Bücher mit dem Tag "kanzlerin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kanzlerin" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Miss Merkel: Mord in der Uckermark (ISBN: 9783463406657)
    David Safier

    Miss Merkel: Mord in der Uckermark

     (95)
    Aktuelle Rezension von: ZIMT-ZICKE

    Ich habe das Buch gerne gelesen und habe mich keinesfalls gelangweilt. Ich fand es so lustig, amüsant und köstlich. Das hat David Safier wirklich brilliant geschrieben, denn wie kann man sich so was ausdenken. Eine Fantasie grandios. Sehr empfehlenswertes Buch. 

  2. Cover des Buches Gegen das Schicksal (ISBN: 9783570165034)
    Veronica Roth

    Gegen das Schicksal

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Fortsetzung des Buchs "Rat der Neun". 

    Cyra und Akos haben beide prophezeite Schicksale, welche ihr ganzes Leben und damit auch die Liebe zueinander überschattet. Immer wieder kommen sie sich näher und entfernen sich voneinander, da einfach zu viel Schwierigkeiten zwischen ihnen stehen. 

    Noch dazu herrschen in der Raumstation des hohen Rats mit den 9 Planeten große Unstimmigkeiten. Als dann auch noch Cyras Vater plötzlich wieder auftaucht und einen Krieg entfacht, um die Herrschaft wieder an sich zu reißen, ist das Chaos perfekt.

    Cyra und Akos wollen sich dem entgegen stellen und alles dafür geben, die Welt wieder in Ordnung zu bringen, ganz egal was ihre Schicksale prophezeien. Aber ihre Gefühle zueinander können sie auch nicht ganz außer acht lassen.


    Meinung

    Das erste Buch hat mir gut gefallen, da bin ich gut in die Geschichte rein gekommen. Hier geht das Buch zwar im Grunde einfach weiter, also kein großer Zeitsprung oder ähnliches, aber trotzdem hat es mich überhaupt nicht mehr mitgerissen. 

    Mir persönlich ist es zu sehr in Politik etc. abgeschwiffen und auch in Fantasy-Welten, die mir einfach zu viel waren. (Auch wenn mir bewusst ist, dass es Fantasy-Roman ist). Wer das also mag, ist hier wahrscheinlich gut aufgehoben.

    Im Laufe des Buches ist es finde ich sehr komliziert geworden - da ich so lange gebraucht habe das Buch zu lesen bin ich also leider nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen.

    Trozdem möchte es nicht nicht weiter empfehlen, da ich denke, dass es anderen sehr gut gefallen kann - ist einfach nicht meins, aber deswegen nicht schlecht.


  3. Cover des Buches Ultimatum (ISBN: 9783570103425)
    Christian v. Ditfurth

    Ultimatum

     (41)
    Aktuelle Rezension von: SusanneSH68

    Berlin im Herbst 2019: Der Ehemann der Kanzlerin wird gekidnappt. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Eine deutsche Regierung lässt sich nicht erpressen. Oder doch? Die Entführer meinen es ernst, senden eine abgetrennte Hand ins Polizeirevier. Der Machtapparat ist in Schockstarre, Kommissar de Bodt schafft es allerdings, Dr. Süß zu befreien. Aber das Katz- und-Maus-Spiel hat gerade erst angefangen. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt… Kommissar Eugen de Bodt und sein Team stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

    Das Buch ist ein rasanter Thriller in der Welt der Geheimdienste. Viele kurze bis sehr kurze Sätze erzeugen Spannung und Tempo. Dazu geht die Handlung in hohem Tempo quer durch Europa. Das Buch ist schon der 5. Band zu der Thriller-Reihe um Kommissar de Bodt. Ich kenne die vorherigen Bände nicht, es war aber kein Problem, in die Geschichte hereinzukommen. Man ist sofort mittendrin, auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Und mir gefällt die Figur des Kommissars de Bodt sehr gut. Er ist gebildet und nervt seine Umgebung mit Zitaten von Philosophen. Mich hat beeindruckt, wie selbstsicher und gelassen er auftritt, auch wenn er mit ranghohen politischen Vertretern zu tun hat. Das hat bei mir auch für einiges Schmunzeln gesorgt. Wer einen politischen, temporeichen Thriller sucht, der wird bei diesem Buch fündig.

