QueenEmma

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378 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

england, familie, bank, macht, historischer roman

Die Pfeiler der Macht

Ken Follett
Fester Einband: 636 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 01.01.1994
ISBN 9783785707357
Genre: Krimi und Thriller

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(312)

499 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 124 Rezensionen

dämon, serienkiller, thriller, soziopath, mord

Ich bin kein Serienkiller

Dan Wells , Jürgen Langowski (Übersetzer)
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2009
ISBN 9783492701693
Genre: Fantasy

Rezension:

John ist 15 Jahre alt und wohnt mit seiner Mutter im Clayton County. Er führt kein typisches Teenagerleben. Er hat kein Interesse an Sport, Kino oder Dates... er hat auch nicht wirklich Freunde. Sein einziger Freund ist Max. Und das auch nur, weil dieser genauso als Freak gilt wie er selber, und um halbwegs ein normales Leben führen zu können. John ist emotionslos. Ein Soziopath.
Sein einzigstes Interesse gilt Serienkillern. Er verschlingt Bücher, Artikel, informiert sich über die Denkensweise von ihnen, bewundert sie. Ihn faszinieren Leichen. Den Tot. John spürt tief in sich drinnen, den Drang selbst töten zu wollen. Doch diesem Drang will er nicht nach geben, deshalb besucht er wöchentlich seinen Therapeuten Dr. Neblin. Legt sich selbst Regeln auf, um diese Neigung zu unterdrücken.

Doch dann werden in Clayton Männer ermordet. John ist sofort Feuer und Flamme. Er kann an nichts anderes mehr denken, alles dreht sich darum. Er beginnt die Einzelheiten zusammen zufügen, den Killer zu suchen und geht dabei ein großes Risiko ein.

John weiß wer der Killer ist, er will ihn aufhalten. Dazu muss er ihn töten. Aber wenn er ihn töten will, bedeutet dies, das er seine Regeln brechen muss. Unter anderem besagt eine Regel, das er Menschen nicht beobachten darf, aber genau dies muss er tun um alles über den Mörder in Erfahrung zu bringen.

John stellt sich selber vor die Wahl: Will er andere Menschen retten, in dem er den Mörder tötet, was bedeutet, das er sein eigenes Monster frei lassen muss? Das Monster was er seit Jahren versucht zu unterdrücken? Der Kampf gegen den Killer und auch sein eigener Kampf beginnen...

Dan Wells ist es hervorragend gelungen den Kampf, den John mit sich selbst führt, zu schildern.
Johns Zwänge, welche er versucht krampfhaft zu unterdrücken, Johns Leben, welches er krampfhaft versucht zu normalisieren, sind vergleichbar mit x-anderen Themen. Viele Menschen kennen das Gefühl etwas "falsches" in sich zu haben. Anders zu sein, als es die Gesellschaft von einem erwartet. Viele führen täglich solch einen Kampf mit sich selber.

Ausserdem thematisiert der Autor die Tatsache sehr gut, das vieles nicht so ist wie es scheint. Mann kennt Menschen schon sein Leben lang, doch kennt man sie wirklich? Oder kennt man nur das Bild das sie nach Außen tragen?

Das gewählte Thema von Dan Wells, Serienkiller und Dämonen, ist extrem, aber im Grunde spiegelt es sich in so vielem wieder.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Man ist sofort in der Geschichte drinnen und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Das Buch wird aus der Sicht von John geschrieben und genau da befindet sich eine kleine Kritik meinerseits. Der Schreibstil entspricht meiner Meinung nach nicht dem eines 15 Jährigen. Johns Gedankengänge werden mir zu erwachsen und zu nüchtern geschildert, ich denke ein 15 Jähriger würde sich anders ausdrücken, lockerer, flapsiger...

Über das Ende kann ich nicht viel sagen, da ich nichts vorweg nehmen möchte. Nur soviel: es hat mich etwas traurig gestimmt.

"Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells ist nicht nur ein Fantasy-Krimi, sondern auch ein Buch das zum Nachdenken anregt.

