Bücher mit dem Tag "neuguinea"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "neuguinea" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Euphoria (ISBN: 9783406682032)
    Lily King

    Euphoria

     (109)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    „Spannend... intensiv, verführerisch, erotisch…“, so überschlagen sich Literaturkritiker diverser renommierter Medien bei ihren Rezensionen zu Euphoria. Kombiniert mit dem Wortklang des Titels und dem nach einem fiktiven Pseudonym klingenden Namen der Autorin verführen spätestens Keywords aus der Inhaltsangabe wie „Dreiecksbeziehung in exotischem Setting“ zu völlig unzutreffender Kategorisierung. Also Vorsicht vor voreiligen Schnellschlüssen, denn das Buch bietet aus diesem Genre relativ wenig, aber dafür viel mehr Höherkarätiges.

    So wenig wie Euphoria auch nur im Geringsten in die Sparte Fifty Shades of Grey gehört, so wenig ist Lily King eine E.L. James. Lily King ist amerikanische Hochschullehrerin für Literatur, die mit ihren Büchern bereits diverse Literaturpreise gewonnen hat und mit Euphoria von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt wurde.

    Der Roman selbst hat viele Ebenen und Facetten, die jede für sich einen Spannungsbogen garantiert und im gemeinsamen Einklang die Qualität des Romans ausmachen.


    Die Handlung. Lily King lehnt sich an die reale Forschung von Margaret Mead in Papua-Neuguinea an, diesem landschaftlich und kulturell wilden Inselkonglomerat zwischen Indonesien und Australien. Die Autorin erschafft für ihren Roman die Figuren von drei Ethnologen, die sich in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in den Tiefen des kaum erschlossenen Regenwaldes kennenlernen und ihre Forschungen teilweise in Konkurrenz mißtrauisch beäugen, aber teilweise auch in ungestümer Fusion ihrer gemeinsamen wissenschaftlichen Leidenschaft fast schon zur ekstatischen Euphorie vorantreiben.


    Das Zwischenmenschliche. Nell und ihr Mann Fen sind mehr Konkurrenten als Ehepaar. Hier Nell, die strukturierte, engagierte und schon deutlich berühmtere Wissenschaftlerin, die für neue Erkenntnisse und Erfahrungen alles gibt. Da Fen, der Maskuline und eher Raubeinige, dem es im Schatten seiner Frau mehr um den schnellen Erfolg geht, sei es sogar durch Diebstahl von Kulturgütern heiliger Zeremonien. Und dann taucht da der sensible Konterpart Andrew auf, ein Wissenschaftler mit Empathie, wobei sich sein Einfühlungsvermögen nicht nur auf die Sitten und Riten der Ureinwohner beschränkt, sondern sich auch auf Nell auswirkt. Soweit, so gut oder so klischeehaft in der Kürze, aber ehrlicherweise gekonnt ins Buch eingewoben.


    Die Erzählperspektive. Davon gibt es nicht nur eine, sondern gleich drei. Zum Einstieg und immer wieder sporadisch im Verlauf des Buches übernimmt der auktorial-neutrale Erzähler. Danach wechseln sich Andrew und Nell als Ich-Erzähler ab, wobei Nells Part als Tagebuch präsentiert wird. Ein am Anfang leicht irritierender Wechsel der Erzählstile, nach kurzer Einlese-Zeit aber sehr interessant und auflockernd.


    Die Rolle der Ethnologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das ist die mit Abstand bedrückendste Ebene des Romans. King gelingt es hervorragend darzustellen, wie falsch und fehlerhaft der Ansatz der ethnologischen Wissenschaft dieser drei Forscher ist, die aber nur repräsentativ für die gesamte Anthropologie der damaligen Zeit stehen. Und ich hoffe inständig, dass das Präteritum an dieser Stelle gerechtfertigt ist. Die drei Vertreter eines ganz anderen Kulturkreises betreten ein fast unberührtes Land, um die Ureinwohner zu studieren, verändern aber alleine durch ihre Anwesenheit mit ihrem Eintreffen alle Abläufe und jegliches Verhalten. Sie lassen sich eigene Hütten und Häuser bauen, greifen in uralte Riten ein und leiten aus all den fehlgesteuerten und verfälschten Beobachtungen schliesslich auch noch unzulässig verallgemeinernde Schlüsse ab. Sie schaffen schliesslich Menschentypen und Rassenkategorien, die wenige Jahre später in nationalsozialistische Strömungen rund um die Welt, aber bekannterweise vor allem in einem Staat in der Mitte Europas begeisterten Widerhall finden.


