Bücher mit dem Tag "kalkutta"

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32 Bücher

  1. Cover des Buches Der Mitternachtspalast (ISBN: 9783596031382)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Mitternachtspalast

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Luna


    Mitternachtspalast von Carlos Ruiz Zafón 

    5/5 Sterne 

    Abenteuerlust - unheimlich - Freundschaft - gruselig - spannend - Familiengeheimnis 

    Ein Meisterwerk für alle, die gerne unheimliche, spannende Abenteuer lesen oder Geschichten mögen, bei denen sich nach und nach Familiengeheimnisse lüften. 

    Ich liebe alle Bücher von Carlos Ruiz Zafón und auch dieses Buch bekommt von mir die Bewertung: sehr gut 5/5 Sterne.


    Carlos Ruiz Zafón beschreibt Orte so wundervoll, dass man sie sich so vorstellen kann als wäre man dort. Der Mitternachtspalast spielt in Kalkutta. 

    Auch dieses Buch weckt in mir das Fernweh und die Reiselust.


    Die Protagonisten dieser Geschichte verbindet eine wundervolle, einzigartige Freundschaft.

    Die Charaktere sind stark und entschlossen und nur durch ihren Zusammenhalt und ihr Vertrauen zueinander können sie es schaffen die Familiengeheimnisse nach und nach aufzudecken und den Dämon zu besiegen. 


    Fazit: 


    Ich liebe dieses Buch und ich werde es in meinem Bücherregal behalten. 

    Ich empfehle alle Bücher von Carlos Ruiz Zafón weiter. 

    Seine Geschichten sind einzigartig und wunderbar. 

    Einer meiner absoluten Lieblingsautoren.

    Ruhe in Frieden.

  2. Cover des Buches Ein angesehener Mann (ISBN: 9783453421738)
    Abir Mukherjee

    Ein angesehener Mann

     (51)
    Aktuelle Rezension von: WDP

    Der Plot:
    Der Captain, erst kurz in Kalkutta, ist mit den Gebräuchen noch nicht so richtig warm geworden, als man ihm seinen ersten Auftrag in Kalkutta überträgt. Aber zu Beginn geht es gar nicht so sehr um die Aufklärung, vielmehr lernt man Land und Leute, und vor allem das Klima und die (volks-)wirtschaftliche Situation kennen. Die Beschreibungen der Kolonialzeit stehen im Vordergrund. Auch wenn man nicht auf historische Romane abfährt, binnen weniger Seiten wird man gepackt. Vertrauen steht vorurteilhaftem Misstrauen gegenüber, die vermutete Wahrheit der vermeintlichen Lüge. „Very british! The enemy of my enemy is my friend!”

    Die Personen:
    Die Personen werden in kurzen Rückblicken, aber auch Einblicken in deren Psyche, sowie deren Denkweisen vorgestellt. Selbst die Diskrepanz zwischen dem geprägten Denken und dem tatsächlichen Handeln wird klar und deutlich beschrieben. Wie auch die Gesetze, die Politik, das Gesellschaftssystem und die Weltanschauungen die Protagonisten in ihrem Denken beeinflussen und steuern. Selbst Mahatma Gandhis revolutionäre Weltanschauung spielt eine nicht unwesentliche Rolle.

    Mein Fazit:
    Ein Roman, der langsam zum Krimi wird. Ein Kriminalroman, wenn man ihn aufmerksam liest, sehr viel Spannung vermittelt, nicht nur in Bezug auf die Handlung. Je länger der Text fortschreitet, desto weniger will man das Buch zur Seite legen. Und zu guter Letzt bleibt nur entsetztes Kopfschütteln, über die glorreiche, ausbeuterische Zeit der Kolonialherrschaft der Engländer. 

  3. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596030934)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

     (1.178)
    Aktuelle Rezension von: Vellichor

    Dieses Buch erzählt die bewegende und emotionale Geschichte zweier afghanischer Frauen, die versuchen, in einer zerrütteten, patriarchalischen und zutiefst ungerechten Gesellschaft zusammenzuarbeiten, die durch Krieg und Grausamkeit zerrüttet ist.

    Ein entscheidender Kontext für die Geschichte ist der lange andauernde Konflikt zwischen den Mudschaheddin und den Sowjets zwischen 1979 und 1989. Im Laufe der Handlung kommen die Taliban hinzu, die 1996 die Macht ergreifen. Obwohl sich der Roman besonders stark auf die Geschichten der beiden Figuren Mariam und Laila konzentriert, ist der historische Mehrwert des Werkes nicht zu leugnen. Dies ist besonders wichtig, um das Schicksal der beiden Frauen in besonderer Weise zu verstehen.

    Mariam, eine uneheliche Tochter, die im Buch auch oft mit der gleichen Bezeichnung "harami" bestraft wird, wird im Alter von 15 Jahren mit einem viel älteren Schuster namens Rashid verheiratet. Dieser ist, gelinde gesagt, die widerlichste Figur, die mir je in einem Roman begegnet ist. Er wendet physische und psychische Gewalt gegen Mariam an. Es war schrecklich und erschütternd für mich, vor allem diese Passagen zu lesen. Mariam, die selbst noch ein Kind ist, hat Hoffnungen und Träume, möchte zur Schule gehen und steht im Schatten ihres Vaters, der mit drei Frauen und neun Kindern seine eigene Tochter betrogen hat, um die "Familienschande" ein für alle Mal loszuwerden. Es folgen Jahre der Tortur, weil sie Rashid keine Nachkommen schenken kann. Nach dem Sturz von König Sahir Shah wird die afghanische Gesellschaft immer regressiver, insbesondere als die Taliban an die Macht kommen. Frauen dürfen nur noch in Begleitung ihrer Ehemänner das Haus verlassen und müssen vollständig verschleiert sein. Dieben werden die Hände abgehackt, Fernsehen und Unterhaltung sind streng verboten, selbst Lachen auf der Straße wird bestraft.