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269 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 44 Rezensionen

berlin, wg, männer, humor, männer-wg

Kaltduscher

Matthias Sachau
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.05.2009
ISBN 9783548280172
Genre: Humor

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(284)

548 Bibliotheken, 4 Leser, 9 Gruppen, 106 Rezensionen

thriller, mord, familie, vergangenheit, kleinstadt

Dem Tode nah

Linwood Barclay ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2008
ISBN 9783548267449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der 17 jährige Derek Cutter ist beim Nachbarsjungen Adam, der gleichzeitig sein bester Freund ist, kurz bevor dieser mit seinen Eltern für eine Woche in den Urlaub fährt. Derek hat einen Plan: er möchte diese sturmfreie Zeit im Nachbarshaus nutzen, um mit seiner Freundin Penny ungestört ihr erstes Mal erleben zu können. Derek schleicht sich in den Keller, anstatt das Haus durch die Hintertür zu verlassen und wartet bis die Langleys los fahren. Nun kann er ungestört die Alarmanlage ausschalten, und ein- und ausgehen wie es im gefällt. So sein Plan. Doch dieser wird ca 2 Stunden später völlig über den Haufen geworfen. Da es Adams Mutter nicht gut geht, mussten sie umdrehen. Derek hört das Auto und verschwindet wieder im Keller. Adam und seine Eltern sind noch nicht mal richtig daheim angekommen, als plötzlich drei Schüsse fallen. Die Langleys wurden ermordet. Derek wartet noch einige Zeit und geht dann zu sich nach Hause. Die Dinge nehmen seinen Lauf....

Im ersten Kapitel wird von der Ermordung der Langleys und Dereks Aufenthalt in deren Haus erzählt, dann geht es in der Ich-Form weiter und man bekommt alles aus der Sicht Jim Cutters, Dereks Vater, zu lesen.

Jim Cutter entpuppt sich als kleiner Spürhund und fühlt sich berufen selbst seine Fühler auszustrecken und seine Schlüsse zu ziehen. Dabei kommt er so hinter manches Geheimnis, welche einige lieber unentdeckt gelassen hätten.

Jim Cutter wird uns als der Held des Buches verkauft, was ja auch nicht wirklich schlecht ist, mal was anderes wie wenn immer ein Polizist die Hauptrolle in einem Thriller spielt. Doch dieses Buch ist doch sehr, ich nenne es mal familiär, und das finde ich etwas nervig und ermüdend. Ich frage mich warum dieses Buch als Thriller verkauft wird. Für mich ist das eher ein Roman in dem paar Leute umgebracht werden. Jim hat soviel Verständnis für seine Frau Ellen, welche übrigens einen sehr nervigen Charakter hat, führt so viele Diskussionen, welche gähnend langweilig sind und lässt uns, dank Rückblicke, an seiner Vergangenheit teilhaben. Es ist zum Teil so schnulzig das es nicht zum aushalten war.

Den Schreibstil würde ich nicht als spannend und mitreißend beschreiben. So stelle ich mir keinen Thriller vor. Es war langatmig, langweilige Dialoge ohne Würze, viele Dinge werden wiederholt. Wie schon erwähnt, erzählt Jim uns Dinge aus der Vergangenheit, doch diese Dinge werden immer wieder zur Sprache gebracht, immer nochmal in einem Dialog erwähnt und erklärt....

Die Entdeckung des Mörders war auch nicht sehr überraschend. Sobald dieser sich blicken lies, war einem auch schon klar, das nur er es sein kann.

Also alles in allem ist es für mich ein Buch, von dem man sich nicht zu viel erhoffen sollte.

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(65)

95 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 31 Rezensionen

krimi, schweden, patrik hedström, hänsel und gretel, hochzeit

Die Totgesagten

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei List, Paul, 03.04.2009
ISBN 9783471350126
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In der schwedischen Gemeinde Tanum arbeitet Patrick Hedström als Polizist. Er bekommt eine neue Kollegin, Hanna Krause, welche an ihrem ersten Arbeitstag gleich zu einem Autounfall mit kommen muss. Eine Frau starb bei diesem Autounfall, sie war stark alkoholisiert, obwohl sie laut ihrer Familie nie Alkohol trank. Patrick Hedström beginnt zu recherchieren, es stellt sich heraus das es wahrscheinlich Mord war, es gibt aber keinerlei Zeugen, keine Spuren, nichts.