    In Summe also kein Erotikroman, aber auch kein Abenteuerroman, natürlich auch kein ethnologisch-anthroposophisches Sachbuch, sondern einfach sehr unterhaltsame Belletristik mit Lerneffekt und dem wohltuenden Schauer von Ferne.

  2. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783596185351)
    Christian Kracht

    Imperium

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die volle Buchbesprechung gibt es in unserem Podcast:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-exid6-f399f7

    Aber Vorsicht, Spoiler!
  3. Cover des Buches Dein ist das Reich (ISBN: 9783546100090)
    Katharina Döbler

    Dein ist das Reich

     (71)
    Aktuelle Rezension von: AnneMF

    In der Missionsanstalt Neuendettelsau bildet man junge Missionare aus um sie zu gegebener Zeit nach Neu Guinea zu schicken. Das Reich Gottes sollte rekrutiert werden. Eine Familienerzählung, welche von einem kleinen Ort in Bayern an die Südsee führte, war so behaftet mit Unglück und auch Nostalgie, dass die Nachgeborene (Autorin) oft alles von sich wies. Die Großeltern waren überzeugte Kolonialisten. Ihre Großmutter Linette emigrierte nach dem verlorenen Krieg in die USA um der großen Armut zu entfliehen. Der Großvater Johann zug als abenteuerlicher Missionar nach Kaiser Wilhelm Land, er wollte dort die Ungläubigen bekehren. Die Wege vierer aufmüpfiger Menschen kreuzten sich auf schicksalhafte Weise. 

    Die gepriesene Südsee Idylle erwies sich als engherzige Frömmigkeit. Gott mit Leib und Seele zu dienen war oberstes Gebot. Jeder hat seine Pflicht zu tun, wo der allmächtige Gott ihn hinstellt. 

    Heiner Mohr hat mit Marie eine Frau an die Seite gestellt bekommen, die lieber ein Mann gewesen wäre und keine Heirat wollte. Nach 9 Jahren beugt sie sich dem Willen der Diakonie und zieht nach Übersee. Wenn die Missionare drüben eine Frau brauchten, wurde meist nach gesunden gottesfürchtigen Mädchen Ausschau gehalten. Die nicht zimperlich waren und wussten was harte Arbeit ist. 

    Das Leben auf den Plantagen ist alles andere als einfach, deutsche Tugenden wollen die Einheimischen nicht gelten lassen. Die andauernde Hitze und viele Krankheiten machten den Missionaren das Leben zur Qual. Es herrscht Rassismus und Freundschaften mit den Schwarzen wird untersagt. Man will eine Volkskirche aufbauen.  

    Dann wird der Missionar Johann Hensolt von einer schweren Infektionskrankheit dem Schwarzfieber gepackt und wäre fast gestorben, wenn ihn nicht eine Einheimische gerettet und gesund gepflegt hätte. Ein schlimmes Gottes Vergehen wirft Johann aus der Mission. Er muss zurück nach Deutschland, wo er Linette kennenlernte, die auf Urlaub weilte. Sie heiraten und kehren beide nach Neu Guinea zurück. Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor, die sie später bei einem Heimatbesuch alleine in einem Heim zurückließen um wieder zurück in das längst verlorene Land zu gehen. Der Kontakt wurde nur über Briefe aufrecht erhalten. Wie können Eltern so etwas nur tun? Ich bin selbst Mutter und weiß wovon ich rede. 

    Die arische Rasse von Hitler im zweiten Weltkrieg geplant um die Reinheit zu erhalten. Die rote Fahne  mit dem schwarzen Hakenkreuz wehte überall in dem kleinen Ort. Im zweiten Krieg brechen andere Zeiten an als zuvor.  Die Juden wurden als Feindbild der Nazis angesehen.

