Bücher mit dem Tag "erdgeschichte"
58 Bücher
- Jules Verne
Reise zum Mittelpunkt der Erde
(434)Aktuelle Rezension von: CherubiumSicher, Bücher müssen auch im Kontext Ihrer Zeit gelesen werden und sicherlich war es vor über 100 Jahren ein Blockbuster.
Aber es ändert sich nichts daran, dass es kein gutes Buch (mehr) ist.
Die Charakter oberflächlich, die Geschichte langweilig, die Sprache altbacken.
Nichts an dem Buch hat mir Spaß gemacht, außer es zu beenden.
- Harald Lesch
Die Menschheit schafft sich ab
(18)Aktuelle Rezension von: derkleinerezensentSpannend geschriebenes Buch, in dem uns Harald Lesch erzählt, wie es mit der Menschheit weitergehen könnte (oder eben auch nicht, wenn wir nicht ins Handeln kommen). Wer Dokumentationen von Harald Lesch kennt, wird auch in diesem Buch seinen sachlichen und prägnanten Stil wiederfinden. Also keine Panikmache, aber dennoch klar dargelegt, wo die Probleme sind und was wir tun müssten. Lesch erklärt das Thema anhand der Erdgeschichte sehr gut und anschaulich. Von daher eine klare Leseempfehlung!
- Thomas Halliday
Urwelten
(25)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee4 Sterne
Der Autor führt uns durch 500 Millionen Jahre Erdgeschichte. Ich habe es als Hörbuch gehört und kann es nur empfehlen. Sehr interessant, spannend und lehrreich. Es ist wie eine kleine Zeitreise und macht nachdenklich. Es ist auch für Laien verständlich erklärt.
8. Dezember 2025 - Urwelten von Thomas Halliday
- Ted Nield
Superkontinent
(4)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerÜberraschend kurzweilig und spannend. - Joe Kirschvink
Eine neue Geschichte des Lebens
(6)Aktuelle Rezension von: BlacksallyCover:
Auf dem Cover sieht man unseren blauen Planeten, um den es im Buch geht. Ich finde das Cover gut gewählt und man hat schon einen kleinen Einblick darauf worum es im Buch geht.
Inhalt:
Das Buch ist inhaltlich mit sehr vielen Informationen gespickt. Ich als Leser habe ich unglaublich gefreut, über die Schilderungen und Eindrücke die mir das Buch liefern kann.
Sicherlich ist das Buch nicht für jedermann etwas, da es teilweise schon sehr Sachlich und komplex wirkt. Sofern man sich aber für die Entstehung der Erde interessiert, sollte das alles kein Problem sein. Ich persönlich konnte das Buch sehr genießen und habe es gerne gelesen.
Im Buch finden wir hin und wieder ein Bild, was zum besprochenen Text passt. Sei es eine Tabelle, ein Zeitstrahl oder eine Zeichnung, all diese Bilder schaffen es das Verständnis des Textes zu verinnerlichen.
Ebenso gibt es viele Anmerkungen, die am Ende des Buches beschrieben werden. Ich mag so was eigentlich weniger, aber bei diesem Thema schlage ich das ein oder andere gerne einmal nach.
Auch die Idee des letzten Kapitels über die Zukunft der Erde war interessant.
Fazit:
Ich konnte aus diesem Buch viele wichtige Informationen bekommen, die mich schon immer interessiert haben. Wenn man sich mehr mit unserem Planeten und dessen Entstehung befassen will, kann ich dieses Buch empfehlen.
- Kai Jäger
Verwandtschaft ist ein Knochenjob
(3)Aktuelle Rezension von: annlu*Am Ende des Tages war jeder glücklich und zufrieden, denn auch wenn man als Paläontologe normalerweise die meiste Zeit am Rechner verbringt, ist man in solchen Momenten, in denen man sich auf Fossilienjagd Wind und Wetter aussetzt und sich die Hände schmutzig macht, ganz in seinem Element.*
Kai Jäger ist einer der „Fossilienjäger“. Als leidenschaftlicher Paläontologe nimmt er den Leser nicht nur mit auf die ein oder andere interessante Grabung, sondern bringt ihm auch leicht verständlich die Grundlagen dieser Wissenschaft bei. Ganz nebenbei erklärt er damit nicht nur Grundzüge der Geologie und Biologie, sondern erklärt die wichtigsten Begriffe zum Thema Fossilien, zur Evolution und dem Stammbaum des Lebens und des Menschen.
