Bücher mit dem Tag "mascha kaléko"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mascha kaléko" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Mein Lied geht weiter (ISBN: 9783423135634)
    Gisela Zoch-Westphal

    Mein Lied geht weiter

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Mein schönstes Gedicht?
    Ich schrieb es nicht.
    Aus tiefsten Tiefen stieg es.
    Ich schwieg es.

    Eigene Meinung:
    dieses Buch entdeckte ich im Mai-Juni 2016 in der Stadtbücherei. Mascha Kaléko verehre ich schon seit Jahrzehnten. Deshalb nahm ich diesen Gedichtband kurzentschlossen mit.

    Am Sonntag kam ich endlich dazu, diese hundert Gedichte auf 153 Seiten von ihr zu studieren. Jedoch die ersten Seiten mit ihren Werken gefielen mir weniger, erst im hinteren Teil wurden sie wieder interessanter und lesbar. Sie hat mit 15 Jahren begonnen Gedichte zu verfassen, genau wie ich auch 1982. Habe in den letzten drei Jahren schon einige Gedichtsbänder von ihr durchgeblättert und fand immer Gefallen und Hoffnung darin. Habe auch mit ihr einiges Gemeinsam - wie mit Rose Ausländer - Autorinnen die um 1900 geboren sind - anscheinend sind sie mir ähnlich - als wenn sie geahnt hätten - dass es mal ein Double von ihnen gibt.

    Leider verstarb sie im Januar 1975 viel zu früh, da war ich noch keine 8 Jahre alt und interessierte mich noch nicht für die Poesie und hatte auch noch nichts von ihr gehört. Erst in den 90er Jahren in Radiosendungen, während der Moderator ihre Werke zum Besten gab und wir sehr begeistert waren. Auch heute noch lieben wir ihre Gedichte und lese sie immer wieder gerne.

    Das oben genannte Gedicht ist wirklich fast das schönste Gedicht in ihrem Buch - "Mein Lied geht weiter" - in dem ganze Hundert Gedichte von ihr zu finden sind.

    Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 3 Sterne!


  2. Cover des Buches In meinen Träumen läutet es Sturm (ISBN: 9783423012942)
    Gisela Zoch-Westphal

    In meinen Träumen läutet es Sturm

     (63)
    Aktuelle Rezension von: 101Elena101

    Inhalt:

    ,,In meinen Träumen läutet es Sturm'' ist eine Sammlung von Gedichten und Epigrammen aus dem Nachlass von  Mascha Kaléko.

    Mascha Kaléko (1907 – 1975) veröffentlichte erst  ihre Gedichte in Zeitungen, bevor sie 1933 mit dem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ ihren ersten großen Erfolg feierte. 1938 emigrierte sie in die USA, knapp 20 Jahre später siedelte sie nach Israel über. Mascha Kaléko ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Trotzdem war sie anfangs eher unbekannt.

     

    Meine Meinung:

    Mascha Kaléko hat mich mit ihren Gedichten total verzaubert. Ich war generell schon immer ein wenig an Gedichten interessiert, aber nie so sehr, dass ich einen gesamten Gedichteband eines einzigen Dichters lesen würde. Ihre Gedichte haben jedoch so viel Witz und lassen sich so leicht auf den Alltag übertragen (wenn sie nicht sowieso schon vom Alltag handeln), dass es unglaublich leicht ist, sie zu lesen. Auch das Verstehen wird dadurch einfach und oft ist es mir sogar passiert, dass ich lachen oder schmunzeln musste. Ihr Schreibstil ist raffiniert, jedoch nicht kompliziert und ihre Themen beziehen sich nicht nur auf die Zeit, in der sie gelebt hat, sondern sind allgemeingültig.

     

    Fazit:

    Wer Gedichte mag, sollte sich unbedingt diese Sammlung anschauen! Wer noch nie viele Gedichte gelesen hat, aber offen dafür ist, wird Mascha Kaléko lieben und wer gerne neu einsteigt, für den sind ihre Gedichte der beste Anfang um Lyrik mögen zu lernen.

