Julie Parsons

 3,3 Sterne bei 145 Bewertungen
Autor von Sündenherz, Mörderspiel: Marys Tod - Erster Roman und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Julie Parsons

Cover des Buches Sündenherz (ISBN: 9783426629475)

Sündenherz

 (39)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Mörderspiel: Marys Tod - Erster Roman (ISBN: 9783961484010)

Mörderspiel: Marys Tod - Erster Roman

 (32)
Erschienen am 23.02.2019
Cover des Buches Zähl die dunklen Stunden nur (ISBN: 9783426638156)

Zähl die dunklen Stunden nur

 (28)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Giftstachel (ISBN: 9783961484034)

Giftstachel

 (21)
Erschienen am 03.12.2018
Cover des Buches Marys Schatten (ISBN: 9783426639528)

Marys Schatten

 (13)
Erschienen am 05.03.2010
Cover des Buches Eiskönigin (ISBN: 9783961484065)

Eiskönigin

 (9)
Erschienen am 01.12.2018
Cover des Buches Mary, Mary, Rache kennt kein Gebot (ISBN: 9783828976665)

Mary, Mary, Rache kennt kein Gebot

 (1)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Seelengrund (Exklusiver Thalia-Sommerkrimi) (ISBN: 9783959523479)

Seelengrund (Exklusiver Thalia-Sommerkrimi)

 (0)
Erschienen am 27.05.2019

Neue Rezensionen zu Julie Parsons

Cover des Buches Und führe mich nicht in Versuchung (ISBN: 9783828968110)W

Rezension zu "Und führe mich nicht in Versuchung" von Julie Parsons

Verlust und Prozess
Waschbaerinvor einem Jahr

Dieses Buch hatte schon einige Jahre (2000) auf dem Buckel, als ich es geschenkt bekam. "Und führe mich nicht in Versuchung" ist das Erstlingswerk der Autorin Julie Parsons. Der Name dieser Autorin sollte man sich merken, denn ihr Schreibstil hat was. 

Obwohl ich kein Krimi-Leser bin, konnte ich mit dem Lesen dieses Romans nicht mehr aufhören. Das ist kein normaler Krimi, bei dem ein Verbrechen geschieht und der Leser bis kurz vorm Ende fiebert, "wer war der Mörder?" 

Doch nun zum Inhalt: Die Ärztin Margaret Mitchel kehrt mit ihrer 20jährigen Tochter Mary aus Neuseeland nach Irland zu ihrer alterschwachen und todkranken Mutter zurück.  Mutter und Tochter leben sich ein und deren Alltag geht seinen fast normalen Gang. Bis eines nachts Mary, die Tochter von Margaret, nicht nach Hause kommt. Die Polizei wiegelt anfangs ab, als Margaret eine Vermisstenmeldung aufgibt. Immerhin sei ihre Tochter volljährig und dürfte sich aufhalten wo sie möchte. Das ändert sich, als durch Zufall die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, von der sich später herausstellt, dass es sich um Mary handelt. Bis dahin ein Krimi wie viele andere auch. 

Doch von da an ändert sich das. Erzählt wird einerseits aus der Sicht der Mutter, ihre Trauer, Verzweiflung und wie sie es schafft jeden Morgen aufzustehen und den Tag durchlebt. Doch ein anderer Blickwinkel ergibt sich durch die Ermittlungsarbeit der Polizei. Die Ermittlerfotos dieser misshandelte junge Frau lässt keinen der Beamten kalt und verlangt ihnen viel ab. Und da ist die Sichtweise des Mörders, der schon recht früh ins Spiel kommt und von Anfang an dem Leser bekannt ist. Es beginnt ein Katz und Maus Spiel. Dort wo andere Krimis aufhören, das wäre hier am Ende des 1. Teils, nimmt dieser Roman im 2. Teil so richtig Fahrt auf. Vieles was zuvor im Dunkel lag kommt nun ans Licht und der Roman nimmt eine ungeahnte Wendung, die es in sich hat.   

Der Autorin gelingt es von Anfang an Spannung aufzubauen, obwohl ich ihren Schreibstil eher als ruhig und sachlich beschreiben würde. Ihr gelingt, das Leben in Irland mit klaren Worten einzufangen, so dass sich der Leser hineinversetzen kann. Die Verlogenheit, mit der man den äußeren Schein aufrecht hält. Eine außereheliche Affaire wird tolleriert, so lange es nicht zur Scheidung kommt. Denn eine offizielle Scheidung bedeutet glechzeitig das Ende der Karriere. Also bleiben Ehepaare zusammen, obwohl es für beide nur Qual bedeutet. All diese gesellschaftlichen Zwänge spielen in der Handlung eine Rolle.

