Bücher mit dem Tag "ork"

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55 Bücher

  1. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?) (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. ?)

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  2. Cover des Buches Elfenkuss (ISBN: 9783570401125)
    Aprilynne Pike

    Elfenkuss

     (1.041)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Laurel ist anders als die anderen. Wie anders wird ihr nur nach und nach bewusst.
    Laurel geht ganz neu in die Schule. Sie ist umgezogen und wurde bisher zu Hause unterrichtet. In der Schule findet sie in David und Chelsea neue Freunde. David geht mit ihr durch dick und dünn. Als ihr Vater plötzlich erkrankt steht er ihr unterstützend zur Seite.
    Warum hat sie so einen Drang nach ihrem alten Zuhause und wie kann sie verhindern, dass es verkauft wird? Kann der Junge aus dem Wald, Tamani, ihr dabei helfen?

    Elfenkuss hat ein wunderschönes Cover, das mich gleich angesprochen hat. Es wirkt mit dem Flügel, oder Blatt vor dem Gesicht schon elfisch.
    Die Geschichte geht gleich interessant los. Laurel scheint ein nettes Mädchen zu sein und braucht ein bisschen Unterstützung , um auf andere Menschen zu zu gehen. Da kommt David gerade recht. Er sagt was er denkt und nimmt sie gleich unter ihre Fittiche. Auch Chelsea ist erschreckend ehrlich, so dass Laurel gleich weis wo sie mit ihr dran ist.
    Als Laurel entdeckt das sie anders ist als andere steht ihr David unterstützend zur Seite. Es ist schön jemanden zu haben, mit dem man sich austauschen kann. Ich finde David sehr offen und herzlich .Ein Freund wie ihn sich so manche Mutter für ihre Tochter wünschen würde.
    Spannend wird es als der Vater von Laurel plötzlich erkankt und man nicht weiß ob er je wieder gesund wird. Das reißt eine Familie von heute auf morgen ziemlich runter, und wenn dann wie in den USA üblich nicht alle gesetzlich krankenversichert, sondern jeder privat versichert ist, kann solch ein längerer Krankenhausaufenthalt schon riesige Löcher in eine Familienkasse reißen.
    Da ist es gut, wenn man noch etwas hat was man veräußern kann, um diese Löcher zu flicken.
    Aber was wenn das nicht veräußert werden darf?
    Davon weiß nun ja aber nur Laurel näheres und die hat ganz schön zu kämpfen um alles zu retten.
    Wie gut das es da auch noch den Jungen aus dem Wald gibt. Tamani. Wie steht er zu Laurel? Kann er sich gegenüber David behaupten? Laurel steht zwischen den zwei Jungs und ist eigentlich von beiden auf ihre eigene Art und Weise angetan.
    Wie wird sie sich letztendlich entscheiden? Und was für Abenteuer muss sie noch bestehen?
    Alles in allem ein sehr gelungener Jugendfantasyroman, der auch mich als Erwachsene noch begeistern konnte.Ich bin schon gespannt wie es im nächsten Teil "Elfenliebe" weiter geht.

    Ich kann ihn für Leser, die sich ein wenig Träumereien um Elfen und ein Elfenland hingeben können, aber auch einen Kampf um das Bestehen des Reiches ertragen, auf jeden Fall wärmstens empfehlen.


  3. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

     (1.073)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte2007

    Darum geht es (Klappentext):

    »Die Zwerge« sind die meistgekaufte deutschsprachige Fantasyserie unserer Zeit. Über fünf Bände hat Markus Heitz die Abenteuer des einfachen Schmiedegesellen Tungdil erzählt, der zum unsterblichen Helden eines ganzen Volkes wird. Im Kampf gegen dunkle Albae, Verräter in den eigenen Reihen und zwielichtige Magier beweisen Tungdil und seine Verbündeten, dass auch die Kleinen ganz Großes leisten können. Erstmals liegen nun alle fünf Bände in einmaliger Sammlerausstattung vor. 

