David Eagleman

 4.6 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von The Brain, Inkognito und weiteren Büchern.

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David EaglemanThe Brain
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The Brain
The Brain
 (15)
Erschienen am 06.03.2017
David EaglemanInkognito
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Inkognito
Inkognito
 (15)
Erschienen am 01.02.2012
David EaglemanFast im Jenseits
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Fast im Jenseits
Fast im Jenseits
 (9)
Erschienen am 17.09.2012
David EaglemanKreativität
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Kreativität
Kreativität
 (3)
Erschienen am 10.04.2018
David EaglemanThe Brain: Die Geschichte von dir
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The Brain: Die Geschichte von dir
The Brain: Die Geschichte von dir
 (3)
Erschienen am 21.03.2017
David EaglemanKreativität
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Kreativität
Kreativität
 (0)
Erschienen am 01.04.2018
David EaglemanThe Brain
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The Brain
The Brain
 (0)
Erschienen am 01.10.2015
David EaglemanSum
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Sum
Sum
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Erschienen am 01.04.2010

Neue Rezensionen zu David Eagleman

Neu
Janinezachariaes avatar

Rezension zu "Kreativität" von David Eagleman

In jedem von uns schlummert etwas kreatives ...
Janinezachariaevor 4 Monaten

Inhalt (in meinen Worten)

David Eagleman und Anthony Brandt haben sich mit dem Thema der Kreativität beschäftigt und sich gefragt, woher manche Menschen ihre Ideen erhalten und was mit all den Gedanken passiert, die nie an die Oberfläche kommen.

In diesem Buch beschreiben sie viele Themen, die unseren Alltag beherrschen oder die uns das Leben erleichtern. Sie blicken hinter die Kulissen von bestimmten Marken und Firmen und erläutern die Werke von Picasso. Es geht um Musik – die Beatles, Shakespeare und unsere sprachliche Entwicklung. Selbst ‚Zurück in die Zukunft‘ wird erwähnt.

Biegen, Brechen und Verbinden.

Was genau hat es damit auf sich und wie können wir unser eigenes Leben und unsere eigene Kreativität beeinflussen?

Stil:

Es gibt viele Fakten und manchmal hat man eine Aneinanderreihung von Begriffen, die vielleicht etwas viel auf einmal wirken.

Doch wenn man sich eingelesen hat, möchte man einfach weitermachen und mehr wissen.

Es ist ein Fachbuch und sehr gut aufgebaut, ohne groß aufzutragen. Der Leser braucht keinen Uni-Abschluss um zu verstehen, was hier erklärt wird. Das Einzige, was man vielleicht benötigt, ist ein Verständnis für unsere Welt und wie viel man selbst dazu beitragen kann.

Fazit:

In ‚Zurück in die Zukunft‘ hat Doc Brown Marty McFly dazu angetrieben, vier Dimensional zu denken, um alles zu berücksichtigen.

Auch in ‚Alice in Wunderland‘ lernen wir, dass das Unmöglich möglich sein kann, wenn man daran glaubt.

Und genau das übermittelt uns auch dieses Buch – mehr oder weniger. Man nimmt etwas, was schon vorhanden ist und ändert es für die aktuellen Bedürfnisse um und erhält etwas komplett innovatives, in dem man die Dinge aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.

Es gibt Beispiele von Schulen, wo Viertklässler eine Aufgabe erhalten, um die Lösung für ein Problem herauszufinden und sie sind sehr kreativ und denken über mehrere Ecken. Denn, das finde ich sehr schön, Kinder sollte man nie unterschätzen in ihrer Kreativität und das eine kreative Erziehung sehr gut für die Entwicklung eines Kindes sein kann.

Ich bin der Meinung, dass dieses Buch sehr anregend für den Geist sein kann. Denn man lernt hinter dem zu blicken, was war, um an etwas zu kommen, was es noch nicht gibt. Das Denken wird gefördert und die Kreativität gepflegt.

Da ich mich selbst als kreativ betrachte, konnte ich sehr viel von diesem Fachbuch mitnehmen und hab mir wahnsinnig viele Postits hineingeklebt, um einfach noch einmal nachzuschlagen.

Das Buch ist sehr modern und doch trägt es viel von ‚damals‘ in sich.

