Bücher mit dem Tag "stadtführer"
17 Bücher
- Michael Kibler
Darmstadt zu Fuß
(3)Aktuelle Rezension von: JorokaDarmstadt hat sich in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten, seit ich hier lebe, ganz schön herausgeputzt. Sie gilt nun zwar immer noch nicht als die hessische Perle, aber es gibt – manchmal ein wenig versteckt – viele schöne Ecken und Winkel zu entdecken.
Im Büchlein werden nun 6 Routen vorgeschlagen, die zwischen 1,5 und 3,5 km lang, also zum Beispiel bequem bei einem sonntäglichen Spaziergang zu bewältigen sind. So sind (fast) alle Sehenswürdigkeiten abgedeckt, die vom Zentrum der Stadt aus bequem zu Fuß zu erreichen sind.
Ausnahme: Der Tipp zum Jagdschloss Kranichstein.
So fehlen dann anderseits zentrumsferne Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Ludwigsturm oder Eberstadt komplett.
Besonders spannend für mich, die 4.Route: „Von Miele bis zum ESOC – Industriegeschichte rund um den Hauptbahnhof“. Mal ein anderer, als der übliche Blick auf die Stadt. So dient nicht nur dieser Route dazu, auch für Alteingesessene noch Neues zu bieten.
Und wir lernen auf den Spaziergängen so ganz nebenbei auch noch etwas über die bewegte Geschichte der Stadt.
Es schließt sich kleiner Service-Teil an mit Infos zu Verkehrsmittel, Anlaufstellen oder auch speziell für Kinder.
Bei einer lebendigen Stadt kann ein Führer nie 100% aktuell sein:
Der Autor Michael Kibler ist eigentlich durch seine Darmstadt-Krimis (Rosengrab, Zarengold) bekannt geworden. Der „Erzählton“ im Büchlein ist locker. Kibler findet einen guten Mittelweg zwischen aktueller Information, Hindergrundwissen und kleinen Anekdoten.
Fazit: Für Einheimische und Besucher gleichermaßen eine Bereicherung.
- Bernadette Németh
111 Orte für Kinder in Wien, die man gesehen haben muss
(16)Aktuelle Rezension von: kinderbuchundbasteleiIch blättere durch Bernadette Némeths
Vorschläge für 111 Unternehmungen mit Kindern in Wien, der lebenswertesten Stadt der Welt, und bin ganz angetan von der fantastischen Mischung an mir wohlbekannten, liebgewonnenen Orten und ganz unbekannten Plätzchen, von denen ich es nicht erwarten kann, sie zusammen mit den Kindern zu besuchen und zu genießen!
Dieser Stadtführer, einzigartig in seiner Art, eignet sich sowohl für Wienbesucher*innen, die die Stadt auch abseits der ausgetretenen Touristenpfade kennenlernen wollen, als auch für eingefleischte Wiener*innen, die ihnen bisher unbekannte Freizeitmöglichkeiten in ihrer Stadt entdecken möchten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei!
Bei unserem letzen Wienbesuch sind wir leider pünktlich zum Lockdown gekommen, sonst hätten wir mit diesem fantastischen Buch an der Hand noch viel Neues entdecken können! Ob drinnen oder draußen, ob Kultur oder Natur, ob Ruhe oder Action,... so viele unterschiedliche Ideen machen Lust darauf, mit den Kindern in ganz Wien umherzustreifen! Beim nächsten Mal stehen folgende Tipps ganz oben auf unserem Plan: Das Kasperltheater in der Sternwarte Urania, das Puppentheater LILARUM, der Bambuswald und eine süße Pause bei echt böhmischen Spezialitäten im Wirtshaus >Nordpol<.
In der Reihe "111 Orte" sind viele weitere Bücher erschienen, die uns an zahlreiche sehenswerte Plätze entführen! Blättert daher vor eurer nächsten Städtereise unbedingt durch das Angebot dieser fantastischen Städteführer-Reihe aus dem Emons Verlag!