    Meine Meinung:

    Die Gedanken flirren immer noch ziemlich wild durcheinander, aber ich versuche ein bisschen Ordnung ins Chaos zu bringen.
    Zunächst hat mir der Schreibstil ziemlich gut gefallen. Es lässt sich locker leicht und spannend lesen, fast wie ein Page Turner, trotzdem habe ich für den Mittelteil ziemlich lang gebraucht. Was mich am zwiegespaltenen zurücklässt, ist tatsächlich die Handlung selbst. Die Grundidee ist toll, ich liebe die Zwerge, die Nebencharaktere, die Atmosphäre, das Setting und die Weltgestaltung, aber mir fehlte einfach die Balance. Die Balance zwischen den grausamen Szenen und Kampfszenen, zwischen dem sehr langen und ausführlichen Anfang, in dem sich der Autor sehr viel Zeit lässt, um Tungdil und die Situation einzuführen und der 2. Hälfte, die eigentlich gerade das Entscheidende der Geschichte ist. Gerade das finale Finale wurde binnen maximal 50 Seiten abgehandelt, sodass es quasi nach einem Blinzeln schon wieder vorbei war. Eine Eigenheit, die mir öfter aufgefallen ist. Die Kampfszenen werden meistens nur angerissen und binnen weniger Seiten wieder beendet. Das Buch hat schon über 600 Seiten, deswegen weiß ich nicht, ob der Geschichte mehr Seiten gutgetan hätten oder doch die Splittung auf zwei Bände, um sich wirklich Zeit zu nehmen. Ich hätte gerne viel mehr über die Klinge erfahren und mehr über die Herausforderung. Besonders auch der "Gegenspieler", die Zwergin und Prinz Mallen kamen mir mehr als eindeutig zu kurz. Besonders Prinz Mallen kommt zweimal in der Geschichte vor, der "Gegenspieler" wenn es hochkommt vielleicht viermal? Für mich reicht es leider nicht, um zumindest den einen als Feind zu etablieren. Ich hätte mir auch hier mehr Hintergründe gewünscht. Auch die angedeutete Liebesgeschichte erschließt sich mir nicht. Sie haben vielleicht 2-3 Mal miteinander geredet und sind jetzt schon ein Pärchen? Liebe auf den ersten Blick? Das Ende gefällt mir auf jeden Fall von der Idee, aber Markus Heitz hätte sich noch ein bisschen mehr Zeit für die Tiefgründigkeit und Authentizität der Geschichte nehmen müssen, trotzdem bin ich froh Tungdil auf seiner Reise begleitet zu haben, denn an sich war es ein Fest und ich bin schon sehr auf Band 2 gespannt. Es scheint zumindest noch nicht vorbei zu sein. Insgesamt vergebe ich 3,5/5 Sterne. Ich hätte gerne 4 Sterne gegeben, aber dafür hat mir die Tiefgründigkeit gefehlt.

  4. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    J. R. R. Tolkien

    Der Hobbit

     (4.268)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Vergleicht man einige Dinge aus dem Buch mit dem Film, würde man behaupten, im Buch fehlt etwas. Doch eigentlich hat PJ nur etwas hinzugefügt.

    Nun aber zum Buch. Ich finde es klasse geschrieben und die Geschichte um Bilbo Beutlin fasziniert mich nach wie vor! Man kann richtig mitfühlen und die Mittelerde förmlich spüren!

  5. Cover des Buches Die Farben der Magie (ISBN: 9783492280624)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

     (888)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Die Farben der Magie“ entführt seine Leser in eine seltsame, groteske, schräge Fantasywelt, die für mich bis heute unerreicht ist. All die Ideen, die vor Kreativität nur so sprühen, sind erstaunlich. Da gibt es den Tod, der nur in Großbuchstaben spricht – den Roman „Gevatter Tod“ habe ich hier auf dem Blog schon vorgestellt –, die Struktur der Scheibenwelt, die Götter, die einzelnen Charaktere …

    Vielleicht braucht es beim ersten Lesen eines Scheibenwelt-Romans ein bisschen, bis man sich in dieser außergewöhnlichen Welt zurechtgefunden hat. Aber dann wird man ziemlich schnell eingefangen von dem lockerflockigen Schreibstil und von dem Humor, der aus einem guten Buch ein richtiges Leseerlebnis macht. Was soll ich sagen: Als ich bei einem meiner letzten Vor-Corona-Urlaube „Die Farben der Magie“ am Strand las (zum wiederholten Mal übrigens), musste ich mehrfach so laut loslachen, dass die Leute ringsum schon geguckt haben, was mit der Verrückten los ist …

