sarahsuperwoman

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Wir sind nicht zu fassen (ISBN: 9783734850233)

    Bewertung zu "Wir sind nicht zu fassen" von Kurt Dinan

    Wir sind nicht zu fassen
    sarahsuperwomanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: War witzig gemacht und dadurch, dass es für Kinder/Jugendliche geschrieben ist, leicht zu lesen. Toll!
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    Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783764505646)

    Bewertung zu "HELIX - Sie werden uns ersetzen" von Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leider zu zäh, langatmig, zu viele Sichtweisen und Beteiligte und ein enttäuschendes Ende. Schade!
    Eher Fachbuch als toller Roman

    Interessantes Thema

    Marc Elsberg hat sich bei der Themenwahl wirklich in mein Herz gezaubert, denn ich bin großer Fan von der Netflix-Serie "Orphan Black". Die Idee der Genmanipulation fand ich einfach so passend zu dieser Zeit, da ich in der Zeit die Serie noch wie eine Verrückte mit meinem Freund verfolgte. So schien es mir passend ein Buch lesen zu wollen, das sich mit dem gleichen Thema auseinandersetzt. Aber zu der Zeit als ich das Buch von Lovelybooks in einer Leserunde bekam, wusste ich noch nicht das dieses Buch ein richtig schwerer Brocken werden würde.

    Zäh, zäher, Helix

    Helix ist kein wirklich schlechtes Buch, aber für mich ist es einfach viel zu zäh. Die Art von Buch in der Länge hätte ich sicher in einer Woche ausgelesen, aber ich brauchte Ewigkeiten bis das Buch sich anfing in mein Herz zu schreiben. Bis es irgendwann mal endlich interessanter wurde und mir nicht jedes Mal die Luft nahm nach einem guten Absatz und dann wieder zäh wurde.

    Zu viele Sichtweisen

    Das Buch wurde aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, die am Ende dann alle zusammenkamen. Solch eine Art von Schreibweise kenne ich schon aus der Vergangenheit. Ich finde, dass man es entweder damit richtig interessant machen kann oder es einfach verkackt. Ich kam bei Helix mit all den Leuten gar nicht richtig klar. Las ich Person 3, hatte ich Person 1 schonwieder vergessen, wenn ich mich nicht wirklich mit dieser identifizieren konnte. Es war also ein Leseerlebnis, das einfach an vielen Stellen zu viel und zu lang war.

    Fachbuch für Genmanipulation

    Zugegeben, ich mag es hinter die Kulissen schauen zu können. Was mich aber extrem stört ist, wenn ein Buch, das eine fiktive Geschichte erzählt zu einem Fachbuch wird. Ich möchte wirklich nicht wissen wie ich die DNA verändern kann, denn ich interessiere mich nicht für die genauen Vorgänge als ob ich sowas wissen müsste. Das hat an vielen Stellen die Tenazität sehr viel mehr rausgezogen.

    Fazit

    "Helix" von Marc Elsberg ist mir zu zäh, zu langatmig und vor allem ein Fachbuch für Genmanipulation. Es ist für mich kein gelungener Thriller und hat mich mit dem Ende recht enttäuscht hinterlassen, nachdem ich mich mit dem Buch so abgekämpft habe es doch noch ganz zu lesen. Die vielen Sichtweisen und Beteiligten haben mich tierisch verwirrt und haben es mir durch manchmal fehlende Sympathie erschwert anstatt erleichtert.

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    Cover des Buches Endgame - Die Auserwählten (ISBN: 9783789135224)

    Bewertung zu "Endgame - Die Auserwählten" von James Frey

    Endgame - Die Auserwählten
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine riesige Welt voller Rätsel und Geheimnisse. Toller Auftakt!
    Toller Auftakt zur Endgame-Reihe

    Da hab ich endlich mal wieder eine Bücherleiche aus meinem Bücherregal ziehen können und habe doch glatt ein unfassbar spannendes und wirklich bösartiges Buch herausgezogen. „ENDGAME: Die Auserwählten“ ist nicht nur ein Rätsel, sondern ist mit jeder Seite, die man liest, spannender und nervenzerreißender. Als ich nämlich am Anfang angefangen hatte zu lesen, sagte mir mein bester Freund schon: „Sarah, das Buch ist echt langwierig. Ich hab zwar nur bis Seite 50 gelesen, aber puuhh..“. Und ich hatte Angst, dass es dann genauso endet wie mit „Die Königin der Schatten„. Langatmig, irgendwie gar nicht meins und einfach völlig komisch geschrieben. Aber genau so war es dann nicht.

