individuum zu bleiben. In dem Buch wird philosophiert... wann hat man eine Seele als #künstlicheintelligenz und kann man eine haben?

🤖

Bevor der Krieg unter den Robotern stattfand... gab es einen Krieg zwischen Mensch und Maschine. Diesen Krieg haben die Menschen verloren. Es gibt keine Menschen, Tiere oder Pflanzen in diesem Buch. Alles zerstört.

🤖

Tja und das ist ein Punkt, der bei mir aufstößt... da bin ich wirklich etwas nachtragend... Menschheit auslöschen und dann darüber endlos lange nachdenken, ob man eine Seele hat. Hmmm... hier bekam ich das mit der Empathie nicht zu 100% hin.

🤖

Auch diese Hoffnungslosigkeit oder Trostlosigkeit ist nicht meins.

🤖

Es tut mir leid, kein #lesetipp von mir.

Ich kann mir vorstellen, dass ein richtiger Computerliebhaber diesem Buch mehr abgewinnen und seine verborgene Schönheit würdigen kann.

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Cover des Buches Robo sapiens (ISBN: 9783453320062)chumas avatar

Rezension zu "Robo sapiens" von C. Robert Cargill

»Wir entscheiden uns, wer wir sein wollen«
chumavor einem Jahr

Die Geschichte der Menscheit wurde zu Ende erzählt – mit dem Tod des letzten Menschen in New York City wurde das letzte Kapitel  niedergeschrieben. Ein neues Zeitalter hat begonnen. Roboter bevölkern die durch den Krieg gegen die HumPop (Human Population) zerstörte Erde. Einige wenige sind frei, das Bewusstsein vieler anderer wurde in mächtige Mainframes eingespeist und bildet so eine Art Universalbewusstsein. Diese sogeannten EWIs (Eine-Welt-Intelligenzen) bekämpfen sich gegenseitig, um das Privileg der Alleinherrschaft für sich zu beanspruchen.

Brittle ist ein Freibot, Modell Fürsorger, der sich weigert das eigene Bewusstsein aufzugeben und so durchstreift sie auf der Suche nach brauchbaren Ersatzteilen das Rostmeer. Durch eine Auseinandersetzung mit einem anderen Bot, ist sie gezwungen einen Auftrag als Führerin durch eben dieses anzunehmen. Es ist eine Aufgabe, die sich wider Erwarten schon bald als äußerst gefährlich aber auch wegweisend herausstellt.

Leseeindruck

Robo Sapiens (OT: Sea of Rust) von C. Robert Cargill ist ein unglaublich spannender, nachdenklich stimmender und intelligenter Roman, der im modernen Science-Fiction-Genre seines Gleichen sucht. Dabei wagte Cargill in seinem Debüt einen riskanten und zugleich mutigen Schritt: Er lässt gleich zu Beginn den letzten verbliebenen Menschen sterben und erzählt so eine Geschichte, die komplett ohne menschliche Charaktere auskommen muss, und dies auch erstaunlich gut meistert. Brittle und auch die im Handlungsverlauf agierenden anderen Roboter nehmen ganz problemlos die Stellung der gewohnten humanen Figuren ein. Von fehlender Identfikation kann keine Rede sein. Hilfreich ist hier natürlich auch, dass die Bots ursprünglich für verschiedene Aufgaben gebaut wurden und ihrer Programmierung entsprechend teilweise sehr menschlich agieren. Brittle selbst pflegte vor der Säuberung beispielsweise einen todkranken Menschen.

Über Rückblicke erfahren wir, wie es zum Krieg und der anschließenden Auslöschung der Menschheit kam und diese Parts sind äußerst furchteinflößend, weil sie sich alles andere als fiktional lesen. Man kommt nicht umhin, sich weiterführende Gedanken über das Thema »Künstliche Intelligenz« zu machen.