    Nach einem großen Zeitsprung lernen wir Laila kennen, die Tochter von Mariams Nachbarin Fariba. Ihr Vater hat die Universität abgeschlossen und ist Lehrer. Sie wächst wohlbehütet mit ihrem Freund Tarik auf, der aufgrund einer übersehenen Landmine nur noch ein Bein hat. Auch sie muss im Laufe der Geschichte Rashid heiraten, da ihre Familie in den kriegerischen Auseinandersetzungen des Landes getötet wird. Mit Tarik pflegt sie eine zärtliche Liebe, aus der schließlich ein ungewolltes Kind hervorgeht, das sie versucht, als das eigene von Rashid kenntlich zu machen, um nicht in Ungnade zu fallen. Rashid ist jedoch nicht besonders angetan von seiner Tochter. Man kann seine frauenfeindlichen Züge deutlich erkennen. Er behandelt auch Laila schlecht, und trotz der anfänglichen Feindseligkeit zwischen Mariam und ihr entwickelt sich eine bedeutende Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die gemeinsam versuchen, die schrecklichen Taten ihres Mannes zu ertragen.

    Ich möchte nicht näher auf die Handlung eingehen und werde meinen Gesamteindruck etwas ausführlicher schildern.

    Wie bereits erwähnt, hat mich dieses Buch sehr emotional berührt. Es ist schrecklich, vor allem im aktuellen Kontext, was vor allem Frauen in solchen Situationen ertragen müssen, unter einem Regime, das einen radikalisierten Glauben auslebt.

    Ich spreche hier bewusst von Radikalisierung, denn jede Ideologie kann zweckentfremdet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie den Kern eines Glaubens widerspiegelt oder ihm widerspricht. Jede Form der Ideologie und des Denkens kann in eine feindselige und radikale Richtung ausarten, und darüber sollte ein offener Diskurs geführt werden, ohne friedliche Gläubige zu diffamieren, aber auch ohne das eigentliche Thema zu vernachlässigen und sich völlig der Verantwortung zu entziehen. Ich empfehle das Buch jedem, der sich für den historischen Hintergrund Afghanistans und die entsprechende Rolle der Frauen interessiert. Es ist aber auch nichts für schwache Nerven. Khaled Hosseini hat eine schöne, aber auch erschreckende Art, Dinge zu beschreiben und seinen Worten Leben einzuhauchen. Ich danke ihm für dieses Buch. Es hat meine Empathie und meinen politischen Standpunkt eindeutig bestätigt.



  4. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  5. Cover des Buches Wer Liebe verspricht (ISBN: 9783596508242)
    Rebecca Ryman

    Wer Liebe verspricht

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Katzenauge
    Der Schreibstil von Rebecca Ryman ist erstklassig. Bildgewaltig, emotional erzählt. Man fühlt sich mitten in das Buch hineinversetzt, als wäre man direkt vor Ort und würde selbst die Geschichte erleben.
  6. Cover des Buches Der Flug der Störche (ISBN: 9783404139019)
    Jean-Christophe Grangé

    Der Flug der Störche

     (113)
    Aktuelle Rezension von: RapsUndRuebe

    Inhalt:
    Der Inhalt lässt sich über den Klappentext oder andere Rezensionen herausfinden.

    Stil:
    Leicht zu lesen. Detailiert, aber nicht langatmig. Sehr spannend. Man will nicht mehr zu lesen aufhören.

    Fazit:
    Kleine Reise durch Europa und Afrika. Man erfährt sehr viel spannendes über die "Roma's", über Israel und Zentralafrika. Hinter der eigentlichen Geschichte mit den Störchen, verbirgt sich ein viel grösseres Geheimnis um einen sadistischen, brutalen Herz-Chirurg, der Herzen stiehlt und diese seinen Opfern auf perfideste Art bei lebendigem Leib entfernt.

    Sehr spannend, unbedingt empfehlenswert.

  7. Cover des Buches Das Tiefland (ISBN: 9783499248405)
    Jhumpa Lahiri

    Das Tiefland

     (19)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    'Früher gab es innerhalb der Enklave zwei Teiche, länglich, nebeneinander liegend. Dahinter erstreckte sich ein Tiefland von mehreren Hektar Ausmaß.'

    Inhalt:
    Die Brüder Subhash und Udayan wachsen in Tollygunge, einem Vorort von Kalkutta auf, und entdecken gemeinsam das Leben und ihre unmittelbare Umgebung. Sie erkunden das zu Monsunzeiten überschwemmte Tiefland, sie brechen nachts in den Tolly Club ein, um eine Partie Golf zu spielen, und sie beschäftigen sich mit wissenschaftlichen und technischen Themen. Die beiden sind sich äußerlich sehr ähnlich, doch unterscheiden sich bezüglich ihres Charakters deutlich: der ältere Subhash ist vernünftig und eher unauffällig, der 15 Monate jüngere Udayan ist wild und rebellisch.