    Jedes Buch brauch seine Zeit, damit der Leser hineingeführt wird und bei all den Personen die vorgestellt werden müssen, Meteoriten die vom Himmel fallen und der puren und nackten Angst vor „ENDGAME: Die Auserwählten“, kann ichs sogar verstehen. Ja, am Anfang ist es langwierig, weil all das erklärt werden muss, aber wenn man ein bisschen durchhält und nicht sofort aufgibt, dann zahlt sich dieses Durchhaltevermögen aus.

    „ENDGAME: Die Auserwählten“ war genau mein Ding. Unter all den interessanten Techniken und Möglichkeiten wie man jemanden umbringen kann und gleichzeitig all den Technikkram, den man in diesem Buch kennenlernt sowie Gedanken und Gefühle in einem solchen „Spiel“, auf das man schon Ewigkeiten vorbereitet wird, erhält man tiefe Einblicke in das Geschehen. Jetzt könnte ich auch meinen, dass dieses Buch durch diese Sachen keine Story besitzt, aber genau das bietet dieses Buch neben all diesen zusätzlichen Informationen auch noch. Genau das macht ENDGAME so spaßig für mich. Ich habe mich immer wieder erschrocken wie hartnäckig und „fies“ manche Spieler die anderen Spieler töten wollen und mit welchen Mitteln, aber das hat mich so fasziniert an dieser Geschichte.

    Im Endeffekt geht es darum wie man unter speziellen Bedingungen überleben kann, gleichzeitig aber auch liebt und vermisst und wie man selbst reagieren würde auf eine solche Situation, wenn man von seinen Liebsten getrennt ist. Wie die Protagonisten damit umgehen, dass sie jederzeit einfach so umfallen könnten. Anders als bei „Die Tribute von Panem“ konnten die sich auf ihren Tod in irgendeiner Art und Weise vorbereiten. Bei Panem ging das nicht wirklich und das ist schon faszinierend und ekelhaft widerlich, dass Kinder sich gegenseitig töten müssen, damit andere ihren Spaß haben. Auch bei ENDGAME töten sich Kinder, die auf das Spiel abgerichtet sind.

    Wer sich nun in eine riesige Welt voller Geheimnisse und Rätsel begeben möchte, bei denen sich die abgerichteten Protagonisten krankhaft und widerlich abschlachten wie in einem krassen Actionthrillerirgendwas-Film, sollte dieses Buch lesen. Es ist eine große Empfehlung für jeden. Es verbergen sich immer wieder dystopische- und thrillerhafte Mittel in diesem Buch, sodass ich verstehen kann warum dieses Buch erst ab 16 Jahren geeignet ist. Hut ab, Herr Frey!

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    Cover des Buches Endgame - Die Hoffnung (ISBN: 9783789135248)

    Bewertung zu "Endgame - Die Hoffnung" von James Frey

    Endgame - Die Hoffnung
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Zu viele Kämpfe haben die Geschichte ein wenig zerschlagen, aber ansonsten wieder ein spannendes Buch wie der erste Band.
    Toller zweiter Band mit Schwächen

    Nachdem ich ENDGAME: Die Auserwählten, also den ersten Band gelesen hatte, wollte ich unbedingt gleich den zweiten nachschieben. Ich dachte mir nämlich schon, dass bei der Fülle an Personen und Informationen, die man mit dem ersten Buch schon bekam, schlechter in das zweite einsteigen würde, hätte ich es Monate später gelesen. Das habe ich mir damit also gespart! Gleich als ich anfing, ging es ohne zu zögern vom ersten Band sofort in den zweiten Band über, was ich als recht gelungen fand. Es war angenehm zu lesen. Sonst gibts immer wieder zweite Bände, die so abrupt woanders starten und man sich fragt: Hö? Was ist los? Versteh ich nicht! Das war hier aber gar nicht der Fall. Andererseits könnte ein späteres Lesen den Leser sicher verwirren, da man eigentlich wieder von 0 beginnt.