Gesamtbewertung:

Cover: Einfach, schlicht und cool 4.5/5

Titel: Kreativität – Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft – ist sehr lang, aber passt nun einmal 4.5/5

Inhalt: Es wird nicht langweilig, auch wenn an manchen Stellen etwas viel ‚drumherum‘ geschrieben wird. Picasso wird auffallend oft erwähnt und auch Bilder sind vorhanden. Alles in allem aber ist es ein wirklich interessantes Werkt und ich kann es einfach empfehlen

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M

Rezension zu "Kreativität" von David Eagleman

Kernkompetenz für die Umsetzung der Intelligenz
michael_lehmann-papevor 5 Monaten

Kernkompetenz für die Umsetzung der Intelligenz

„Leimen sie nie die Bauklötze fest“!

Das ist ein guter Rat, den der Neurowissenschaftler Eagleman und der Musiker und Komponist Brandt dem Leser inmitten des Buches mit auf den Weg geben.

Und damit sind, zunächst (und natürlich dann auch im übertragenen Sinne) tatsächlich Lego-Steine gemeint (was nur eines der vielfachen Dinge ist, an denen die beiden Autoren ihre Inhalte griffig, prägnant und in bester Form beispielhaft verständlich im Buch Illustrieren. Neben zudem vielfachen grafischen, fotografischen Beispielbildern und einer „kreativen“ Buchgestaltung an sich bereits).

Ein Motiv, entliehen aus „Lego-Movie“ und anspielend auf einen Vater, der seinen kleinen Sohn dauerhaft daran hindern will, an seinem Projekt, der riesigen Lego-Stadt im Keller des Hauses, zu spielen. Alle Steine sollen mit unlösbarem Leim miteinander verbunden werden. So dass der Sohn nichts mehr kaputt, nichts mehr in Unordnung bringen kann.

Das eigene Werk „einfrieren wollen“, die unsagbare Mühe des Aufbaus zementieren, das ist die eine Haltung (Vater). Mit den Dingen „spielen“, versetzen, anders bauen, neu bauen, die Struktur der Stadt „flüssig“ lassen, dass ist die andere Haltung (Kind).

Haltungen, die natürlich in diesem Beispiel ein Grundverständnis von Kreativität geben und damit dem Leser in sehr einfacher, spielerischer Form einen Begriff von der inneren Disposition des Menschen selbst geben. Denn letztlich sind beide Wünsche, der zu bewahren und der, neue Wege und Möglichkeiten zu suchen, in jedem Menschen angelegt. Nur eben verschieden stark ausgeprägt, auch je nach Lebensphase.

„Zerstörung ist eben nicht nur zerstörerisch, sondern auch schöpferisch“.

Was genau in jene drei Elemente passt, welche die Autoren als grundlegend für das Leben von Kreativität im Buch setzen und dies fundiert und überzeugend erläutern.

„Biegen. Brechen. Verbinden“.
Aus Impulsen biegsam neues Formen. Aus Bestehendem, sei es auch noch so perfekt, Neues erschaffen (unter Brechen der vorhandenen oder noch getrennte Dinge), Ideen, Gedankengebäude, Beziehungen in neuer, interessanter Weise überhaupt erst einmal hinein verbinden.

Daher sollte man nie Bauklötzchen mit unlösbarem Kleber fest verbinden, denn der Spieltrieb des Menschen zum einen, das Leben selbst aber zum anderen, bilden eher einen ständigen Fluss von Ideen und möglichen Entwicklungen, der erst Kreativität freisetzt und eine ständige Entwicklung der eigenen Person, der Beziehungen, in denen man steht und der „Welt der Dinge“ nicht nur in Gang setzt, sondern gar voraussetzt, damit der Mensch sich frei entfalten kann.

„Die Tradition ist ein Führer, kein Kerkermeister“.
Und da, eine weitere Erkenntnis der Autoren „Kreativität nicht einfach vom Himmel fällt“, braucht es eben Anregungen, Aufgaben, Unordnung, es braucht „Material“, um die Kreativität anzuregen und damit die Intelligenz des Menschen konstruktiv freizusetzen.

„Die Kultur muss uns die Bauklötzchen liefern“.
Aus denen dann, oft weiß man gar nicht wie, schöpferische Kräfte entstehen.
Kunst, Kultur, Musik, Malerei, Literatur, Ideen als Anstöße für kulturelle Veränderungen und neue Entwicklungsfäden, praktische Ideen, Experimente, Laborversuche, wiederum Ideen, aus denen neue Entwicklungsfäden für die technischen Innovationen heraus geboren werden.

