Peter Ahorner

 4,2 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor*in von Man bringe den Spritzwein!, Die Weihnachtsgeister mit CD und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Peter Ahorner, geboren 1957, arbeitete zunächst als freier Werbetexter und Autor satirischer Kolumnen. Später veröffentlichte er zahlreiche Liedtexte auf CD und schrieb Kabarettprogramme sowie Musicals. Er tritt regelmäßig mit dem Wiener Duo "Die Strottern" auf. Peter Ahorner lebt in Wien. Bei Ueberreuter zuletzt erschienen: "Wiener Wörterbuch" und "Handbuch der österreichischen Schimpfwörter".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Peter Ahorner

Cover des Buches Die Weihnachtsgeister mit CD (ISBN: 9783219114577)

Die Weihnachtsgeister mit CD

(2)
Erschienen am 01.07.2010
Cover des Buches Man bringe den Spritzwein! (ISBN: 9783800077168)

Man bringe den Spritzwein!

(2)
Erschienen am 14.09.2018
Cover des Buches Wien und der Tod (ISBN: 9783800078752)

Wien und der Tod

(1)
Erschienen am 01.10.2024
Cover des Buches Mehr als gern (ISBN: 9783800076109)

Mehr als gern

(1)
Erschienen am 14.01.2015
Cover des Buches Noch mehr vergessene Wörter (ISBN: 9783800078493)

Noch mehr vergessene Wörter

(0)
Erschienen am 05.10.2023
Cover des Buches Vergessene Wörter - Österreich (ISBN: 9783800078233)

Vergessene Wörter - Österreich

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Erschienen am 15.09.2022

Neue Rezensionen zu Peter Ahorner

Cover des Buches Wien und der Tod (ISBN: 9783800078752)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Wien und der Tod" von Peter Ahorner

aus-erlesen
Diesem Buch kann man sich nicht verweigern, genauso wie dem Tod

Die lebenswerteste Stadt der Welt und der Tod – wie geht das zusammen? Bedingt das Eine das Andere? So hoch sollte man den Zusammenhang nun doch nicht hängen. Ja, Wien darf sich seit Jahren als die Stadt mit der höchsten Lebensqualität bezeichnen. Das liegt an dem offensichtlichen, stets verfügbaren kulturellen Angebot. Und dazu gehört nun mal in der Donaumetropole auch der Tod. Spätestens, wenn man nach Simmering fährt: Zum Zentralfriedhof. Letzte Ruhestätte für so manchen Promi, für die Lebenden ist der (uneingeschränkte) Zugang verboten. Ein Paradies zum Schlendern. Das haben wir es wieder: Das Jenseits gehört dann doch irgendwie zur Stadt dazu.

Peter Ahorner nimmt dem leidigen Thema Tod die Schwere in seinem kleinen schwarzen Büchlein. Anekdoten pflastern des Lesers Weg in die ewige Sehnsucht nach … Wien. Kein Angst, hier wird niemand vorzeitig „vom Banernen“ geholt. „A eckn muss ma a net mochn“. Und schon gar nicht !“a bankl reißen“. Diese Synonyme voller Poesie sind nur ein kleiner Spiegel des Umgangs der Wiener mit dem Tod.

Und heimtückisch ist dieses Büchlein auch nicht. Man weiß worum es geht, wird trotzdem überrascht, was man alles über den Tod in Wien herausfinden kann. Die Habsburger ließen sich gern mehrmals beerdigen. Nicht, um den Hinterbliebenen endlose Feierlichkeiten zu bescheren. Nein, ihre Körperteile wurden an verschiedenen Orten begraben, ausgestellt, verwahrt. Echter Besitzanspruch.

Wer Wien tiefergehend kennenlernen will, muss öfter mal Treppen hinabsteigen. Von der Kapuzinergruft bis hin zum Zentralen zu ebener Erde, breitet sich der Weg in die Ewigkeit vor dem Interessierten aus. So mancher lässt beim Kontemplativrundgang im Ohr Wolfgang Ambros erklingen („Es lebe der Zentralfriedhof“) – wer Lokalkolorit braucht, blättert in diesem Büchlein. Doch Vorsicht! An mancher Stelle kann man sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen.

Klein – schwarz – morbide – unterhaltsam: Die heilige Vierfaltigkeit des Todes in Wien trägt schwarz und hat ein Lesebändchen. Passt in jedes Reisegepäck und sorgt für vergnügliche wie informative Augenblicke. Kurz und knapp – so soll es sein. Das letzte Kapitel zum Thema ist mit diesem Buch geschrieben.

Cover des Buches Man bringe den Spritzwein! (ISBN: 9783800077168)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Man bringe den Spritzwein!" von Peter Ahorner

Bellis-Perennis
Best of Michael Häupl

Michael Häupl, Wiens ehemaliger Langzeitbürgermeister, ist für seine markigen Sprüche bekannt. Ob Parteigenossen, Parteifeinde oder andere, alle bekommen seine spitze Zunge zu spüren. Viele dieser Sager treffen den Nerv der Zeit und der Bürger der Bundeshauptstadt. 

Viele dieser Sprüche hat Peter Ahorner im Laufe der Zeit gesammelt und ein „Best of“ nun veröffentlicht.  

Meine Meinung: 

Ich kenne natürlich die meisten dieser Sprüche. Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht, denn ich habe doch mehr von diesem Buch erwartet. Pro Seite ein Bonmot ist schon ein bisserl wenig Text. Auch die Karikaturen von Michael Pammesberger hätten ruhig ein wenig üppiger ausfallen können.

 


Mit Augenzwinkern betrachtet …

… gehören Schimpfwörter eben auch zu unserer Sprachkultur. Laut Definition Wikipedia ist ein Maledictum ein Wort, das eine Person mit einer abwertenden Bedeutung besetzt und diese somit beleidigt. Verstärkt werden Schimpfwörter durch Körperhaltung, Tonfall und Mimik, oftmals lustig gemeint, kann so ein hingeschleudertes Wort unangenehme Folgeerscheinungen haben.

 

Schimpfwörter bringen den „Empfänger“ oftmals mit Tiernamen, Genitalien oder Schmutz in Verbindung, leider zielen so manche auch in die rassistische, chauvinistische Ecke.

 

Peter Ahorner brachte eine „verschärfte Ausgabe“ des Handbuches der österreichischen Schimpfwörter heraus und nach dem Schmökern in diesem Büchlein, musste ich feststellen, dass ich mit diesem Vokabular nicht sonderlich bewandert bin … Wobei natürlich einige auch in meinen Sprachgebrauch Einzug gefunden haben.

 

Alle, die dem „Österreichischen“ nicht ganz so mächtig sind, werden hier vermutlich nur den Kopf schütteln, ohne auch nur im Ansatz zu wissen, was denn gemeint sei, wenn von Bazi, Dachtl, Einedrahrer, Hardigatti!, Ratschkatl oder Wadlbeißer die Rede ist.

 

Alphabetisch geordnet, wird in diesem Büchlein eine Vielzahl der österreichischen Schimpfwörter zusammengefasst. Was ich mir zusätzlich gewünscht hätte, wäre nicht nur eine Auflistung, sondern ergänzend bei dem ein oder anderen noch die Entstehung dieser Wörter.

 

Ansonsten kann man nur den Rat geben – mit Humor betrachtet, ist alles halb so schlimm!

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