    Mit Rincewind gibt es eine Hauptfigur, die in zahlreichen anderen Scheibenwelt-Romanen auftaucht und die man einfach nur ins Herz schließen kann. Ein feiger, unsicherer, mürrischer Zauberer ohne Talent, der regelmäßig Selbstgespräche führt und mehr Glück als Verstand hat … So eine Figur kann man doch nur mögen! Und auch die anderen Charaktere glänzen mit verschrobenen Eigenschaften en masse. Dabei gelingt es Pratchett immer wieder, charmante kleine Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft zu verteilen, in anderen Scheibenwelt-Romanen sogar noch deutlicher.

    Eine kleine Vorwarnung: Zusammen mit dem zweiten Band der Reihe, „Das Licht der Fantasie“, bildet dieser Roman eine fortlaufende Geschichte. Ihr solltet also sicherstellen, dass ihr den zweiten Band griffbereit habt, damit ihr direkt weiterlesen könnt. Denn „Die Farben der Magie“ endet mitten in der Geschichte, also mit einem Cliffhanger.

  6. Cover des Buches Der Krieg der Zwerge (ISBN: 9783492281027)
    Markus Heitz

    Der Krieg der Zwerge

     (583)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der überwältigende Erfolg der Buchreihe „Die Zwerge“ von Markus Heitz führte dazu, dass die Geschichte des Zwerges Tungdil in andere Medien übertragen wurde. Darunter finden sich ein Brettspiel, eine Comic-Reihe und ein Videospiel, das von der Bremer Firma King Art 2016 realisiert und zum Teil über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde. Das Rollenspiel folgt der Handlung des ersten Bandes „Die Zwerge“. Heitz war intensiv in die Entwicklung involviert und berichtet, dass die Zusammenarbeit mit King Art erschreckend reibungslos ablief. Er schrieb sogar extra für das Spiel eine neue Begleitfigur, die im Buch nicht auftaucht. Dennoch blieb es bei diesem einen Spiel. Der zweite Band „Der Krieg der Zwerge“ wurde bisher nicht umgesetzt – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Das Geborgene Land feiert. Der böse Magier Nôd’onn ist besiegt und erstmals herrscht Einigkeit unter Menschen, Zwergen und Elben. Tungdil hofft, endlich ein richtiger Zwerg zu werden. Leider fällt es ihm schwer, sich den strengen Gesetzen der traditionsbewussten Stämme unterzuordnen. Er fürchtet schon, sich niemals unter seinesgleichen einzufügen, doch dann erfährt er von den Freien. Die Gemeinschaft verstoßener Zwerge folgt eigenen Regeln und begrüßt ihn mit offenen Armen. Er schließt sich ihnen an und verlässt seine Freunde, um ein neues Leben zu beginnen. Aber Tungdil wäre nicht Tungdil, stünde er nicht sofort bereit, wird er gebraucht. Denn der Frieden im Geborgenen Land hält nicht an. Orks, Albae und der Zwergenstamm der Dritten säen Angst, Misstrauen und Zwist. Abgelenkt von Scharmützeln und Intrigen entgeht Tungdil und seinen Verbündeten beinahe eine mysteriöse Gefahr, die sich unaufhaltsam von Westen nähert und das gesamte Geborgene Land zerstören könnte. Wollen sie ihre Heimat schützen, bleibt ihnen nur eine Wahl: sie müssen alte Feindschaften überwinden und sich mit denjenigen verbrüdern, gegen die sie seit Generationen kämpfen.

