Denis Scheck

 4 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Schecks Kanon, SIE & ER und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Denis Scheck

Der in Köln lebende Denis Scheck gilt als einer der bekanntesten deutschen Literaturkritiker und ist bekennender Gourmet. Nach seinem Studium in Geschichte, Politik und Literaturwissenschaftler folgte eine Arbeit als Übersetzer und Agent. Mittlerweile ist er Redakteur des Deutschlandfunks und Moderator der ARD-Sendung Druckfrisch.

Alle Bücher von Denis Scheck

Cover des Buches Schecks Kanon (ISBN: 9783492059343)

Schecks Kanon

 (17)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches SIE & ER (ISBN: 9783827078353)

SIE & ER

 (2)
Erschienen am 05.10.2015
Cover des Buches Hell's Kitchen (ISBN: 9783875122145)

Hell's Kitchen

 (1)
Erschienen am 01.02.1998
Cover des Buches Schecks Kanon (ISBN: 9783492318440)

Schecks Kanon

 (0)
Erscheint am 31.10.2022
Cover des Buches Kurt Vonnegut (ISBN: 9783422072398)

Kurt Vonnegut

 (0)
Erschienen am 07.03.2014
Cover des Buches Der undogmatische Hund (ISBN: 9783462049510)

Der undogmatische Hund

 (0)
Erscheint am 07.10.2021
Cover des Buches Der undogmatische Hund (ISBN: 9783462316056)

Der undogmatische Hund

 (0)
Erscheint am 07.10.2021

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Denis Scheck

Cover des Buches Schecks Kanon (ISBN: 9783492059343)JamieVamps avatar

Rezension zu "Schecks Kanon" von Denis Scheck

Ganz okay
JamieVampvor 4 Monaten

Also, man kann nun von Denis Scheck halten was man will, aber ich fand, dass er an manchen Stellen doch schon viel zu sehr die "Elite" raushängen lässt, bspw. wenn er lateinische Texte zitiert. Zwar gibt er dann auch immer brav die Übersetzung mit, aber mal ehrlich, wäre der Platz nicht für mehr Informationen zum jeweiligen Buch besser zu gebrauchen gewesen?

Bei manchen Büchern fand ich dann diese Information auch eher ein bisschen dürftig und hätte mir mehr zur Meinungsbildung meinerseits gewünscht. Andererseits muss ich sagen, sind mir nun einige Bücher mehr untergekommen, von denen ich weiß, dass ich sie auf keinen Fall lesen möchte... 

Insgesamt fand ich das Buch also eher so lala. Ganz gut um immer mal wieder ein paar Seiten zu lesen, aber an einem Stück könnte ich das nun echt nicht durchziehen.

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Cover des Buches Die schweinischsten Stellen aus dem Alten Testament (ISBN: 9783844925623)Luise_Kenners avatar

Rezension zu "Die schweinischsten Stellen aus dem Alten Testament" von Denis Scheck

Die nicht so schweinischsten Stellen aus dem Alten Testament
Luise_Kennervor 6 Monaten

Inhalt

In diesem kurzen Hörbuch liest Harry Rowohlt die schweinischsten Stellen aus dem Alten Testament vor, herausgesucht von Denis Scheck. 

Meinung

Ich war sehr gespannt auf dieses Hörbuch. Die Kombination von Harry Rowohlt und dem Titel "Die schweinischsten Stellen aus dem Alten Testament" haben mich sofort schmunzeln lassen und mich neugierig gemacht. Ich habe mir eine amüsante Hörstunde versprochen, aber leider fand ich die herausgesuchten Stellen weder besonders schweinisch, witzig noch interessant. 

Jeder der mal in die Bibel reingelesen hat weiß wie es da abgehen kann, aber irgendwie wurden die meistens schweinischen & lustigen Stellen, die mir aus der Bibel bekannt sind, hier einfach ausgelassen.

Ich liebe die Stimme von Harry Rowohlt und würde ihm auch noch zuhören, wenn er mir die Rückseite einer Waschmittelverpackung vorliest, aber leider konnte mich hier das, was er vorgelesen hat, nicht wirklich überzeugen. 

Fazit

Harry Rowohlt liest wunderbar, wie immer, nur leider nicht die schweinischsten Stellen aus dem Alten Testament. Leider langweilig, sehr schade! 

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Cover des Buches Schecks Kanon (ISBN: 9783492059343)NicoleGozdeks avatar

Rezension zu "Schecks Kanon" von Denis Scheck

Für Bildungsbürger, Literaturstudenten und Belletristikleser wärmstens zu empfehlen
NicoleGozdekvor 8 Monaten

Literaturkritiker Denis Scheck hat in diesem Buch die - seiner Meinung nach - 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur von "Krieg und Frieden" bis "Tim und Struppi" zusammengestellt. In 100 kurzen, meist nicht mehr als 4 oder 5 Seiten umfassenden Kapiteln gibt er Einblick in das jeweilige Werk, das er in seinen Kanon mit aufgenommen hat. Er erzählt unterhaltsam und anekdotenhaft zum Inhalt, zum Werk des Autors, zu dessen Leben, zum Genre oder zur Zeit, zitiert aus dem Werk - mal länger und mal kürzer -, beschreibt seine Wirkung auf ihn selbst bzw. was er persönlich mit dem Werk verbindet. 

