John Jackson Miller

 3.9 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor von Star Wars Comics, Kenobi und weiteren Büchern.

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Erschienen am 17.04.2008
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Erschienen am 17.08.2015
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Erschienen am 06.12.2007
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Erschienen am 24.08.2010
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Erschienen am 15.04.2013
John Jackson MillerStar Wars Comics
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Erschienen am 23.02.2010
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Erschienen am 15.08.2016
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Erschienen am 27.02.2017

Neue Rezensionen zu John Jackson Miller

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Draco_Tenebriss avatar

Rezension zu "Kenobi" von John Jackson Miller

Obi-Wan Kenobi auf Tatooine
Draco_Tenebrisvor 9 Monaten

Diese Geschichte beginnt als Anakin Skywalker zu Darth Vader wurde: zu Beginn des Imperiums. Obi-Wan Kenobi, der letzte Jedi-Meister, flieht nach Tatooine, um dort ein geheimnisvolles Kind zu verstecken und erlebt dabei allerlei Abenteuer.
Wie ich bereits sagte, beginnt „Kenobi“, geschrieben von Jonathan Jackson Miller, nach dem tragischen Ende von „Star Wars: Episode III“ an. Der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi landet auf dem Wüstenplaneten Tatooine und trifft dort auf allerlei verschiedene Charaktere, egal ob Mensch oder Außerirdische – jeder Charakter hat in dieser Geschichte seine eigene Funktion und seine Handlung! Manches Mal empfand ich es als ziemlich verwirrend und ich musste oft googeln, wer nun wer ist und zu welchem Volk gehört.
Was mir sehr gefallen hat ist, dass die Abenteuer die jeder einzelne Charakter dort erlebt, sich nicht unnötig lang über viel zu viele Kapitel erstreckten, sondern wirklich knackig und actionreich beschrieben waren. Diese Abenteuer haben mich wirklich beeindruckt und ich fand den Ideenreichtum des Autors wirklich toll!
Zwischendrin wurde außerdem ausführlich die Gefühlswelt der handelnden Personen beschrieben, ebenso wie die „Gespräche“, die Kenobi mit seinem Meister Qui-Gong in seiner Gedankenwelt führte. Das war sehr schön zu lesen und ich hatte immer das Bild von Qui-Gongs Erscheinung vor meinem geistigen Auge!
Insgesamt war immer sehr viel los. Es gab viel Action, viel Handlung und viele Zwischendetails. Ich bin ja ein großer Fan von Wüstenszenarien (siehe „Mad Max“-Filmreihe) und obwohl man immer denkt „Möh, Wüste, das ist doch so eine öde Gegend, da kann man unmöglich Abenteuer rein schreiben!“ – oh doch, kann man sehr wohl! Und das schafft Jonathan Jackson Miller mit links! Sein flüssiger Schreibstil und seine detailreiche Erzählung ließ einen richtigen Film in meinem Kopf ablaufen. Er hat sich sichtlich bemüht, nichts auszulassen und doch hatte ich irgendwie das Gefühl, dass etwas fehlt – aber ich wusste einfach nicht, was.
Schön fand ich auch, dass nicht nur die Siedler genauer beschrieben wurden sondern auch die Tusken-Räuber, von denen ich ja ein ganz großer Fan bin.

Die Entwicklungen der Handlung gingen eigentlich immer in die richtige Richtung und am Ende gab es meist einen großen Knall mit Überraschungseffekt. Obwohl ich weiterhin der Meinung bin, dass etwas gefehlt hat. Aber was das ist, will mir partout nicht einfallen!

Wer gerne Abenteuer aus dem „Star Wars“-Universum liest, ist hier genau richtig. Dieses Buch ist spannend, detailreich und gut beschrieben. Es ist so, als würde man die Geschichte eines neuen „Star Wars“-Filmes lesen. Eines guten „Star Wars“-Filmes natürlich! „Kenobi“ hat eigentlich alles, was ich mag – und ich würde mich freuen, irgendwann einmal wieder so ein tolles Buch zu lesen.