    Ich fürchte, ich bin zu zynisch für „Der Krieg der Zwerge“. Wie schon der erste Band ist diese Fortsetzung sehr klassische, gradlinige High Fantasy und kommt beinahe vollständig ohne versteckte Handlungslinien und komplexe Intrigengeflechte aus. Nicht, weil sich keine Gelegenheiten für Niedertracht und Heimtücke ergeben würden, sondern weil man sowas im Geborgenen Land offenbar einfach nicht tut. Es war, als fehlte (fast) allen Figuren Vorstellungskraft und Wille, um zu lügen, zu betrügen und zu manipulieren. Daher begleitet die Geschichte eine Note von unschuldiger, ehrlicher Naivität, mit der ich hin und wieder ernste Schwierigkeiten hatte, weil ich sehr wohl über die nötige Fantasie verfüge, mir subtile, hinterhältige Schemata auszumalen. Hinter jeder Ecke witterte ich Verrat und erwartete, dass die Figuren für das blinde Vertrauen, das sie ihren Gegenspieler_innen gegenüber zeigen, bestraft werden, worauf Markus Heitz allerdings verzichtet. Gut für sie, irritierend für mich. Ich konnte kaum fassen, dass die vielen Chancen, die bestimmte Charaktere in vorteilhafte Positionen gebracht hätten, hätten sie sich weniger ehrenhaft verhalten, ungenutzt verstrichen. Meiner Meinung nach hängt diese generelle, optimistische Gutmütigkeit in „Der Krieg der Zwerge“ eng mit der Art und Weise zusammen, wie Markus Heitz die Konflikte der Geschichte inszeniert. Er reiht sie auf wie die Perlen einer Kette: sie berühren einander, verwickeln sich jedoch nie. Dadurch wirkte die Handlung unnatürlich geordnet; er schließt jeden Konflikt erst einmal hübsch sauber ab, bevor er den nächsten aus dem Ärmel zieht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend, sondern künstlich und einen echten Abschluss erhält lediglich die Auseinandersetzung mit dem rätselhaften Feind, der das Geborgene Land von außen bedroht. Ich fand es schade, dass Heitz diese sogenannten Avatare nicht einsetzt, um das Worldbuilding außerhalb seines Settings zu erforschen, habe aber bemerkt, dass den Figuren im zweiten Band der Reihe zumindest auffällt, wie wenig sie darüber wissen, was sich hinter den schützenden Bergen ihrer Heimat befindet. Ich kann mir vorstellen, dass diese Überlegung eine Vorbereitung für die Folgebände ist und wir den Inselstatus des Geborgenen Landes durchbrechen, falls es Heitz gelingt, eine Motivation für die Figuren zu formulieren, die sie über dessen Grenzen hinausführt. Ich traue ihm zu, diese Herausforderung zu meistern, weil mir die Charakterentwicklung in „Der Krieg der Zwerge“ gut gefiel. Tungdil steht selbstverständlich im Fokus; aus seiner Perspektive erleben wir eine Variante des Widerstreits zwischen Gesellschaft und Individuum und erfahren interessante Details über die Kultur der Zwerge. Ich freute mich, dass Heitz Tungdils Volk nun doch eine eigene Note verleiht und ihre Gesellschaftsordnung untersucht, denn im ersten Band vermisste ich Neugier und Originalität schmerzlich. Seine Darstellung enthält noch immer eine Menge Klischees, aber ich hatte durchaus das Gefühl, etwas Neues zu lernen.

    Die Fortsetzung „Der Krieg der Zwerge“ gefiel mir etwas besser als der erste Band „Die Zwerge“. Die Geschichte war für meinen Geschmack zwar zu glatt, naiv und einseitig, da die klare, unangefochtene Rollenverteilung meiner Vorliebe für Ambivalenz widerspricht und trotz gewisser Verschiebungen immer eindeutig ist, wer die Guten und wer die Bösen sind, doch die Verfeinerung des kulturellen Worldbuildings und die Weiterentwicklung der Figuren sind Verbesserungen, die „Die Zwerge“ meiner Ansicht nach dringend brauchte. Vermutlich wird mir die Reihe immer etwas simplifiziert erscheinen, weil ich nicht daran gewöhnt bin, dass Charaktere ihre Absichten so offen zur Schau tragen, auf Hinterlist und Tücke verzichten und sich Handlungen eher unkompliziert gestalten. Markus Heitz‘ High Fantasy spiegelt die Mentalität seiner kleinen Held_innen wider: solide, altmodisch und etwas grob, aber dennoch liebenswert.

  7. Cover des Buches Höllenhund (ISBN: 9783000630118)
    Lew Marschall

    Höllenhund

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Lesefantasie

    Ich wusste nicht auf welche Reise mich der Autor mitnimmt. Ich ließ mich einfach mal überraschen. Mit neugier lese ich Seite für Seite und wurde immer mehr positiv überrascht. Mich hat die weiterentwicklung von Hans interresiert und auch auf welche Abenteuer Hansgar sich weiterhin begibt.