Das Ende des Romans ist besonders spektakulär.

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Cover des Buches Mary Mary (ISBN: 9783426627075)Krimifee86s avatar

Rezension zu "Mary Mary" von Julie Parsons

Mary, Mary von Julie Parsons
Krimifee86vor 3 Jahren

Wenn er sie die Straße hätte entlang gehen sehen, wäre er nicht überrascht gewesen. Für ihn war sie lebendig, genauso lebendig wie ihre Mutter. Und so würde es bleiben, bis der Fall abgeschlossen war. Das machte es so schwierig, wenn man es mit Mord zu tun hatte. Die Toten wurden nie richtig begraben. [Seite 127]

Die junge Mary ist spurlos verschwunden. Während die Polizei davon ausgeht, dass sie bei einem Freund ist, von dem die Mutter nichts weiß, ist diese davon überzeugt, dass ihrer Tochter etwas schreckliches zugestoßen ist. Und sie behält Recht, denn wenig später wird Marys Leiche gefunden. Doch damit hört der Alptraum noch nicht auf, denn der Täter hat es auch auf ihre Mutter Margaret abgesehen. Doch Margaret hat ihre ganz eigene Agenda.
Beschriben wird das Buch „Mary, Mary“ als Psychothriller. Realistisch betrachtet ist es mehr eine Familiengeschichte mit Mordfall. Das hat es für mich auch extrem schwierig gemacht es zu lesen, denn ich war einfach auf etwas ganz anderes eingestellt. Spannung kam bei mir so gut wie gar nicht auf. Es gab keine Ermittlungsarbeit, um den Täter zu fassen und vieles, was geschah, war ernorm vorhersehbar.

Sie würde heute Nacht gut schlafen, das wusste er. So gut, wie sie überhaupt jemals wieder schlafen würde, die Tür dreifach mit Schlössern abgesichert, die Geräusche der Nacht eine ständige Qual. Wenn man erst einmal wirkliche Angst gefühlt hat, dachte er, ist die Welt ein völlig anderer Ort. [Seite 179]

Gut fand ich, dass die Geschichte aus der Perspektive aller Beteiligten erzählt wurde. So konnten sowohl Margaret, als auch der Täter und der Kommissar dem Leser nahe gebracht werden. Leider fand ich keinen der dreien sonderlich sympathisch oder auch nur realistisch.
Margaret reagiert mir stets zu ruhig und gefasst. Sie ist wahnsinnig überlegt und gleichzeitig total naiv, denn immer wieder begibt sie sich in wirklich gefährliche Situationen. Und dies völlig, ohne einen Nutzen daraus zu ziehen.
Auch die Handlungen des Täters erscheinen mir zum Teil recht naiv. Gut, er ist psychisch gestört und handelt wahrscheinlich auch deshalb nicht sonderlich rational. Andererseits handelt er an anderen Stellen sehr gut überlegt und geht mit einem Plan vor. Und dann wiederum lässt er sich von Kleinigkeiten völlig aus der Ruhe bringen. Ich weiß auch nicht, aber mir war er zu diffus (vielleicht kenne ich mich aber auch mit psychischen Erkrankungen einfach nicht so aus).
Und dann haben wir noch diesen Kommissar / Inspector / Ermittler. Was für eine unglaubliche Witzfigur. Ganz im Ernst, was sollte das denn? Kompletter Alkoholiker, unglückliche Beziehung, unglücklich verliebt, völlig planlos. Die Kapitel mit ihm waren echt die größte Qual für mich.

Alles in allem hat mich dieses Buch so gar nicht überzeugt und lässt mich sehr unbefriedigt zurück. Ich vergebe zwei lahme Punkte und eigentlich ist das sogar noch recht nett, denn ich war echt enttäuscht und habe mich echt gelangweilt.

Kurzmeinung: Langweiliges Buch, bei dem kaum Spannung aufkommt und bei dem das Ende sehr vorhersehbar ist – schade.

Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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Cover des Buches Sündenherz (ISBN: 9783426195819)kassandra1010s avatar

Rezension zu "Sündenherz" von Julie Parsons

Ein Familiendrama in Irland
kassandra1010vor 5 Jahren

Owen verschwindet eines Abends spurlos und von nun an sind beide Eltern auf der Suche nach dem kleinen Jungen. Der Verlust dieses Kindes stürzt die Familie in ein tiefes Loch, aus dem man scheinbar nur schwer wieder herauskommt. Die Ehe zerbricht und die Flucht der beiden Elternteile voneinander ist grauenhaft. Der Vater startet Jahre später einen letzten Versuch und bringt dabei eine dunkle Wahrheit ans Licht!

Wahnsinnig traurig, melancholisch und nervenaufreibend!

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