    Berlin im Herbst 2019: Der Ehemann der Kanzlerin wird gekidnappt. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Eine deutsche Regierung lässt sich nicht erpressen. Oder doch? Die Entführer meinen es ernst, senden eine abgetrennte Hand ins Polizeirevier. Der Machtapparat ist in Schockstarre, Kommissar de Bodt schafft es allerdings, Dr. Süß zu befreien. Aber das Katz- und-Maus-Spiel hat gerade erst angefangen. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt… Kommissar Eugen de Bodt und sein Team stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

    Das Buch ist ein rasanter Thriller in der Welt der Geheimdienste. Viele kurze bis sehr kurze Sätze erzeugen Spannung und Tempo. Dazu geht die Handlung in hohem Tempo quer durch Europa. Das Buch ist schon der 5. Band zu der Thriller-Reihe um Kommissar de Bodt. Ich kenne die vorherigen Bände nicht, es war aber kein Problem, in die Geschichte hereinzukommen. Man ist sofort mittendrin, auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Und mir gefällt die Figur des Kommissars de Bodt sehr gut. Er ist gebildet und nervt seine Umgebung mit Zitaten von Philosophen. Mich hat beeindruckt, wie selbstsicher und gelassen er auftritt, auch wenn er mit ranghohen politischen Vertretern zu tun hat. Das hat bei mir auch für einiges Schmunzeln gesorgt. Wer einen politischen, temporeichen Thriller sucht, der wird bei diesem Buch fündig.

  4. Cover des Buches Bekehrung der ISombies (ISBN: 9781530642397)
    Karsten Krepinsky

    Bekehrung der ISombies

     (18)
    Aktuelle Rezension von: MISHY
    Während sich die vier Jugendlichen auf den Teufelsberg wagen müssen, um die Zombies endlich ein für alle Mal auslöschen zu können, muss sich der Präsident mit seinem schlimmsten Feind herumschlagen...

    Zum Buch:
    Das Buch ist unglaublich kurz und der dritte Teil hat nur einhunderteinundvierzig Seiten, was ich ehrlich gesagt ein wenig schade finde. Insgesamt besteht die "ISombie"-Reihe aus sechs Episoden, die alle der Reihe nach gelesen werden sollten.


    Cover:
    Das Cover finde ich super gelungen!
    Das Gehirn, das einen perfekten Kontrast zu den Grautönen und dem Schwarz bildet, ist das typische Zombie Merkmal, mit dem man absolut nichts falsch machen kann.


    Schreibstil:
    Der Stil mit dem der Autor die gesamte Geschichte umschreibt ist leicht zu lesen, aber trotzdem gut. Es gibt keine Stelle an der ich das Gefühl hatte, dass ich eine Seite übersprungen habe oder gar eine fehlt. Auch ist das Buch super spannend geschrieben und macht Lust, den nächsten Teil zu lesen.


    Meinung:
    Obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, muss ich einen Stern abziehen, da ich es nicht vorteilhaft finde, dass schon am Klappentext steht, dass die Zombies alle umbringen. Natürlich ist das normal - für Zombies -, aber wenn ich das schon mache, würde ich auch eine Altersgrenze von zwölf Jahren festlegen.
    Ebenso wie die ersten beiden Bände ist auch Teil drei wieder ein wahres Meisterwerk. Die "ISombie"-Reihe ist definitiv etwas für Jungs und Mädchen, und jeder Teil erzeugt so viel Spannung, dass man sofort den nächsten Teil verschlingen will.
  5. Cover des Buches Die Kanzlerin (ISBN: 9783741253751)
    Linda Behringer

    Die Kanzlerin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Kanzlerin Angelika Mörkel wird vorgeworfen, in der Schweiz ein Konto eröffnet und Steuern hinterzogen zu haben. Damit sie nicht wieder ausrastet (die berühmt, berüchtigte Kanzlerinnenohrfeige!), bringt sie ihr Pressesprecher in der WG seines Sohnes unter, sodass sich die Wogen glätten und die Vorwürfe aus der Welt geräumt werden können. Überraschenderweise beginnt Mörkel das WG-Leben zu genießen. Blöd nur, dass ihr Mann eine Affäre mit einer Nageldesignerin hat, die eigentlich Paul heißt.

    Die Handlung dieses Romans ist völlig an den Haaren herbeigezogen, aber superlustig. Es gibt viele urkomische Szenen. 

    Literarisch hat das Buch jedoch nicht viel zu bieten. Da hätte noch mal ein Lektorat drüberschauen müssen.

    Dennoch kann man sich beim Lesen der 150 Seiten köstlich unterhalten. 