    Die beiden sind in ihrer Kindheit und Jugend unzertrennlich, und Subhash hat ohne Udayan 'kein Gefühl von sich selbst'. Doch nach der Schule entscheiden sie sich für unterschiedliche Colleges und verschiedene Fächer, finden neue Freunde. Udayan engagiert sich schließlich aktiv in der Politik und wird ein glühender Anhänger von Mao und den Naxaliten. Subhash teilt die Begeisterung Udayans nicht und 'war die Angst leid, die jedes Mal in ihm aufstieg: die Angst, er würde aufhören zu existieren, er und Udayan wären nicht mehr Brüder, wenn er sich gegen ihn stellte'.

    Nach und nach entfremden sich die beiden Brüder, und dann geht Subhash als Doktorand nach Rhode Island, während Udayan in Indien bleibt und sich im Kampf für eine bessere Welt immer mehr radikalisiert.

    Mein Eindruck:
    Ich habe alle bisher auf Deutsch erschienenen Bücher der Autorin mit großer Begeisterung gelesen, doch 'Das Tiefland' ist meiner Meinung nach das bislang beste und eindrucksvollste Buch von Jhumpa Lahiri.

    Lahiri versteht es auch in 'Das Tiefland' meisterhaft, ihren Figuren Leben einzuhauchen, ihre Emotionen und Gedanken lebendig zu schildern und den Leser so an ihrer Geschichte teilhaben zu lassen. Beim Lesen fühlt man sich, als wäre man selbst involviert, eine Freundin oder Familienangehörige, jemand, der von der Freude und dem Leid der Figuren direkt betroffen ist.

    Dabei gelingt Lahiri nicht nur eine detailreiche Beschreibung der Personen und der Orte, sondern sie bietet zudem Einblicke in die Geschichte Tollygunges, Indiens und der restlichen Welt.

    Beim Lesen von Lahiris Büchern bin ich jedes Mal beeindruckt von ihrem Schreibstil, der anspruchsvoll ist und sich dennoch flüssig lesen lässt. Auch 'Das Tiefland' besticht durch die sowohl gewählte als auch unkomplizierte Sprache, die dafür sorgt, dass das Buch durchweg unterhaltsam ist und man als Leser dennoch eine besondere Leseerfahrung macht.

    Mein Resümee:
    'Das Tiefland' ist ein Roman hoher Komplexität, der ein ganzes Leben umfasst und der auf eindringliche und eindrückliche Weise und trotz aller Komplexität stets stringent und nie überbordend erzählt wird.
  8. Cover des Buches Die englische Erbin (ISBN: 9783426512272)
    Laila El Omari

    Die englische Erbin

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Kalkutta 1875: Alec Delaney wird nach 10 Jahren Haft entlassen. Sein Vater ist vor Kummer gestorben, sein Elternhaus herunter gekommen und seine Existenz ist praktisch ausgelöscht. Aber es treiben ihn auch die Rachegedanken voran, denn er wurde für ein Verbrechen inhaftiert, was er gar nicht begangen hatte. Seine einzigen Informationen sind, das er etwas gestohlen haben soll und das Lord Ashington das Urteil gesprochen hatte.

    Lord Ashington lebt jedoch mit seiner Familie wieder in England. Der Despot und Tyrann herrscht über seine Frau und die erwachsenen Kinder wie ein Herr über seine Sklaven. Der Familienname darf niemals beschmutzt werden und alle haben sich nach seinem Wort zu richten. So fällt es auch der 17jährigen Tochter Helena schwer, sich ihm zu fügen. Gerade in die Gesellschaft eingeführt, ist es allen bald klar, das sie Matthew Vanderley heiraten soll. Helena jedoch liebt Matthew nicht und kämpft mit allen Mitteln, um diese Ehe nicht eingehen zu müssen.

    Alec Delaney hat inzwischen Arbeit gefunden und baut sich ein neues Leben auf. Mit Mr. Seymour muss er geschäftlich nach England reisen und lernt so zufällig Helena Ashington kennen. Ziemlich schnell wird ihm bewußt, wessen Tochter sie ist und er beginnt eine Romanze mit ihr. Auch sie verliebt sich in ihn und hofft, das er sie aus ihrer Misere mit der Verlobung retten kann. Für Alec ist es jedoch ein großes Problem! Er will sie nicht für seine Rache benutzen und doch kann er von ihr nicht loskommen.

    Als Helena ungewollt schwanger wird, scheint es jedoch so zu sein, das er sich auf diese Weise an Lord Ashington rächen wollte. Alec verschwindet wieder nach Indien und Helena muss Matthew heiraten. Aber damit hat Alec immer noch nicht erfahren, warum er zehn Jahre unschuldig im Gefängnis von Kalkutta saß und es ist noch ein weiter Weg, ehe er es erfährt.

    Mein Fazit:

    Dies ist ein gelungenes Erstlingswerk der Autorin. Anfangs glaubte ich, eine abgewandelte Form von „Der Graf von Monte Christo“ zu lesen. Aber ziemlich schnell wandelt sich das Augenmerk von Alec zu Helena, ihrem Kampf gegen den despotischen Vater und ihre Liebe um Alec.

