Kate Milford

 4,2 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Greenglass House, Broken Lands und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kate Milford

Kate Milford hat für Bühne und Fernsehen geschrieben, bevor sie 2010 ihren ersten Roman The Boneshaker veröffentlichte, der sie als Jugendbuchautorin schlagartig bekannt machte. Regelmäßig erscheinen ihre Reisekolumnen bei www.nagspeake.com. Kate Milford lebt in Brooklyn, New York. www.clockworkfoundry.com

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Fireside Mysteries (ISBN: 9783772527616)

Fireside Mysteries

 (7)
Neu erschienen am 24.08.2022 als Gebundenes Buch bei Freies Geistesleben.

Alle Bücher von Kate Milford

Cover des Buches Greenglass House (ISBN: 9783772527807)

Greenglass House

 (30)
Erschienen am 01.06.2021
Cover des Buches Broken Lands (ISBN: 9783772527739)

Broken Lands

 (13)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Fireside Mysteries (ISBN: 9783772527616)

Fireside Mysteries

 (7)
Erschienen am 24.08.2022
Cover des Buches Boneshaker (ISBN: 9783772527746)

Boneshaker

 (1)
Erschienen am 25.02.2015
Cover des Buches Greenglass House (ISBN: 9780544052703)

Greenglass House

 (2)
Erschienen am 26.08.2014

Neue Rezensionen zu Kate Milford

Cover des Buches Fireside Mysteries (ISBN: 9783772527616)Nasuadas avatar

Rezension zu "Fireside Mysteries" von Kate Milford

Nur für echte Fans
Nasuadavor 8 Tagen

Bereits seit einer Woche regnet es ununterbrochen und die zwölf Gäste der Taverne „Zur Blauen Ader“ sitzen - gemeinsam mit dem Besitzerehepaar Haypotten und deren Dienstmädchen Sorcha - in ihrer Unterkunft fest. Was wäre also besser geeignet, um sich die Zeit zu vertreiben, als reihum Geschichten miteinander zu teilen? Doch was die seltsamen Gäste erzählen, scheint nicht nur reine Fiktion zu sein, sondern auch viel über sie selbst und ihre eigene versteckte Agenda auszusagen.

„Fireside Mysteries“ ist ein Begleitbuch der Autorin Kate Milford zu der geteilten Welt ihrer Reihen „Greenglass House“ und „The Boneshaker“. Es besitzt eine klassische Rahmenhandlung (die im Hotel eingeschlossenen Gäste) und darin eingebettet zahlreiche fantasievolle, mal traurige, mal fröhliche, mal schaurige, mal romantische Geschichten: sei es ein Haus, das Eindringlinge nicht mehr hinauslässt, ein Rätsel stellender Fährmann, ein Diebstahl, der durch einen Jungen und seinen Gargoyle verhindert wird oder eine Liebe, die Grenzen überwindet. Sie alle entstammen der Folklore der fiktiven Stadt Nagspeake, bekannt für Schifffahrt und Schmugglerei.

Wer ein Fan der „Greenglass House“-Reihe ist, kennt das vorliegende Buch als dasjenige, welches Protagonist Milo im ersten Band liest. Den Namen des Diebes Negret leiht er sich für sein Pen & Paper-Spiel aus und auch die Firma Deacon und Morvengarde und ihren berühmten Katalog erkennen wir wieder. Immer wieder taucht in den Erzählungen auch ein- und derselbe Bösewicht auf und bald wird klar, dass dieser sich unerkannt unter die Gäste gemischt haben muss.

Die Geschichten an sich sind sehr anders und besonders, wirken aber zusammenhangslos, wenn man die Anspielungen an andere Werke, Figuren und Handlungselemente nicht versteht. Meiner Meinung nach ist das Buch daher nur für diejenigen ein Gewinn, die bereits einen Großteil der Romane von Kate Milford gelesen haben. Ansonsten bleibt es leider nur ein netter Zeitvertreib für zwischendurch – zumal sich der eigentliche Showdown jenseits der Taverne abspielt und nur vermittelt dargestellt wird, schade!

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Cover des Buches Fireside Mysteries (ISBN: 9783772527616)DoraLupins avatar

Rezension zu "Fireside Mysteries" von Kate Milford

Lesenswerte Geschichten von der Welt des "Greenglas House"
DoraLupinvor 19 Tagen

Seit einer Woche herrscht Starkregen, deshalb sitzen die zwölf Gäste der Taverne »Zur blauen Ader«  wie in einer Falle fest. Ein Kapitän, tätowierte Zwillingsbrüder, eine Musikerin, ein alter Kartenspieler, ein allein reisendes junges Mädchen erzählen sich gegenseitig Geschichten um sich die Zeit zu vertreiben...es sind mysteriöse, sagenhafte, gespenstische oder skurrile Geschichten darunter...

Ich habe damals das "Greenglas House" geliebt und verschlungen und wollte deshalb nun auch unbedingt diesen Roman lesen, der in der selben Welt spielt. Der Schreibstil ist wieder leicht verständlich und mitreißend gewesen, besonders gut haben mir auch hier wieder die Beschreibungen des Ortes und die Atmosphäre in der Taverne gefallen. Ausserdem wirkt die Geschichte wieder etwas märchenhaft und irgendwie anders als die Geschichten, die man sonst so liest.

Wie auch schon im Greenglass House finden sich ganz zufällig  verschiedene Meschen an einem Ort,  an dem sie momentan festsitzen. Sie erzählen sich Geschichten und nach und nach merkt man auch als Leser, dass diese Geschichten etwas verbindet...

Die Personen waren wieder authentisch und von der Autorin gut ausgearbeitet. Manche der zwölf mochte man natürlich lieber als andere aber dies ist ja auch immer persönliche Geschmackssache. 