Gleichzeitig treffen die Filmleute für die Reality Soap "Raus aus Tanum", welche die nächsten Tage starten soll, in Tanum ein. Es herrscht ein großes Medienaufgebot in Tanum, es wird gefeiert, es wird gefilmt, und es geschieht ein weiterer Mord. Tanum ist in den Schlagzeilen, doch die Polizei ist ratlos...

Der Schreibstil des Krimis von Camilla Läckberg ist sehr einfach gehalten. Keine Schnörkel, keine langen Sätze, keinerlei Anspruch.

Es gibt 5 Handlungstränge
- die polizeilichen Arbeiten mit Patrick Hedström, Martin Molin, Gösta und Hanna Krause
- Bertil Mellberg, Chef des Kommissariats in Tanum
- Patricks Familie: Erica, seine zukünftige Frau und Anna, Ericas Schwester
- die Darsteller der Reality Soap "Raus aus Tanum": Jonna, Calle, Mehmet, Uffe, Tina und Barbie
- Bürgermeister Erling W. Larson

Der Inhalt dieser Handlungstränge ist so was von platt und vorhersehbar. Es werden Themen angesprochen die völlig sinnlos sind, die in keinem Zusammenhang mit dem ganzen Buch stehen. Dachte sich die Autorin das es interessant wäre sozialkritische Themen wie Homosexualität mit einzubauen? Sollte das den Wert des Buches steigern? Es ist ihr nicht gelungen. Es kommt einem so vor, das gewisse Häppchen einfach reingeworfen werden, mit der Hoffnung etwas Spannung zu erzeugen, obwohl das nicht möglich war, denn um das Thema zB Homosexualität gab es keine wirkliche Geschichte in dem Krimi. Es wurde halt erwähnt.

Oder was sollte das mit Bertil Mellberg...? Da war einem auch ziemlich bald klar um was es sich da handelt, aber denn Sinn dieser Geschichte kann ich einfach nicht sehen. Es stand in keinem Zusammenhang zu irgendwas. Es wurde halt erwähnt.

Die Spannung habe ich eh sehr vermisst. Eine Spannungskurve war praktisch nicht vorhanden, es hat sich konstant auf dem gleichen langweilig, unspektakulären Niveau gehalten. Schon ziemlich bald war mir klar wer der Bösewicht ist.

Der Krimi "Die Totgesagten" von Camilla Läckberg hat von allem etwas: Morde, Liebe, Hochzeit, Trauer, Pubertät, Verzweiflung, Angst, Hoffnung, Schmerz.... alles wird angesprochen, nichts wird vertieft. Es plätschert an der Oberfläche langsam vor sich hin.

Meiner Meinung nach ein Buch, das man nicht gelesen haben muss.

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Tags: krimi   (1)
 

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779 Bibliotheken, 6 Leser, 7 Gruppen, 44 Rezensionen

fantasy, magie, sonea, liebe, gilde

Die Meisterin

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei cbt, 07.08.2006
ISBN 9783570303306
Genre: Fantasy

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(1.172)

1.828 Bibliotheken, 20 Leser, 13 Gruppen, 83 Rezensionen

fantasy, magie, sonea, gilde, magier

Die Rebellin

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 542 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2006
ISBN 9783570303283
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(490)

782 Bibliotheken, 7 Leser, 8 Gruppen, 41 Rezensionen

magie, fantasy, sonea, gilde, akkarin

Die Novizin

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei cbt, 06.06.2006
ISBN 9783570303290
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(955)

1.516 Bibliotheken, 15 Leser, 12 Gruppen, 118 Rezensionen

afghanistan, freundschaft, krieg, taliban, kabul

Drachenläufer

Khaled Hosseini , ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 11.11.2004
ISBN 9783833301490
Genre: Romane

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

mord, italien, krimi, anwalt, familie

Wo die Zitronen blühen

Massimo Carlotto , Marco Videtta , Judith Elze
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Tropen, 01.12.2009
ISBN 9783608502039
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Dorf im Nordosten Italiens.
Zwei einflussreiche Familien.
Die Calchi Reniers und die Visentins.