    Ein Lob an die Autorin, sie hat gut recherchiert. Die Aufzeichnungen und Fotografien wurden gut dokumentiert. Die Mission Gottes in der deutschen Übersee Kolonie ist sehr detailreich geschrieben. Der Roman ist vielstimmig und hat mich in manchen Passagen sehr bewegt. Als Johann mit dem Schiff unterging. Die persönlichen Schicksale gingen mir doch sehr nah. In der Familienchronik wurde einen namenlose Tochter erwähnt. Die 480 Seiten waren nicht einfach zu lesen, viele Gedankensprünge konnte ich oft nicht richtig einordnen. Das Kapitel deutscher Geschichte wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, die Autorin hat ein richtig gutes Buch geschrieben. 




  4. Cover des Buches Die verbotene Geschichte (ISBN: 9783426513354)
    Annette Dutton

    Die verbotene Geschichte

     (69)
    Aktuelle Rezension von: JaninaBernstein

    Kurzzusammenfassung:

    Die Kölner Ärztin Katja ist emotional am Ende: Nach dem Tod ihres Mannes Michael vor mehreren Jahren hat sie sich abgekapselt - sie lässt niemanden an sich ran. Doch dann soll der Leichnam, einer ihr unbekannten Verwandten namens "Phebe Parkinson" verlegt werden - sie beschließt dieser Zeremonie beizuwohnen und reist nach Papua - Neuguinea. So entkommt sie einerseits Großvater Alberts Geburtstag und beschießt gleichzeitig zu der Unfallstelle zu reisen, bei der ihr Mann Michael ums Leben gekommen ist - in Tasmanien, bei einem Hubschrauberabsturz. In Papua- Neuguinea angekommen hat Katja mit den Einheimischen zu kämpfen, denn: Sie sagen Katjas Familie sei verflucht. Katja beginnt zu recherchieren, über ihre Familie, über Phebe aber auch über Phebes beste Freundin Johanna. Katja schafft es mit Hilfe von alten Briefen, Verwandten von Johanna und den Einheimischen die Machenschaften ihrer Familie aufzudecken und so ein klares Bild ihrer Vorfahren zu konstruieren. Was sie entdeckt erschüttert sie und auch ihre Familie.

    Meinung:

    1. Story:

    Die Story rund um Katja von Beringsen, Johanna Kiehl (später Hunter) und Phebe Parkinson ist ein schönes Konstrukt. Hier treffen verschiedene Ereignisse und Verkettungen, welche die drei Frauen zusammen bringt, auf einander - auch, wenn Johanna und Phebe längst tot sind, als Katja die Geschichte rund um ihre Familie und die beiden Frauen entdeckt. Jedoch ist die Story teilweise sehr schwer zu fassen/ greifen. Hierzu komme ich im nächsten Punkt.

    2. Stil:

    Annette Buttons Schreibstil ist sehr einfach und verständlich. Es gibt keine Schachtelsätze, die die Story verkomplizieren oder es schwerer machen, den Inhalt zu fassen. Leider ist die Art der Darstellung etwas komplizierter. Button arbeitet mit vielen verschiedenen Protas, Zeiten und Darstellungsarten: Katja Beringsens Story befinden sich in der Gegenwart, Phebe und Johannas Story in der Vergangenheit und dann gibt es noch ein paar Personen, die in der Zeit springen bzw. die in der Gegenwart noch existieren, zu denen es aber ebenfalls eine Story/ eine Szene in der Vergangenheit gibt. Soweit, so gut - nichts, was zunächst kompliziert erscheint. Jedoch werden zu der Hauptstory, rund um die Gegenwart und Katja, immer wieder Briefe, Artikel oder Nebenstorys zu Johanna oder Phebe ergänzt. Was die Story komplizierter macht: Diese Ergänzungen sind nicht in chronologischer Rheinfolge, sondern teilweise sehr durcheinander. Man ist immer wieder gezwungen zurück zu blättern und zu schauen, in welcher Zeit man sich gerade befindet und ob das Gelesene schon passiert ist oder ob die Szene, die man gerade ließt, noch vor dem bereits Gelesenen angesetzt wurde. Das macht es teilweise super schwer der Story zu folgen. Hinzu kommen die verschiedenen Stämme, welche in Papua- Neuguinea, angesiedelt sind und verschiedene Kriege - auch hier: Sehr schwer zu durchblicken und nachzuvollziehen.

