James Sallis

 3.6 Sterne bei 126 Bewertungen
Autor von Drive, Stiller Zorn und weiteren Büchern.

Alle Bücher von James Sallis

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Drive

Drive

 (47)
Erschienen am 02.03.2009
Stiller Zorn

Stiller Zorn

 (15)
Erschienen am 16.05.2013
Driver

Driver

 (14)
Erschienen am 27.08.2012
Driver 2

Driver 2

 (11)
Erschienen am 10.02.2014
Der Killer stirbt

Der Killer stirbt

 (9)
Erschienen am 11.04.2011
Deine Augen hat der Tod

Deine Augen hat der Tod

 (8)
Erschienen am 01.02.2010
Dunkle Schuld

Dunkle Schuld

 (8)
Erschienen am 06.07.2009
Dunkle Vergeltung

Dunkle Vergeltung

 (5)
Erschienen am 13.09.2010

Neue Rezensionen zu James Sallis

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Rezension zu "Driver 2" von James Sallis

Review: Driver 2
Medienjournalvor 2 Jahren

Wenn auch Driver 2 nicht ganz an seinen formidablen Vorgänger heranreicht, da viele Elemente, der Sprach- und Erzähl-Duktus bereits bekannt scheinen, ist James Sallis dennoch ein lakonisches wie stilsicheres Werk voller pointierter Miniaturen gelungen, eine Aneinanderreihung von Schlaglichtern, die gemeinsam eine zwar oft fragmentarisch wirkende, doch in sich stimmige Geschichte bilden, die durchaus von ihren Auslassungen profitiert und eine sprachliche Wucht vermittelt, wie man es von der ersten Begegnung mit Driver gewohnt ist. 
Mehr gibt es unter: 

http://medienjournal-blog.de/2014/12/review-driver-2-james-sallis-buch/

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Rezension zu "Nachtfalter" von James Sallis

Review: Nachtfalter
Medienjournalvor 2 Jahren

Wie schon sein Vorgänger Stiller Zorn ist auch James Sallis‘Nachtfalter - der zweite Fall für Lew Griffin – ein rundherum überzeugender, literarischer, von Melancholie geprägter Kriminalroman, dem es weniger um den Fall an sich, sondern mehr um seine Protagonisten geht und der dabei mit jedem Wort das ihm eigene Flair von New Orleans und Louisiana verströmt. Ein Roman der Zwischentöne. 
Mehr gibt es unter: 

http://medienjournal-blog.de/2014/07/review-nachtfalter-james-sallis-buch/

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Rezension zu "Driver" von James Sallis

Drive
bauerhepetervor 2 Jahren

Drive me Driver oder die interessante Geschichte wie man aus einem guten amerikanischen Krimi alter  Schule eine noch bessere globale  zeitgemäße Verfilmung per Excellence macht , die dank überdurchschnittlicher Schauspielerleistungen ,  vorzüglicher Licht-, Farben– Schattenspiele und zielgerichtetem Großstadtsoundtrack uns  lange  nachwirkend beeindruckt.

 

 

Ich bin einfach mal da. In den dunklen Straßenschluchten Los Angeles Ich habe keinen Namen aber dafür  eine saucoole Jacke mit meinem Sternzeichen an , die unbewusst Neidgefühle wecken wird .Ich bin  der Fahrer. Für Stunts in Hollywood gefragt und verdammt gut. Nebenbei verdiene ich mir noch Geld  als Fluchtwagenfahrer für Überfälle .Ich gehöre dir 5 Minuten und greife niemals ein .Ich bin wortkarg aber hilfsbereit und mag meine neue Nachbarin Irene und deren  gerade vaterlosen Sohn Benito. Aber ich kann auch anders  nämlich gewaltig und enthemmt explodieren …

 

2005 schuf der leider hier immer noch recht unbekannte vielseitige amerikanische Autor aus  Arizona   James Sallis für einen Kriminalroman  den „ Driver „ . Ein einsamer Nomade der Straßen, der nur eines liebt : Autos und das Fahren  derer wobei  Auftraggeber und Gründe weniger wichtig zu sein scheinen. Beziehungsarm und geprägt von den frühen Verlusten seiner Eltern will er, in Ruhe, sein individuelles Ding im harten American Way of Life durchziehen. Doch dann gibt es leider einen denkwürdigen Tag an  dem einiges schief  läuft und der Driver muss  in die Offensive gehen um sein geliebtes Leben zwischen Autowerkstatt, Schnellimbissfutter Stuntjobs und der Sehnsucht nach einer intakten Beziehungszeit zu verteidigen