  6. Cover des Buches Die Eisläuferin (ISBN: 9783423214155)
    Katharina Münk

    Die Eisläuferin

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Langeweile
    Die Leseprobe dieses Buches fand ich interessant,das Buch hat mich enttäuscht. Eine Regierungschefin macht mit ihrem Mann inkognito Urlaub.Bei einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn fiel ihr ein Ortsschild auf den Kopf,wodurch sie ins Koma fällt.Beim Erwachen fehlen ihr die letzten zwanzig Jahre ihres Lebens ,sowie ihr Kurzzeitgedächtnis.Diese Tatsache darf der Öffentlichkeit nicht bekannt werden.Ihr Mann und ihr Mitarbeiterstab bringen sie jeden Tag wieder auf den neuesten Stand,damit sie ihre Regierungstätigkeit weiter ausüben kann.Sie verändert sich ,trifft mehr spontane und emotionale Entscheidungen. Ich fand das Buch sehr zähflüssig und ohne besondere Spannung.Ich denke ,die Geschichte hätte mehr hergegeben. Buchtitel: Die Eisläuferin
  7. Cover des Buches Merkelland (ISBN: 9783462037449)
    Richard Meng

    Merkelland

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Mutter Blamage (ISBN: 9783864890215)
    Stephan Hebel

    Mutter Blamage

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die Nächte der Kanzlerin (ISBN: 9783863270247)
    Thomas Knauf

    Die Nächte der Kanzlerin

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Sie ist wieder da: (Sie war dann mal weg) (ISBN: 9781543089264)
    Michael Sohmen

    Sie ist wieder da: (Sie war dann mal weg)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, wie ich dieses Buch beurteilen soll. Ich fand es recht amüsant, aber mich in seinen Bann geschlagen nicht.
    Direkt zu Anfang muss man sagen, dass jemand, der Handlung erwartet, mit diesem Buch direkt an der falschen Stelle ist. Man hat sehr sehr viel Gedankengänge und Tagträume, die ich leider doch ein wenig zuviel fand.

    Mein Interesse an Politik hält sich auch deutlich an Grenzen, weshalb ich mich oft beim Lesen gelangweilt habe. Jemand, der mehr Interesse daran hat, wird sicherlich etwas weniger Probleme haben als ich. Übrigens fand ich vieles auch ziemlich dick aufgetragen und sehr übertrieben.

    Eine Sache, die sich mir offen gesagt absolut nicht erschlossen hat, war, wie fit unsere Frau Merkel trotz dem stolzen Alter von 95 Jahren war.
    Klar, einige kleine gesundheitliche Schwierigkeiten waren da, aber nichts anderes als wenn ich selber einen kleinen Unfall gehabt hätte und mit dem Folgen zu kämpfen.  Sie ist sofort so schnell mit der Situation klargekommen, was ich absolut kritisch und unrealistisch fand.

    Insgesamt war es, wie am Anfang schon gesagt, recht amüsant aber weiterempfehlen würde ich es nicht.
  11. Cover des Buches Das total gefälschte Geheim-Tagebuch vom Mann von Frau Merkel (DAISY Edition) (ISBN: 9783839851692)
    Christoph Maria Herbst

    Das total gefälschte Geheim-Tagebuch vom Mann von Frau Merkel (DAISY Edition)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: parden
    DER ARME JOACHIM SAUER...

    Die echt komplett frei erfundenen Tagebuch-Aufzeichnungen vom Kanzleringatten! Seine Frau regiert unser Land, er macht den Rest: Absolut komplett unglaubliche Einblicke in das total wahnwitzige Leben von Angies besserer Hälfte!

    Ich bin seit drei Wochen mit der Treppe dran, die Nachbarn haben schon »Ferkelmerkel« in den Staub geschrieben … Sie ist wieder »mächtigste Frau der Welt« im »Forbes«, wir haben ein bisschen gefeiert, bis die Nachbarn sich über den Krach beschwert haben … Sie trifft Obama in Washington. Ich hab gerade ihre Blazer aus der Reinigung geholt … Können wir mit Rösler zum Chinesen gehen? … Wir wollten meine Tante besuchen. Dann war Krieg im Jemen und wir mussten zu Hause bleiben …


    Diese Kombination nenne ich mal wahrlich gelungen. Eine Parodie auf den Kanzlergatten und alles was in der Politik Rang und Namen hat(te), und das nicht in übler 'Haudrauf-Manier', sondern wirklich witzig und einfallsreich - und dazu die Stimme von Christoph Maria Herbst, der hier als Hörbuchsprecher echt eine Klasse für sich ist.