    Dies ist ein Buch, das den Leser fesselt, flüssig und mit Tempo wird die Geschichte um diese ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt, die sämtliche Emotionen beim Leser auslöst. Man kommt nicht umhin, mit der jungen Frau mitzufiebern. Die Autorin hat gut recherchiert, was die Umgangsformen in der höheren Gesellschaft betrifft. Man bekommt einen sehr guten Einblick, was die Frau damals wert war und was sie sich erlauben durfte und was nicht.

    Eine kleine Bremse im Lesevergnügen sind die vielen Namen und die häufigen Sprünge zwischen den Handlungsorten. Das Buch bedarf schon einer hohen Aufmerksamkeit, um dann nicht vor Verwirrung der vielen Namen wegen die Lust am Lesen zu verlieren. Aber nach 150 Seiten legt es sich etwas, die Personen werden einem allmählich vertraut.

    Die Heldin ist glaubwürdig und realistisch. Jeder Leser kann sich mit ihr identifizieren, es bleibt nichts unklar, sowohl bei Helena als auch bei Alec. Ein Buch, das insgesamt fesselt und spannend ist bis zur letzten Seite. Wunderbar, ich freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin!

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2008.

  9. Cover des Buches Krieg der Affen (ISBN: 9783423650168)
    Richard Kurti

    Krieg der Affen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79
    Es ist das Reich für Affen- Kalkutta.
    Doch die Menschen dort haben die Nase voll von den frechen und unverschämten Rhesusaffen und die Languren
    sollen sie aus der Stadt vertreiben.
    Dringend wird es nachdem bekannt wird dass die Rhesusaffen den stellvertretenden Bürgermeister daheim "angegriffen"
    hatten und dieser vom Balkon gestürtzt ist.
    Die Languren können den Friedhof von den Rhesusaffen befreien- die kleine Rhesusäffin Papina verliert bei diesem
    Kampf ihren Vater und ihre Affengruppe finde Zuflucht auf einem Gedenkplatz.
    Die Languren können weitere Erfolge feiern doch der junge Affe Mico sieht vieles im Verborgenen was ihm aufstösst
    und ihn sehr verunsichert.
    Doch gerade der kluge Kopf der Languren-Tyrell, hat ganz eigene Pläne für seine Affenrasse sowie für ganz Kalkutta...
    und Mico muss sich entscheiden auf welcher Seite er steht...auf der seiner Art oder ob er Papina Glauben und Vertrauen
    schenken soll...

    Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht!
    Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend, packend und umso mehr man in die Geschichte hineingeführt wird umso
    mehr verschwimmen die Grenzen zwischen das sind Affen und hier geht es um Menschen.
    Zuerst gibt der Autor einen sehr interessanten Einblick in die Stadt Kalkutta und das Leben der Menschen dort, vor allem
    ihr Alltag mit den Affen, man kennt es gewiss auch aus der ein oder anderen Sendung im Fernseh, auch dass die
    Menschen einen Affengott anbeten und daher den Rhesusaffen nichts anhaben wollen um den Zorn ihres Gottes nicht
    auf sich zu ziehen.
    Die beiden Protagonisten in diesem Buch, hier die zwei Affen Papina und Mico konnte mich von Beginn an verzaubern
    und begeistern, gerade weil sie in so unterschiedlichen Welten aufwachsen, denn Affe ist nicht gleich Affe.
    Papina ist eher die Ruhige und muss mit dem Angriff der Languren auf ihren Friedhof zurecht kommen, auch dass sie
    ihren Vater verloren  hat der eigentlich in Frieden zu den Languren kam um mit ihnen zu reden und  zu handeln.
    Mico hingegen sieht vieles was im Hintergrund bei den Languren geschieht wovon gerade das Volk keine Ahnung hat,
    alle beten den Anführer an und folgen ihm bedingungslos.
    Welche Kraft haben Ruhm und die totale Kontrolle, das Machtspiel?
    Hier gibt der Autor gekonnt und realistisch Antworten darauf.
    Auch die Zwickmühle gerade bei Mico beschäftigt den Leser denn auf der einen Seite möchte er mit Papina eine
    Freundschaft aufbauen aber in dem Wissen-  wenn dies herauskommt sind nicht nur er und Papina in Gefahr.
    Gleichzeitig möchte er seine Familie und seinen Stamm stolz machen, aber zu welchem Preis?
    Denn Tyrell ist wahrlich ein Tyrann der vor Mord, Totschlag und dreisten Lügen nicht zurückschreckt um seine
    Schreckensherrschaft und die der Languren weiter auszubauen.
    Kann Freundschaft Vorurteile und innere Grenzen überschreiten und diese bestehen?
    Was macht unkontrollierte Macht aus einem?
    Ist es richtig bei einem ungerechten Anführer wegzusehen, ihm bedinungslos zu folgen, blind zu werden für alles
    was um einen herum passiert?
    Ist eine Art besser und wichtiger als die andere?
    Und was passiert wenn man sich gegen alle stellt um sein eigenes Leben zu führen, um seine Freiheit erlangen zu können?
    Dieses Buch bietet auf viele Fragen nicht nur für Jugendliche eine genaue Antwort.
    Wobei ich dieses Buch nicht jungen Lesern empfehlen würde da es zeitweise sehr brutal und sehr genau in Punkto
    Kriegs-Kampfszenen beschrieben ist.
    Eine sehr beeindruckende Parabel die mich absolut überzeugen konnte!