  3. Cover des Buches So hält mich die Sehnsucht (ISBN: 9783351032821)
    Gudrun Schury

    So hält mich die Sehnsucht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    "So hält mich die Sehnsucht" Hundert Gedichte von Frauen. In diesem Buch sind Gedichte von Bettina von Arnim, Rose Ausländer, Ulla Hahn, Mascha Kaléko usw. wunderbare weibliche Poesie mit einer Wortkunst die das Herz beflügelt. Kann ich bestens empfehlen!!
  4. Cover des Buches Verse für Zeitgenossen (ISBN: 9783423281393)
    Mascha Kaléko

    Verse für Zeitgenossen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Liebe, Flucht und Familie, das sind die Themen, die "Verse für Zeitgenossen" bestimmen. Themen, die berühren und Themen, die Kaléko ganz offensichtlich umtrieben und beschäftigen. Besonders intensiv sind ihre Gedichte über Berlin, ihre verlorene Heimat. Denn Kaléko musste, wie so viele, in der NS-Zeit emigrieren. Der Verlust der Herkunft ließ sie nie los und das zeigt sich deutlich. Eine Ode an Kladow, aber auch an ihre neue Heimat - Greenwich Village zeigen ihre Sehnsucht, ihre Zerrissenheit. 

    "Verse an Zeitgenossen" ist eines der wenigen Bücher, die in den USA in den 1940er Jahren auf Deutsch erschienen. Und damit wird Kaléko irgendwie auch zum Sprachrohr der vielen deutschen Exilanten.

    Fazit: Ein wunderbares Büchlein. Kraftvoll, melancholisch, einfach schön.
  5. Cover des Buches Das ABC der Tiere (ISBN: 9783150184417)
    Evelyne Polt-Heinzl

    Das ABC der Tiere

     (3)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    "ABC der Tiere" das kleine Reclambändchen lädt ein zu einem kunterbunten und abwechslungsreichen Spaziergang durch verschiedene literarische Zeitabschnitte. Hier sind nicht nur Gedichte für Tierfreunde enthalten, sondern für jeden Liebhaber von anspruchsvoller und auch leichter augenzwinkernder Lyrik ein richtig schönes Lesevergnügen. Zum Anreiz eine kleine Leseprobe vom - Mascha Kaléko - * Der Tausendfüßler (oder: Glanz und Elend eines Centipedon) * ... Ob er, wenn ihn das Reißen plagt, Betrübt zu seinem Doktor sagt: „Es zwickt ihn 700 Zeh’n!“? Das denke ich mir gar nicht schön. * Und will die arme Kreatur Im Freien mal ein Bad genießen – Mit welchen von den tausend Füßen Prüft er die Wassertempratur? * Ein Hühnerauge schikaniert Ihn tausendfach multipliziert. - Auch drückt (wenn man so sagen darf) Ihn sein enormer Schuhbedarf.
  6. Cover des Buches Dein Mund auf meinem (ISBN: 9783491912960)
    Anuk Ens

    Dein Mund auf meinem

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Viel Kraft & Gesundheit (ISBN: 9783451296802)
    Nina Chen

    Viel Kraft & Gesundheit

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Die paar leuchtenden Jahre (ISBN: 9783423131490)
    Mascha Kaléko

    Die paar leuchtenden Jahre

     (33)
    Aktuelle Rezension von: WHElements

    Gegen das Vergessen der höchst seltenen Poetin des Alltags, Mascha Kaléko, hat der Deutsche Taschenbuch Verlag ein großes Lesebuch mit Versen, Nonsens-Gedichten, Chansons, Liedern und Prosatexten dieser bemerkenswerten Literatin herausgegeben.

     

    Die deutschsprachige Lyrikerin führte ein rastloses Leben. Sie wurde 1907 im früheren Galizien – heutiges Polen – in eine jüdische Familie hineingeboren, erhielt unter anderem eine Ausbildung in Marburg, schrieb, veröffentlichte und lebte in Berlin, später im Exil in New York, schließlich ab 1966 in Jerusalem. Mitte der 1970er Jahre starb Kaléko in Zürich und hinterließ ein hinreißendes Werk, das nun als Sammlung erschienen ist.

     

    Besonders die Berliner Jahre von 1918-1938 haben Kaléko sehr geprägt. In dieser Zeit ihres jungen Lebens entstand das meiste ihrer Großstadt- und Gebrauchslyrik sowie ihrer Zeitgedichte. Es sind lebenslustig wirkende Verse eines tiefen und starken Charakters. Im Nu hatte sie sich die Berliner Sprache der Schnoddrigkeit angewöhnt, als sie als Teenager neu in die Metropole kam. Bald schon veröffentlichte sie in den großen Zeitungen und traf sich mit der Berliner Bohème in den typischen Künstler-Cafés der 1920er Jahre, die zum Beispiel von Erich Kästner und Kurt Tucholsky frequentiert wurden. Sie fühlte sich wohl – endlich. Schon viele Umzüge waren Berlin vorausgegangen. Auf einer Postkarte, die die Entwurzelte von einem kurzen Paris-Aufenthalt nach Berlin schickte, heißt es: "Paris ist schön ... sehr schön. Aber leben, leben in Berlin."