    Normalerweise steht Joachim Sauer ja eher weniger im Fokus der Öffentlichkeit, hier hat er endlich mal ein Sprachrohr. Und was für eines. Eine naiv-liebenswerte Sichtweise auf die Vorgänge in Gesellschaft und Politik und dazu eine gewissen Hilflosigkeit im Umgang mit der selbstbewussten Kanzlerin. Die Tagebuchaufzeichnungen beginnen am 01. Januar 2012 und ziehen sich etwas über ein Jahr hin, genügend Zeit, um dem Hörer einen umfassenden Eindruck davon zu verschaffen, wie es wohl ist, mit der mächtigsten Frau Deutschlands verheiratet zu sein.

    Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten, aber die Szene, in der er beschreibt, wie Angela ("Mutti") und er einen Ikea- Schrank aufbauen wollen und daran gnadenlos scheitern, ist einfach genial.
    Wirklich witzig sind auch oft die vielen kleinen politischen Spitzen, die "Jo" austeilt. Egal, ob Angela in seinem Tagebuch Pofalla zum dahinscheidenden Bundespräsidenten Wulff schickt, um mal ein Gespräch "von Loser zu Loser" zu führen, oder sie im Vollsuff Rösler erlaubt „mal eine halbe Stunde mitzuregieren“, ich habe wirklich herzhaft gelacht.

    Bei allem Bemühen: Joachim Sauer lebt noch zu sehr in der Vergangenheit und kommt oft irgendwie nicht mit. Sehr witzig auch die Szene, in der er versucht, sich der Jugend anzunähern - aber wieder kräftig daran scheitert. "Einen heben gehen" wollte er mit ihnen, aber er versteht die Jugend nicht mehr. Es gibt weder Bier noch Selbstgebrannten, heute trinkt man "Flatrate" - aber das sieht jedesmal anders aus und schmeckt auch anders...
    Gelegentlich schreibt der Kanzlergatte auch Gedichte für Mutti, die ich manchmal richtig rührend fand. Denn eines ist klar: Jo liebt seine Mutti!

    3 CDs umfasst das Tagebuch, und die ersten beiden fand ich wirklich großartig. Nach dem 31. Dezember 2012 hätte für mich allerdings Schluss sein können, danach empfand ich einiges doch als überzogen, was ich schade fand, da es den Gesamteindruck etwas beeinträchtigte.

    Insgesamt jedoch habe ich mich prächtig amüsiert, auch wenn manche der genannten Politiker schon "überholt" waren... Und hier würde ich in der Tat empfehlen, das Hörbuch zu nehmen - der Vortrag von Christioph Maria Herbst ist wirklich klasse!


    © Parden
  12. Cover des Buches Die Dirigentin (ISBN: 9783100331878)
    Wolfgang Herles

