Ich fand das Buch wunderbar. Das Prinzip für den Verlauf der Geschichte war mal etwas ganz anderes als sonst. Der Protagonist wird in die Welt des Pen&Paper eingeführt, was ich persönlich schon immer sehr spannend fand, und über diesen Mechanismus wird auch die Magie der Geschichte teilweise aufgebaut. Als Leser*in beginnt man während des Buches endlich mal zu verstehen, wie solche Spiele funktionieren und was deren Mechanismen sind. Wenn es einen interessiert, wirklich cool. Wenn man sowas doof findet, hat man mit dem Buch glaub ich auch nicht so viel Freude wie ich.
Aber auch ohne das Interesse an Pen&Paper ist das Buch spannend. Gerade, wenn man auf Geschichten in geschichtsträchtigen / mysteriösen / geheimnisvollen Häusern steht. Auch die Weihnachtszeit verleiht der Geschichte etwas stimmungsvolles.
Besonders cool fand ich den Umstand, dass der Protagonist offensichtlich adoptiert ist und das auch ein Thema ist, das mit ihm, trotz seines jungen Alters, auch besprochen wird. Der Zwiespalt in dem er sich dadurch oft befindet, einerseits das Interesse an seinen leiblichen Eltern und andererseits das schlechte Gewissen seiner Adoptiv-Eltern gegenüber finde ich gelungen.
Alles in Allem ein schönes Buch zum Einkuscheln und Wohlfühlen.