    Was mir an diesem zweiten Band so sehr aufgefallen ist, da ich den direkten Vergleich zum ersten hatte, war, dass die Kämpfe viel detailreicher ausgeschmückt waren und dementsprechend echt langwierig waren. Teils hatte ich das Gefühl, dass diejenigen gar nicht mehr fertig werden und überlas manche Stellen einfach, was ich eher unvorteilhaft fand, denn manche Informationen braucht man dann auch einfach. Wie wer welchen Fuß nimmt und wohin tritt, war mir echt zu viel. Einfach zu viel des Guten. Kam es dann aber endlich mal zu triftigen Handlungen, die nicht aus Kämpfen bestanden, so war das Buch total unterhaltend und hat den ersten Band einfach nur in seiner Aufmachung unterstützt. All die Gedanken und Gefühle, die mit Verbündeten oder auch Einzelkämpfern beschrieben wurden, waren wirklich toll.

    Ich bin froh den zweiten Band gleich nach dem ersten gelesen zu haben, was mir wohl einiges an Vorteil gebracht hat. Mit einigen Schwächen musste „ENDGAME: Die Hoffnung“ trotzdem kämpfen, aber machte neben diesen der Geschichte eine tolle Entwicklung aus. Die Details waren in den Kämpfen einfach zu viel des Guten, sodass ich oftmals abgelenkt war vom Wesentlichen. Ich freue mich trotzdem auf den dritten Teil und hoffe dann darauf, dass dieser nochmal richtig ausholen kann und mich mit der Idee der Geschichte sowie den Protagonisten überzeugen kann.

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    Cover des Buches Noch so eine Tatsache über die Welt (ISBN: 9783956140532)

    Bewertung zu "Noch so eine Tatsache über die Welt" von Brooke Davis

    Noch so eine Tatsache über die Welt
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Totale Faszination über das kleine Mädchen, das so viel mitmacht. Ein Must-Read!
    Mut verloren? Hier gibts ne Menge Mut!

    Zu Anfang kam ich relativ schlecht in das Buch rein, einfach weil es ein Buch mit viel Story ist, die am Anfang nicht direkt etwas aussagt und mir als Leser kein „Aha – darum gehts also“ gibt. Es geht um die kleine Millie Bird, die einfach von ihrer Mutter zurückgelassen wird. Im Laufe der Zeit sammelt sie immer wieder neue „Tote Dinge“ in ihrem dafür angelegten Buch. Dabei schaut sie auf die Welt wie ein Kind es nur tun würde und genau das erwärmte mich immer wieder. Ich liebe sowas einfach sehr, wenn in Büchern die Welt aus den Augen eines Kindes gesehen wird. Es ist immer so unbefangen und man möchte selbst alles viel intensiver wahrnehmen und auch auf die kleinen Sachen im Leben achten. Auf der Reise bei der Millie ihre Mutter finden möchte, lernt sie Karl den Tasttipper und Agatha Pantha kennen.

    Das Besondere an diesem Buch ist wohl nicht die Situation, in der sich alle Beteiligten befinden, sondern es machen die Personen aus. Dabei merke ich selbst immer, dass sich mein Leben je nachdem wie ich gerade drauf bin verbessert oder verschlechtert. So ergeben sich auch hier im Geschehen viele witzige Momente, in denen ich einfach nur schmunzeln musste. All diese Protagonisten spiegeln ihr Leben immer und immer wieder und sind richtig reale Menschen für mich geworden. Jeder Mensch hat so seine Eigenart an sich und Brooke Davis, die Autorin, hat sie so plastisch gemacht. So menschlich und einfach so nah am Leben. Die einen sind verzweifelt über ihr Leben, die anderen wollen etwas erleben, dann kämpfen sie für die Liebe und erkennen die Liebe erneut wieder, auch wenn sie glauben, dass es zu spät sei.

    An diesem Buch hat mich nicht wirklich etwas gestört, weil es so unperfekt menschlich ist. Ich erkenne mich in den alten Leuten sowie in Millie Bird und auch wenn ich weiß, dass mich dieses Buch hätte eigentlich langweilen müssen, eben weil es so ist wie es ist, ist es nicht langweilig, weil es mir so viel fürs Leben gezeigt hat. Versteht ihr das? (ich hoffe doch! :D) Es ist wie unser Leben – vielleicht nicht immer etwas Besonderes, aber einfach so magisch lebendig und ermutigend das Leben weiterzuleben und auch mal ein großes Risiko einzugehen.