Und dabei hat er ein großes Ziel: Denis Scheck möchte uns, seinen Lesern, nämlich nicht nur näherbringen, WAS wir lesen sollten, sondern auch WARUM. Die Frage nach dem Warum verdanken wir einer Begegnung mit dem begeisterten Sachbuch-Leser Stefan Raab, der - wie Scheck im Vorwort zu erzählen weiß - jedoch mit Belletristik nicht viel anfangen kann und daher von Denis Scheck wissen wollte, warum er bestimmte Werke lesen sollte. Und dieses Warum ist auch der Grund, warum ich lange gezögert habe, wie ich dieses Buch bewerten soll - doch davon später mehr.

Vielleicht sollte ich damit beginnen, dass ich deutsche und französische Literatur studiert habe und mich daher nicht nur mit der Literaturgeschichte Deutschlands und Frankreichs gut auskenne, sondern auch mit dem sogenannten literarischen Diskurs, der eine eigene Sprache hat. Wie beschreibt man ein literarisches Werk und ordnete es ein? Um dies richtig zu tun, benötigt es Hintergrundwissen: Literaturgeschichte, Literaturtheorien, Genres, geschichtliches Wissen über die jeweilige Zeit, um das Werk im Kontext seiner Entstehung zu verstehen, oder gar Fremdsprachen, um das Werk im Original lesen zu können und mehr - all das legt auch Denis Scheck, dessen Metier dies als bekannter jahrzehntelanger Literaturkritiker und Literaturübersetzer ist, zugrunde. Und auch wenn Denis Scheck unterhaltsam und anekdotenhaft schreibt, wer nicht dem Bildungsbürgertum zugehörig ist, wird sich hier bei der Lektüre wohl überfordert oder an der einen oder anderen Stelle verloren fühlen.

Denis Scheck hat bei "Schecks Kanon" vieles richtig gemacht: Er hat von Anfang auf die Weltliteratur gesetzt und über den Tellerrand der deutschen Literatur hinausgeblickt. So ist das Buch keine Nabelschau unserer eigenen Literaturgeschichte geworden, sondern enthält vielfältige Strömungen aus anderen Ländern, Sprachen und Kulturen. Neben anderen europäischen und amerikanischen Autoren, dürfen wir bei Scheck auch asiatische und afrikanische Autoren entdecken. Scheck ist dabei das Genre gleich: Neben Lyrik, Kurzgeschichten und anspruchsvollen Romanen finden sich hier gleichfalls Comics, Kinder- und Jugendbücher oder Krimis. Auch was die Aufteilung des Kanons in Geschlechter betrifft, so ist Scheck fortschrittlich und gesteht die Hälfte der Plätze Autorinnen zu. 

All das finde ich gut und lobenswert. Ich muss nur leider gestehen, dass mir das Vorwort den Gesamteindruck ein wenig vermasselt hat. Denn ich fand nicht immer eine klare Antwort auf die Frage: "Warum sollte ich dieses Buch lesen?" Manch einen Vergleich verstand ich trotz meines literarischen Backgrounds nicht, zu manchen Kapiteln hatte ich keinen rechten Zugang. Zwar lasen sie sich dennoch schnell weg und waren unterhaltsam, doch mir war die ganze Zeit die Ausgangsfrage im Hinterkopf geblieben, "Warum soll ich dieses Werk (als Sachbuch-Leser) lesen?" und ich dachte: Wenn es mir schon so geht, dass ich einen Vergleich, eine Anspielung oder ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen nicht verstehe und keine Antwort auf diese Frage finde, wie soll es dann erst einem Sachbuch-Leser, der sich bislang nicht mit Belletristik und Literaturgeschichte beschäftigt hat, dabei ergehen?

Im Nachhinein wünschte ich mir, Denis Scheck hätte die Anekdote weggelassen, hätte mich damit nicht auf einen Irrweg geschickt. Denn das Buch ist eine sehr unterhaltsame, abwechslungsreiche Zusammenstellung quer durch die Weltliteratur, von der ich mir gewünscht hätte, sie bereits während meines Studiums zu lesen. Dann wären auch die einzelnen Kapitel, die mich weniger ansprachen, nicht so ins Gewicht gefallen. 

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich schon seit Längerem für Literatur interessiert und begeistert, der sich gerne auf Neues einlässt und auf eine literarische Entdeckungsreise gehen möchte. Reinen Sachbuch-Lesern, die mal einen Abstecher in die Belletristik wagen wollen und auf Tipps hoffen, würde ich jedoch zu diesem Buch eher abraten. 

Ich habe lange geschwankt, wie viele Sterne ich vergebe, und habe mich am Ende für 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4 entschieden.

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