    Die Dirigentin

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Annesofia
    Minne, Macht und sexuelle Triebe. Ein kluger, facettenreicher Opernroman über die Macht und ihre Deformationen Der preußische Minister Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein wusste: 'Regierung kann nur von der höchsten Gewalt ausgehen'. Aus Liebe zu seiner Königin Luise bekämpfte er Napoleon, doch da er den monarchischen Regierungsstil abschaffen und den Staat grundlegend reformieren wollte, entließ König Friedrich Wilhelm II. ihn als Finanzminister. Auch der Held aus Wolfgang Herles' Roman "Die Dirigentin'" heißt Stein, er ist ebenfalls ein Minister, der geschasst wird. Grausam per SMS von der Bundeskanzlerin, die ihm einen Dirigentenstab in die Hand drückt, als er das Zepter abgeben muss. Doch Jakob Stein ist kein Reformer, eher ein machtbewusster Karrierist, der unter seiner neuen Bedeutungslosigkeit leidet. Er flüchtet in die Welt der Kunst und verliebt sich in Maria Bensson, die an den Opernhäusern von München, Wien, Zürich als Dirigentin reüssiert hat. Stein, der sich als 'sexfreie Zone' bezeichnet, bewundert mächtige Frauen. Freilich übersieht er in seiner Begeisterung, dass Maria lesbisch und mit einer Züricher Bankerin liiert ist. Der Leser erfährt dies in einem Briefwechsel zwischen Maria und ihrer Bankerin, den Herles als Erzählebene in die Handlung eingebaut hat: dort mokiert sich die Dirigentin über den liebestollen Stein und macht ihn lächerlich. Stein, der als Vorruheständler nichts zu tun hat, steigert sich derweil in diese Liebe hinein, wird gar zum Stalker, der seiner Angebeteten von Salzburg aus quer durch Europa bis nach Berlin an die Lindenoper folgt, wo die Bensson Wagners 'Rheingold' inszenieren soll. Als Maria, die mit Gewalt Intendantin in Berlin werden will, in eine politische Intrige gerät, wittert Stein seine Chance. Politik ist schließlich sein Metier! Er macht sich zu Marias Berater, hofft auf liebende Vergeltung - und eine zweite Karriere in der Kunst. Doch der in unerfülltem Liebeswahn gefangene Stein wird zur Gefahr: für andere und sich selbst. Als er ein Treffen zwischen Maria und seiner Ex-Chefin arrangiert und die beiden Frauen sich verbünden, kommt es zur Katastrophe'... Macht wird am wirkungsvollsten durch Ironie entlarvt. Friedrich Dürrenmatt, Martin Walser wussten das und der erfahrene Literaturkritiker Herles weiß das natürlich auch. So ist es nicht verwunderlich, wenn er in diesem Roman einen ironischen Ton anschlägt. Eine Tonart', die am Bodensee beheimatete Schriftsteller mit der Muttermilch aufsaugen? Auf alle Fälle verleiht dieser "Bodensee-Sound" der Geschichte eine wunderbare Leichtigkeit. Daneben ist der Roman glänzend recherchiert. Man merkt, dass der ehemalige ZDF-Politikjournalist und langjährige Berliner Kulturredakteur Herles sich in beiden Milieus auskennt und ein profunder Opernkenner ist. Er hat für diesen Roman zahlreiche Gespräche mit großen Dirigenten wie Simone Young und Daniel Barenboim geführt. Handwerklich geschickt verwebt Herles den eigentlichen Handlungsstrang mit zwei weiteren Ebenen: antithetisch spiegelt der Briefwechsel der beiden Frauen die Handlung und Marias Inszenierung der Wagneroper bildet schließlich den Überbau des Romans. Ein kleiner Wermutstropfen: schade, dass der Autor die machtvollen Frauen zu Lesben macht. Dieses Frauenbild bedürfte einer Reform... Die 'Dirigentin' ist nicht nur eine flott geschriebene Polit-Satire über Aufstieg und Fall, Lust und verschmähte Liebe. Dieser vielschichtige Roman ist vielmehr eine kluge und facettenreiche Analyse der Macht und ihrer Deformationen mit zwei tragisch Liebenden. Stein und Alberich haben sich verknallt in die Idee der absoluten Macht - weil beide ahnen, dass sich Liebe und Machtbewusstsein nicht vereinigen lassen? Stein himmelt Maria an, weil diese ihre Kunst kompromisslos durchsetzt. Er dagegen ist kein Künstler, er liebäugelt höchstens mit der Kunst. Der machtgeile Karrierist begreift nicht, dass ein Künstler etwas wagen muss, auch wenn ihm manchmal etwas misslingt. Weil Stein lediglich taktiert, verwechselt er Karriere mit persönlicher Entwicklung. Verstoßen von der höchsten Gewalt, kann er weder regieren noch lieben. Das macht ihn zum Alberich, der um der Macht willen der wahren Liebe entsagen muss.
  13. Cover des Buches Die Machtfrage (ISBN: 9783492051514)
    Gabor Steingart