Ich fand die Geschichten lesenswert, mache waren spannend, andere gruselig. Ich mochte nicht jede einzelne gleich gerne, aber sie haben mir alle gut gefallen. Faszinierend ist natürlich für den Leser auch, was diese Geschichten verbindet und es gab deshalb auch so manche Überraschung in der Geschichte.

Fazit: Kam für mich nicht ganz ans "Greenglass House" ran, aber dennoch ist das Buch wieder lesenswert!



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Cover des Buches Fireside Mysteries (ISBN: 9783772527616)Frank1s avatar

Rezension zu "Fireside Mysteries" von Kate Milford

Handlungsreisende und andere (Anti-)Helden
Frank1vor einem Monat

Klappentext:

Mysteriöse Geschichten aus der Welt von Greenglass House

Seit einer Woche regnet es sintflutartig, das Wasser des Flus­ses steigt un­auf­hör­lich, über­schwemmt Stra­ßen und Wege, und die zwölf Gäste der Taverne »Zur blauen Ader« sitzen wie in einer Falle fest – unter ihnen ein Kapi­tän, zwei täto­wierte Zwil­lings­brü­der, eine Musi­kerin, ein alter Karten­spieler, ein allein reisen­des junges Mäd­chen … Um sich die Zeit zu ver­trei­ben, erzäh­len sich die An­we­sen­den Ge­schich­ten: mys­teri­öse Be­geben­hei­ten, sagen­hafte, gespens­tische oder skur­rile Phä­no­mene. Und was sie wieder­geben, scheint mehr von ihren ver­bor­genen Ver­bin­dungen oder Vor­haben zu ver­raten, als sie zu ent­hül­len beab­sichti­gen. Wie hängen die Per­sonen und ihre Ge­heim­nisse mit ihren rätsel­haf­ten Ge­schich­ten zu­sam­men? Als der Regen mit sei­nen un­heim­lichen Was­ser­mas­sen immer wei­ter steigt, wird klar, dass die ganze Stadt in Gefahr ist – und nicht allein durch die Flut. Doch die Gäste haben nur ihre Er­zäh­lungen und sind auf­ein­ander an­ge­wiesen. Wird das reichen, um ge­ret­tet zu wer­den? Ge­fähr­liche Ge­heim­nisse, über­natür­liche Ver­bin­dungen und die Kraft der Er­zäh­lungen trei­ben das fes­selnde und rätsel­hafte Ge­sche­hen die­ses fan­tas­tischen Romans voran. Nichts ist bloß so, wie es scheint, und jede Ge­schichte ent­hüllt mehr als nur das vorder­grün­dig Er­zählte …


Rezension:

In der Taverne „Zur blauen Ader“ sitzen sowohl Gäste als auch Per­sonal fest, da das Haus durch tage­lange hef­tige Regen­fälle von der Außen­welt ab­ge­schnit­ten ist. Sollte das Was­ser wei­ter stei­gen, könnte es für sie kri­tisch wer­den. Zum Zeit­ver­treib be­gin­nen sie, sich gegen­seitig Ge­schich­ten zu er­zäh­len. So phan­tastisch diese zu­nächst auch wir­ken, zeigt sich bald, dass er­heb­lich mehr dahin­ter­stecken könnte. Ver­bin­det die An­wesen­den mehr, als es zu­nächst den An­schein hat?

Zuerst könnte man Kate Milfords „Fireside Mysteries“ für eine Kurz­ge­schich­ten­samm­lung mit Rahmen­hand­lung hal­ten. Erst mit dem Fort­schrei­ten des Buches wird deut­lich, dass alle Einzel­teile (be­ziehungs­weise -ge­schich­ten) ein Gan­zes erge­ben. Auch die Struk­tur der Hand­lungs­welt ist zu­nächst schwer deut­bar. Erst mit der Er­kennt­nis, dass das Ge­sche­hen in die Welt des Buches „Green­glass House“ aus der Feder der gleichen Autorin gehört, wird alles kla­rer. Genau ge­nom­men kommt das vor­lie­gende Buch in letz­terem sogar vor, in­dem es vom dorti­gen Prota­gonis­ten gele­sen wird. Auf­grund dieser Struk­turen fällt es an­fangs etwas schwer in die Story hinein­zu­fin­den. Dem Leser wer­den eine ganze An­zahl von Per­sonen nahe­ge­bracht, zwi­schen denen es außer der Tat­sache, am Hand­lung­sort fest­zu­sitzen, keine Be­rührungs­punkte zu geben scheint. Die er­zähl­ten Ge­schich­ten könnte man alle in den Bereich Mys­tery, Fan­tasy, Horror ein­ord­nen, ohne dass viele davon jeweils für sich ge­nom­men über­mäßig inno­vativ er­schei­nen. Doch erst das Zu­sam­men­führen des Puzz­les ergibt die wahre Ge­schichte, die dann einen er­heb­lich über­zeu­gen­deren Ein­druck als ihre Einzel­teile macht. Die Rede­wen­dung, dass das Ge­samte mehr als die Summe der Einzel­teile ist, trifft hier ein­deutig zu.

Die Idee der Autorin, ihre Geschichte zunächst wie eine Ansamm­lung ein­zel­ner Ge­schich­ten er­schei­nen zu las­sen, funktio­niert über­raschend gut. Ergänzt wird das Werk durch Kapitel­vig­netten von Nicole Wong.


Fazit:

Eine Gruppe Eingeschlossener erzählt sich unabhängige Ge­schich­ten. Doch die­ser Ein­druck täuscht, denn alles ergibt ein gro­ßes Gan­zes.


Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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