Immer aber gilt: Das alles kommt nicht aus dem „Nichts“. Es bedarf in jeder Ausrichtung eine Art schwärenden Nährboden auf Ideenebene und zur Verfügung stehendes Material, das plötzlich in anderer als gewohnter Weisevielleicht genutzt, anders zusammengestellt, anders geformt wird.

Das übrigens, wenn man es recht bedenkt, vollzieht jeder Mensch in seinem Leben.
Meist eher in einem kleineren Rahmen. Aber die Dinge anders sehen zu können, als sie aktuell sind, dran bleiben an dem, was an Denkbarem möglich wäre und sich nicht allzu schnell wieder zurücklehnen zu wollen und ein gewisses „spielerisches Gemüt“ sich im Leben zu bewahren, dass sind jene Grundpfeiler der Kreativität, die beide Autoren nachhaltig und überzeugend betonen und für sie vielfache praktische Beispiele (und Tipps) im Buch vorliegen.

Sehr lesenswert.
Denn klar wird: Eine Ordnung, eine Welt, ein System, einen Rahmen „zementieren“ zu wollen, wird nicht dauerhaft funktionieren. Auch wenn man sich in seinem Ideengebäude und materillen Umfeld noch so wohl fühlt. Dieses Wissen aber wird im Buch reichlich entschädigt durch die vielfachen Motivationen, die eigene Kreativität mit Freude spielen zu lassen. Inklusive der Befriedigung, etwas verändert oder neu geschaffen zu haben.

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YukBooks avatar

Rezension zu "Kreativität" von David Eagleman

Biegen, brechen, verbinden
YukBookvor 6 Monaten

Das Thema Kreativität scheint unsere Kreativität regelrecht zu beflügeln. Warum sonst wurden schon so viele Bücher darüber geschrieben? Bemerkenswert ist jedoch, wie unterschiedlich die Ansätze sind. Hirnforscher David Eagleman und Musikprofessor Anthony Brandt stellen in ihrem aktuellen Buch eine Verbindung zwischen Neurowissenschaften und Kunst her. Sie erläutern Kreatives Denken sehr anschaulich und zwar anhand von drei Fähigkeiten des Gehirns: Biegen, Brechen und Verbinden. Kann es wirklich so einfach sein? Die zahlreichen Beispiele, die beschrieben und reich bebildert werden, sprechen für sich. 

Schirme beispielsweise gibt es schon seit Urzeiten und dennoch sei die Entwicklung noch nicht zu Ende. Durch Veränderung von Größe, Form, Material, Geschwindigkeit etc. biete das Biegen eine unendliche Vielzahl von Möglichkeiten. Als typisches Beispiel für das Brechen nennen die Autoren kubistische Gemälde oder die unsichtbare Zerstückelung der digitalen Verarbeitung. Dass sie stets beide Bereiche, die Kunst und moderne Technologien gegenüberstellen, und den Unterschied zwischen sichtbarer und unsichtbarer Kreativität herausstellen, faszinierte mich besonders.

Ich habe schon viele Bücher über Kreativität gelesen und konnte dennoch viele neue Informationen und inspirierende Denkanstöße mitnehmen: zum Beispiel dass Computer – soweit die Künstliche Intelligenz auch fortgeschritten ist – in ihrer Kreativität eingeschränkt sind, da sie im Gegensatz zum Menschen nicht pausenlos daran arbeiten, sich gegenseitig zu beeindrucken. Oder dass man so viele Optionen wie möglich schaffen sollte, um sich dann von dem meisten Ideen wieder zu verabschieden.

Eagleman und Brandt zeigen auf informative und beeindruckende Weise, über welch wertvolles Potenzial der Mensch im Gegensatz zu Tieren verfügt, nämlich sich eine Vielzahl von alternativen Szenarien vorstellen zu können und eine Balance zwischen der Ausnutzung von Erlebtem und der Suche nach Neuem zu schaffen. Die Autoren beschränken sich nicht darauf, die Methoden des kreativen Denkens praxisnah zu erklären, sondern geben viele Anregungen, wie man sie in Schulen und Unternehmen fördern kann und sprechen damit eine sehr breite Leserschaft an. 

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