John Jackson Miller

 3.9 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Star Wars Comics, Kenobi und weiteren Büchern.

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Star Wars Comics

Star Wars Comics

 (11)
Erschienen am 17.04.2008
Kenobi

Kenobi

 (6)
Erschienen am 17.08.2015
Star Wars Comics

Star Wars Comics

 (4)
Erschienen am 06.12.2007
Star Wars Comics

Star Wars Comics

 (4)
Erschienen am 24.08.2010
Star Wars™ - Eine neue Dämmerung

Star Wars™ - Eine neue Dämmerung

 (3)
Erschienen am 15.08.2016
Star Wars - Der Vergessene Stamm der Sith

Star Wars - Der Vergessene Stamm der Sith

 (4)
Erschienen am 15.04.2013
Star Wars Comics

Star Wars Comics

 (2)
Erschienen am 23.02.2010
Star Trek TNG 12

Star Trek TNG 12

 (2)
Erschienen am 27.02.2017

Neue Rezensionen zu John Jackson Miller

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einz1975s avatar

Rezension zu "Star Trek - Prey 1" von John Jackson Miller

Star Trek – Prey 1: Das Herz der Hölle
einz1975vor 14 Tagen

Es ist schon eine Weile her, dass die Klingonen in den letzten Romanjahren wirklich in Erscheinung getreten sind. Weder bei Destiny noch bei Deep Space Nine waren sind lautstark vertreten. Doch das soll sich jetzt mit dieser Trilogie ändern. Dabei wird besonders an die alten Fans gedacht, denn wir müssen uns zurückerinnern an die Zeiten des Films - STAR TREK III - THE SEARCH FOR SPOCK. Genau hier findet diese Geschichte ihren Ursprung. Der klingonische Commander Kruge fiel im Kampf gegen James T. Kirk auf dem Planeten Genesis in den Tod und ließ dabei sein mächtiges Erbe zurück. Doch das war noch nicht alles, denn in einen seiner Pläne, ließ er ein Dutzend Bird-of-Preys bauen, welche nach seinem Tod ebenfalls verschwunden sind. Mit dem jungen Anführer namens Korgh, verschwand das letzte Puzzleteil, welches sich jetzt einhundert Jahre später zusammenfinden.

Rache ist das einzige Ziel, was in diesem Klingonen jetzt noch keimt. Im späteren Verlauf der Geschichte wird deutlicher warum welcher Klingone wie handelt, jedoch springen wir erst einmal in der Zeit voraus und landen mit Captain Jean-Luc Picard und der U.S.S. Enterprise wieder in das mittlerweile uns bekannte Jahrhundert. Die Enterprise soll eine Gruppe von Klingonen abholen, welche eine besondere Ehrung erhalten sollen. Dass es sich dabei um die Mitglieder der Familie des Kruge´s handelt, scheint erst einmal nicht zu verwundern. Doch auch Worf merkt, dass hier etwas nicht stimmt, denn die Geschichten der Familienmitglieder klingen auf dem Papier beeindruckend, sind es aber wohl in Wirklichkeit gar nicht gewesen. Immerhin erleben wir ein Wiedersehen mit dem Klon von Kahless. Als amtierender Imperator, hat er die Ehre diese Familie auszuzeichnen. Doch wird die Zeremonie durch einen Überfall unterbrochen.

Worf und der Imperator werden entführt und wir machen wieder eine Zeitreise und erleben Spock und Kirk, wie sie in einem Nebel auf eine Gruppe ausgestoßener Klingonen treffen. Dies führt alles am Ende zu dem Ergebnis, welches sich immer enger schnürt und man sich fragt, warum hat Korgh mit der Rache so lange gewartet? Auf diese Frage gibt es leider noch keine ausreichenden Antworten, dafür aber allerhand neue Informationen über Klingonen und ihr Leben. Ich habe mich auch immer gefragt, ob wirklich Klingonen alle Krieger sind, aber wer baut dann z.B. die Schiffe? Ja, es gibt sie die Ingenieure und Wissenschaftler. Interessant ist auch der erneute Kampf um Ehre und was man als Nachkomme macht, wenn ein Vorfahre als Ausgestoßener das Reich der Klingonen nicht mehr betreten darf. Hier greift der Autor viele bekannte Elemente auf, welche Worf auch schon widerfahren sind.

Im Grunde liest sich der erste Teil recht schnell weg, auch wenn er für meinen Geschmack des ein oder Öfteren etwas in die Länge gezogen wurde. Die einzelnen Schritte wie Korgh seine Rache geplant hat, werden dabei zwar beschrieben, sind aber nicht immer stichhaltig. So viele Jahre und Jahrzehnte, nur um eine Generation von Klingonen wachsen zu lassen, welche nicht mehr ins Reich passen und sie die klingonische Gesellschaft neu aufbauen? Sollte es so einfach sein, die amtierende Regierung zu stürzen? Der Autor hat es aber dennoch geschafft und lässt viele Spekulationen im Raum stehen und macht damit unweigerlich Appetit auf alle drei Bände. Schön zu sehen, dass die einzelnen Zeiten wunderbar ineinanderpassen und wir ein paar Abenteuer Kirk und Spock aus dieser Zeit miterleben können.