- Reiner A. W. Peters
Am Rand von Berlin
(4)Aktuelle Rezension von: XynoviaIm Berlin Story Verlag ist das Buch „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ von Reiner A.W. Peters in diesem Jahr erschienen.
Klappentext:
Exkursionen im Übergangsgebiet zwischen Berlin und Brandenburg. Porträts für „Urbanisten“ aller Art: Ausflügler, Besucher, Flaneure und Drifter aber auch Geographen, Stadtplaner und Historiker. Der Westen wird von der Havel dominiert, die Berlin nach dieser Seite wie ein großer Stadtgraben abriegelt. Der nördliche Teil liegt hingegen auf der Hochfläche des Barnim, einer Grundmoränenlandschaft, die von ausgedehnten Waldstrichen und teilweise sehr fruchtbaren Ackerböden geprägt ist. Der östliche Teil hat einen sehr abwechslungsreichen Verlauf, der ihn vom Barnim quer durch die Niederungen des Berliner Urstromtals führt. Der südlich Teil schließlich quert auf 30 Kilometer Länge den Teltow, eine eiszeitliche Hochfläche wie der Barnim, aber gleichförmiger und sandiger. Mit Fahrrad und Kamera erkundet der Autor seine Heimatstadt und findet dabei mit den Berliner Randgebieten einen unerschöpflichen Gegenstand. Sein Buch widmet sich Kapitel für Kapitel den historischen und geographischen Besonderheiten von zwanzig ausgewählten Orten.
Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne Bücher über Städte, Länder, Landschaften. „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ ist so ein Buch was mich sehr interessierte.
Reiner A. W. Peters ist der Autor, sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ist ein harmonisches Zusammenspiel von Informationen, Fakten und sehr schönen Bildern.
Aufgeteilt ist das Buch in mehrere Kapitel, in den 20 „Randteile“ von Berlin kurz skizziert dargestellt werden. Ebenfalls wir Potsdams Mitte kurz angerissen. Mir hat diese Aufteilung sehr gut gefallen, weniger gut gefiel mir die Aufteilung der einzelnen Seite, die wirkten auf mich persönlich zu überladen.
Jedes Kapitel enthält sehr viele Informationen und dazu passende Bilder. Der Autor hat vieles sehr prägnat dargestellt und somit, bei mir als Leser, die Lust geweckt es mir selber anzuschauen.
Schade für dieses Buch ist das sich einige Fehler eingeschlichen haben, die es leider schlechter machen als es eigentlich ist. Es gibt einmal einen Fehler bei der Beschriftung von einem Bild und einen gravierenden geschichtlichen Fehler – diese sind leider sehr prägnant aufgefallen.
Aber der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben ein großes Spektrum aufzuzeigen, wie Berlin und seine Umgebung auch sein kann. So erfährt man zum Beispiel vom Torfabbau im Tegeler Fließ, von der Rieselwirtschaft in Hobrechtsfelde und vieles mehr. Mir persönlich gefiel sehr gut, das er nicht nur die verschiedenen Gebiete vorgestellt hat, sondern auch die geschichtliche Entwicklung und vieles mehr. Er hat es geschafft in wenigen Worten viel wissenswertes zu vermitteln.
Nicht einfach fällt mir die Bewertung des Buches da es Gutes und Schlechtes am Buch gibt.
Ich vergebe für das Buch ganz liebe 4 Sterne, da es doch inhaltliche Fehler gibt – nach einer Ausbesserung dieser ist es definitiv höherwertig (5Sterne). Ich kann das Buch trotzdem weiter empfehlen, aber mit dem Hinweis das leider nicht alles korrekt ist.