    Die Machtfrage

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Die Machtfrage - Ansichten eines Nichtwählers. Eine Anleitung um unsere Demokratie aus der Erstarrung zu holen. Eine Erstarrung in der sie sich bereits seit Jahren befindet und sollte es so weitergehen wie bisher, auch ihr eigener Totengräber werden wird. Wir leben in keiner Bürger- sondern in einer Parteiendemokratie. Doch die sogenannten Volksparteien SPD, sowie CDU/CSU sind nicht mehr repräsentativ für das Volk, das sie führen sollten. Es finden keine Veränderungen mehr statt, die Demokratie ist erstarrt. " Politik ohne Volk " - drei Worte des Autors die die Misere auf den Punkt bringen. Deutschland hat sich in eine "Demokratie von oben" verwandelt. Von der Lebensrealität der Bürger haben sich unsere " Machthaber " weit entfernt. Sicherlich war unsere Verfassung zum Zeitpunkt in der sie unsere Grundgesetzväter auf den Weg gebracht haben eine richtige und wichtige Entscheidung dem deutschen Volke nach einer gerade vor wenigen Jahren überwundenen Diktatur einen neuen Weg zur Demokratie zu zeigen. Zwar sind die Motive unserer Grundgesetzväter durchaus nachvollziehbar das damalige deutsche Volk von einer direkten Beteiligung nach den gesammelten Erfahrungen unterm Nationalsozialismus auszuschalten , da die Weimarer Demokratie mit ihren Volksentscheiden, der Direktwahl des Präsidenten und der dauernden Möglichkeit des Parlaments sich aufzulösen und den Bürger neu wählen zu lassen den Weg des Nationalsozialismus ebneten. Doch 60 Jahre danach haben sich die Rahmenbedingungen geändert, die Bürger sind lange Volljährig und haben sich weiterentwickelt und somit auch ein bürgerdemokratisches Mitspracherecht. Unsere Verfassung bestärkt unsere Politfuntionäre noch in ihrer Grundhaltung, das Volk möglichst wenig zu beteiligen. Politik ist bei uns Sache der Politiker und der " einfache " Bürger soll nach Möglichkeit die Finger davon lassen. Deutschland ist weltweit die einzige drei Gewalten Demokratie und wird getragen von: 01. Parlament ( gesetzgeberische Gewalt ) 02. Regierung ( ausführende Gewalt ) 03. Justiz / Gerichte ( kontrollierende Gewalt ) Doch keine dieser Gewalten darf und kann vom Volk allein bestimmt werden. Die Regierung bestellt die Gerichte und die Regierung wird vom Parlament berufen. Der deutsche Bundestag wird zur Hälfte von den Parteien über die sogenannten Listenplätze der Parteien bestetzt, also ohne Legitimation der Wähler ( Volk ) über das Direktmandat. Bei den Listenvertretern der Parteien handelt es sich in der Regel um Personen die beim Volk mit Pauken und Trompeten durchgefallen sind. Sie gelangen also nur durch ein Hintertürchen in den Bundestag und nicht durch den Haupteingang und nennen sich dann auch noch Volksvertreter. Für mich ein irreführender und falscher Begriff. Zitat : " In Deutschland sind die Parteien die Götter. Wer nach oben will, muss durch sie hindurch. Das Volk spielt eine Rolle, aber nicht die entscheidende... " . Da die Parteien und durchaus nicht nur die Großen das Sagen haben, ist es durchaus nicht weit hergeholt Deutschland als demokratischen Feudalismus zu bezeichnen. Die fehlende Durchschaubarkeit von Prozessen und Personen ist das einzig durchgängige Prinzip der deutschen Demokratie. Nicht das Volk wählt unsere " sogenannten " Volksvertreter, den Bundeskanzler, die Minister etc. , nein diese werden ohne ausreichende Legitimation der Bürger durch ihre Parteigremien in die entsprechenden Funktionen katapultiert. Gut, eine gewisse Ausnahme bildet die Wahl des Bundespräsidenten , welcher durch eine tausendköpfige Bundesversammlung ( Spitzensportler, Schauspieler , Pfarrer und Gewerkschaftsfunktionäe ) gewählt wird, also einer im gewissen Sinne kleinen Gruppe von wahren Volksvertretern. Doch warum wird der Präsident nicht in einer direkten Wahl vom gesamten Volk gewählt ? Eine Volkswahl ist bisher per Verfassung ausgeschlossen. In unserem derzeitigen System wird das Spitzenpersonal also von den Parteien und nicht vom Wähler bestimmt. Ein Konsument besitzt heute mehr Rechte als der Wähler. Ein neues Auto können wir ablehnen, wenn es in der falschen Farbe ausgeliefert wird, in der Politik aber gilt Friss oder stirb. Demokratie erneuern - heisst auch von seinem demokratischen Recht des " Nichtwählens " Gebrauch zu machen, damit die Parteien endlich aufwachen und eine massenhafte Wahlenthaltung als Angebot zum Gespräch nutzen und nicht als aggressiven Akt ansehen. Ein Nichtwähler ist kein Gegner der Demokratie, wie uns so gerne suggeriert wird, er hat nur erkannt, dass es so nicht weiter gehen kann. Also eine durchaus legitime und demokratische Möglichkeit Druck auf das Parteiensystem auszuüben um deren Alleinherrschaft beenden zu helfen. Fazit: Mir hat das vorliegende Buch von Gabor Steingart in gewisser Weise gezeigt politische Vorgänge in unserem Lande besser zu verstehen und darüber nachzudenken welche Möglichkeiten wir als " kleiner " Bürger haben an den bestehenden Verhältnissen etwas zum positiven verändern zu können. Ein auch, besonders für Laien und bisher politisch uninteressierten Lesern sehr zu empfehlendes Buch. Also kaufen, lesen, nachdenken und nach bestem Wissen und Gewissen handeln !!!!
  14. Cover des Buches Terrorland (ISBN: 9783328107897)
    Christian v. Ditfurth