    3. Figuren:

    Die Prota Katja Beringsen ist für mich leider nicht ganz greifbar. Sie ist sehr undurchsichtig und reagiert in vielen Situationen zickig und ist sehr schnell eingeschnappt - für mich leider nicht verständlich. Ebenfalls wird die Beziehung zu Christoph Lambert, ihrem Chef in dem Krankenhaus St. Mary´s, nicht ganz deutlich. Am Ende sind diese zusammen - zu keiner Zeit merkt man ein Knistern zwischen den beiden. Daher kam die Beziehung recht plötzlich und unerwartet. 

    Super finde ich die klare Abgrenzung zu Katjas Familie. Die Eltern, werden meistens mit dem Vor- und Zunamen genannt. Das zeigt die persönliche und emotionale Distanz zu einander. Ebenfalls finde ich Bibi "Heinrich von Beringsen", wie auch sein Sohn und Katjas Großvater "Albert von Beringsen" super ausgearbeitet. Beide sind berechnend und grausam - das hebt sie klar von dem Rest der Familie ab. Leider ist das Motiv von Bibi oder auch Heinrich Beringsen nicht ganz so stark, seine Herkunft zu vertuschen. Macht, Geld und Einfluss ist ein recht schwaches Motiv, wie ich finde. Dafür ist er über Leichen gegangen.

    Fazit:

    Alles in allem, ist die Geschichte an sich eigentlich interessant. Jedoch muss ich klar sagen, dass ich eher Sympathie für Johanna und Phebe hege und mit Katja als Hauptprota nicht wirklich viel anfangen kann. Ebenfalls ist die Story nicht ganz so spannend erzählt. Viele der Ereignisse haben mich nicht überrascht oder gepackt. Daher konnte ich die Euphorie, die Katja über ihre Erkenntnisse und Funde der Familiengeschichte gemacht hat, nicht wirklich teilen. Ich würde diese Geschichte leider nicht weiter empfehlen.

  5. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  6. Cover des Buches Arm und Reich (ISBN: 9783596172146)
    Jared Diamond

    Arm und Reich

     (30)
    Aktuelle Rezension von: RaphaelaYamada
    Jared Diamond beschreibt in seinem Klassiker mögliche Ursachen für die ungleichmäßige Verteilung von Reichtum in der Welt. Er geht dabei auch auf rassistisch begründete Theorien ein und widerlegt diese schlüssig. Interessant ist auch die Tatsache, wie wenig Pflanzen und Tierarten für eine Domestikation geeignet sind und damit nur ganz wenige Regionen in der Welt überhaupt in Frage kamen für erste Entwicklungen in der Landwirtschaft. Die Verbreitung dieser "Landwirtschaftsideen" war abhängig von den Klimazonen und deren geografischer Lage auf den Kontinenten, was insgesamt recht schlüssig erklärt wird. Fazit: lohnenswertes Sachbuch zum Thema ungerechter Verteilung von Reichtum in der Welt und wie es dazu kam.
  7. Cover des Buches Dinge, die es nicht geben dürfte (ISBN: 9783864451386)
    Reinhard Habeck

    Dinge, die es nicht geben dürfte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Menschliche Fußspuren aus der Dinosaurier-Zeit oder Elektro-Batterien aus der babylonischen Epoche? Immer wieder lassen sich für archäologische Funde keine konventionellen Erklärungen finden. Reinhard Habeck hat diese in Archive verbannten Museumsstücke aufgestöbert und deckt ihre wahre Herkunft auf.

    Reinhard Habeck bekannt ein Schriftsteller der sich schon seit Jahren für die Grenzwissenschaft interessiert und mit Bücher wie Das Licht der Pharaonen bekannt geworden ist, stellt mit diesem Buch eine Sammlung von verschiedenen Artefakten und Theorien vor.