  10. Cover des Buches A Rising Man (ISBN: 9781784701345)
    Abir Mukherjee

    A Rising Man

     (16)
    Aktuelle Rezension von: c_awards_ya_sin

    'A rising man' lässt den Leser eintauchen in das Calcutta des frühen 20. Jahrhunderts. Die Kolonialmacht der Briten beginnt langsam zu wanken, denn die Inder streben nach mehr Gerechtigkeit und Freiheit im eigenen Land. Diese werden ihnen jedoch durch neue Gesetze der Briten eher genommen als gegeben.

    In dieser politisch geladenen Lage geschieht ein grausamer Mord an einem hohen Offiziellen, ein Funke der zünden könnte. Captain Sam Wyndham, grade frisch aus London angekommen und Sergeant 'Surrender-not' Banerjee, wollen den wahren Täter finden. Etwas das nicht von allen gewollt ist. Schon gar nicht von den Briten selbst.

    Dieser Krimi besticht durch seine gelungene historische Einbettung und den für mich unheimlich guten Humor Mukherjees an den richtigen Stellen. Die Wärme der Stadt, die geladene Stimmung der Gesellschaft und die Schwierigkeiten Gerechtigkeit zu finden, kommen hier nur so aus den Seiten geströmt und man tauch ganz darin ein.

    Ideal für Krimifans, die etwas mehr von einem Buch erwarten!

  11. Cover des Buches Eine gute Partie (ISBN: 9783596165131)
    Vikram Seth

    Eine gute Partie

     (15)
    Aktuelle Rezension von: tina317852

    Der Roman "Eine gute Partie" von Vikram Seth dreht sich hauptsächlich darum, eine gute Partie für Lata zu finden. Die ganze Geschichte spielt sich in Indien ab, und wird umrahmt von den Geschehnissen die vier Familien miteinander verbindet, sowohl in Freundschaft, Liebe und Ehe als auch in Haß, Neid und Missgunst. 

    Neben der Frage einer guten Partie, stehen die historischen Ereignisse, ein paar Jahre nach erlangen der Unabhängigkeit Indiens, mit im Vordergrund.

    Zuerst ein mal ist zu sagen, dass das Buch durch seine 2000 Seiten eine riesige Hemmschwelle mit sich bringt, die es erst mal zu überwinden gilt, was mir anfangs nicht leicht viel, aber nun wo ich es gelesen habe, muss ich sagen, dass keine einzige Seite langweilig ist, oder es sich ewig in die Länge zieht. Man muss sich auf das Buch einlassen und sich Zeit dafür nehmen, aber ich bin Stolz es geschafft zu haben.

    Über die Geschichte an sich kann man nur so viel sagen, das sie unglaublich viele Facetten aufgreift. Der Rote Faden, die gute Partie, wird zwar immer wieder aufgegriffen, aber unterwegs bekommt man Einblicke in Religion, Politik, Recht, Freundschaft, Liebe, Ehre, Respekt, Lyrik und noch viel mehr.

    Wer sich für Indische Kultur und für eine etwas andere Liebesgeschichte interessiert, dem wird das Buch ebenso gefallen wie mir.

  12. Cover des Buches Göttin des Todes (ISBN: 9783453532946)
    Dan Simmons

    Göttin des Todes

     (30)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Eine kurze Zusammenfassung, da jene vom Klappentext Unsinn ist. Ein Kulturjournalist wird nach Kalkutta geschickt, denn ein seit langem verschwundener indischer Dichter, dessen Werke  international großen Anklang gefunden haben, ist plötzlich wieder aufgetaucht. Allen Warnungen zum Trotz nimmt er den Auftrag an. Doch nichts funktioniert so wie es soll. Was anfangs noch nach schlechter Organisation riecht, wird langsam immer mysteriöser, denn in der Literaturszene scheint man der Ansicht zu sein, dass der Dichter eigentlich vor Jahren gestorben sei.

    Ich lese ab und zu Horrorliteratur und neige dazu sie in die Kategorien "archaisch" (für alte Klassiker, deren Stil ihnen leider viel von ihrer Wirkung nimmt) und "Schund" (so ziemlich alles Moderne) einzuteilen. Dieser Roman war erfrischend anders. Simmons schafft es eine sich kontinuierlich verdichtende, bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, die sich gegen Ende zu einem Alptraum aufschaukelt. Diese bestimmten Kapitel sind in ihrem Schrecken so durchdringend, dass man ab und zu meint, nicht zu Atem zu kommen. Dies wird mit einem Paukenschlag beendet, der zwar vorhersehbar ist, nicht aber in dieser stärke. Man kann dem Autor sehr dankbar sein, dass er das Buch dort nicht beendet - was sehr wirkungsvoll gewesen wäre - sondern einen langen Epilog anhängt.
    Zugegeben, dieser Epilog ist fahrig und wirkt aufgesetzt, aber er führt dazu, dass einem die Lektüre des Buches nicht den Tag verdirbt, trotz der Ereignisse die hinter einem liegen.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, besonders der in seiner Cholerik nicht sonderlich sympathische Protagonist. Es ist nicht oft, dass die Fehler, die ein Charakter in einem Horrorroman begeht, durch seine Eigenschaften absolut schlüssig erscheinen. Eigentlich denkt man sich nie, wie es in einem schlechten Horrorfilm der Fall wäre "Warum macht dieser Depp das nur?", sondern sieht ein, dass er eben ein solcher Mensch ist, der genau das tun würde. Dabei ist er aber nicht so ein schlechter Typ, dass sein Schicksal und besonders das seiner Familie den Leser kalt lässt.