- Michael Bienert
Modernes Berlin der Kaiserzeit: Ein Wegweiser durch die Stadt
(1)Aktuelle Rezension von: BerlinStoryVerlag„Der Wegweiser durch Berlin mit seiner Fülle von Fakten, Geschichte und ins Heute ragenden Zeugnissen Berliner Begebenheiten ist mehr als eine Fleißarbeit – wir lernen die Stadt, unsere Stadt, neu erkennen und mit anderen Augen zu sehen.“ – Der Tagesspiegel - Therese Schneider
Berliner Spaziergänge
(7)Aktuelle Rezension von: käutzchenMeine Mutter und ich wollen nächstes Jahr oder übernächstes einen " Mutter Tochter Urlaub " im schönen Berlin machen , worauf wir uns riesig freuen . Wir versorgen uns gegenseitig mit Info Material was wir alles machen und sehen wollen , da kommt das vorgestellte Buch wie gerufen . Alleine ich bekomme schon Lust beim durchstöbern der vorgeschlagenen Spaziergänge Berlin selbst zu erkunden, natürlich mit der Mama 😉
Auch die über 250 farbigen Abbildungen, übersichtskarten und vielen Hintergrundinformationen, erwecken die Lust Berlin zu erkunden ...
In den Reiseführer werden neun Spaziergänge durch Berlin Berlin vorgestellt, sei es ein Rundgang durch weißensee oder vom Tiergarten nach Charlottenburg... Da wird für jeden der gerne spazieren geht und nebenbei einiges erkunden kann was dabei sein ...
Einen Punktabzug muss ich aber leider machen , ich finde das Kartenmaterial zu klein abgedruckt , wo man schon Adleraugen haben muss ... Da hätte ich mir eine größere beiliegende Karte gewünscht die man während des Spaziergangs durch Berlin nutzen kann ..
Trotz allen kann ich das Buch aber weiterempfehlen, alleine schon was man allerlei Wissenwertes erfahren kann bei den vorgestellten Spaziergang durch Berlin ...
- Ralf Johnen
MARCO POLO Reiseführer Köln
(3)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryDie digitalen Extras sind eine nette Sache, ich persönlich aber liebe den guten, alten gedruckten Reiseführer. Und der vorliegende KÖLN-Reiseführer ist so toll aufgebaut, bebildert und beschrieben, wie ich das gern mag.
Die Einteilungen sind Insider-Tipps, Best of, Auftakt, Im Trend, Fakten, Menschen & News, Sehenswertes, Essen & Trinken, Einkaufen, Am Abend, Übernachten, Erlebnistouren, Mit Kindern unterwegs, Events, Feste & Mehr, Links, Blogs, Apps & mehr, Praktische Hinweise, Cityatlas & Straßenregister, Register & Impressum und Bloß nicht! Die Überschriften zeigen schon, dass hier kein trockener Stadtplan vorliegt, sondern die Kapitel mit Lebenslust und guter Laune gefüllt sind. Herrlich! Zum leichteren Auffinden sind die Kapitel auch farblich gekennzeichnet.
Mein Lieblingsabschnitt ist „Bloß nicht!“. Es ist interessant, was andernorts ganz schlimm ist und in den eigenen Gefilden völlig harmlos wäre.
Die Kapitel sind erfreulich kurz und knackig, dennoch erfährt man das Interessante und Wissenswerte. Die Bilder sind einfach „appetitanregend“ – man hat sofort Lust, sich Köln anzusehen, die vielen Orte anzupeilen und eine Sehenswürdigkeit nach der anderen zu entdecken. Noch dazu natürlich alle Restaurants, Bars, Cafés und Imbisse aufzusuchen, ganz klar! Sehr hilfreich sind auch die rot-gelb hervorgehobenen Insider-Tipps, die im h Buch immer wieder auftauchen und der Liniennetz-Plan am Ende des Reiseführers.
