Kate Milford

 4.1 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Broken Lands, Greenglass House und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kate Milford

Broken Lands

Broken Lands

 (11)
Erschienen am 01.03.2014
Greenglass House

Greenglass House

 (4)
Erschienen am 24.08.2016
Boneshaker

Boneshaker

 (1)
Erschienen am 25.02.2015
Greenglass House

Greenglass House

 (2)
Erschienen am 26.08.2014
The Broken Lands

The Broken Lands

 (0)
Erschienen am 28.04.2015

Neue Rezensionen zu Kate Milford

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Rezension zu "Broken Lands" von Kate Milford

Ein toller Jugendroman
Ajanivor 3 Jahren

Broken Lands ist ein historischer Jugend-Fantasy-Roman, der im New York des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt. Obwohl das Setting es durchaus zuließe, ist es erfreulicherweise weder Steampunk, noch Vampirgeschichte. Stattdessen erwarten einen Feuerwerk, Kartentricks und Kreaturen, die sich ihrer ganz eigenen Magie bedienen. Über diese Kreaturen hätte ich im Laufe der Geschichte gerne mehr erfahren, über die Springer und Großen Läufer, die Headcutter, Wanderer und Fangshi. Leider ist die Autorin in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend, um nicht zu sagen: Man erfährt in den meisten Fällen kaum mehr als die Namen.

Die Handlung stützt sich zum Teil stark auf christliche Mythologie, und die Logik hinter manchen Plänen konnte ich zum Teil nicht ganz nachvollziehen. Auch wirkten manche Ereignisse zu gestellt, und die Zufälle waren mir insgesamt einfach zu viele. Dennoch hat die Geschichte ihren ganz eigenen Charme, der junge Leser sicher verzaubern kann.
Historische Begebenheiten und Daten werden geschickt in die Erzählung eingeflochten, sodass man ohne Absicht sogar noch etwas lernen kann. Ausserdem enthält Broken Lands eine Reihe historischer Figuren, deren Kurzbiografie sich im Glossar am Ende des Buches findet.

Obwohl die Autorin im Nachwort ihren Roman vor allem als Abenteuerroman verstanden wissen möchte, und nicht als Kommentar zu sozialen Missständen, so kann man diese Missstände doch kaum übersehen. Neben allgemeinem Rassissmus gegen Italiener, Iren, Farbige und Chinesen finden sich zahlreiche kaum versteckte Andeutungen auf Menschenhandel, Zwangsprostitution und sexuelle Gewalt gegen Frauen. Und über all dem liegt der traurige Umstand, dass der Amerikanische Bürgerkrieg zum Zeitpunkt der Geschichte kaum mehr als ein Jahrzehnt zurück liegt.

Im krassen Kontrast dazu stehen die beiden Protagonisten, die trotz der harten Welt, in der sie leben, geradezu unglaublich gute Menschen geblieben sind. Tatsächlich sind sie so höflich, vernünftig, reif und selbstlos, dass ich es nicht ganz glauben konnte. Ein paar Ecken und Kanten hätten hier und da sicher nicht geschadet.
Was mich zu den Charakteren bringt. Genau wie bei den Fantasy-Aspekten der Geschichte bleibt für mich hier vieles zu oberflächlich. Eine tragische Kindheit ersetzt keine ausgefeilte Persönlichkeit, und so kommt es, dass viele Personen zwar nett, aber unauthentisch auf mich wirkten.

Am Ende hat mich Broken Lands gut unterhalten und nie gelangweilt, so richtig mitgerissen hat es mich aber nicht.


Aufmachung
Das Cover ist genau so schön, wie ich erwartet hatte, und das ganze Buch ist geschmackvoll in gut aufeinander abgestimmten Grün-, Weiß- und Rottönen gehalten. Der Einband unter dem Schutzumschlag kontrastiert in sattem Rot, das Kapitalband ist ein leuchtendes Smaragdgrün.
Das Vorsatzpapier ist mit einer fein gestalteten, in Grüntönen gehaltenen Karte von New York bedruckt, auf der die Handlungsorte markiert sind. Das Besondere an diesem Buch sind jedoch die ganzseitigen schwarz-weiß Illustrationen, die sehr stimmig das Geschehen an bestimmten Punkten des Romans wiedergeben.
Die Typografie könnte schöner kaum sein. Gelungener Schriftmix, ausgefallene Initiale, Mediävalziffern, gut lesbare Brotschrift und ein durchgängiges Konzept schenken dem Buch eine innere Harmonie, sodass man es kaum aus der Hand legen möchte.