    Terrorland

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Sigismund

    REZENSION – In Aktualität kaum noch steigerungsfähig scheint die Politthriller-Reihe des Historikers Christian v. Ditfurth. Obwohl „Terrorland“, der im August veröffentlichte sechste Roman um den eigenwilligen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt bereits im Vorjahr geschrieben wurde, wirkt er jetzt nach der Wahlniederlage Donald Trumps und unter dem Eindruck seines Kampfes um das Weiße Haus noch realistischer. Man könnte leicht vergessen, dass es sich nur um Fiktion handelt.

    Wieder hat es Hauptkommissar Eugen de Bodt – wegen seiner unorthodoxen Arbeitsweise unbeliebt bei Vorgesetzten und Kollegen, aber Schützling der Kanzlerin – mit einer Reihe von Terrorakten in Berlin zu tun: Ein Touristenbus fliegt ausgerechnet vor der russischen Botschaft in die Luft, wobei auch der russische Botschafter ums Leben kommt. Ein Flugzeug explodiert bald nach dem Start am Berliner Himmel. Der neue Botschafter Russlands und dessen Familie werden ebenfalls ermordet. Steckt der Islamische Staat dahinter? Die deutschen Sicherheitsorgane sind ratlos. Kommissar de Bodt, der nichts von Vorschriften hält und gern selbst entscheidet, wann er vom Dienst suspendiert und wieder eingesetzt wird, vermutet bald, dass ein russischer Geheimdienst die Mitwisser einer groß angelegten Auslandsmission ausschaltet. Geht es um den amerikanischen Präsidenten Ronald Dump?

    Vor sechs Jahren lernten wir in „Heldenfabrik“, dem ersten Band dieser wohl besten Politthriller-Reihe eines deutschen Autors, den ungewöhnlichen Kommissar de Bodt kennen. Er löst seine Kriminalfälle statt nach Lehrbuch lieber mit Hegel und Nietzsche, mit deren Zitaten er seine Mitmenschen ebenso nervt wie seine Mitarbeiter Silvia Salinger und den türkischstämmigen Computerfreak Yussuf. Die überlegene Weisheit der Philosophen macht es de Bodt möglich, sich über das Augenscheinliche zu erheben, um mittels Spekulation die die Wahrheit zu finden. „Spekulation ist eine Philosophie, welche die Ganzheit einer Sache betrachtet“, erklärt er es mit Hegel.

    In Ditfurths neuem Roman dreht sich letztlich alles um den US-Präsidenten Ronald Dump. Allein schon die Namenswahl offenbart, wie der Autor zu Donald Trump steht, bedeutet doch das englische „dump“ so viel wie „Müllplatz“, umgangssprachlich sogar „Scheiße“. Mehrere Textstellen machen dies deutlicher: „Dump war ein unreifes Großmaul. Der auf dem Schulhof am Ende allein in der Ecke stünde, weil die Kameraden seiner überdrüssig wären.“ Bedenkt man, dass Ditfurth seinen Roman schon Monate vor Trumps Wahlniederlage abgeschlossen hat, erscheinen solche Textstellen fast prophetisch: „Wenn Dump die Wahlen verliert, gehen seine Anhänger auf die Straße. … Man muss das nur anheizen, Wahlfälschung und so weiter.“

    In seiner Aktualität ist dieser Politthriller unübertroffen – nach der US-Wahl fast noch stärker als am Erscheinungstag. Der Roman kann es mit seiner in kurze Kapitel gegliederten und durch schnelle Szenenwechsel aktions- und temporeichen Handlung mit internationalen Bestsellern aufnehmen. Doch was diese niveauvolle Thrillerreihe zum besonderen Lesevergnügen macht, sind deren Ironie und Sarkasmus. Amüsant wie immer sind die in ihrer Schnoddrigkeit schon fast zu Kult gewordenen Dialoge zwischen Salinger und Yussuf oder die sich steigernde Wut des französischen Kommissars Lebranc auf seinen jungen, ihm geistig und kriminalistisch überlegenen Assistenten Floire. Nur Ditfurths allzu häufige Verächtlichmachung des US-Präsidenten stört in ihrer Übertreibung.