     

    Was Kalékos Verse ausmacht, ist insbesondere eine leichte Verständlichkeit. Halt gab ihr ansonsten von Heimatlosigkeit geprägtes Leben, über Liebe zu schreiben. So heißt es bittersüß in einem Gedicht: "Zur Heimat erkor ich mir die Liebe." Und eines von Kalékos Chansons geht so: "Ich bin von anno dazumal, /Als man an Liebe glaubte. /Ich habe so verstaubte Ideen ... /Ich finde sogar Treue /Noch schön."

     

    Der Autor Hermann Hesse schrieb anerkennend über ihre Kunst: "Es ist eine aus Sentimentalität und Schnoddrigkeit großstädtisch gemischte, mokante, selbstironisierende Art der Dichtung, launisch und spielerisch, direkt von Heinrich Heine abstammend, eine Art, die in der deutschen Dichtung neuerer Zeit nicht sehr häufig war und heute in Deutschland, nach dem Ausscheiden der Juden, eigentlich ganz verschwunden ist."

     

    Gerade, als es ihr gut gehen sollte, erhielt die Jüdin, deren Bücher beim Rowohlt Verlag erschienen, ab 1935 Berufsverbot. Sämtliche Werke wurden in die "Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums aufgenommen". Die Situation in Nazi-Deutschland verschlechterte sich immer weiter, so dass Kaléko 1938 Berlin verließ und nach New York ins Exil ging. Ihre dort entstehenden Verse sind geprägt von Einsamkeit. Sie unternahm viele Spaziergänge durch die Lower Eastside und Greenwich Village und schrieb: "Schwer ist es nur, durchzuhalten." Doch sie schaffte es.


    Das große Mascha Kaléko-Lesebuch "Die paar leuchtenden Jahre" wurde herausgegeben und mit einer Biographie von der geschätzten Maléko-Kennerin Gisela Zoch-Westphal versehen. Hinzu kommt der Essay "Meine Tage mit Mascha Kaléko" von Horst Krüger, eine biographische Zeittafel, eine Kaléko-Bibliographie sowie eine Liste der vorhandenen Sekundärliteratur, die jedoch recht überschaubar ausfällt. Der Buchtitel "Die paar leuchtenden Jahre" ist im Übrigen einem Vortragstitel entlehnt, den Kaléko 1960 in Kassel hielt und in dem sie ihr literarisches Leben sowie ihre ersten Erfolge in Berlin der 1930er Jahre schilderte.


    Entstanden ist ein umfangreiches und aussagekräftiges Porträt eines fast vergessenen literarischen Sterns.

  9. Cover des Buches Interview mit mir selbst (ISBN: 9783829118774)
    Mascha Kaléko

    Interview mit mir selbst

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Das Album präsentiert verschiedene Lebensstationen von Mascha Kaléko. Mascha Kaléko ist auch selbst auf der CD zu hören, wie sie auf einer Schallplatte in den 60iger Jahren ihre Gedichte vorträgt. Es macht große Freude ihr zuzuhören. Die Zusammenstellung der beiden CDs (120 Minuten) ist wunderbar gelungen und gibt einen äußerst sympathischen Überblick über die Leistung und die Fähigkeit einer großen deutschsprachigen Lyrikerin.
  10. Cover des Buches Lyrikstimmen (ISBN: 9783867173384)
    Christiane Collorio

    Lyrikstimmen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Ein wunderbares Geschenk für Menschen die Lyrik lieben, einmal die Originalstimmen von den ersten Tonaufnahmen des letzten Jahrhundert, der Dichter und Dichterinnen zu hören. Es ist ein poetischer Ohrenschmaus. Obwohl bei einigen Schriftstellern und Poeten man feststellen musste, die Gedichte wunderschön – aber die Interpretation ist nicht immer so geglückt - das war etwas enttäuschend. Was aber die Faszination über das lyrische Zeitdokument nicht mindert. Schön wiederum ist es, diese einzigartige Sammlung enthält auch unveröffentlichte Aufnahmen, was eine große Bereicherung für diesen außergewöhnlichen Lyrik-Schatz ist. Im Booklet werden die Poeten in einer kleinen Biografie vorgestellt. Schade finde ich, das die Gedichte nicht zum mitlesen beigefügt sind. Trotz der kleinen Beanstandungen die ich habe, ist es ein Genuss, für jeden der Freude und Spaß an schöner Lyrik hat. Sehr Empfehlenswert!
  11. Cover des Buches Das lyrische Stenogrammheft (ISBN: 9783423280983)
    Mascha Kaléko

