David Eagleman

 4.5 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor von The Brain, Inkognito und weiteren Büchern.

Alle Bücher von David Eagleman

The Brain

The Brain

 (15)
Erschienen am 06.03.2017
Inkognito

Inkognito

 (15)
Erschienen am 01.02.2012
Fast im Jenseits

Fast im Jenseits

 (9)
Erschienen am 17.09.2012
Kreativität

Kreativität

 (3)
Erschienen am 10.04.2018
The Brain: Die Geschichte von dir

The Brain: Die Geschichte von dir

 (3)
Erschienen am 21.03.2017
Kreativität

Kreativität

 (1)
Erschienen am 01.04.2018
Sum

Sum

 (0)
Erschienen am 01.04.2010
Sum

Sum

 (0)
Erschienen am 08.06.2010

Neue Rezensionen zu David Eagleman

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fliegende_zeilens avatar

Rezension zu "Kreativität" von David Eagleman

Biegen, Brechen und Verbinden. Aber auf keinen Fall die Bausteine festkleben!
fliegende_zeilenvor 17 Tagen

Inhalt 

Was passiert wenn wir kreativ sind in unserem Gehirn. Wie entstehen Ideen und wie veränderten besondere Innovationen unsere Welt, zu der die wir heute kennen. 

Bewertung
Es war nicht das erste Buch das ich von David Eagleman gelesen habe. Daher war ich schon begeistert von ihm, und seiner Art sein Wissen in Texten zu vermitteln. In "Kreativität" arbeitete er ja ausserdem in Kooperation mit dem Musikprofessor Anthony Brandt.
Und ich dachte mir, super Kombi: Theorie von Seiten Eaglemans und den Praktischen teil dank Hilfe eines musikalischen Menschens. 
Ganz wurden meine Erwartungen allerdings nicht erfüllt. Leider besteht das Buch nur aus 3 Großen Bestandteilen. Biegen, Brechen und Verbinden. Was das genau mit Ideen und Erfindungen zu tun hat, möchte ich hier nicht vorweg nehmen. Denn lesen lohnt sich auf jeden  Fall! Kurz (ein paar wenige Seiten lang)  wird anfangs erklärt, wie diese Verben auf unser Gehirn, und das Geschehen darin anzuwenden sind. Danach wird sich in Beispiele die dies bekräftigen vertieft. Dann kommen ab und zu noch Sätze mit der eigenen Meinung der Autoren. Tja und das war's dann auch schon. 
Oft werden revolutionäre Projekte aus Kunst und Technik auseinandergenommen. Geschmückt mit Zitaten der jeweiligen Künstler oder Erfinder. 
Auch ältere Herrschaften wie Edison und Einstein kommen zu Wort.
Es gibt nahezu keinen Bereich in der wir nicht kreativ sein müssen, um eine Lösung für ein Problem zu finden. Angefangen mit der Entscheidung wie wir uns wetterfest anziehen, aufgehört mit der Frage wie die Apollo 13 sicher wieder auf der Erde landete. 2 Probleme mit drastisch unterschiedlichen Konsequenzen für das wEnde. Trotzdem werden die gleichen Gehirnarreale verwendet.
Das und mehr gibt es in dem Buch "Kreativität - Wie unsere Denken die Welt immer wieder neu erschafft" zu erfahren.

Fazit
Angefixt wurde ich durch die eigene Neugier. Ich bin selbst in einem kreativen Beruf tätig und fragte mich daher:" Was verarbeitet mein Gehirn da denn tagtäglich?"
Für diese Frage gab es nach meinem Geschmack, zu wenig Lesestoff. Es wurde hauptsächlich über die Gehirne und die damit verbundenen Ideen anderer gesprochen. Aber das wäre auch der einzige Kritikpunkt. Farbig illustriert, wird das Lesen auch nicht langweilig oder trocken. David Eagelman teilt einfach wieder zusammen mit seinem Freund Anthony Brandt seinen Blick auf die Welt und hinter das, was hinter unserer Stirn täglich vor sich hin arbeitet. 
Also ganz klar: lesen! 

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Janinezachariaes avatar

Rezension zu "Kreativität" von David Eagleman

In jedem von uns schlummert etwas kreatives ...
Janinezachariaevor 5 Monaten

Inhalt (in meinen Worten)

David Eagleman und Anthony Brandt haben sich mit dem Thema der Kreativität beschäftigt und sich gefragt, woher manche Menschen ihre Ideen erhalten und was mit all den Gedanken passiert, die nie an die Oberfläche kommen.