    In dem Buch werden folgende Themen behandelt:
    Schusswaffen aus prähistorische Zeit
    Der Versteinerte Hammer
    Tiere die vom Himmel fallen
    Die Mumie aus China
    Uralte Fruchtbarkeitssymbolik
    2000 Jahre alte Batterien
    Der Computer von antikythera
    Die Taube, die ein Flugzeug ist
    Prä-Astronautik
    Das Nomoli-Rätsel
    Der Runenstein von Kensington
    Imaginäre Symbole oder die altägyptische Darstellung einer Zellteilung

    Die Meisten der Themen geistern schon seit langer Zeit durch die Literatur, wie Tiere die vom Himmel fallen, die China Mumie, die Bagdad Batterie, Taube als Flugzeug usw. Nur wenig kannte ich nicht der Runenstein etwa und das Nomoli-Rätsel, leider reicht diese nicht aus um das Buch zu kaufen. Für Einsteiger ist es ganz in Ordnung aber für jemanden der sich schon länger mit der Materie befasst gibt es nichts neues.

    Schön finde ich vor jedem Kapitel die kurze Zusammenfassung über Fundort, Beschreibung usw., dadurch erhält man einen schnellen Überblick und kann evt. das Kapitel auslassen wenn man es schon kennt. Zu Beginn ist der Autor noch neutraler, er stellt die Wissenschaft und Theorie halbwegs neutral gegenüber (etwa bei der angeblichen Schusswunde des Neandertalers). Mit zunehmender Seitenzahl änder sich dies leider immer mehr in Richtung Prä-Astronautik, obwohl einige Interpretationen bereits widerlegt wurden und die wissenschaftliche Erklärung stichhaltiger ist.

  8. Cover des Buches Im Herzen der Koralleninsel (ISBN: 9783548611716)
    Inez Corbi

    Im Herzen der Koralleninsel

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Jonas1704
    üdsee, Ende des 19 Jahrhunderts. Die junge Lehrerin Isabel, reist nach Neuguinea, im Kaiser-Wilhelm-Land, um den Missionär Conrad zu heiraten den sie bisher nur aus Briefen kennt. Aber als sie nach wochenlanger Schiffsreise in Finschhafen ankommt, erfährt sie dass ihr zukünftiger an einer schweren Art der Malaria gestorben ist. Anfangs weiss sie nicht wie es weiter gehen soll doch die Missionare bitten sie zu bleiben und die Eingeborenen zu unterrichten. Da sie keine Zukunft in Deutschland - sie was gerage aus dem Gefägis dort geflohen- sieht, willigt sie ein. Letzendlich gefällt ihr das Leben dort und langsam verliebt sie sich sogar in den Dolmetscher Noah, der sehr mysteriös ist und etwas aus der Vergangenheit zu verbergen hat. Eines Tages gerät Noah in Mordverdacht und Isabel wird von ihm auf eine abenteuerliche Reise entführt. 
    Ein durchaus lesenswerter Roman, vor allem für die Fans dieses Genres, in denen ich dazugehöre. Seit ich die Bücher von Sarah Lark mit den Neuseelandsagen richtig verschlungen habe, lese ich immerzu diese Art von Büchern. Das Buch "Im Herzen der Koralleninsel" kann durchaus mit anderen Büchern diese Genres mithalten, enthält wundervolle bildhafte Beschreibungen der Exotik, Liebe, Spannung, Intrigen, also alles was das Herz so begehrt zu lesen. Mir hat es ein paar angenehme und entspannte Nachmittage geschenkt und ich würde es durchaus weiterempfehlen.
  9. Cover des Buches Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau (ISBN: 9783492313667)
    Claus Cornelius Fischer

    Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Mitten im Trubel des "Koninginnendag" am 30. April in Amsterdam wird die Leiches eines Jugendlichen tot und verstümmelt aufgefunden. Commissaris Van Leeuwen, ein lang gedienter Kriminalpolizist mit hoher Aufklärungsrate wird mit dem Fall betraut. Van Leeuwen hat private Probleme, die eigentlich seiner ganzen Aufmerksamkeit bedürfen: Seine Frau Simone leidet an einer aggressiven Form von Demenz, die es nötig macht, sie in eine betreute Einrichtung zu bringen. Van Leeuwen kann sich jedoch nicht durchringen, diesen Schritt zu gehen. Doch als ein zweiter Jugendlicher ermordet wird, dem nicht nur das Gehirn, sondern auch innere Organe entfernt worden sind, entdeckt er einen Zusammenhang zwischen der Simones Krankheit und den Verbrechen.  