Kommentare: 1
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Yurelias avatar

Rezension zu "Kenobi" von John Jackson Miller

John Jackson Miller: »Kenobi«
Yureliavor einem Jahr

Ich muss gleich mal loswerden, dass der Klappentext dem Inhalt des Buches so überhaupt gar nicht gerecht wird; der letzte Satz »Ben [...] bleibt nichts anderes, übrig, als die letzten Jedi aufzufordern, seinen Kampf für Gerechtigkeit zu unterstützen - und so die endgültige Vernichtung ihres Ordens zu riskieren.« ist sowas von falsch, denn nirgendwo fordert Obi-Wan die letzten Jedi auf, ihn zu unterstützen. Im Gegenteil: Er ist der Meinung, dass er der letzte der Jedi ist. Abgesehen von Anakins Kindern vielleicht. Aber die sind zum Zeitpunkt des Geschehens gerade mal Babys und die Geschehnisse der klassichen Star-Wars-Filme liegen ca. 20 Jahre in der Zukunft.

Eigentlich trägt diese Geschichte zur Hauptstory nix bei. Sie erzählt, wie Obi-Wan auf Tatooine ankommt, wie er in seine Hütte zieht und sich versucht auf dem Planeten einzuleben. Er lernt, mit den Ereignissen der Vergangenheit umzugehen; mit dem Schmerz und dem Verlust, den er erfahren hat. Man erfährt, wie traurig Obi-Wan ist und wie er auf andere wirkt. Wie er das Image des "verrückten, alten Bens" bekommt und warum er eher zurückgezogen lebt.
Ich glaube, nach den Ereignissen in diesem Buch hat Obi-Wan einiges an Erfahrung gelernt. Er muss neu zurechtkommen. Das Leben in der Wüste ist nicht gerade einfach vor allem dann nicht, wenn man über seine Identität nix preisgeben will und trotzdem auf Unterstützung angewiesen ist.
Er schließt Bekanntschaft mit Annileen Calwell und ihrer Familie, die in einer Oase in der Nähe wohnt. Doch nach und nach deckt Obi-Wan zwangsläufig dunkle Machenschaften auf und sieht sich vor einer ähnlichen Situation wie damals mit Anakin...

Der Schreibstil ist recht flüssig und eher seicht. Nicht so actiongeladen wie ich es aus anderen Star-Wars-Büchern kenne. Ein typisches Feeling kommt hier nicht auf. Aber es ist auch keine typische Star-Wars-Geschichte. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und konnte es ab der zweiten Hälfte nur schwer aus der Hand legen.
Der Autor stellt auf diskrete Weise Verknüpfungen zu Obi-Wans früherem Leben her.
Annileen will er partout nicht Annie nennen.
Die Geschichte mit Anakins Überfall aufs Tusken-Lager wird angesprochen, aber nicht aufgeklärt. Nur der Leser kann sich denken, dass es um diesen einen Überfall ging, wenn er die Filme angeschaut hat.
Er zitiert ein paar Mal Yoda, ohne seinen Namen zu nennen. Und der am Ende erwähnte "alderaanische Gönner" kann nur Bail Organa gewesen sein.
Diese Verknüpfungen haben mir sehr gefallen. Insbesondere haben mir die Meditation-Abschnitte gefallen, da man da einen Einblick in Obi-Wans Gedanken bekommt und wie es ihm eigentlich überhaupt geht.

Die anderen Charaktere der Geschichte kommen überzeugend rüber. Ich mochte Annileen sehr. Aber auch ihre Freundin Leelee.
Am Anfang hat mich Kallie mit ihrem Geschwärme sehr genervt. Aber am Ende mochte ich sie aufgrund eines Schlüsselereignisses.
Ich mag es sehr, wie die Familie Calwell letztlich zusammenhielt.
Während ich die Gaults von Anfang an überhaupt nicht ausstehen konnte.

Trotzdem mir das Buch so gefallen hat, kann ich ihm aber nicht die volle Punktzahl geben, da mir einiges gefehlt hat.
Ich finde es nach wie vor sehr schade, dass das Buch nicht aus Obi-Wans Sicht geschrieben wurde. Nur die Abschnitte der Meditation.
Das Buch heißt »Kenobi« und dann sollte der Fokus auf ihm liegen und nicht auf der Familie Calwell.
Auch hätte ich es toll gefunden, wenn man die Geschichte von Obi-Wans Reisebeginn an erzählt hätte und auch Lukes Ablieferung nicht ausgelassen hätte. Den Konflikt zwischen Obi-Wan und Owen hätte ich auch gern gelesen. Ich kann nur erahnen, warum Owen Obi-Wan nicht ausstehen kann. »Das Päckchen ist überbracht« ist mir ein wenig zu wenig gewesen.
Das ist, als würde man die Endszene von Episode III sehen.
Zum Schluss hätte ich mir gewünscht, dass Qui-Gon antwortet. Das hätte ich mir für Obi-Wan gewünscht, da er ja die ganze Zeit mit seinem Meister geredet hat. Und wir wissen ja, dass er trotz seines Todes in der Lage ist, zu antworten...