Der Autor bedient sich eines leichten Schreibstils. Um die Faszination für seinen Beruf zu wecken steigt er gleich schon mit einer außergewöhnlichen Anekdote von einer seiner Grabungen ein. Danach stellt er die Paläontologie durch seine eigene Person und Erfahrung vor. Immer wieder geht er im Lauf des Buches sowohl auf einige Anekdoten als auch auf seinen Forschungszweig ein. So werden informationsreiche Kapitel mit unterhaltenderen abgewechselt, sodass sich ein lockeres Lesen anbietet.
Zum Verständnis der Paläontologie werden so manche Grundlagen erklärt. Während manche (z.B. die Gesteinsbildung) kürzer abgehandelt werden befasst sich das Buch mit anderen näher. So werden die unterschiedlichsten Formen von Fossilien vorgestellt und diese in Verbindung mit der Arbeit der Paläontologen gebracht. Dabei wechselt der Autor zwischen Passagen, die sich der Information widmen und solchen, die humorvolle Vergleiche aus dem Alltag und immer wieder ironische Anspielungen beinhalten. An diesen Aspekt des Buches musste ich mich allerdings erst gewöhnen.
Die leicht verständlichen und immer auch der Unterhaltung dienenden Texte fand ich ansprechend. Wie nebenbei werden dabei Informationen und auch das ein oder andere Fachwort weitergegeben. Im Laufe des Buches ändert sich aber auch der Schreibstil und der Sachbuchcharakter tritt in den Vordergrund. So wird die Evolution aber auch (als Beispiel auf Grund ihrer Beliebtheit) die Stammesgeschichte der Dinosaurier und der Säugetiere – mit besonderem Fokus auf uns Menschen – sehr sachlich betrachtet. Das Ganze ergab ein stimmiges Bild der Paläontologie, die sich immer wieder mit den Ergebnissen der Biologie überlappt. Abgerundet wird das Buch über eine Reihe an Fotografien der vorgestellten Fossilien aus dem Goldfuß-Museum der Universität Bonn.
Fazit: Wer reine Sachtexte sucht ist hier an der falschen Stelle. Auch ich musste mich erst einmal daran gewöhnen Informationen durchmischt mit Humor und Anekdoten geboten zu bekommen. Aber dann hat mir die unterhaltende Form doch sehr zugesagt und das Buch auch andere Seiten an sich gezeigt.
- Julia Voigt
Ravensburger Lexika - Lexikon der Dinosaurier und Urzeittiere
(2)Aktuelle Rezension von: Jessica_DianaMeinung
Auf dieses Buch wurde ich in einem Museumsshop aufmerksam und war direkt erfreut, als ich so kurz darin durchblätterte.
Daheim lag es dann eine Weile auf den Sub, da ich mich bei Sachbüchern, auch wenn mich die Thematik interessiert ab und an ein wenig überwinden muss.
In diesem Buch offenbarte sich mir die Bandbreite der damaligen Zeit. Von bekannten Dinos wie T-Rex waren auch einige mir unbekannte Kreaturen zu finden, bei denen ich staunte, dass es diese wirklich einmal auf unserer Welt gegeben haben soll. Aber der Fokus liegt nicht nur darauf. Als Leser erhält man eine Art Zeitreise durch die damalige Epochen und lernt neben der Tierwelt, auch Pflanzen, Böden und Co kennen um somit mehr Verständnis für die heutigen Tiere zu bekommen.
Es war faszinierend, wie ähnlich mancher Vorfahr den heutigen Lebewesen ähnlich gesehen hatte oder auch wie wenig diese stellenweise gemeinsam haben. Es war eine Art von Entdeckung für mich, welche mich auf jeder einzelnen Seite erreichte und auch lehrte. Sicher vieles war mir schon bekannt, da ich mich als Kind schon oft mit der Materie befasst habe, aber dennoch gab es auch viel neues zu entdecken.
Das Nachschlagewerk wird auch für junge Entdecker empfohlen und das kann ich mit guten Gewissen unterstreichen. Die Informationen sind kurz und bündig erzählt, außerdem sind viele Grafiken zu finden, welche direkt in Verbindung zu diesen Texten stehen. Es ist also schlichtweg perfekt um die Neugier zu stillen oder diese für die Dinowelt entfachen zu lassen.
Was diesen Titel aber für mich auch noch von den klassischen Werken abgehoben hat war die Lautschrift, welche bei den Namen der Dinos und Co zu finden war. So muss man nicht erst spekulieren, wie man diese Namen aussprechen muss und hat es direkt vor Augen.
