Nicht immer ist es einfach mit der englischen Sprache. Wörtliche Übersetzungen von Redewendungen wie „Free from the liver“ gehen ebenso in die Hose wie Aufforderungen á là „Let's become concrete“. In seinem 2021er Buch „Hello in the round“ beschäftigt sich Kolumnist Peter Littger mit derartigen Wortschöpfungen, bringt Verbesserungsvorschläge und klärt darüber auf, dass es im Englischen weder eine „Zoom-Party“ noch einen „Telefon-Joker“ oder ähnliche Pseudo-Anglizismen gibt. Peter Littger weist auch unter anderem darauf hin, wie unterschiedlich Sätze mit Farben aufgenommen werden können. Zum Beispiel, dass Purple im Englischen eher für Unglück steht, während das blaue Auge dort „Black Eye“ genannt wird. Das alles ist äußerst hilfreich für jeden, der mindestens gelegentlich mit der Weltsprache Nummer Eins zu tun hat. Schön fand ich, dass es beim "denglischen Patienten", wie sich Littger gerne mal bezeichnet, nicht immer bierernst zugeht, sodass sein Sachbuch ziemlich unterhaltsam und mit zahllosen Beispielen aus dem alltäglichen Leben gewürzt ist. Daher ist „Hello in the Round“ bedenkenlos weiterzuempfehlen.
Die ungekürzte Fassung hat eine Dauer von knapp sieben Stunden und wird vom Autor vorgelesen. Mit ein wenig Unterstützung seines britischen Freundes Joe Miller.
Der denglische Patient untersucht die Missverständnisse der englischen Sprache