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Rezension zu "Boneshaker" von Kate Milford

Schwere Kost, die sich lohnt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Die dreizehnjährige Natalie kennt die alten Geschichten über die kleine Stadt Arcane, z.B. die vom wunderbaren Gitarristen Tom Guyot und seiner Begegnung mit dem Teufel. Aber nicht einmal sie ist auf das Ungeheuerliche gefasst, das mit Dr. Jake Biegebeins Technologischer Medizinausstellung in Arcane Einzug hält.

Etwas Dämonisches ist im Spiel, wenn Automaten sich ganz von selbst in Bewegung setzen. Natalie merkt das sofort. Denn sie versteht sehr gut, wie die neuen mechanischen Apparate normalerweise funktionieren. Auch wenn sie mit ihrem eigenwilligen Fahrrad nicht ganz zurechtkommt.

Genial verschmilzt Kate Milford in ihrem Roman alte, unheimliche Geschichten mit der Gegenwart einer Stadt mitten in Amerika im frühen 20. Jahrhundert.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Boneshaker“ ist ein außergewöhnlicher Roman auf den es sich einzulassen gilt. Kate Milford lässt eine Welt entstehen, die ungewöhnlicher nicht sein könnte. Dabei spielt das Buch eigentlich ganz simple im Jahre 1913 und somit in einer Zeit, die gar nicht sooo fremd sein dürfte.

.......

Es lohnt sich jedoch sehr sich mit dem Stil der Autorin anzufreunden. Ihr Werk ist ganz ehrlich gesagt eins der schönsten, die ich lange gelesen habe. Nicht immer durchgehend spannend, aber schön.

Die Komplette Rezension gibt es auf meinem Blog sarahs-buecherwelt.de

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Mone80s avatar

Rezension zu "Broken Lands" von Kate Milford

[Rezension] Broken Lands
Mone80vor 4 Jahren

Meine Meinung:

Schon das Cover strahlt eine magische Anziehungskraft aus, die einem ein "Bitte lies mich!" zu raunt. Es zeigt das, was einem in dem Buch erwartet. Die Karten von Sam, ein Feuerwerk und die Hängebrücke, die Brooklyn und New York mal verbinden soll. Doch ich war am Anfang sehr skeptisch, denn den Verlag Freies Geistesleben kannte ich bis zu dem Buch nur von Bastelbüchern. Doch die Sekptsis hat sich schnell gelegt und die Begeisterung für das Buch wuchs mit jeder Seite.

Kate Milford lässt eine Fantasygeschichte aufleben, die in New York und Brooklyn 1877 spielt. Sie verbindet die Historie der Städte gekonnt mit ihrer Geschichte und lässt den Leser voll und ganz in die Geschichte abtauchen.

Die beiden Protagonisten Jin und Sam haben es in dieser Zeit nicht leicht. Sie sind für sich selbst verantwortlich und müssen irgendwie über die Runden kommen. Mit dem Auftauchen der "Unheimlichen" kommt dann noch ein weiteres Problem auf sie zu, welches sie meistern müssen. Doch sie trotzen ihren Problemen und ihr Wille zu Überleben, die Hoffnung auf ein besseres Leben, sind immer spürbar. Und das hat mir die Beiden so sympathisch werden lassen. Sie waren nicht nur Akteure in der Geschichte, sondern ihnen wurde Leben eingehaucht.

Aber die Geschichte lebt nicht nur von Jin und Sam. Viele Nebencharaktere runden das Bild ab. Doch ich hatte nie das Gefühl gehabt, dass es zu überladen wirkt. Sie alle tragen ihren Teil zur Geschichte hinzu.

Die Settings sind genial beschrieben. Man fühlt sich in diese Zeit und in das New York hineinversetzt und erlebt die Geschichte als Zuschauer vom Straßenrand mit.

Der Schreibstil ist perfekt. Die Spannung ist immer spürbar auch wenn sie mal nicht an erster Stelle steht. Man merkt, wie es brodelt und sich das Unheil ausbreiten möchte. Am Anfang ist es ein eher ruhiges Buch, doch der Wendepunkt kommt sehr schnell und dann kann man es nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:

Eine atemberaubende Geschichte, die perfekt historische Elemente mit Fantasyelementen verbindet.

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