    Kritisch zu sehen ist der inhärente Rassismus des Buches. Indien, besonders eben Kalkutta, wird als Höllenloch beschrieben und jeder einzelne indische Charakter wird als faul, hinterhältig, schmutzig, oder ignorant gezeichnet. Natürlich ist dies zum Teil dem Genre und dem notwendigen Aufbau einer bedrohlichen Umgebung geschuldet. Eine bedrückende Atmosphäre funktioniert nun einmal nur, wenn der Protagonist auf sich allein gestellt ist. Die entschuldigt das Ganze aber nicht. Hier hat sich der Autor zu sehr aus der Trickkiste der Pulp-Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrunderts bedient. Lovecraft hätte sicher seine Freude an diesen Klischees gehabt.

    Besonders hässlich wird es dadurch, dass der Autor der indischstämmigen Frau seines Hauptcharakters deutliche Abscheu gegen die indische Kultur in den Mund legt. In der Welt des Buches, sind ihre Aussagen aufgrund der Herkunft der Frau über den Vorwurf des Rassismus erhaben und wirken praktisch als Selbstkritik objektiver als die Meinung ihres amerikanischen Mannes. Da ihre Worte jedoch am Ende von Simmons selbst stammen, hat dies einen schalen Beigeschmack. Der Autor selbst zieht über die indische Kultur her, gibt diesen Behauptungen einen objektiven Anstrich und stellt die indische Kulisse dann auch noch genau so dar. Das ist weder fair noch zeitgemäß.

  13. Cover des Buches Holy Freaks (ISBN: 9783426790816)
    Joannis Stefanidis

    Holy Freaks

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe
    Buntes Menschentreiben am Bahnhof von Bombay. Joannis Stefanidis begegnet dort der Neuseeländerin Amy, die er von nun an seine „schöne Hippieprinzessin“ nennt. Beide sind nach Indien gekommen, in dem Wunsch Heilung zu finden. Doch wenn die beiden sofort physisch getrennte Wege gehen, bleiben sie über die Jahre in ständigem E-Mail Kontakt. 

    Es ist die Suche dem Sinn im Leben, nach der Erleuchtung, dem Karma, nach transzendentalen Erfahrungen. Es sind viele Episoden, teils heiter, teils nachdenklich stimmend, die Joannis erzählt. Will Joannis zunächst nur seinen lästigen Tinnitus loswerden, begibt er sich über die Zeit in einen Erleuchtungsrausch. Immer wieder begibt sich der Berliner Joannis Stefanidis, den einige vielleicht als Übersetzer der Eragon Bücher kennen, nach Indien, Sri Lanka, Thailand, aber auch nach Peru. Yoga in allen Formen, Ayurveda, Mediation, Schamanen, es gibt fast nichts was er nicht ausprobiert. Es ist ein Ausbrechen aus dem grauen und kalten Alltag des homo digitalis. 

    So stellt er sich die Frage: „WELCHEN SINN HAT DAS ALLES EIGENTLICH?“, und gibt gleich zu bedenken: „An dieser Frage haben sich schon ganz andere Kaliber die Zähne ausgebissen. Und wahrscheinlich kann dieses Rätsel nur jeder für sich selbst lösen. Vielleicht gibt es ja gar nicht die eine erleuchtende, die ultimative Antwort, sondern nur all die kleinen, persönlichen Wahrheiten, die man in lebenslanger Mühsal selbst herausfinden muss.“

    Immer bleibt er respektvoll den (vor allem) asiatischen Weisheiten, den uralten Methoden der Sinnfindung gegenüber, nimmt eher sich selbst nicht ganz ernst und wird niemals betulich. Einzig den Untertitel zum Buch „..wie Shiva mir die Braut ausspannte“ fand ich unpassend.

    Auf seinen Reisen lernt er die unterschiedlichsten Menschen kennen, Menschen die wie er auf der Suche sind und deren Heilsboten, guten wie weniger guten. Aber er erzählt auch von den Ärmsten der Armen, von der Kehrseite der wunderbar faszinierenden exotischen Gegenden, die Joannis bereist. 

    Nett fand ich am Schluss einen Überblick über all die erlesenen Stationen und wie es mit den Menschen, denen Joannis dort begegnete, weiter ging. Damit findet dieses Buch einen runden Abschluss.
  14. Cover des Buches Der Mitternachtspalast (ISBN: 9783839850688)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Mitternachtspalast

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee
    Nicht ganz so spannend und mystisch wie "der Fürst des Nebels".


    Inhalt:
    Mit dieser atemlosen Jagd durch das schillernde Indien hat der Autor sich selbst übertroffen.
    »Der Mitternachtspalast« erzählt von den Zwillingen Ben und Sheere, die sich nach sechzehn Jahren endlich wiederbegegnen. Doch die Freude währt nicht lang. Der Schrecken der Vergangenheit holt sie wieder ein.
    Direkt nach ihrer Geburt in Kalkutta wären die Zwillinge beinahe einem Auftragsmord zum Opfer gefallen. Um die Kinder vor dem unbekannten Verfolger zu verbergen, wachsen sie getrennt auf: Ben in einem Waisenhaus, Sheere bei ihrer Großmutter, mit der sie durch ganz Indien irrt. Doch als sie sechzehn werden, spürt eine unheimliche Macht sie auf. Es kommt zu mysteriösen Todesfällen. Ben vermutet eine Verbindung zu ihrem Vater, der bei einem tragischen Unglück ums Leben kam. Auf der Suche nach der Wahrheit geraten die beiden immer tiefer in die düstere Unterwelt Kalkuttas. Es beginnt ein grausiges Spiel um Leben und Tod mit einem Widersacher, dessen Wahn alles Vorstellbare übersteigt.