Ob für einen Tag, ein (verlängertes) Wochenende oder einen Urlaub: Hier hat man alle Infos zu Köln kompakt zusammen, Karte und Stadtführer in einem. Was will man also mehr? Macht bei mir die vollen fünf Sterne. - Wladimir Kaminer
Ich bin kein Berliner
(100)Aktuelle Rezension von: HoldenWladi berichtet uns nunmehr von seiner neuen Heimatstadt ("Rodina"), bei der er gar nicht so genau weiß, warum er mit Olga eigentlich dort klebengeblieben ist. Sein heimlicher Leitspruch "Wurst und Theater" für Berlin trifft es schon ganz gut, um die Seele der Stadt zu beschreiben, wie er sie sieht. Kaminer porträtiert ein gelassenes, weltoffenes Berlin, manche Sätze erschließen sich in ihrem Hintersinn erst beim zweiten oder dritten Mal lesen, und man möchte mit Wladimir gern mal einen Pfefferwodka auf der nächsten Grünen Woche süffeln. Daß die Auswahl der Berlintips von ihm natürlich nicht jeden begeistern kann (Wo ist das Ramones-Museum? Das Sparkassenpferd mit "Meppen" am Hintern?), liegt ja in der Natur der Sache. "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt." hihi. - Georg Renöckl
Paris abseits der Pfade (Jumboband)
(12)Aktuelle Rezension von: Petra_AdlerMir gefällt der besondere Reiseführer "Paris - Abseits der Pfade" sehr gut. Hier werden verschieden Streifzüge durch einzelne Arrondissements mit interessanten Geheimtipps gespickt und nebenher noch einige interessante Hintergründe geliefert, sei es historisch, gesellschaftlich oder wie es z.B. zu bestimmten Namen kam, etc.
Ich habe hier viele interessante Tipps bekommen, die ich mir für meine nächsten Parisbesuche auf meine Wunsch-Anschauliste geschrieben habe. Sehr beeindruckend, wie Georg Renöckl sein Hintergrundwissen mit den einzelnen "Sehenswürdigkeiten" vereint hat - ich empfand seinen Schreibstil als sehr angenehm.
Ein Manko für mich waren aber die zu kleinen Karten (kaum Straßen zu lesen etc.) zu den jeweiligen Streifzügen durch die einzelnen Arrondissements und dass im Text keinerlei Hinweis (z.B. A) auf die einzelnen Stationen des Rundgangs angegeben wurden.
Die Idee hinter jedem Kapital eine Liste von Orten zum Verweilen und zum Vertiefen mit Adressen, Telefonnummern, teilweise mit Websites und auch Informationen anzufügen, finde ich klasse. Toll wäre es, wenn hier auch noch Öffnungszeiten und (Eintritts-)Preise etc. angeben wären...
Ich kann dieses Buch nur jedem Parisliebhaber und die, die es werden wollen empfehlen.
- Gerda Kneifel
Stadtwandeln
(1)Aktuelle Rezension von: dreamlady66Frankfurt als Metropole am Main hat nicht nur Wolkenkratzer, Banken und den grössten Flughafen etc., sondern auch 45% der Stadtfläche sind Landschaftsschutzgebiete. Und, wer weiss schon, dass die Mainmetropole im Jahr 2015 von 50 Kandidaten zur nachhaltigsten Kommune der Welt gewählt wurde mit dem Titel "Europäische Stadt der Bäume"!
Die Frankfurter Grünflächen beherbergen auch eine hohe Zahl an Obstbäumen und zwar Apfel- und Birnbäume.
Leider fallen dem Klimawandel bedingt durch Hitze immer mehr Bäume zum Opfer.
So wurde z.B. der Botanische Garten 1763 von einer Stiftung gegründet, der immer noch ohne Eintrittsgeld besucht werden kann.Frankfurt ist auch die Stadt zum Radeln und so vermeidet man vermehrt CO2-Ertrag.
Der Fahrrad-Club ADFC bietet zahlreiche Fahrradtouren an und setzt sich somit auch für eine fahrradgerechte Stadt Frankfurt ein.Ich habe dieses Buch mit Interesse gelesen und die drei Säulen der Nachhaltigkeit für gut befunden.
Natürlich geht nicht alles von heute auf morgen, aber, die Vorschläge und der Wille sind da. In den letzten Jahren ist schon sehr viel erfolgt und die Zukunft verspricht noch mehr...Danke an die Autorin Gerda Kneifel, die sich unermüdlich mit dem Thema Nachhaltigkeit beruflich beschäftigt.