Fazit
Die Welt der Dinosaurier ist eine interessante und komplexe Materie, welche hier in diesem Lexikon anschaulich und informativ aufbereitet wurde. Aus diesem Grund 5 von 5 Sternen ❤
Newton - Geheimnisvolle Urzeit. Vom Urknall bis zu den Dinosauriern
(1)Noch keine Rezension vorhanden- Lewis Dartnell
Ursprünge
(4)Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-PapeWas ursächlich das menschliche Sein prägt
Nicht aus psychologischer Sicht betrachtet Dartnell in seinem neuen Werk die menschliche Kultur und damit auch das Individuum, sondern, ein wenig poetisch ausgedrückt, könnte man sagen, dass Dartnell eine Art „Schöpfungseinfluss“ intensiv diskutiert und fundiert dem Leser vor Augen führt.
Wie der Planet selbst mitsamt seiner Flora und Fauna, seinen „Erlebnissen“ (Meteoriteneinschläge, Eiszeiten, Heiß-Zeiten usw.) das menschliche Leben in seiner Art und Weise der Umsetzung bis hin zu seinem Selbstverständnis mit geformt hat und weiterhin formt.
Bis hin dazu, dass die Antworten, die die Menschheit auf die Herausforderungen der Zeiten und des Lebens selbst gefunden und sich gegeben haben, mit dieser fassbaren, materiellen „Erde“ zusammenhängen.
Dass der Verlauf einer Küste die politische Form des Anrainervolkes bestimmt. Dass weitere politische und wirtschaftliche Entscheidungen sich anscheinend mehr aus der Geographie eines Landes und einer Nation ergeben haben, als aus „freien Überzeugungen“ oder irgendwelchen praktischen oder philosophischen Einsichten.
So dass es dem Leser teilweise so vorkommt, als wäre der Planet Erde in diesem Buch ein ganz eigenständiges Wesen mit (natürlich nicht bewussten, dennoch aber feststellbaren) Strategien für das Leben auf seiner Oberfläche und einem langsam, aber absolut stetig wirkenden Einfluss auf dessen praktische und kulturelle Gestaltung.
Was gar nicht uneinsichtig als Grundthese von Beginn an im Raum steht, denn nicht ohne Grund liegen Metropolen der Gegenwart, vielmehr aber noch Geburtsorte von Zivilisationen der Vergangenheit meist an Flüssen, an gut nutzbaren, natürlichen Verkehrswegen oder sind bedingt durch andere „Launen der Natur“, die eine prosperierende Gesellschaft benötigt und überhaupt erst ermöglicht.
„Ich will der Frage nachgehen, wie die Erde uns erschaffen hat. Selbstverständlich beruht jeder von uns wie alle anderen Lebewesen auf dem Planeten, buchstäblich auf Erde“.
Und das eben nicht nur chemisch, sondern allgemein gilt, was Dartnell zur historischen Kultur im Osten Afrikas zu sagen hat: „Die aktiven geologischen Kräfte unseres Planeten haben unsere Evolution in Ostafrika angetrieben und uns zu einer einzigartig intelligenten…..Primatenspezies gemacht“.
In diesen geologischen und evolutionären Kräften sieht Dartnell zumindest auch, wenn nicht sogar „die“ entscheidenden Antriebskräfte für die Entwicklung des menschlichen Lebens in evolutionärer wie auch kultureller Hinsicht.
Da Darntnell auch gegeben ist, seine Inhalte sehr flüssig und erzählerisch unterhaltsam zu präsentieren, genießt der Leser diese Lektüre nicht nur sprachlich, sondern kommt tatsächlich dann auch inhaltlich hier und da aus dem Staunen kaum mehr heraus. Gerade weil die dargelegten Ursache-Wirkung Szenarien der „unbelebten Materie“ so überzeugend in Gesamtzusammenhänge im Buch gestellt werden.
„Die Geschichte der Erde hat ihre Spuren in unseren Genen hinterlassen“, was auch in der Gegenwart noch gilt, in der erstmals der Mensch einen solchen Einluss auf den Planeten nimmt, dass wohl die geologischen Gegebenheiten selbst nun nicht mehr alleine Einfluss auf das menschliche Sein nehmen, sondern auch umgekehrt der Mensch den Planeten (nicht unbedingt zum Besten) formt.
Eine erstaunliche, natürlich kritisch zu hinterfragende, und zudem noch sehr unterhaltsame Lektüre.





