    Das lyrische Stenogrammheft

     (54)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    Mascha Kaléko (1907-1975) war mir bis dato (so gut wie) kein Begriff; man hat mal hier und dort einen Hinweis auf sie erhalten, eine Rezension gelesen, sich aber nie näher mit ihr befasst.


    Das hat sich nun dank einer besonderen Person grundlegend geändert! Schon beim ersten Durchblättern von „Das lyrische Stenogrammheft“ musste ich herzhaft grinsen, beschreibt sie doch beispielsweise am Ende des selbigen in „Brief an eine Reisetante“, wie es zu Hause geht, während die Tante in Sizilien weilt:


    „Ich danke dir für deinen Brief. (Das Ansichtskarten-Kitschmotiv Kann ich dir nie vergeben.) Nun bitt ich dich so sehr ich kann, Wenn du schon schreibst, auch dann und wann Das Porto aufzukleben.

    Zu Frage eins: Wie es mir geht, Und wie´s um Möpschen Susi steht, Erwidre ich beklommen: Was mich betrifft, ich bin gesund. Doch leider hat der liebe Hund Zwei Kilo abgenommen.“ (S. 194)


    Mascha Kaléko beherrschte die Kunst, Alltagssituationen wie sie jeder von uns kennt, in wunderbar locker-leichte Lyrik zu verpacken, um „zwischen den Zeilen“ Kritik am System zu üben. Jede Leserin/ Jeder Leser wird sich irgendwo in den Gedichten wiederfinden – sei es, wenn es darum geht, die „verflossene“ Liebe zu beweinen, wenn es darum geht, sonntags an montags und somit an Arbeit zu denken oder einem Kind ein „Gute Nacht“-Gedicht aufzusagen, damit es gut schläft und träumt.


    Viele Gedichte von Mascha Kaléko sind von einer tiefen Melancholie durchzogen (ein beliebtes Motiv ist der Herbst, der Regen, Sturm…) und trotzdem blitzt immer wieder ein Funken der Hoffnung zwischen den Zeilen hervor und man stellt sich beim Lesen vor, wie die Gedichte wohl wirken, wenn man sie mit einer Tasse Tee auf dem Sofa liest, während es draußen regnet…


    Die immer wieder eingestreuten Kurzprosatexte sind mal poetisch, mal satirisch, aber immer auf den Punkt gebracht und zeigen die Vielseitigkeit von Mascha Kaléko.


    „Das lyrische Stenogrammheft“ war mein erstes, jedoch definitiv nicht letztes Büchlein von Mascha Kaléko und dürfte in Zukunft zu meinen bevorzugten Lektüren gehören.
  12. Cover des Buches Heute ist morgen schon gestern (ISBN: 9783423101028)
    Mascha Kaléko

    Heute ist morgen schon gestern

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Die unsentimentale, witzige und ernste "Gebrauchspoesie" der Mascha Kaléko gefällt, wie Hermann Kesten prophezeit hat, nicht nur den Zeitgenossen, sondern auch deren Söhnen und Töchtern.

    Eigene Meinung:
    In den Genuss der Gedichte von Mascha Kaléko kam ich schon in den 90er Jahren. Damals las ein Radiomoderator aus Belgien ihre Gedichte Mittwochabends öfters vor. Dieser moderiert jetzt bei einem Belgischen Internet-Radiosender und macht die gleiche Sendung. Hin und wieder liest er welche von M.K. vor. Ich bin dann immer mit Begeisterung dabei.

    Und so bestellte ich mir über ebay dieses tolle Buch von ihr. Schreibe nun eine Rezension bei Lovelybooks hier. Heute las ich die Gedichte mit Wonne und werfe sie auf keinen Fall in die Tonne.  Sie sind echt genial und superstark, liebe sie nicht nur bei Tag sondern auch at the Winter in the Dark. Die "Ansprache eines Bücherwurms" gefällt mir am Besten noch, ich muss wirklich staunen und sage doch: Mascha, ich bin und bleibe ein Fan von Dir heute und für immer, Deine Bücher und Gedichte stehn im Regal in meinem Zimmer.