In diesem Buch beschreiben sie viele Themen, die unseren Alltag beherrschen oder die uns das Leben erleichtern. Sie blicken hinter die Kulissen von bestimmten Marken und Firmen und erläutern die Werke von Picasso. Es geht um Musik – die Beatles, Shakespeare und unsere sprachliche Entwicklung. Selbst ‚Zurück in die Zukunft‘ wird erwähnt.

Biegen, Brechen und Verbinden.

Was genau hat es damit auf sich und wie können wir unser eigenes Leben und unsere eigene Kreativität beeinflussen?

Stil:

Es gibt viele Fakten und manchmal hat man eine Aneinanderreihung von Begriffen, die vielleicht etwas viel auf einmal wirken.

Doch wenn man sich eingelesen hat, möchte man einfach weitermachen und mehr wissen.

Es ist ein Fachbuch und sehr gut aufgebaut, ohne groß aufzutragen. Der Leser braucht keinen Uni-Abschluss um zu verstehen, was hier erklärt wird. Das Einzige, was man vielleicht benötigt, ist ein Verständnis für unsere Welt und wie viel man selbst dazu beitragen kann.

Fazit:

In ‚Zurück in die Zukunft‘ hat Doc Brown Marty McFly dazu angetrieben, vier Dimensional zu denken, um alles zu berücksichtigen.

Auch in ‚Alice in Wunderland‘ lernen wir, dass das Unmöglich möglich sein kann, wenn man daran glaubt.

Und genau das übermittelt uns auch dieses Buch – mehr oder weniger. Man nimmt etwas, was schon vorhanden ist und ändert es für die aktuellen Bedürfnisse um und erhält etwas komplett innovatives, in dem man die Dinge aus mehreren Blickwinkeln betrachtet.

Es gibt Beispiele von Schulen, wo Viertklässler eine Aufgabe erhalten, um die Lösung für ein Problem herauszufinden und sie sind sehr kreativ und denken über mehrere Ecken. Denn, das finde ich sehr schön, Kinder sollte man nie unterschätzen in ihrer Kreativität und das eine kreative Erziehung sehr gut für die Entwicklung eines Kindes sein kann.

Ich bin der Meinung, dass dieses Buch sehr anregend für den Geist sein kann. Denn man lernt hinter dem zu blicken, was war, um an etwas zu kommen, was es noch nicht gibt. Das Denken wird gefördert und die Kreativität gepflegt.

Da ich mich selbst als kreativ betrachte, konnte ich sehr viel von diesem Fachbuch mitnehmen und hab mir wahnsinnig viele Postits hineingeklebt, um einfach noch einmal nachzuschlagen.

Das Buch ist sehr modern und doch trägt es viel von ‚damals‘ in sich.

Gesamtbewertung:

Cover: Einfach, schlicht und cool 4.5/5

Titel: Kreativität – Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft – ist sehr lang, aber passt nun einmal 4.5/5

Inhalt: Es wird nicht langweilig, auch wenn an manchen Stellen etwas viel ‚drumherum‘ geschrieben wird. Picasso wird auffallend oft erwähnt und auch Bilder sind vorhanden. Alles in allem aber ist es ein wirklich interessantes Werkt und ich kann es einfach empfehlen

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M

Rezension zu "Kreativität" von David Eagleman

Kernkompetenz für die Umsetzung der Intelligenz
michael_lehmann-papevor 7 Monaten

Kernkompetenz für die Umsetzung der Intelligenz

„Leimen sie nie die Bauklötze fest“!

Das ist ein guter Rat, den der Neurowissenschaftler Eagleman und der Musiker und Komponist Brandt dem Leser inmitten des Buches mit auf den Weg geben.

Und damit sind, zunächst (und natürlich dann auch im übertragenen Sinne) tatsächlich Lego-Steine gemeint (was nur eines der vielfachen Dinge ist, an denen die beiden Autoren ihre Inhalte griffig, prägnant und in bester Form beispielhaft verständlich im Buch Illustrieren. Neben zudem vielfachen grafischen, fotografischen Beispielbildern und einer „kreativen“ Buchgestaltung an sich bereits).

Ein Motiv, entliehen aus „Lego-Movie“ und anspielend auf einen Vater, der seinen kleinen Sohn dauerhaft daran hindern will, an seinem Projekt, der riesigen Lego-Stadt im Keller des Hauses, zu spielen. Alle Steine sollen mit unlösbarem Leim miteinander verbunden werden. So dass der Sohn nichts mehr kaputt, nichts mehr in Unordnung bringen kann.