    In diesem Teil dreht es sich um die Zwillinge Ben und Sheere die kurz nach ihrer Geburt getrennt wurden. Weil ihre Eltern oder so glaubt man beide Tod sind.

    Ben kommt ins Waisenhaus und mit seinem 16 dem Lebensjahr wird er gefunden von dem der beide braucht um weiter am Leben zu bleiben.
    Das Schicksal führt die Zwillinge in Kalkutta wieder zusammen und ihr Leben gerät dann völlig aus den Fugen. Und sie werden von einer lebensbedrohenden dämonischen Macht gejagt.


    Es ist eine intressanter 2ter Teil doch nicht so mystisch wie "Der Fürst des Nebels", doch es ist schaurig erzählt.
  15. Cover des Buches Die Herzleserin (ISBN: 9783426505083)
    Anjali Banerjee

    Die Herzleserin

     (15)
    Aktuelle Rezension von: jenny_wen
    Ich habe mir das Buch ausgeliehen, weil es recht spannend geklungen hatte. Nun, das Buch habe ich innerhalb von 24 Stunden durch gelesen. Einerseits wars spannend, aber andererseits brauchte man nicht viel mit dem Kopf dabei zu sein, um dem Buch zu folgen. Für zwischendurch auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lektüre. Die Autorin hat hier sehr viel Humor einfließen lassen. Ich habe so manches mal doch arg lachen müssen, was mir sehr gut gefallen hat. Lina sorgte unter anderem mit ihren Selbstgesprächen immer wieder für die Lacher, aber auch andere Situationen waren doch arg komisch. Da die Autorin selbst in Kalkutta geboren ist, konnte sie sehr viel von der Umgebung beschreiben und das typische indisches Feeling von überfüllten Straßen, Smog usw. Man fühlte sich so, als wäre man Lina selbst. Mir kam es manchmal zumindest so vor. Sie hat ebenfalls die schönen Saris beschrieben oder hat indische Worte einfließen lassen, die sie dann aber auch übersetzt bzw. beschrieben hat, zum Beispiel die Hochzeitsmode der Männer. Lina ist also auf der Hochzeit ihrer Schwester, und erfindet nun ihren Verlobten. Später sucht sie dann frische Luft um dem aufdringlichen Pee Wee zu entkommen. Dabei trifft sie auf einen Unbekannten, der sich ihr als Raja vorstellt. Sie unterhalten sich kurz und dann gehen sie wieder getrennte Wege. Doch Raja schmuggelt sich unterdessen immer mal wieder in die Gedanken von Lina ein. Da der Geburtstag von Linas Dad immer näher rückt, so begibt sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Verlobten, der ihren Ansprüchen genügt und vor allen Dingen viel reist und viel Geld hat. Wie der Zufall es so will, taucht Raja in Amerika auf, um für seinen Bruder eine Verlobte zu suchen. Dabei lernen sie sich immer näher kennen. Nach wie vor haben ihre Eltern und ihre Tante Kiki keine Ahnung, das sie ihren Verlobten bloß erfunden hat. Diese Lüge macht ihr auch immer mehr zu schaffen. Ich kann soviel sagen, das Ende hat mich arg enttäuscht, was bei mir einen absoluten Punktabzug gibt. Ich ahbe mit einem anderen Ende gerechnet, aber irgendwie wurden die Seiten immer weniger und es war kein Licht am Ende des Tunnels. Dennoch war es sehr lesenswert. Wer weiß, vielleicht plant die Autorin eine Fortsetzung dieses Romans?! Es wäre schön. Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.
  16. Cover des Buches Beediman. Porträts aus dem indischen Alltag (ISBN: 9783929566956)
  17. Cover des Buches Gefährliche Wasser (ISBN: 9783423210010)
    Susanna Moore

    Gefährliche Wasser

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Stadt der Freude (ISBN: 9783442089291)
    Dominique Lapierre

    Stadt der Freude

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Germanin
    Eins der interessantesten Bücher überhaupt. Wer mal was über Entwicklungshilfe und die realen Chancen damit zu helfen lesen möchte, sollte das lesen!
  19. Cover des Buches Schattenlinien (ISBN: 9783442729982)
    Amitav Ghosh

    Schattenlinien

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Das Calcutta Chromosom (ISBN: 9783442724895)
    Amitav Ghosh

    Das Calcutta Chromosom

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Stadt der Bücher (ISBN: 9783784432939)
    Ilija Trojanow