Gerne empfehle ich den Stadtführer weiter und bewerte ihn mit 5*! - Axel Schwab
Labyrinth Tokio
(1)Aktuelle Rezension von: NerdBlickEs gibt die einen Reiseführer, die einem die Highlights der Stadt nahe bringen möchten, die Anderen, die "Must-Have" Restaurants, Bars, Kneipen etc. anpreisen und es gibt die besonderen, die seltenen Reiseführer, so wie Labyrinth Tokio.
In dem Reiseführer gibt es insgesamt 30 Touren, welche alle einem gewissen Thema folgen, sei es "Relaxen, shoppen, feiern", "Ruhiges Shinjuku" oder "Mit Omas beten und shoppen". Anhand dieser Touren, entdeckt man Teile von Tokio, an denen man sonst vermutlich vorbei gelaufen wäre oder sie schlicht weg nicht wahrgenommen hätte, man könnte auch sagen, man lernt das authentische Japan kennen.
Neben den Touren, hat der Autor (Axel Schwab) auch seine BEST OFs separat aufgeführt, sei es Cafes, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Museen oder Tempel. Diese werden kurz aufgezählt und anschließend den jeweiligen Touren zugeordnet.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Labyrinth Tokio: 30 neue Touren in Japans Hauptstadt ein großartiger Reiseführer ist und es einem ermöglicht, diese riesige Stadt auf eine ehrliche, authentische Art zu entdecken. Keine "Touristen-Fallen", lange Warteschlangen oder überteuerte Preise - eher die Seite von Japan, die auch die Einheimischen und Kenner des Landes genießen.
- Thomas Kirschner
MARCO POLO Reiseführer Prag
(4)Aktuelle Rezension von: BeagleWie man es von Marco Polo Stadtführern gewohnt ist, überzeugt auch die Prag Ausgabe. Ich habe mich nur mit diesem Buch bewaffnet auf eine selbstgewählte Route in Prag gewagt, mich anhand den Insider-Tipps und Beschreibungen in der Stadt umgesehen. Hat sich gelohnt! - Steffen Maria Striezel
Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg
(1)Aktuelle Rezension von: BerlinStoryVerlag„Der Architekturführer … wird den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch den Bezirk nehmen. Selbst alteingesessene Lichtenberg werden überrrascht sein, wie viele bauliche Schätze Lichtenberg zu bieten hat.“ – Matthias Jessen, Berliner Zeitung
„Für Außenstehende bietet sich ein Blick in einen vielfältigen und spannenden Bezirk Berlins, auch Bewohner und Ureinwohner können ihr Lichtenberg oder ihr Hohenschönhausen mit ganz neuem Blick entdecken. Größer kann ein Kompliment für einen Architekturführer, der auch Stadtführer sein will, kaum sein.“ – Stephan Fischer, Neues Deutschland
„Wegweisend.“ – Klaus Dieter Stefan, Kiez.Magazins
„Nur wenige wissen: Moderne Bautechnologie hat ihren Ursprung im Bezirk Lichtenberg. Ein neuer Architekturführer zeigt die schönsten und interessantesten Bauwerke ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert …“ – Karolina Wrobel, Berliner Woche
- Marco Toccato
Wiener Träume / Nura Draam in am Draam?
(5)Aktuelle Rezension von: ToccatoAnton Kortner und Fred Baldow sind Geschäfts ... partner. Freunde wäre zu viel gesagt, denn Fred ist vom Typus "Wo-ich-bin-ist-vorne!" und Anton versucht durchs Leben zu kommen, ohne seine Anständigkeit zu verlieren. Außerdem sind Fred und seine Frau Margret ein Swingerpaar, was Fred Anton auch frank und frei erzählt.
Bei einer gemeinsamen Arbeit gibt es Streit. Anton kann sich nicht richtig wehren, denn er ist von Freds Vermittlungen und Aufträgen abhängig.
Doch Fred weiß Rat, um den Streit beizulegen. Er lädt Anton mit Frau Dorothee zu einem langen Wochenende zu viert nach Wien ein. Anton glaubt nicht so recht an die hehren Absichten Freds. Er vermutet, dass Fred ein Auge auf seine Dorothee geworfen hat und vieles, was dann in Wien passiert spricht für die Umsetzung von Swingerphantasien.