    Meine Meinung: 

    Dieser Commissaris Bruno Van Leeuwen ist kein strahlender Held. Er ist ein wohl ein charismatischer Mensch. Dennoch ist er von Selbstzweifeln und Dämonen der Vergangenheit geplagt. Er hat Gewissensbisse, seine Frau in ein Heim geben zu müssen, doch letztlich sieht er ein, dass es keine andere Möglichkeit gibt. Neben dem Mörder ist auch sein „Ayatollah“ genannter Chef, sein Gegenspieler. Doch nach der Offenbarung des eigenen Familiendramas gewinnt dieser meine Sympathie. Gut gefällt mir auch der Zusammenhalt in Brunos Team.  

    Interessant ist die Querverbindung zu dem Arzt, der Simone behandelt und der als Anthropologe Forschungen in Neuguinea durchgeführt hat. Ich habe recht bald einen Zusammenhang zu den Morden gesehen, allerdings ganz anders, als der dann tatsächlich ans Tageslicht kommt. Den Kriminalfall finde ich sehr fesselnd und die Art und Weise, wie Privatleben und Polizeiarbeit miteinander verknüpft werden, gelungen. 

    Der Schreibstil des Autors ist facettenreich. Gut gewählte Bilder und treffende Vergleiche heben diesen Krimi von Effekt haschenden Elaboraten dieses Genres ab.

    Neben den interessanten Reisebeschreibungen aus Neuguinea erwartet uns ein Kaleidoskop an Gerüchen, Geräuschen sowie Licht und Schatten, für das die Stadt bekannt ist.  

    Für Fans von Claus Cornelius Fischer sei angemerkt, dass dieser Krimi unter dem Titel "Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau" im April 2018 neu aufgelegt wurde. 

    Fazit: 

    Ein fesselnder und atmosphärisch gelungener Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

     

  10. Cover des Buches Das Weltreich der Deutschen: Von kolonialen Träumen, Kriegen und Abenteuern (ISBN: 9783955309718)
  11. Cover des Buches Matildas letzter Walzer (ISBN: 9783732580408)
    Tamara McKinley

    Matildas letzter Walzer

     (105)
    Aktuelle Rezension von: hellen_brand

    Tamara McKinley schafft es in jedem ihrer Romane fantastische Landschaften nur mit der Kraft ihrer Worte zu erschaffen. In dieser tief bewegenden Geschichte deckt sie wieder einmal die tragische Geschichte einer Familie und zeigt wie unerschütterlich die Familienbande doch sein können. Tamara McKinleys Romane sind fesselnd und spannend. Die Auflösung der Verstrickungen ihrer Geschichten sind überraschend und zu gleich kaum zu glauben. 

  12. Cover des Buches Operation PLUM (ISBN: 9781603441841)
    Adrian R. Martin

    Operation PLUM

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die Göttin der Morgenröte (ISBN: 9783596228676)
    Frederik Hetmann

    Die Göttin der Morgenröte

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Große Kannibalenschau (ISBN: 9783940767608)
    CKLKH Fischer

    Große Kannibalenschau

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Jaco
    Im Jahr 1899 sind die sogenannten Völkerschaus, die Einheimische aus nichteuropäischen Ländern zum Vergnügen des Publikums zur Schau stellen, in vollem Gange. Heinrich, ein Gesandter von Carl Hagenbeck, muss jedoch mit einer afrikanischen Familie verhandeln, die sich zur Verdeidigung ihrer Rechte zwei Anwälte zu Hilfe geholt hat. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt von Heinrichs Reise nach Deutsch-Neuguinea, bei der er nach einigen Strapazen diese Familie "gefunden" hat und nach Hamburg bringt.

    Ich fand das Buch sehr gelungen. Auch Heinrichs persönliche Zweifel bezüglich seiner Arbeit und seine Entwicklung wurden schön hervorgebracht. Der einzige Punkt, bei dem ich etwas auszusetzen hätte, wäre, dass man aus der Geschichte viel mehr hätte machen können. Das Ende kam mir sehr abrupt vor. Trotzdem empfehle ich dieses Buch jedem, der etwas mehr über diese Zeit erfahren, ohne groß auf die Geschichtstreue der dargestellten Ereignisse Wert zu legen möchte ;)
  15. Cover des Buches Kundu (ISBN: 9783612272706)
    Morris L. West