    Wie man schon merkt, bin ich ganz fasziniert von diesem Buch. Wer glaubt sich und seinem Leben nicht mehr genug Mut zuzutrauen, der sollte einfach dieses Buch lesen, denn jeder verliert mal den Mut im Leben ein Risiko einzugehen. Irgendwann wird man merken, dass das gar nicht so schlimm ist, sondern ganz gesund und einem selbst ein großes Lächeln aufgemalt wird. Es lohnt sich also in Millie Birds Geschichte einzutauchen und auch zu wissen: Wenn man dem Tod oder einem Verlust näher ist als man glaubt, sollte man trotzdem nicht aufhören zu leben, sondern nochmal richtig auf den Putz hauen – genau wie Karl und Agatha.

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    Cover des Buches Phantasmen (ISBN: 9783551582928)

    Bewertung zu "Phantasmen" von Kai Meyer

    Phantasmen
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schaurige und spannende Geschichte, die viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Unbedingt lesen!
    Ein Lesehighlight, das zu wenig Aufmerksamkeit bekommt

    „Phantasmen“ von Kai Meyer habe ich mir damals auf der FBM gekauft, weils damals rauskam und ich es unbedingt lesen wollte. Ich glaube nicht einmal, dass ich wirklich wusste, worum es sich bei dieser Geschichte handelt. Umso überraschter war ich von der Story. Wirklich! Dass Kai Meyer sowas Abgedrehtes schreiben würde, hätte ich mir nie im Leben vorstellen können. Es gibt einen Tag 0, ab dem all die verstorbenen Menschen Tag für Tag wieder auf der Erde auftauchen. Zwei junge Frauen fahren an die Absturzstelle ihrer Eltern. Was sie nicht wissen können, ist, dass sich genau an diesem einen Tag etwas verändern wird. Die Geister fangen an zu lächeln und dieses Lächeln ist so bösartig, dass man davon sterben kann.

    Genau das ist das Abgedrehte an dieser Story, was ich absolut feiern kann. Es ist eine Mischung aus Dystopie und Thriller und irgendwie auch Fantasy. Ich kanns nicht so gut erklären. Was mich so an „Phantasmen“ fasziniert hat, ist die Leichtigkeit und diese guten Erklärungen, die Kai Meyer hier runtergeschrieben hat. Ich kann mir all das so gut vorstellen, obwohl es mir selbst so fernliegt.

    Diese Geschichte beschäftigt sich mit dem Aufhalten einer Katastrophe; dem Leid und der Hoffnung, die so nah beieinander liegen und der unendlichen Liebe, die man zu einem Menschen haben kann. In der Story müssen sich all die Menschen natürlich aufeinander verlassen können und das können sie mal mehr und mal weniger. Dass das Band zueinander in einer solchen Situation so überhaupt gepflegt werden kann, dass man nach vorn und hinten denken kann, ist erstaunlich. Das Fantastische an Kai Meyers Geschichten ist immer, dass die Welten, von denen er schreibt, sich auf ein Ausmaß ausbreiten können, dass ich das Gefühl hatte von Berlin nach New York und von dort nach Weißrussland und von dort wieder nach China geflogen zu sein.

    „Phantasmen“ hat für mich definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, denn auch wenn „Die Seiten der Welt“ eine Granate geworden ist, sollte auch dieses Buch seinen Platz in den Bücherregalen bekommen und unbedingt gelesen werden. Für alle Leute, die weltoffen sind und sich ein unvorstellbares Szenario stellen möchten, ist „Phantasmen“ definitiv ein Lesehighlight.