 

2008 wurde der Oscar-nominierte Drehbuchautor Hossein Amini für diese herausfordernde Adaption des Romans „ Drive „ engagiert und ein  muskelbepackter Hugh Jackman als    Hauptfigur ins Spiel gebracht .Doch alle Beteiligten mussten schließlich doch noch zurücktreten und die heutige besser passende Konstellation nahm das Projekt in Angriff. Schauspieler und  - innen  durften Wunschregisseure und  Kollegen vorschlagen .Man verzichtete aufs eigentliche  Vorsprechen und ließ sie mitschreiben und gemeinsam während der Drehzeit zusammenwohnen , was sich  als sehr gewinnbringend erwies.

 

 

 

Künstler sind dann  immer Künstler und welche mit dem Erfolg wenn sie sich sogenannte künstlerische Freiheiten nehmen. Und James Sallis sowie Nicolas Winding Refn ,  der  neue dänische Regisseur der Romanumsetzung, sind  hervorragende Vertreter ihrer  Art. Sie setzen neue individuelle Schwerpunkte   ( im  Buch steht die Romanze weniger im Vordergrund als im Film ) passen geschickt an, oder kreieren komplizierte Geschichtenschaffende unchronologische Erzählstrukturen , die schon  manchen Driveleser nahe ans Schlingern auf der Buchkonsumstrasse brachten. Sie sind aber auch wie Nicolas bereit Schlüsse daraus zu ziehen und  diese  Handlungsstränge überarbeitend wieder einfacher wie im Film an zu bieten. So gehen sie sich routiniert aus dem Wege und vermeiden durch zu ambitionierte haargenaue Umsetzungsversuche das Ganze doch noch  an den Baum zu fahren .Sie sind  nun mal auch    Driver auf dem Weg zu vielen Oscar und Golden Globe - Nominierungen sowie Krimipreisauszeichnungen .

James hat für sein Werk 160 Seiten Platz und Zeit .  Ein abendfüllender Lesegenuss auf dem Sofa  die er dank seiner schnörkellosen, , brutalen, unbarmherzigen  Sprache prägend in knappen Sätzen und Kapiteln, zur Zufriedenheit ausnutzt. Der Regisseur  hat 100 Minuten Zeit und Platz .  Ein abendabschließender Seherfolg im Fernsehsessel , die er trefflich mit dem kanadischen Schauspieler Ryan Gosling , einfangenden Neon Chic und einem preisgekrönten Soundkünstler füllt .Ryan kennen wir als Lebensabschnittspartner solcher bekannter Kolleginnen wie Sandra Bullock, Rachel Adams sowie Eva Mendes. Ryan ist ein abgewrackter drogensüchtiger Lehrer in " HALF NELSON " oder der schüchterne Lars mit einer Wahnvorstellung in " LARS UND DIE FRAUEN ". Ihm  zur Seite stehen  Carey  Mulligan als die begehrenswerte Nachbarin aus dem so traurig schönen " ALLES WAS WIR GEBEN MUSSTEN "   sowie männliche  Schauspieler aus  " Breaking Bad  " und Sons of Anarchy " die unter anderem das kriminelle Umfeld repräsentieren.

 

 Alles gut für uns denn so ist es letztendlich egal ob man erst das Buch liest und dann den Film schaut oder umgekehrt. Eine so oft anstehende wichtige lesetechnische Entscheidung hat sich damit zufriedenstellend erledigt

 

Ich bin dann einfach mal wieder weg . Blutverschmiert und mit Tränen in den Augen aufgrund der melancholischen Erinnerungswehmut an Irene und ihren Sprössling aber noch fahrtüchtig auf den Weg  in einer monderhellten Nacht in eine hoffentlich  nicht überflüssige und genauso gute Fortsetzung … :D


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