  15. Cover des Buches Die Kanzlerin (ISBN: 9783548372693)
    Evelyn Roll

    Die Kanzlerin

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Sehr geehrte Frau Merkel!: Briefe einer Bürgerin (ISBN: 9781541036499)
  17. Cover des Buches Machtwechsel (ISBN: 9783738603262)
    Joe Ahlf

    Machtwechsel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Wuschelchen99

    Nico Jansen ist als Journalist im Kanzleramt unterwegs. Er nimmt dort an einer Fragerunde mit der Kanzlerin und den Ministern teil. Als er nach erledigter Arbeit heimlich auf der Toilette einen Joint raucht, wird plötzlich Alarm ausgelöst. Doch das ist nur die Tarnung für den Überfall einer Söldnertruppe um einen fanatischen Milliardär, welcher einen Regierungswechsel in Deutschland herbeiführen möchte. Das gesamte Kabinett und die Kanzlerin werden als Geiseln genommen. Doch Nico Jansen ist noch nicht entdeckt worden und es ist ihm sogar gelungen, heimlich zu filmen. Wird es ihm gelingen, diese Informationen an die entsprechenden Stellen um Sonderkommissar Robert Dunbeck weiter geben zu können und die drohende Eskalation zu verhindern?

    Joe Ahlf hat mit „Machtwechsel“ ein sehr interessantes Debüt geschrieben. Schon allein der Schauplatz des Bundeskanzleramtes in Berlin ist ausgezeichnet gewählt und nicht alltäglich. Wer allerdings Actiongeknalle made in Hollywood mit einem am Ende in Schutt und Asche gelegtem Berlin erwartet, liegt vollkommen falsch. Den Leser erwarten die Auseinandersetzung mit politischer Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die Möglichkeit der Einflussnahme auf die öffentliche Meinung durch Einzelne, aber auch sehr interessante Einblicke in die Arbeit von Krisenstäben oder dem Kanzleramt. Der Autor mit seinem Insiderwissen als Berufssoldat kann viel Wissen über GSG-9 und KSK vermitteln.

    Einziger Kritikpunkt ist, dass die knallermäßige Überraschung oder der lange unbekannte, böse Mann im Hintergrund fehlte. Doch das macht das Cover, ein echter Eyecatcher mit Gewitter über dem Reichstag, locker wett.

    Ein runder, lesenswerter und spannender Politthriller made in Germany, der in keinem Bücherregal fehlen sollte. Weitere Bücher des Autors sind mit Spannung zu erwarten.

     

  18. Cover des Buches Vermächtnis der ISombies: Episode 6: Im Zeichen der Sechs ... plus eins (ISBN: B07GLP3G9B)
    Karsten Krepinsky

    Vermächtnis der ISombies: Episode 6: Im Zeichen der Sechs ... plus eins

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Lucia ist gefunden und schließt sich sogar, mehr oder weniger, der Truppe an.

    Es werden Geheimnisse gelüftet, Totgeglaubte kehren zurück, neue Reisen begonnen und noch so einiges, was ich hier nicht verraten möchte.

    „Rückkehr der ISombies 6 – HB“ ist der sechste Teil der satirischen Zombie Romane aus der Feder des Autors Karsten Krepinsky.

    Den sechsten Teil habe ich ebenfalls als Hörbuch genossen. Gelesen wird es auch der Teil von meinem Lieblingssprecher David Nathan, für mich die Stimme von Nick Stokes aus CSI.

    Auch der Inhalt des sechsten Teiles ist wie gehabt alles andere als politisch korrekt und eher bei bitterböse anzusiedeln. Wie gewohnt macht der Autor vor keinem Politiker halt, alles wird verbraten. Super lustig!

    Auch dieser Teil hat mich wieder absolut gebannt und unterhalten. Ist es doch das Ende der Serie um die ISombies. Wirklich das Ende?

    Der Autor trifft mit seiner Serie absolut meinen Humor. Es ist natürlich nicht jedermanns Humor und einige dürften denken, der Autor spinnt. Die Ideen des Autors sind einfach umwerfend und genial.

    Auch diesen Teil kann ich uneingeschränkt an Fans des schrägen satirischen Humors weiter empfehlen. Und Vorsicht für alle anderen Leser, es könnten einige Fragezeichen und viel Unverständnis zurück bleiben, bei den vielen bösartigen Anspielungen.

    Schade, dass dieser Teil schon der letzte der Reihe war.

  19. Cover des Buches Der Königsberg-Plan (ISBN: 9783958241619)
    Alexander Weiss

    Der Königsberg-Plan

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
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