Francesco ist der Sohn des sehr erfolgreichen Anwalts Visentin. Auch Francesco ist auf dem Wege zu einem guten Anwalt, allerdings verlangte sein Vater von ihm, seinen Weg erst einmal alleine zu gehen, bevor er nach der Heirat mit Giovanna in die väterliche Kanzlei mit einsteigt.

Die Kindheit und Jugend von Francesco lassen ihn immer wieder spüren aus welchem Hause er stammt. Man behandelt ihn anders, man bringt ihm Respekt entgegen, es ist ihm unmöglich echte Freundschaften zu knüpfen und zu vertiefen. Alles beschränkt sich auf Bekanntschaften, das gesellschaftliche Ansehen und dessen Gepflogenheiten.

Der einzige Mensch den er liebte, der seine Freundin, Gefährtin, Geliebte und zukünftige Frau war, wurde einige Tage vor der Hochzeit ermordet. Giovanna.

Carla, Giovannas beste Freundin, und Francesco fangen an, verschiedenen Spuren nachzugehen, welche Verstrickungen mit der Mafia, illegale Müllentsorgungen, Verleumdung und Morde ans Licht bringen.
Man bekommt verdeutlicht welche Macht die einflussreichen Familien haben, wie sie integrieren und dabei über Leichen gehen.

Die Leseprobe fand ich sehr ansprechend, leider war das Buch nicht das, was ich mir erhofft oder was ich erwartet habe.
Dem Buch fehlt es an Tiefe, die Intrigen und Vorkommnisse werden beschrieben, aber viel zu oberflächlich. Man liest sich durch die Zeilen, ohne mit dem Herzen dabei zu sein.
Am schlimmsten fand ich den Teil, in dem der Mörder entdeckt wurde. Hatten die Autoren keine Lust mehr? Wollten sie schnell fertig werden? Mir kam es so vor.

Ein Buch, was nicht so schlimm war, das ich mich bis zur letzten Seite durch kämpfen musste, aber auch ein Buch, welches man nicht gelesen haben muss.

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(29)

38 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 17 Rezensionen

krimi, mord, metzger, familie, willibald adrian metzger

Der Metzger geht fremd

Thomas Raab
Fester Einband: 361 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2009
ISBN 9783492053082
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Willibald Adrian Metzger ist ein gutbeleibter, unsportlicher, immer Jackett tragender Restaurator der gern ein Gläschen Wein trinkt. Er ist in einer Beziehung mit der kroatischen Danjela Djurkovic, sie wohnen in einer Stadt, genießen ihr Leben zusammen, wobei sie ihr eigenes Leben und ihre eigenen Wohnungen nicht vernachlässigen. Danjela befindet sich in dem Kurhotel Sonnenhof, in welchem sie versucht Erholung zu erlangen. Nach einem aufgeregten Anruf bei ihrem Willibald und der Berichterstattung über einen Leichenfund im Schwimmbecken des Kurhotels, macht sich Willibald auf den Weg in die tiefste Provinz um seine Danjela zu besuchen und ihr beizustehen,

Nach der ersten Leiche wird auch bald eine Zweite entdeckt... und es stellt sich, beziehungsweise, Willibald und Danjela stellen sich, die Frage, ob es da einen Zusammenhang gibt.

Die Neugierde Danjelas, die zufälligen Fundstücke Willibalds und der gut ausgeprägte Sinn des zusammenfügens von Einzelheiten Beider sorgt dafür, das der Willibald und die Danjela immer mehr in diese Sache, welche im Kurhotel begonnen hat, hinein gezogen werden.

Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, da die Sätze zum Teil sehr lang sind und man sich ab und an fragt, ob das wirklich ein korrekter, deutscher Satz sein kann. Man braucht etwas Zeit sich rein zu lesen, wenn man dies aber geschafft hat, ist es eine angenehme Abwechslung zu den Schreibstilen anderer Bücher.
Thomas Raab versetzt seinen Krimi mit typischen Worten einer bestimmten ländlichen Gegend wie "nackert", "Jause", "No schau, i kenn mi hoit aus", was dem ganzen einen herzlichen Charme verleiht.

Der Krimi ist mit viel Witz versehen, weshalb man anfangs zu dem Eindruck gelangen könnte, das es sich eher um ein lustig, leichtes Buch für zwischendurch handelt, in dem man vor Spannung nicht wirklich fast platzt. Aber da täuscht man sich. Die Spannungskurve steigt stetig an, es kommen immer mehr Details dazu, welche in einem die Neugier wecken. Thomas Raab ist es sehr gut gelungen Witz mit der Tragik des Lebens zu vermischen.

Zwischen den Hauptkapiteln kann man immer wieder extra eingeschobene Kapitel lesen,welche in der Ich-Form erzählt werden. Es geht um Gedanken und Gefühle einer Person, wobei man anfangs etwas im Dunkeln tappt um welche Person es sich nun wirklich handelt. Es ist interessant das zu lesen, denn es ist nicht im üblichen Schreibstil dieses Buches geschrieben und man bekommt Einsichten in das Geschehen, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Zudem gibt es eingeschobene Dialoge zwischen Anton und Ernst, welche sehr erheiternd sind. Die Erkenntnis wer Anton und Ernst sind, ist ebenfalls lustig und passt sehr gut zum Gesamtwerk.

Ich bin von "Der Metzger geht fremd" wirklich positiv überrascht und es hat viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

san francisco, stadtgeschichten, liebe, aids, barbary lane 28

Michael Tolliver lebt

Armistead Maupin , Michael Kellner
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Rowohlt, 23.06.2008
ISBN 9783498045098
Genre: Romane

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

san francisco, homosexualität, stadtgeschichten, stadt, urbanität

Am Busen der Natur

Armistead Maupin , Heinz Vrchota , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2005
ISBN 9783499239960
Genre: Romane

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

san francisco, homosexualität, 80er jahre, urbanität, schwules leben

Tollivers Reisen

Armistead Maupin , Carl Weissner , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2005
ISBN 9783499239908
Genre: Romane

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

san francisco, 70er jahre, flüchtlinge, stadtgeschichten, urbanität

Noch mehr Stadtgeschichten

Armistead Maupin , Heinz Vrchota , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.07.2005
ISBN 9783499239823
Genre: Romane

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

san francisco, usa, stadtgeschichten, 70er jahre, mary ann singleton

Mehr Stadtgeschichten

Armistead Maupin , Heinz Vrchota , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2005
ISBN 9783499239762
Genre: Romane

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(68)

114 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

san francisco, stadtgeschichten, 70er jahre, homosexualität, liebe

Stadtgeschichten

Armistead Maupin , , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.05.2005
ISBN 9783499239694
Genre: Romane

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(104)

162 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 44 Rezensionen

männer, humor, hochzeit, liebe, beziehung

Man tut, was man kann

Hans Rath
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 01.07.2009
ISBN 9783805208703
Genre: Romane

Rezension:

Alles in allem fand ich das Buch sehr gelungen.

Es ist schnell und flüssig zu lesen, mit viel Sarkasmus, Ironie und Witz versehen.
Ich hatte oft Momente, wo ich schmunzelnd und gar lachend da saß.

Paul, die Hauptfigur, mitte 40, mit beiden Beinen im Berufsleben, Vorstandsmitglied eines Verlages, schlittert so durch sein Leben. Neben kleinen Intrigen im Büro und sarkastischen Gedanken ist er doch ein herzenslieber Mensch, der sich um seine Freunde kümmert und immer eine Flasche Wein, ein Bett und ein Ohr für deren Probleme hat.