    Die Erzählungen von Hansgar haben mich am meisten fasziniert.

    Mein Fazit zu dem Buch: Es steckt viel Warheit drin. Viel philosophisches und man erkennt sich in einigen Personen auch wieder und überlegt, wie hätte ich in der Situation gehandelt.

    Ein ganz tolls Buch!

  8. Cover des Buches Elfenliebe (ISBN: 9783570401651)
    Aprilynne Pike

    Elfenliebe

     (630)
    Aktuelle Rezension von: OrdinaryGirl

    Laurel ist eine Elfe und nun soll sie Avalon besuchen, um die Grundlagen von der Tätigkeit der Herbstelfen zu erlernen: "Zaubertränke" mixen. Sie ist mittlerweile offiziell mit David zusammen, steht aber immer noch in einem Konflikt mit ihren Gefühlen für Tamani.

    Die Erzählperspektive ist etwas unpersönlich, wird aber in diesem Band auch teilweise sehr sinnvoll eingesetzt. Auch die Charaktere an sich sind verständlich.

    Die Handlung des Buches hat mich sehr enttäuscht. Es konnte mich leider nicht wirklich packen und war dadurch manchmal mehr Folter als Vergnügen. Oftmals werden in der Zeit große Sprünge gemacht, was schade ist das es da anscheinend nichts zu erzählen gab.

    Die Szenen, die das Buch wieder gerettet haben sind die wenigen, in denen Tamani vorkommt. Er ist der einzige Charakter, der sowohl überrascht und Tiefgang zeigt als auch hartnäckig ist. Somit ist er auch der einzig tatsächlich spannende Charakter.


    Für mich war das Buch ziemlich enttäuschend und entsprach gar nicht meinem Geschmack, deswegen gebe ich dem Buch leider nur eine sehr kritische Bewertung von einem Stern von fünf.

  9. Cover des Buches Kleine freie Männer (ISBN: 9783442463091)
    Terry Pratchett

    Kleine freie Männer

     (315)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tiranas Weh ist neun Jahre alt, lebt im Kreideland und hat beschlossen, eine Hexe zu sein.

    Doch was gehört dazu, eine Hexe zu sein?

    Sie stellt sich vor, wie schön es wäre, mit einem Fingerschnippen frische Butter herstellen zu können, statt lange stampfen zu müssen; und generell alles schneller und leichter erledigt zu bekommen.

    Schnell merkt Tiffany jedoch, dass sehr viel mehr dazu gehört, eine echte Hexe zu sein.

    Mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, anderen Helfen und fiese Monster bekämpfen, die sich aus einer anderen Welt ins Kreideland geschlichen haben, sind nur einige Punkte auf der Liste der Dinge, die sie lernen muss.

    Ihr zur Seite stehen zum Glück die Wir-sind-die-Größten; ein Koboldvolk, das gerne säuft, kämpft und weiter säuft.

    Als Tiffany sich auf dem Weg macht, ihren kleinen Bruder aus den Fängen der bösen Feenkönigin zu befreien, lernt sie sich selbst von einer ganz neuen Seite kennen.

    Typisch für die Bücher von Terry Pratchett sind auch hier wieder gesellschaftskritische und philosophische Themen eingestreut, was dem ganzen eine gewisse agiere verleiht.

    Der oftmals fiese und doch sehr alltägliche Humor gibt der Geschichte noch das gewisse Etwas.

  10. Cover des Buches Der Club der unsichtbaren Gelehrten (ISBN: 9783442477579)
    Terry Pratchett

    Der Club der unsichtbaren Gelehrten

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Beim Titel des vorliegenden Werkes ist man geneigt zu glauben "Da erzählt uns Pratchett wohl gleich etwas über einen alten Herrenclub, der Zigarren qualmt und miteinander philosophiert".

    Weiter von der Wahrheit kann dies nicht entfernt sein, denn in "Der Club der unsichtbaren Gelehrten" geht es um ein Thema, welches nicht nur jeden von uns bewegt, sondern sogar die Einwohner von Ankh-Morpork und darüber hinaus: Fußball.