    Stadt der Bücher

     (7)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Schon der Titel dieses kleinen Buches lässt das Herz jedes bibliophilen Menschen höher schlagen. „Stadt der Bücher“ verspricht einen ungeahnten Reichtum und im ersten kleinen Text wird er näher beschrieben. Da geht es um College Street. Es „ist keine Straße, es ist kein Viertel und keine Hochschule; College Street ist das Versprechen, jedes Buch zu finden, das man begehrt.“ Wo ist diese Straße, wo ist diese sagenhafte „Stadt der Bücher“? Ich glaube, niemand hätte es bei einer Quizsendung wirklich erraten. Diese Stadt der Bücher ist die indische Stadt Kalkutta, die man sonst eher mit Armut und Hunger, anstatt mit Reichtum und Büchern zusammenbringt. Mehr als fünftausend Buchläden gibt es in dieser Stadt, kleine Läden und große. Der Weltensammler Ilja Trojanow, der einige Jahre in Indien lebte, hat viele davon besucht und Anja Bohnhof hat sie in eindrucksvollen und farbenfrohen Bildern verewigt. Die kurzen Texte Trojanows erzählen die Geschichte der College Street und seine Geschichte mit ihr – und ihren Millionen von Büchern. Für jeden Buchliebhaber ein Kleinod, das man auch gut verschenken kann.
  22. Cover des Buches Der Seidenpalast (ISBN: 9783596510948)
    Katherine Richards

    Der Seidenpalast

     (30)
    Aktuelle Rezension von: LettersFromJuliet
    * *Inhalt** Lucinda Pendennis reist 1857 zu ihrem Mann nach Indien, welcher dort stationiert ist. Ungeachtet der Sepoyaufstände versucht sie sich ihren Weg zu ihm zu bahnen, was jedoch blutig endet. Sie kann jedoch gerettet werden und findet sich in dem Palast des jungen Herrschers von Ramanagar wieder. Ranjit und sie wissen ganz genau, dass eine Beziehung zwischen eines Inders und einer Engländerin bei keinem der beiden Völker gerne gesehen wird... Im zweiten Teil des Buchs muss Lily (Lucindas und Ranjits Tochter) aus dem Palast fliehen. Für sie ist es als "Mischling" natürlich nicht einfach, denn solche Menschen werden sowohl in Indien, als auch in England gemieden, trotzdem würde sie sehr gerne einmal die Heimat ihrer geliebten Mutter sehen... * *Meine Meinung** Katherine Richards erzählt dieses Geschichte so faszinierend und farbenfroh, das man jedes Mal beim Lesen in eine bezaubernde Welt eintaucht. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, da sie auch mitreißend geschrieben ist und man muss einfach wissen wie es weitergeht. Die Autorin schafft es sowohl die englische als auch die indische Seite zu beleuchten, so dass man nie versucht ist zu sagen "diese gemeinen Kolonialherren" oder "diese fiesen Inder". Man lernt etwas über die unterschiedlichen Kulturen und auch einige geschichtliche Daten.
  23. Cover des Buches Wer Dornen sät (ISBN: 9783596502042)
    Rebecca Ryman

    Wer Dornen sät

     (67)
    Aktuelle Rezension von: El_Critico

    Der historische Roman „Wer Dornen sät“ von Rebecca Ryman spielt im Kalkutta des späten 19. Jahrhunderts:

    Olivia Raventhorne kehrt zusammen mit ihren beiden Kindern Amos und Maja aus Hawaii nach Indien zurück, nachdem ihr Ehemann angeblich als Aufständischer ohne Gerichtsprozess gehängt worden ist. Olivia setzt alles daran, den Ruf ihres Gatten wiederherzustellen und seine Unschuld zu beweisen. Da ihr Mann Jai ein Eurasier war, ist Olivias gesamte Familie von der Gesellschaft ausgeschlossen. Da Amos das florierende Transportunternehmen „Trident“ leitet, wird er in der Geschäftswelt widerwillig geduldet. Seine Schwester verdingt sich als erfolgreiche Pferdezüchterin.

    Eines Tages verliebt sich Maja in den britischen Beamtenanwärter Christian Pendlebury.

    Wie wird das Umfeld auf die Beziehung reagieren?

    Ist Jai Raventhorne unschuldig oder ist alles doch ganz anders?

    Nichts in diesem Buch ist so, wie es auf den ersten und zweiten Blick erscheint, bis zum Schluss.

    Der Leser benötigt zu Beginn des Buches eine gewisse Zeit, um einen Zugang zur Handlung und den Figuren zu finden. Danach gerät die Handlung in Fluss und baut mit ihren zahlreichen überraschenden Wendungen schnell Spannung, auf, weshalb es sich lohnt, die Anfangsschwierigkeiten in Kauf zu nehmen. Rebecca Ryman zeigt in bestechender Schärfe die Folgen von Hass und Diskriminierung auf und präsentiert die unschöne Seite des Kolonialismus.

    Die Charaktere sind sehr anschaulich und plastisch gestaltet, manchmal auch humoristisch überzeichnet, wie zum Beispiel Mrs. Pendlebury, die Mutter Christian Pendleburys, die in ihrem Charakter und Verhalten die Kolonialgesellschaft widerspiegelt, obwohl jene Dame erst vor Kurzem und wider willen ihren Fuß auf kolonialen Boden gesetzt hat.

    Der Sprachstil ist angenehm ausgewogen und entführt den Leser in die vergangene Welt des Kolonialismus, dessen Spuren auch noch heute spürbar sind.

    Das Werk ist allen Geschichtsinteressierten sehr zu empfehlen, da er einen schönen Einblick in den Kolonialismus gewährt. Das Durchhalten zu Beginn des Buches lohnt sich!

  24. Cover des Buches The barn owl's wondrous capers (ISBN: 9780144001088)
    Sarnath Banerjee

    The barn owl's wondrous capers

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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