Besonders ans Herz gewachsen ist mir Günther. Ach, es war zuckersüß wie Paul seine Unfähigkeit im Umgang mit Frauen beschrieben hat. Ich hab mich jedes mal gefreut wenn er plötzlich vor der Tür stand, oder anrief um ein "Hi" zu analysieren.

Mann Nummer 3, Schamski, Freund und Arbeitskollege von Paul, ein Viel-rauchender und Viel-trinkender Mann, der gern Sex mit seiner Sekretärin hat und dadurch von seiner Frau vor die Tür gesetzt wird. Und so gelangt auch er in die neue Männer-WG in Pauls Wohnung.

Und dann fehlt noch Bronko. Ein etwas einsames, ruhiges Exemplar von Mann, der seit 6 Jahren seiner großen Liebe hinterher weint, eine Verkehrsbehinderung darstellt und auch sonst nicht sonderlich viel Glück im Leben hat.

Somit wär die Runde komplett.

Das Leben der vier und deren Gedanken und Probleme werden äußerst amüsant geschildert, zwischendurch bekommt man Einblicke in Pauls früheres Leben, aus dem er immer noch den Kontakt zu seiner Ex-Freundin und deren Tochter hegt und Pflegt, und welch wunderbare Dame seine Sekretärin ist.

Es war doch etwas schade, als es dem Ende zu ging und Günther, Bronko und Schamski doch noch ihren inneren Seelenfrieden (mehr oder weniger) gefunden haben.
Nur Paul hängt noch, im wahrsten Sinne des Wortes, in der Luft, und man weiß nicht was mit dem Guten nun passiert.
Gibt es doch noch ein Happy End für ihn und Iris?

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, nur leider war es nicht so, das ich unbedingt weiterlesen musste. Die Spannungskurve war doch eher schwach ausgeprägt, so das ich das Buch des öfteren weg gelegt habe, mir es aber immer wieder Spaß gemacht hat, wenn ich weiter las.
Ich würde es als überdurchschnittlichen Frauenroman bezeichnen und kann das Lesen empfehlen.

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Tags: erheiternd, lustig   (2)
 

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(62)

83 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 31 Rezensionen

schweden, krimi, spanien, costa del sol, mord

Kalter Süden

Liza Marklund , Anne Bubenzer (Übers.) , Dagmar Lendt (Übers.)
Fester Einband: 518 Seiten
Erschienen bei Ullstein HC, 12.08.2009
ISBN 9783550087516
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kalter Süden war mein erstes Buch von Liza Marklund und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert.
Ihr Schreibstil ist flüssig und schnell. Ich habe mich sehr gut in den Krimi eingelesen und hatte keinerlei Probleme damit Serienheldin Annika Bengtzon kennenzulernen ohne die Vorgänger Romane gelesen zu haben. Die Autorin lässt nach und nach Informationen von den Vorgänger-Büchern einfließen, man bekommt diese Informationen Häppchenweise verabreicht, so dass es sich zu einem Bild zusammen fügt.

Annika Bengtzon ist eine Reporterin, welche bei der Zeitung "Abendblatt" arbeitet. Annika wird einem schnell sympathisch, da ihre Beschreibung herrlich menschlich ist. Sie ist eine starke Frau, hat ihren eigenen Kopf und den richtigen Riecher für gute Storys. Man erfährt nach und nach mehr von ihrem Leben. Sie hat zwei Kinder, ist geschieden, ihr Verhältnis zu Ex-Mann Thomas ist nicht mehr das Beste, ihr Haus ist abgebrannt und ihre neue Wohnung ist auch nur ein provisorisches Chaos, bei dem sie nicht weiß, wie lange sie dort bleiben kann.