    Kundu

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Elfenstern

    In einem Tal am Fuße der purpurfarbenen Berge von Neuguinea leben unter den Einbeborenen einige Weiße. Einer von ihnen ist Kurt Sonderfeld, ein Mann mit dubioser Vergangenheit, der seinen starken Einfluss auf die Eingeborenen missbraucht, um seine sexuellen und machtpolitischen Ambitionen zu befriedigen. N'Daria, das Eingeborenenmädchen mit der starken erotischen Ausstrahlung, und Kumo, der Zauberer, der früher ein Schüler von Pater Louis war, verfallen Sonderfelds psychopathischer Persönlichkeit. Doch die Leidenschaften und die Machtansprüche der Weißen kollidieren mit jahrhundertealten Überlieferungen: Beim Dröhnen der Kundu-Trommeln geraten die Eingeborenen in den Bann von Ekstase, Sex und Zauberei. Und nachts beim Rauch der Holzfeuer beschwören sie ihre Magie. Der zunehmenden Gewalttätigkeit weiß am Ende nur George Oliver zu begegnen – ein Mann, der sich stets für die Eingeborenen eingesetzt hat.


    Die Geschichte spielt in Neu-Guinea, kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Die Hauptprotagonisten Kurt und Gerda Sonderfeld könnten kaum verschiedener sein. Sie warmherzig, liebenswert und der Schwarm aller Männer, er kalt und berechnend. Die Darstellung der Charaktere ist gut gelungen. Sie sind detailliert beschrieben und könnten kaum unterschiedlicher sein. Der Missionar, dessen Ziel es ist, die Eingeborenen von seinem Glauben zu überzeugen, der junge Ordnungshüter, der trotz seiner Jugend und seiner Unerfahrenheit nicht zu unterschätzen ist, der Vertreter eines Kaffeeaufkäufers, ein Feigling und Jammerlappen, der erfolglose Wissenschaftler, der die Lebensweise und die Riten der Eingeborenen studiert und der Medizinmann Kundu, dem nachgesagt wird, dass er der mächtigste Magier der Insel ist. Das Leben in dieser Wildnis ist nicht einfach. Die Langeweile und Eintönigkeit werden recht gut vermittelt und es ist auch gut nachvollziehbar, dass die Handvoll Weißer immer gern und möglichst oft den Einladungen der Sonderfelds folgen, um sich unter ihresgleichen auszutauschen. Sehr schnell wird klar, dass Sonderfeld ein falsches Spiel treibt und ihm jedes Mittel recht ist, um die Herrschaft über das Tal und die Eingeborenen zu bekommen. Und was ist zwischen ihm und seiner Frau in der Vergangenheit vorgefallen, dass sie ihn so abgrundtief hasst! Erst nach und nach erfährt der Leser die Hintergründe und die ganzen Verstrickungen. Eine spannende und interessante Geschichte die von mir 4 Sterne bekommt.

  16. Cover des Buches Die letzte Christin (ISBN: 9783765511240)
    David Gregory

    Die letzte Christin

     (8)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH
    Klappentext:

    Abby Caldwell, 34, mit deutschen und amerikanischen Wurzeln, aufgewachsen im Dschungel Neuguineas, ist die einzige Überlebende des großen Unglücks, das ihr Dorf ausgelöscht hat. Überrascht von einer geheimnisvollen alten Nachricht ihres Großvaters macht sie sich auf in die frühere Heimat der Familie … und kommt an in Amerika, in Amerika im Jahr 2088: Ein Land, vom Fortschritt geprägt, in dem niemand mehr nach dem Sinn des Lebens fragt. Eine „schöne neue Welt“, in der die Menschen Gott vergessen haben. Und auch die letzten Grenzen scheinen überwunden … Abby begreift: Sie ist die letzte Christin. Gut, dass Abby auf den sympathischen Professor Daniels trifft, der sie in ihrer geheimen Mission unterstützt: einer Mission, in der es um nichts weniger geht als die geistliche Zukunft der gesamten Menschheit. Und um die Frage: Was ist das wahre ewige Leben?

    Meine Meinung:

    Als ich das Buch von einer Freundin geliehen bekam, wusste ich nicht, was mich erwartet. Beim Lesen wurde mir klar - das ist ein wirklich tolles Buch.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, spannend und lässt den Leser mitfiebern.