Das eigene Werk „einfrieren wollen“, die unsagbare Mühe des Aufbaus zementieren, das ist die eine Haltung (Vater). Mit den Dingen „spielen“, versetzen, anders bauen, neu bauen, die Struktur der Stadt „flüssig“ lassen, dass ist die andere Haltung (Kind).

Haltungen, die natürlich in diesem Beispiel ein Grundverständnis von Kreativität geben und damit dem Leser in sehr einfacher, spielerischer Form einen Begriff von der inneren Disposition des Menschen selbst geben. Denn letztlich sind beide Wünsche, der zu bewahren und der, neue Wege und Möglichkeiten zu suchen, in jedem Menschen angelegt. Nur eben verschieden stark ausgeprägt, auch je nach Lebensphase.

„Zerstörung ist eben nicht nur zerstörerisch, sondern auch schöpferisch“.

Was genau in jene drei Elemente passt, welche die Autoren als grundlegend für das Leben von Kreativität im Buch setzen und dies fundiert und überzeugend erläutern.

„Biegen. Brechen. Verbinden“.
Aus Impulsen biegsam neues Formen. Aus Bestehendem, sei es auch noch so perfekt, Neues erschaffen (unter Brechen der vorhandenen oder noch getrennte Dinge), Ideen, Gedankengebäude, Beziehungen in neuer, interessanter Weise überhaupt erst einmal hinein verbinden.

Daher sollte man nie Bauklötzchen mit unlösbarem Kleber fest verbinden, denn der Spieltrieb des Menschen zum einen, das Leben selbst aber zum anderen, bilden eher einen ständigen Fluss von Ideen und möglichen Entwicklungen, der erst Kreativität freisetzt und eine ständige Entwicklung der eigenen Person, der Beziehungen, in denen man steht und der „Welt der Dinge“ nicht nur in Gang setzt, sondern gar voraussetzt, damit der Mensch sich frei entfalten kann.

„Die Tradition ist ein Führer, kein Kerkermeister“.
Und da, eine weitere Erkenntnis der Autoren „Kreativität nicht einfach vom Himmel fällt“, braucht es eben Anregungen, Aufgaben, Unordnung, es braucht „Material“, um die Kreativität anzuregen und damit die Intelligenz des Menschen konstruktiv freizusetzen.

„Die Kultur muss uns die Bauklötzchen liefern“.
Aus denen dann, oft weiß man gar nicht wie, schöpferische Kräfte entstehen.
Kunst, Kultur, Musik, Malerei, Literatur, Ideen als Anstöße für kulturelle Veränderungen und neue Entwicklungsfäden, praktische Ideen, Experimente, Laborversuche, wiederum Ideen, aus denen neue Entwicklungsfäden für die technischen Innovationen heraus geboren werden.

Immer aber gilt: Das alles kommt nicht aus dem „Nichts“. Es bedarf in jeder Ausrichtung eine Art schwärenden Nährboden auf Ideenebene und zur Verfügung stehendes Material, das plötzlich in anderer als gewohnter Weisevielleicht genutzt, anders zusammengestellt, anders geformt wird.

Das übrigens, wenn man es recht bedenkt, vollzieht jeder Mensch in seinem Leben.
Meist eher in einem kleineren Rahmen. Aber die Dinge anders sehen zu können, als sie aktuell sind, dran bleiben an dem, was an Denkbarem möglich wäre und sich nicht allzu schnell wieder zurücklehnen zu wollen und ein gewisses „spielerisches Gemüt“ sich im Leben zu bewahren, dass sind jene Grundpfeiler der Kreativität, die beide Autoren nachhaltig und überzeugend betonen und für sie vielfache praktische Beispiele (und Tipps) im Buch vorliegen.

Sehr lesenswert.
Denn klar wird: Eine Ordnung, eine Welt, ein System, einen Rahmen „zementieren“ zu wollen, wird nicht dauerhaft funktionieren. Auch wenn man sich in seinem Ideengebäude und materillen Umfeld noch so wohl fühlt. Dieses Wissen aber wird im Buch reichlich entschädigt durch die vielfachen Motivationen, die eigene Kreativität mit Freude spielen zu lassen. Inklusive der Befriedigung, etwas verändert oder neu geschaffen zu haben.

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