    Werde dieses Buch natürlich für mich behalten und mir noch weitere dazulegen. Schade, dass sie nicht mehr unter uns weilt und diese schöne positive Rezension lesen kann. Danke Mascha, dieses Buch hat mich sehr unterhalten, ich musste mehrmals grinsen und werde es unbedingt meiner Mutter ausleihen, man höre: AUSLEIHEN, denn  sie mag Deine Werke auch sehr. Und ich weiß, dass Du heute noch viele Fans hast. Deine Gedichte kann man Tag für Tag lesen und sich daran erfreun. Ganz klar:
    5 Sterne für "Heute ist morgen schon gestern.

    PS: Auch der Novemberbrief aus Auscona hat mir gefallen, da mein Lieblingsland Italien bzw. Lago Maggiore vorkommt.

    Gedichte machen ist wie Angeln nach einem elektrischen Fisch der funkensprühend auftaucht und entschwindet.
  13. Cover des Buches "Liebst du mich eigentlich?" (ISBN: 9783423280396)
  14. Cover des Buches Liebesgedichte (ISBN: 9783423280631)
    Eva-Maria Prokop

    Liebesgedichte

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Liebe. Kaum etwas kann sie so gut fassen, wie ein Liebesgedicht. Und kaum jemand, tut dies so virtuos wie die große Mascha Kaléko.

    Kaléko, in Polen geboren, in den Kriegsjahren vertrieben, emigriert, erst USA, dann nach Israel - ihrem Mann zuliebe. Eine Lebensgeschichte, wie sie oft zu lesen war. Diese Etappen schimmern in ihren Gedichten durch.  Und, obwohl hier vor allem von Liebe handelnd, zeichnen sich Kalékos persönliche Erfahrungen ab: die räumliche Trennung - verursacht durch Flucht und Krieg.

    Mit Witz, Phantasie und Wortgewandtheit brachte Kaléko ihre Gefühle zu Papier und Elke Heidenreich hat ihre Liebesgedichte in diesem kleinen Büchlein versammelt. Eine einfache, diskrete, fast schon schmucklose Ausgabe, die vor allem durch ihren Inhalt besticht (wie ein gutes Buch es zu tun vermag).

    Ich möchte, wie immer bei Lyrik, mit einem Gedicht schließen, denn nichts spricht mehr für sich selbst, als ein gutes Gedicht:

    Das berühmte Gefühl

    Als ich zum ersten Male starb,
    - Ich weiß noch, wie es war.
    Ich starb so ganz für mich und still
    Das war zu Hamburg, im April,
    Und ich war achtzehn Jahr

    Und als ich starb zum zweiten Mal,
    Das Sterben tat so weh.
    Gar wenig hinterließ ich dir:
    Mein klopfend Herz vor deiner Tür,
    Die Fußspur rot wie Schnee.

    Doch als ich starb zum dritten Mal,
    Da schmerzte es nicht mehr.
    So altvertraut wie Bett und Brot
    Und Kleid und Schuh war mir der Tod.
    Nun sterbe ich nicht mehr.

    Fazit: Ein kleines Buch zum abtauchen, sinnieren und fallen lassen. Meine 100%ige Leseempfehlung!

  15. Cover des Buches Sämtliche Werke und Briefe, in vier Bänden (ISBN: 9783423590860)
    Jutta Rosenkranz

    Sämtliche Werke und Briefe, in vier Bänden

     (1)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Sämtliche Werke und Briefe von Mascha Kaléko in vier Bänden. Das Werk ist der volle Wahnsinn, es umfasst über 4.000 Seiten. Im Band 1 sind außer den beliebten Gedichten von Mascha Kaléko aus den verschiedenen Lyrikbänden über einhundertfünfzig bisher unbekannte Texte. Die Bänder 2 und 3 enthalten Briefe von Mascha Kaléko über ihr Leben mit den Hintergründen der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse im 20. Jahrhundert. Der Band 4 enthält, ausführliche Kommentierungen über die Entstehung, Druck- und Wirkungsgeschichte der einzelnen Gedichte, Texte und Briefe von Mascha Kaléko. Eine beeindruckende Edition, denn sie zeigt die Vielseitigkeit der Lyrikerin Mascha Kaléko.
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