Es geht kreuz und quer durch die wunderbare Stadt. Wohin und wie das mit öffentlichen Verkehrsmittel geht, erfährt man nebenbei, wie in einem Stadtführer.
Skurril ist der Nachtportier im vornehmen Hotel, der E. A. Poes Verse ins Wienerische übersetzt und Anton davon immer die genau zu seiner Stimmung passenden Kostproben präsentiert, wenn der mal wieder mitten in der Nacht nach aufregenden Ereignissen ins Hotel zurückkommt.
Der Plot macht Anleihen bei der "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler bzw. Kubricks "Eyes Wide Shut", denkt die Geschichte aber weiter, zu Ende.
Also ich find's gut! - Ralf Nestmeyer
MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Paris MM-City
(30)Aktuelle Rezension von: stephanus217Insbesondere bei Individualreisenden ist der Verlag Michael Müller natürlich ein Begriff. Als Südfrankreich-Fan ist mir natürlich auch der Name Ralf Nestmeyer bestens bekannt, stammen aus seiner Feder doch mehrere große Reiseführer etwa für das Languedoc-Roussillon, die mich bereits seit Jahren begleiten.
Den vorliegenden Reiseführer Paris, aktuell bereits in der 14.Auflage erschienen, kannte ich bislang aber nicht.
Ich kenne Paris aus einigen Besuchen, die jedoch inzwischen viele Jahre zurückliegen; von daher war ich gespannt, was ich noch wiedererkennen würde, bzw. was alles „neu“ ist in meiner Lieblingsstadt.
Auf Einzelheiten einzugehen finde ich überflüssig, bürgen doch die Reiseführer von Ralf Nestmeyer, soweit möglich, stets für sorgfältige Recherche, Vollständigkeit und Detailgenauigkeit. Das wird auch diesmal so sein, den letzten Beweis erbringt natürlich erst der nächste Besuch. Allenfalls vermisst habe ich einen oder zwei Sätze über mögliche langfristige Auswirkungen der Olympischen Spiele.
Hervorheben möchte ich allerdings den für mich ungewohnten Aufbau des Führers. Eingeteilt ist dieser nämlich in 13 eigenständige Besichtigungstouren und ein Kapitel zur Peripherie. Die Touren sind generell für eine Erkundung zu Fuß konzipiert, was prima zu Paris passt, denn Paris ist eine der wenigen Metropolen, die man, notfalls mit Hilfe der Metro, problemlos fußläufig entdecken kann.
Nachdem ich mich auf diese Form der Darstellung mal eingelassen hatte, habe ich mich sofort in eine Stadtführung mit einem talentierten Guide versetzt gefühlt – und es sehr genossen. Voraussetzung ist aber, dass man sich an die vorgeschlagene Route hält, sonst artet der Aufenthalt zu einem hektischen hin- und- her Blättern aus. Aber die Touren sind mit Bedacht ausgearbeitet und es ist für alle etwas dabei und man muss sich ja nicht unbedingt alle Touren für einen einzigen Aufenthalt vornehmen.
Als Paris-Besucher, der noch aus der Vor-Smart-Zeit stammt, bin ich sehr dankbar für den beigefügten Stadtplan. Ich schätze zwar auch die Möglichkeiten der neuen technischen Möglichkeiten von google - maps u.ä., aber für einen Eindruck der Umgebung bevorzuge ich bis heute eine analoge Karte. Der abgedruckte Metro-Plan, unerlässlich für einen Paris-Besuch, ist aber für meine Augen zu klein ausgefallen; ein statt dessen ebenfalls beiliegender Plan im größeren Maßstab würde mir helfen.
Aber das soll den hervorragenden Gesamteindruck beileibe nicht beeinträchtigen. Der kleine Führer wird mir beim nächsten Parisaufenthalt ohne Zweifel gute Dienste leisten.
Fazit: Hochverdiente *****
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