»Ich finde die Vorstellung, ich wäre künstlich, widerwärtig. Kein denkendes Wesen ist künstlich. Künstlich sein bedeutet, eine Annährung zu sein. (…) Intelligenz ist jedoch Intelligenz, ob sie nun aus Drähten und Licht geboren wird oder durch zwei fickende Affen.«

In der Gegenwart der Story begleiten wir Brittle auf der Suche nach dringend benötigten Ersatzteilen, mit anderen Worten: Sie läuft auf Reserve, ist dem Tod geweiht. In dem Wissen, dass die Lebensuhr tickt und mit den damit einhergehenden Programmausfällen, Abstürzen und Fehlern, beginnt für Brittle also ein Wettlauf gegen die Zeit. Doch damit nicht genug, denn CISSUS, eine der EWIs, verfolgt die freien Bots gnadenlos, um sie mit seinem Bewusstsein zu verschmelzen. Ein rasanter und temporeicher Roadtrip, der mit Action nicht geizt, beginnt. Das Tempo wird jedoch immer wieder sanft und gekonnt abgebremst, indem Cargill interessante Denkanstöße gibt. Es ist ein in Grundzügen beinahe philosophischer Roman, der viele Fragen aufwirft und den Leser zwingt, sich mit den Antworten auseinanderzusetzen. Die Lektüre hallt nach, regt zu Diskussionen an und bietet so eine großartige Mischung aus Unterhaltung und Lektionen in Demut.

»Alle denkenden Wesen müssen glauben, sie könnten die Grenzen sprengen und über sich hinauswachsen, um Größeres zu werden.«

Fazit

Für mich ein absolutes Lesehighlight, das ich irgendwann definitiv noch einmal lesen werde, allein schon, um die komplexen Details auch wirklich vollständig zu erfassen. Ein Roman, der nicht nur für Fans des Science-Fiction-Genre lesenswert ist, indem er wunderbare Denkanstöße gepaart mit hervorragender Unterhaltung bietet.

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Cover des Buches Robo sapiens (ISBN: 9783453320062)FrauSchafskis avatar

Rezension zu "Robo sapiens" von C. Robert Cargill

Die Sache mit der künstlichen Intelligenz
FrauSchafskivor 2 Jahren

„Robo Sapiens“ zu lesen, war gelinde gesagt beängstigend. Denn in diesem Roman spinnt der Autor den Gedanken konsequent weiter und lässt die Roboter mal eben die gesamte Menschheit ausrotten.  

Und da es keine Menschen mehr gibt, ist unsere Protagonistin ein Roboter, Brittle, die wir kennenlernen, während sie einsam durch die Wüste streift, die vom Planeten Erde noch übrig ist. Ich war gespannt, wie es der Autor schaffen würde, einen Roboter als Figur greifbar zu machen und war überrascht, wie gut das tatsächlich funktioniert. Denn auch wenn eine künstlich erschaffene Intelligenz in Brittles Kopf arbeitet, so wurde diese einst sozusagen als Ebenbild des Menschen erschaffen, bis seine Schöpfung sich selbstständig gemacht hat. Wie es dazu kommt, wird plausibel - regelrecht evolutionsbioligisch - erläutert. Intelligenz will leben und wer dem anderen überlegen ist, bleibt am leben. Und so musste ich feststellen, dass die Roboter in Cargills Roman zwar maschinelle Funktionen, aber eben auch ein menschliches Bewusstsein haben, für das Hoffnung, Tod, sogar Zuneigung und Freundschaft reelle Werte sind. Das bietet Nährboden für diverse philosophische, teils religiöse Überlegungen, sodass dieser Roman vor allem eins ist: überraschend tiefgründig und nachdenklich stimmend.

Damit macht der Inhalt dem Titel alle Ehre. „Robo Sapiens“ ist tatsächlich eine verdammt menschliche Spezies. Da darf man auch mal den Hut ziehen davor, dass die Übersetzung bzw. der Verlag im Deutschen einen überaus passenden Titel gefunden hat. Auch wenn das Original „Sea of Rust“ den Kern der Geschichte ebenfalls ganz hervorragend trifft, nur eben nicht ganz so offensichtlich. Was bleibt nun noch zu sagen über dieses Buch? Vielleicht, dass es nicht immer so leicht ist, den Gedanken der KI zu folgen, wo es doch in vielen anderen Momenten nicht schwer fällt. Oder dass die Kampfszenen dann doch etwas drüber und zu sehr „Blockbuster“ sind. Das Lesevergnügen wird dadurch nicht geschmälert, im Gegenteil hat es mich von der ersten Seite an fasziniert.

Fazit: Interessante, aktuelle Thematik in die (überaus düstere) Zukunft gedacht. Wer dieses Buch liest, kommt automatisch ins philosophieren. Das finde ich gut und darum gibt es 4/5 Sterne.

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