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    Cover des Buches Letztendlich sind wir dem Universum egal (ISBN: 9783841422194)

    Bewertung zu "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bleibt unvergessen, weil die Geschichte und die Aussage toll ist. Mein Lieblingsbuch wirds trotzdem nicht.
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    Cover des Buches Boy Nobody (ISBN: 9783845800059)

    Bewertung zu "Boy Nobody" von Allen Zadoff

    Boy Nobody
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublicher Start, sollte von jedem gelesen werden! :D Ein spannendes Buch bis zur letzten Seite.
    Spannendes Buch bis zur letzten Seite

    „Boy Nobody“ stand schon gefühlte Ewigkeiten in meinem Bücherregal und hätte ich vorher gewusst, was da für ein Wunderbuch im Regal steht, hätte ich es doch nicht so lang verrotten lassen. Wenigstens durfte ich es dann doch irgendwann lesen, denn Allen Zadoff hat mich wirklich sehr überrascht. Nicht nur, dass die Geschichte langsam anfängt und in einem Moment von jetzt auf gleich umschlägt zu einer rasanten und spannenden Geschichte über einen Jungen, der nicht derjenige ist, der er sein zu scheint.

    Meist fangen Bücher gemächlich an, indem sie den Leser in die Geschichte hineinführen und dann ganz sanft nach und nach etwas Unvorhersehbares passiert, aber hier wars anders. Es war wie ein Luftballon, in den man immer mehr Luft hineinpustet und der einfach nicht platzen will, egal wie groß er ist. Bei dem man schon sieht wie das Gummi langsam aber sicher seine Risse bekommt, aber erst in dem Moment platzt, den man gar nicht dafür vorgesehen hat. So war es einfach nur ein unglaubliches Buch, weil der Anfang mitunter so genial war.

    Boy Nobody führt seit er 12 ist Aufträge für seine Mutter aus, die er nicht einmal richtig kennt. Er nennt sie nur so. Er muss für die Organisation Missionen erledigen, was meist bedeutet, Personen aus dem Weg zu räumen, aber er lernt jemanden kennen, der seine ganze Welt durcheinander bringt. Er lernt etwas ganz Wichtiges für einen Menschen: Zu fühlen. Genau das lässt ihn menschlich werden, was nicht immer für jemanden wie ihn zum Vorteil wird.

    Mir hat „Boy Nobody“ wirklich sehr gefallen. Der geniale Anfang war nur ein guter Grundstein für die Geschichte, sodass der Rest die Möglichkeit hatte bei mir zu wirken. Und die Geschichte hat gewirkt. Sie war einfach voller Überraschungen und spannend, sodass ich immer mitfiebern konnte und gleichzeitig gar nicht wusste wie er als nächstes auf die Situation reagiert. Ein gewagtes Unterfangen für mich als Leser wie für Boy Nobody. Ich möchte unbedingt den zweiten Teil mit Boy Nobody lesen, denn der ist sicher genauso oder noch besser!

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    Cover des Buches Im Feuer der Begierde (ISBN: 9783734160271)

    Bewertung zu "Im Feuer der Begierde" von Jeaniene Frost

    Im Feuer der Begierde
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Viel Liebe, viel Dramatik, toller Schreibstil, Action und das größte Suchtpotential seit es Jeaniene Frosts Bücher gibt. Toll :D
    Unbedingt weiterlesen wollen!

    Weiter mit der Geschichte von Leila

    Im Feuer der Begierde ist der Nachfolger zu „Dunkle Flammen der Leidenschaft„. Ich habe einen super guten Anschluss vom Vorgänger an den Nachfolger gehabt, sodass ich nach vielen Monaten trotzdem noch wusste an welcher Stelle wir in der Geschichte stehen. So wurde ich noch einmal über das Wichtigste aufgeklärt und wurde gleich tiefer in die Geschichte von Leila gerissen. Denn die Spannung wird gleich am Anfang des Buches aufgenommen, mit der man den Vorgänger verlässt.
    Spannungskurve über jedes Kapitel – Suchtgefahr!

    Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Der Grund dafür war das jedes einzelne Kapitel, das endete, es immer spannend und interessant aufhörte. So musste ich also immer weiter lesen, da ich wissen wollte wie es mit Leila, Vlad und den anderen Protagonisten weitergeht. Der Schreibstil war wie von Jeaniene Frost zu erwarten genial. Sie hat gute Pointen gesetzt, die Spannungskurve sowie die Informationen um im Geschehen weiterzukommen gut im Verlauf der Geschichte platziert.
    Dramatik und Liebe sollten weitergehen

    Wer nämlich das erste Buch von Vlad und Leila mochte, wird den Nachfolger „Im Feuer der Begierde“ lieben und nicht so schnell aus der Hand legen. Die Liebe und Dramatik wird groß geschrieben. Zwar nicht so schnulzig wie man es erwartet, aber in einer anderen Art und Weise. Genial wäre es, wenn nach diesem Band zu Leila und Vlad noch ein weitere kommen würde, denn es lässt einiges offen, was man noch vertiefen könnte.