Annika wird von ihrem neuen Chef Patrick nach Spanien an die Costa del Sol geschickt. Dort ist die Familie von dem schwedischen Eishockeystar bei einem Gasüberfall ermordet worden. Mit Hilfe eines schwedischen Polizisten, der in Spanien ermittelt und eines schwedischen Immobilienmaklers der seit Jahren an der Costa del Sol lebt, erhält sie wichtige Informationen und Anhaltspunkte, welche ihre Recherche ins laufen bringen. Durch die Recherche am Gasüberfall kommt sie immer mehr mit Drogenschmuggel, Geldwäsche und Mord in Berührung, welchen sie trotz Verbots ihres Chefs nachgeht.

Der Krimi spielt ins Spanien, Schweden und Marokko. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Handlungsorte authentisch zu beschreiben. Man spürt beim lesen die Hektik in Spanien, die Weite in Marokko und den Alltag in Schweden.

Zwischen den Kapiteln bekommt man 5 Kurzgeschichten zu lesen, in denen es sich um eine Prinzessin, ein Trollmädchen und ein Engel handelt. Anfangs weiß man den Inhalt dieser Kurzgeschichten nicht recht einzuordnen, doch nach und nach macht es einen Sinn und die Geschichten fügen sich in die Hauptgeschichte ein.

Die verschiedenen Handlungstränge laufen gegen Ende des Buches alle zusammen und man hat den Aha-Effekt.

Der Autorin ist es hervorragend gelungen, eine Mischung aus Spannung, Normalität und Romanze zu schaffen.

Neben den Hauptthemen Costa del Sol und der Recherche an diesem Überfall und deren Ausläufer, wird viel von Annikas Privatleben, ihrer Arbeit beim Abendblatt und ihren Problemen mit Chef und Arbeitskollegen erzählt. Ich fand das sehr angenehm, da so eine spezielle Tiefe geschaffen wurde, die sonst eher nicht vorhanden wäre, würden diese nebensächlichen Themen minimal angeschnitten werden.

Ich fand es auch sehr interessant, das die Berichterstattung kritisch hinterfragt wurde. Annika muss tun und recherchieren was ihr neuer Chef von ihr verlangt. Ihre persönliche Meinung dazu ist wenig gefragt. Er bestimmt was die Leute lesen wollen, was sich gut verkaufen lässt und darüber muss berichtet werden. So haben die Medien die Macht, die Wahrheit in dieses Licht zu rücken, wie sie es für richtig halten.

Es war ein Genuss das Buch zu lesen, und bin gespannt wie die andren Bücher von Liza Marklund sind.

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(656)

1.079 Bibliotheken, 14 Leser, 17 Gruppen, 179 Rezensionen

thriller, los angeles, serienmörder, mord, serienkiller

Der Kruzifix-Killer

Chris Carter , Maja Rößner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.06.2009
ISBN 9783548281094
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein hervorragendes Buch.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Ein flüssiger, schneller Schreibstil.
Die Spannungskurve steigt gleich zu Beginn steil an, und hält sich.

Toll fand ich auch den Aufbau des Buches.
Die Geschichte beginnt in der Gegendwart, geht ab dem dritten Kapitel in der Vergangenheit weiter, und gegen Ende des Buches befindet man sich wieder in der Gegenwart.

Die Charakteren werden ausführlich beschrieben, so das man einen Bezug zu ihnen aufbauen kann, es wirkt aber nicht platt getreten und unnötig ausgedehnt.

Was auch ein positiver Punkt ist, war die Beschreibung der Leichen. Diese war ausführlich, für manche vielleicht etwas eklig, aber ich mag es wenn es genau beschrieben wird,wenn nicht um den heißen Brei geredet wird. Das macht ja dieses Genre aus.

Zum Inhalt:

In Los Angeles arbeitet Detective Hunter beim Morddezernat. Er ist überdurchschnittlich clever, schnell in seiner Auffassungsgabe, hat so was wie den siebten Sinn. Er arbeitet an den schlimmsten Mordfällen, Serienkiller, Psychophaten.
Hunter bekommt einen neuen Partner zugeteilt. Detective Garcia. Ihr erster gemeinsamer Fall ist kein neuer Fall in dem Sinn. Es handelt sich um den Kruzifix-Killer. Ein schon verfolgter und eigentlich zum Tode verurteilter Serienmörder. Das Erkennungszeichen ist ein Doppelkreuz, welches er jedem seiner Opfer in den Nacken ritzt, tätowiert. Er ist bekannt für seine qualvollen Morde, seine liebe zum Foltern. Und auch dafür das er keinerlei Spuren hinterlässt. Und nun ist er wieder da? Das Spiel kann beginnen...