Fazit:
Starrköpfigkeit und der tiefe Drang zur Rache, lässt diese Trilogie mit einem gelungenen Start in den Köpfen der Leser zurück. Der modrige Moschusgeruch der Klingonen, schwellt über viele Seiten hinweg und bringt gesellschaftliche, aber auch kulturelle Eigenarten ans Tageslicht. Helden gehen, Helden kommen und immer im Hinterkopf, dass wir erst am Anfang einer Vergeltung stehen, welche vor einhundert Jahren ihren Start genommen hat. Ob Picard oder Spock, Autor John Jackson Miller kennt beide Zeiten so gut, dass man sich gern hineinliest, auch wenn einige Figuren Entscheidungen treffen, welche wohl erst später völlig klar werden.

Matthias Göbel

Autor: John Jackson Miller
Übersetzer: Katrin Aust
Taschenbuch: 524 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 17.07.2018
ISBN: 9783959816588

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Draco_Tenebriss avatar

Rezension zu "Kenobi" von John Jackson Miller

Obi-Wan Kenobi auf Tatooine
Draco_Tenebrisvor einem Jahr

Diese Geschichte beginnt als Anakin Skywalker zu Darth Vader wurde: zu Beginn des Imperiums. Obi-Wan Kenobi, der letzte Jedi-Meister, flieht nach Tatooine, um dort ein geheimnisvolles Kind zu verstecken und erlebt dabei allerlei Abenteuer.
Wie ich bereits sagte, beginnt „Kenobi“, geschrieben von Jonathan Jackson Miller, nach dem tragischen Ende von „Star Wars: Episode III“ an. Der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi landet auf dem Wüstenplaneten Tatooine und trifft dort auf allerlei verschiedene Charaktere, egal ob Mensch oder Außerirdische – jeder Charakter hat in dieser Geschichte seine eigene Funktion und seine Handlung! Manches Mal empfand ich es als ziemlich verwirrend und ich musste oft googeln, wer nun wer ist und zu welchem Volk gehört.
Was mir sehr gefallen hat ist, dass die Abenteuer die jeder einzelne Charakter dort erlebt, sich nicht unnötig lang über viel zu viele Kapitel erstreckten, sondern wirklich knackig und actionreich beschrieben waren. Diese Abenteuer haben mich wirklich beeindruckt und ich fand den Ideenreichtum des Autors wirklich toll!
Zwischendrin wurde außerdem ausführlich die Gefühlswelt der handelnden Personen beschrieben, ebenso wie die „Gespräche“, die Kenobi mit seinem Meister Qui-Gong in seiner Gedankenwelt führte. Das war sehr schön zu lesen und ich hatte immer das Bild von Qui-Gongs Erscheinung vor meinem geistigen Auge!
Insgesamt war immer sehr viel los. Es gab viel Action, viel Handlung und viele Zwischendetails. Ich bin ja ein großer Fan von Wüstenszenarien (siehe „Mad Max“-Filmreihe) und obwohl man immer denkt „Möh, Wüste, das ist doch so eine öde Gegend, da kann man unmöglich Abenteuer rein schreiben!“ – oh doch, kann man sehr wohl! Und das schafft Jonathan Jackson Miller mit links! Sein flüssiger Schreibstil und seine detailreiche Erzählung ließ einen richtigen Film in meinem Kopf ablaufen. Er hat sich sichtlich bemüht, nichts auszulassen und doch hatte ich irgendwie das Gefühl, dass etwas fehlt – aber ich wusste einfach nicht, was.
Schön fand ich auch, dass nicht nur die Siedler genauer beschrieben wurden sondern auch die Tusken-Räuber, von denen ich ja ein ganz großer Fan bin.

Die Entwicklungen der Handlung gingen eigentlich immer in die richtige Richtung und am Ende gab es meist einen großen Knall mit Überraschungseffekt. Obwohl ich weiterhin der Meinung bin, dass etwas gefehlt hat. Aber was das ist, will mir partout nicht einfallen!

Wer gerne Abenteuer aus dem „Star Wars“-Universum liest, ist hier genau richtig. Dieses Buch ist spannend, detailreich und gut beschrieben. Es ist so, als würde man die Geschichte eines neuen „Star Wars“-Filmes lesen. Eines guten „Star Wars“-Filmes natürlich! „Kenobi“ hat eigentlich alles, was ich mag – und ich würde mich freuen, irgendwann einmal wieder so ein tolles Buch zu lesen.

