Das Prinzip der Selbstbemächtigung ist ein Buch, das Mut macht. Es soll den Leser animieren, sich selbst und sein Leben in die eigene Hand zu nehmen und nach seinen Wünschen zu gestalten. Das Buch folgt der These, dass wir bereits alles in uns haben, was wir für unser Leben brauchen.
Diese 8 Schritte sind wie folgt gegliedert:
1. Verantwortung für mein Leben übernehmen
2. Distanz zu Gedanken und Gefühlen aufbauen: Ich bin nicht, was ich fühle oder denke.
3. Was will ich wirklich?
4. In Klarheit sein
5. Zum eigenen Führer werden
6. Sich seinen Ängsten stellen
7. Die Natur als Vorbild
8. Den eigenen Platz einnehmen
Der Autor schreibt einfach und verständlich, dennoch setzt er gewisse esoterische Kenntnisse voraus. Er richtet sein Buch an einen ausgewählten Leserkreis, scheinbar auch eher an Frauen als an Männer.
Das Buch ist angereichert mit zahlreichen Übungen und QR-Codes mit einem Link zur Webseite des Autors, wo sich noch einmal Übungen, Lernvideos und Texte befinden.
Ich bin sehr skeptisch, was dieses Buch angeht. Mir ist es zu esoterisch geschrieben. Auch ist mir der Autor eher unsympathisch. Mir mißfällt oft sein Tonfall. Er wendet häufig die Befehlsform an. Ich mag es nicht, dauernd provoziert zu werden.
Zudem halte ich das Buch für unrealistisch und den Ansatz für überbewertet. Der Autor verspricht dem Leser eine Grunderneuerung inklusive Lebenswandel. Ich bezweifle stark, dass dies allein mit dem Lesen des Buches inklusive dem Ausführen der Übungen umsetzbar ist. Dafür wäre wohl schon jahrelanges Coaching oder sogar Therapie nötig. Ich unterstelle dem Autor da Selbstüberschätzung.
Fazit: Es bleibt dem Leser also einzig und allein, dass ihm Mut gemacht wird, sein Leben mal zu überdenken und eventuell einige Veränderungen vorzunehmen.