    Gut ausgearbeitete, vielschichtige Charaktere machen die Geschichte lebendig, auch wenn ich hoff, solch ein Szenario nie erleben zu müssen.

    Eine gut nachvollziehbare Handlung macht das Buch einfach lesenswert, genau wie die Sicht des Autors auf christliche Werte.

    Mein Fazit:

    Um eine eigene Antwort zu finden auf die Frage: "Was ist das wahre ewige Leben?" müsst ihr das Buch selber lesen und drüber nachdenken. Ich habe meine Antwort gefunden und bin der Meinung, dass dieses Buch absolut lesens- und empfehlenswert ist.
    Von mir gibt es

    5 Sterne.
  17. Cover des Buches Vampire küssen besser (ISBN: 9783426507384)
    Savannah Russe

    Vampire küssen besser

     (82)
    Aktuelle Rezension von: gedankenchaotiin
    Daphne Urban hat es nicht leicht. Nicht nur, dass sie ein Vampir ist und schon längerem - in sexueller Hinsicht - auf dem Trockenen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, findet sie sich plötzlich beim FBI wieder, mit der Bedingung, entweder sie hilft denen und steht auf deren Seite oder sie findet auf der Stelle den Tod.




    Daphne stimmt natürlich zu und so lautet ihr erster Auftrag, einen skrupellosen Waffenhändler zu beschatten. Schon bei ihrem ersten Weg zu besagtem Waffehändler, hat sie das Gefühl verfolgt zu werden und trifft recht bald auf Darius.
    Darius ermittelt ebenso gegen den Waffenhändler, hat allerdings so einen umwerfenden Charme, dass Daphne ihm recht schnell erliegt.
    Eigentlich spräche nicht mal etwas dagegen, immerhin darf auch eine Vampirin sich verlieben oder Sex haben, aber als ihr "Chef" J ihr erzählt, wer oder eher was Darius wirklich ist, geraten all die letzten Wochen in ein völlig anderes Licht und nicht nur Daphnes Mission gerät in große Gefahr.

    Der Schreibstil der Autorin hat mich eigentlich recht gut gefallen, auch wenn ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, ins Buch zu finden, wobei ich nicht mal genau sagen kann, woran das lag.
    Daphne war und ist ein Charakter, welchen ich nur schwer einschätzen konnte, aber dafür, dass sie sich so schon lange durchs "Leben" geschlagen hat, dafür dass sie schon so viel erlebt hat, ging mir ihr Selbstmitleid manchmal echt auf die Nerven.

    Obwohl sie sich zu ihm hingezogen fühlt, spürt und merkt sie deutlich, dass Darius nicht nur ein Geheimnis mit sich rumzutragen scheint, auch wenn er da wahrlich nicht der einzige ist.

    J... ja, J war ein Charakter, mit dem ich eigentlich so gar nichts anfangen konnte, zumal ich es ein wenig .. sagen wir, verwunderlich fand, dass sich eine so alte und starke Vampirin, von jemandem wie J etwas sagen lässt und ihm quasi aus der Hand frisst, auch wenn sich das im Laufe des Buches gibt und J und sie sich sogar ein bisschen auf mehr oder weniger freundschaftlicher Ebene annähern.
    Das Verhältnis zwischen J und Darius war mir bis zum Ende hin des Buches auch nicht gerade schlüssig und die Ausreden, die J teilweise benutzt hat, um Daphne von Darius fernzuhalten, fand ich an manchen Stellen auch echt unpassend.
    Zum Ende selbst werde ich nichts preisgeben, denn ich muss ehrlich sagen, dass es mich dort doch schon etwas überrascht hat, gerade auch, was das Verhältnis zwishen Darius und Daphne betrifft.

    Es ist zwar ein Buch, was man zwischendurch lesen kann, welches auch das eine oder andere Mal zum Schmunzeln anregt, aber was mich selbst betrifft, werde ich mir die Folgebände - welches inzwischen schon 5 Stück sind - nicht zulegen... glaube ich zumindest.

    2/5 Herbstblätter, für diese kurzweilige Unterhaltung, welche mich jedoch nicht überzeugt hat.
  18. Cover des Buches Märchen (ISBN: B0000BOIYH)
    Lisa Tetzner

    Märchen

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
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