    Dass ich ein Fan von Jeaniene Frosts Bücher bin, sollte jedem klar sein, nachdem ich alle Bücher bisher verschlungen habe. „Im Feuer der Begierde“ hat mir einfach gezeigt, dass man auch eine Geschichte in zwei Bände packen kann und einen genialen Übergang vom ersten Buch zum zweiten schreiben kann. Zudem ist die Geschichte packend, interessant durch viele Informationen, dramatisch auf eine angenehme Art und Weise und nicht langatmig. Das gefällt mir unglaublich gut. Vielleicht überlegt sich Jeaniene Frost doch noch einen weiteren Band über Vlad und Leila zu schreiben.

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    Cover des Buches Water - Der Kampf beginnt (ISBN: 9783896675309)

    Bewertung zu "Water - Der Kampf beginnt" von Paolo Bacigalupi

    Water - Der Kampf beginnt
    sarahsuperwomanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leider abgebrochen nach 50 Seiten, aber es zog sich durch ewig lange Sätze und Beschreibungen über viele Seiten wie Kaugummi.
    [Abgebrochen] Absolut gar nicht meins

    Warum ich „Water – Der Kampf beginnt“ von Paolo Bacigalupi abgebrochen hat begann schon kurz nach Anfang meiner Lesezeit mit diesem Buch. Ich hatte vor einem halben Jahr ungefähr in den Verlagsvorschauen geschaut und mich hat „Water“ total angelächelt. Der Klappentext war toll und interessant. Die Idee klang einfach nach einer Geschichte, die mir so sehr zusagte, dass ich das Buch einfach lesen musste. Wasser wird immer weniger und das in einem rasanten und spannenden Ensemble? – Toll!

    „Water – Der Kampf beginnt“ gab mir nicht mal die Möglichkeit es irgendwie spannend oder toll zu finden, weil ich im Laufe der ersten Sätze und Seiten schon den Anfang des Satzes vergessen hatte, den ich gerade erst beendet hatte. Die Sätze sind mir einfach viel zu lang, gehen oftmals über drei bis fünf Zeilen oder sogar länger. Sie ziehen sich wie Kaugummi, beschreiben unwichtige Stellen seitenweise viel zu lang und haben mir das tolle Leseerlebnis zum Graus gemacht. Dabei hatte ich mich so auf das Buch und die Geschichte gefreut. Normalerweise bin ich jemand, der versucht sehr lang die Geschichte weiterzulesen, auch wenn das Lesen eher eine Qual ist als etwas Schönes zum Entspannen. Nach 50 Seiten habe ich dieses Buch abgebrochen, da ich mir diesen Schreibstil keine weitere 400 Seiten antun konnte.

    Nachdem ich das Buch dann abgebrochen hatte, habe ich meinen Freund gefragt, ob er das Buch lesen möchte. Manchmal zweifel ich wirklich an meinem Durchhaltevermögen, obwohl das ziemlich gut ist. Selbst mein Freund hat mir bestätigt, dass die Sätze einfach zu kaugummiartig sind. So geht Spannung und die eigentlich vorhandene Action verloren und kann so gar nicht wirken. Ich kam da leider überhaupt nicht rein, was ich total schade finde.

    „Water – Der Kampf beginnt“ von Paolo Bacigalupi sollte jeder selbst in die Hand genommen haben und sich eine Meinung bilden. Vielleicht sind mein Freund und ich einfach nicht für dieses Buch gemacht, vielleicht verändert sich der Schreibstil irgendwann im Laufe der Zeit. Vielleicht. Das hat mir aber leider nicht gereicht, dass meine Hoffnung irgendwann erhört wird, damit ich voll im Geschehen bin, weswegen ich es im Endeffekt nach 50 Seiten dann abgebrochen habe. Schade!

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