Mein Fazit:
Tolle, unterhaltsame und spannende Geschichte über Obi-Wans Einlebung auf Tatooine. Leider mit ein paar Schwächen.

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mondys avatar

Rezension zu "Star Wars - Der Vergessene Stamm der Sith" von John Jackson Miller

Nicht wirklich überzeugend
mondyvor einem Jahr

Aus dem Englischen von Andreas Kasprzak

Inhalt
5000 Jahre vor der Schlacht von Yavin stürzt ein beschädigtes Sith-Raumschiff auf den weit abgelegenen Planeten Kesh ab. Die Stärksten überleben und machen sich den Planeten sowie den darauf lebenden Eingeborenenstamm der Keshiri sogleich untertan. Doch eigentlich wollen die Sith nur eines: den Planten so schnell wie möglich wieder verlassen. 

Enthaltene Einzelgeschichten:
- Am Abgrund (5000 v.S.Y.)
- Die Himmelsgeborenen (5000 v.S.Y.)
- Die Seuche (4985 v.S.Y.)
- Die Retterin (4975 v.S.Y.)
- Eine Art von Hölle (3960 v.S.Y.)
- Der Wächter (3960 v.S.Y.)
- Pantheon (3000 v.S.Y.)
- Geheimnisse (3000 v.S.Y.)
- Pandämonium (2975 v.S.Y.)

Die Geschichten sind zunächst als neun einzelne E-Books erschienen und wurden erst danach in diesem Sammelband zusammengefasst. 

Meine Meinung
Ich versuche derzeit, die Star-Wars-Romane in chronologischer Reihenfolge zu lesen, um mir die Welt rund um die Filme noch besser erschließen zu können. Dies war mein zweiter Star-Wars-Roman.

Als Leser erlebt man die Entwicklung des Sith-Stammes auf Kesh über tausende von Jahre mit. Man erhält kurze Einblicke in verschiedene, wegweisende Episoden, die letztendlich alle miteinander zusammenhängen. Anfangs war ich etwas verwirrt, denn die Geschichten, die im gleichen Jahr stattfinden, gehören eigentlich zusammen. Warum da eine Einteilung in scheinbar getrennte Handlungsstränge vorgenommen wurde, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ansonsten finde ich es aber gut, dass man einen Überblick über einen langen Zeitraum erhält, da man so die Entwicklung besser nachvollziehen kann.

Die Geschichten an sich sind manchmal mehr, manchmal weniger spannend. Hauptsächlich geht es darum, dass der Einzelne sich behauptet und gerade damit das ganze Volk voranbringt. So wirklich gepackt hat mich eigentlich keine Handlung, leider kann ich aber nicht festlegen, voran das lag. Vielleicht liegt mir die Art der Sith nicht, vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich den Charakteren nicht nahe gekommen bin. Sobald man sich auf eine Person eingelassen hat, ist sie auch schon wieder weg. Klar, bei (Kurz)Geschichten ist das nun mal so, aber die Handlung wird nicht nach der Kürze des Textes ausgerichtet. Es passiert meist sehr viel mit sehr viel Personal, alles wird zügig abgehandelt. Eigentlich schade, ich denke, man hätte mit fast jeder Geschichte auch ein vollwertiges Buch füllen können.

Der Schreibstil ist so naja ... nicht wirklich gut, aber trotzdem lesbar. Abgesehen von ein paar Ausdrucksfehlern, die ich der Übersetzung anlaste, kann ich nicht viel kritisieren, wirklich loben kann ich ihn aber auch nicht.

Dieses Buch konnte mich nicht so ganz überzeugen, ich erhoffe mir aber, dass es mir für meine Reise durch das Star-Wars-Universum einige Erkenntnisse gebracht hat. Ob das wirklich so ist, kann ich leider erst sagen, wenn ich die Hintergründe noch etwas besser kenne. Bis dahin vergebe ich 2,5 Sterne (aufgerundet 3).

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