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Yurelias avatar

Rezension zu "Kenobi" von John Jackson Miller

John Jackson Miller: »Kenobi«
Yureliavor einem Jahr

Ich muss gleich mal loswerden, dass der Klappentext dem Inhalt des Buches so überhaupt gar nicht gerecht wird; der letzte Satz »Ben [...] bleibt nichts anderes, übrig, als die letzten Jedi aufzufordern, seinen Kampf für Gerechtigkeit zu unterstützen - und so die endgültige Vernichtung ihres Ordens zu riskieren.« ist sowas von falsch, denn nirgendwo fordert Obi-Wan die letzten Jedi auf, ihn zu unterstützen. Im Gegenteil: Er ist der Meinung, dass er der letzte der Jedi ist. Abgesehen von Anakins Kindern vielleicht. Aber die sind zum Zeitpunkt des Geschehens gerade mal Babys und die Geschehnisse der klassichen Star-Wars-Filme liegen ca. 20 Jahre in der Zukunft.

Eigentlich trägt diese Geschichte zur Hauptstory nix bei. Sie erzählt, wie Obi-Wan auf Tatooine ankommt, wie er in seine Hütte zieht und sich versucht auf dem Planeten einzuleben. Er lernt, mit den Ereignissen der Vergangenheit umzugehen; mit dem Schmerz und dem Verlust, den er erfahren hat. Man erfährt, wie traurig Obi-Wan ist und wie er auf andere wirkt. Wie er das Image des "verrückten, alten Bens" bekommt und warum er eher zurückgezogen lebt.
Ich glaube, nach den Ereignissen in diesem Buch hat Obi-Wan einiges an Erfahrung gelernt. Er muss neu zurechtkommen. Das Leben in der Wüste ist nicht gerade einfach vor allem dann nicht, wenn man über seine Identität nix preisgeben will und trotzdem auf Unterstützung angewiesen ist.
Er schließt Bekanntschaft mit Annileen Calwell und ihrer Familie, die in einer Oase in der Nähe wohnt. Doch nach und nach deckt Obi-Wan zwangsläufig dunkle Machenschaften auf und sieht sich vor einer ähnlichen Situation wie damals mit Anakin...

Der Schreibstil ist recht flüssig und eher seicht. Nicht so actiongeladen wie ich es aus anderen Star-Wars-Büchern kenne. Ein typisches Feeling kommt hier nicht auf. Aber es ist auch keine typische Star-Wars-Geschichte. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und konnte es ab der zweiten Hälfte nur schwer aus der Hand legen.
Der Autor stellt auf diskrete Weise Verknüpfungen zu Obi-Wans früherem Leben her.
Annileen will er partout nicht Annie nennen.
Die Geschichte mit Anakins Überfall aufs Tusken-Lager wird angesprochen, aber nicht aufgeklärt. Nur der Leser kann sich denken, dass es um diesen einen Überfall ging, wenn er die Filme angeschaut hat.
Er zitiert ein paar Mal Yoda, ohne seinen Namen zu nennen. Und der am Ende erwähnte "alderaanische Gönner" kann nur Bail Organa gewesen sein.
Diese Verknüpfungen haben mir sehr gefallen. Insbesondere haben mir die Meditation-Abschnitte gefallen, da man da einen Einblick in Obi-Wans Gedanken bekommt und wie es ihm eigentlich überhaupt geht.

Die anderen Charaktere der Geschichte kommen überzeugend rüber. Ich mochte Annileen sehr. Aber auch ihre Freundin Leelee.
Am Anfang hat mich Kallie mit ihrem Geschwärme sehr genervt. Aber am Ende mochte ich sie aufgrund eines Schlüsselereignisses.
Ich mag es sehr, wie die Familie Calwell letztlich zusammenhielt.
Während ich die Gaults von Anfang an überhaupt nicht ausstehen konnte.

Trotzdem mir das Buch so gefallen hat, kann ich ihm aber nicht die volle Punktzahl geben, da mir einiges gefehlt hat.
Ich finde es nach wie vor sehr schade, dass das Buch nicht aus Obi-Wans Sicht geschrieben wurde. Nur die Abschnitte der Meditation.
Das Buch heißt »Kenobi« und dann sollte der Fokus auf ihm liegen und nicht auf der Familie Calwell.
Auch hätte ich es toll gefunden, wenn man die Geschichte von Obi-Wans Reisebeginn an erzählt hätte und auch Lukes Ablieferung nicht ausgelassen hätte. Den Konflikt zwischen Obi-Wan und Owen hätte ich auch gern gelesen. Ich kann nur erahnen, warum Owen Obi-Wan nicht ausstehen kann. »Das Päckchen ist überbracht« ist mir ein wenig zu wenig gewesen.
Das ist, als würde man die Endszene von Episode III sehen.
Zum Schluss hätte ich mir gewünscht, dass Qui-Gon antwortet. Das hätte ich mir für Obi-Wan gewünscht, da er ja die ganze Zeit mit seinem Meister geredet hat. Und wir wissen ja, dass er trotz seines Todes in der Lage ist, zu antworten...

Mein Fazit:
Tolle, unterhaltsame und spannende Geschichte über Obi-Wans Einlebung auf Tatooine. Leider mit ein paar Schwächen.

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