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(78)

133 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 34 Rezensionen

los angeles, träume, usa, schauspieler, einwanderer

Strahlend schöner Morgen

James Frey , Henning Ahrens
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 01.09.2009
ISBN 9783550087677
Genre: Romane

Rezension:

In dem Buch Strahlend schöner Morgen von James geht es um die Stadt Los Angeles, deren Sonnen-, sowie Schattenseiten, ihre Entwicklung und die vielen, vielen Hoffnungen verschiedenster Menschen.

Es gibt vier Hauptgeschichten, welche sich durch das ganze Buch ziehen und immer wieder aufgegriffen und weiter erzählt werden.

Joe. Ein Obdachloser und Alkoholiker, der in einem Klo hinter einem Tacoladen lebt, Verbringt seinen Tag mit am Strand liegen, Geld betteln, Essen in Mülltonnen suchen und Chablis trinken. Er ist eigentlich 39 Jahre alt, sieht aber aus wie 70. Er ist freundlich und hilfsbereit.

Esperanza. An der Grenze, in Amerika, geboren. Tochter von zwei Mexikanern. Wächst in Amerika auf, ist gut in der Schule und will studieren. Sie hat fette Oberschenkel welche sie hasst. Ihr Selbstwertgefühl ist gleich Null. Sie lässt sich von ihrer alten, reichen, verbitterten Chefin beschimpfen und erniedrigen.

Maddie und Dylan, 19 Jahre jung, Kennen sich seit der Kindheit. Sind aus Ohio abgehauen, als Maddie mal wieder von ihrer Mutter verschlagen wurde. Halten sich mit ihren Billigjobs über Wasser und kommen dabei mit Drogen, Schlägereien und Mord in Berührung.

Amberton Parker. Ein sehr reicher Schauspieler, der in purem Luxus lebt, der immer kriegt was er will, der verheiratet ist und zwei Kinder hat. Der schwul ist, was nicht an die Öffentlichkeit darf.

Unterschiedlicher könnten diese Hauptcharakter nicht sein. Jeder hat seine eigenen Hoffnungen, Wünsche und Träume die er in Los Angeles versucht zu verwirklichen. Zwischen diesen Episoden kommen weitere, unzählige Geschichten von Menschen hinzu, welche nach Los Angeles kommen um ihren Traum in dieser Stadt zu leben. Es wird von den unterschiedlichsten Schicksalen erzählt, von den verschiedensten Träumen.

Jedes Kapitel wird mit einem kurzen Entstehungabschnitt der Stadt Los Angeles begonnen. Ich habe sehr lange gebraucht mich einzulesen. Irgendwie kam ich nicht recht rein. Diese vielen Kurzgeschichten und Infos musste ich erst mal auf mich wirken lassen um den Sinn dieses Buches zu begreifen. Leider entstand auch keine wirkliche Tiefe, da soviel angeschnitten wurde und man keine Charaktere richtig kennen lernen konnte.

Die Idee für dieses Buch finde ich sehr gut. Ich fand es unglaublich zu lesen, wieviel unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen, mit unterschiedlichen Lebensträumen und unterschiedlichen Schicksalen sich mit der Hoffnung auf etwas Besseres auf den Weg nach Los Angeles machen. Obwohl dies fiktive Erzählungen sind, kann man sich doch gut vorstellen, das es genau so ist.

Das ist gleichzeitig erschreckend und faszinierend. Wenn man sich erst einmal reingelesen hat, sich an den doch etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil und die Schnelligkeit des Buches gewöhnt hat, ist es interessant.

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