    Die Unsichtbare Universität steht kurz davor eine beachtliche Zuwendung zu verlieren, wenn sie nicht bald mit dem Fußballspielen anfängt. Folglich ruft der Erzkanzler also einen Fußballverein ins Leben. Das dies alles viel einfacher klingt als es in Wahrheit ist erfahren die Zauberer früh genug.

    Wie bei Pratchett üblich konzentriert er sich nicht nur auf einen Handlungsstrang, sondern stellt und auch gleich einige weitere Lebensgeschichten zur Verfügung. Am Ende ergibt sich dadurch ein großes Gesamtbild, mit einigen Überraschungen.

    Obwohl ich sagen muss, dass Pratchett mich mal wieder über Stunden hinweg unterhalten konnte schwebt dennoch etwas über mir - und nein es ist nicht TOD - was mich davon abhält die vollen 5 Sterne zu geben. Das liegt weniger am Schreibstil, als vielmehr daran, dass mir die Story an einigen Stellen etwas zu gestreckt erschien. Mitunter verlor man sich in Details über die Shirts der Zauberer, auch wenn es recht unterhaltsam verfasst war. Es wirkte jedoch ein wenig gezwungen und das setzt sich an manchen Stellen leider fort.

    Fazit: Trotz dieser kleinen Kritikpunkte und dem Umstand, dass man den Lebenshintergrund der Figuren Nutt und Glenda etwas mehr hätte ausbauen können, würde ich sagen, dass dieses Buch dem Fußballfan sicherlich unterhalten kann. Vermutlich wird sich der Fußballfan sogar an einigen Stellen selbst wiedererkennen. Auf jeden fall war es nicht der letzte Pratchett, den ich gelesen habe, soviel ist gewiss.
  11. Cover des Buches Der letzte Ork (ISBN: 9783570222393)
    Silvana De Mari

    Der letzte Ork

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Samtpfote
    Klappentext:
    Yorsch, der letzte Elf der Welt, ist erwachsen geworden. Zusammen mit seiner großen Liebe Robi und der gemeinsamen Tochter Erbrow lebt er in einem kleinen Ort am Meer. Dort, fernab von allen Auseinandersetzungen, kann die kleine Erbrow ihre Elfenfähigkeiten entfalten, ohne Angst vor der Verfolgung durch die Menschen haben zu müssen. Als allerdings die gefürchteten Orks die größte Stadt der Gegend, Daligar, angreifen, holen die Bewohner Yorsch zu Hilfe. Nun müssen er und seine Familie sich einer Welt voller Vorurteile stellen, der sie eigentlich entfliehen wollten. Wird es ihnen und ihren Freunden gelingen, die verfeindeten Gruppen der Orks, Menschen und Elfen zu versöhnen und allen ein Leben voller Liebe, Hoffnung und Zuversicht zu ermöglichen?

    Inhalt:
    Rankstrail wächst als intelligenter Junge in einer mittellosen Familie in Varil, einem Vorort von Daligar, auf. Doch er sieht und hört mehr, als seine Familie und seine Freunde und diese Fähigkeit macht er sich dazu zu Nutze, seine Familie zu ernähren. Er beginnt nämlich im nahe gelegenen Wald Honig zu stehlen und Reiher zu jagen. Diese sieht er immer, bevor sie auffliegen und mit seinem feinen Gehör kann er den Ruf verschiedenster Vögel und die Gespräche von weit entfernten Menschen hören und verstehen. Sein Vater ist dagen, dass Rankstrail wildert, findet er diese Art der Nahrungsbeschaffung doch sehr unehrenhaft. Doch als Rankstrails über alles geliebte Mutter schwer erkrankt, muss er immer mehr Fleisch und Honig besorgen, um die Medizin zu bezahlen und gerät so in einen immer tieferen Teufelskreis hinein. Der Vater wird ebenfalls krank und bei ihm beginnt die Medizin zu wirken, für die Mutter kommt jedoch jede Hilfe zu spät und sie stirbt viel zu früh. Nun muss Rankstrail alleine für sich, seinen Vater, der nicht viel Geld verdient, und für seine Schwester sorgen. Da lernt er einen verrückten Schreiber kennen, der von den Kindern im Dorf mit Steinen beworfen wird. Der Junge nimmt den Schreiber in Schutz und bringt ihm etwas zu Essen. Dafür lernt er beim Schreiber lesen und schreiben und erfährt alles über berühmte Kriegstaktiken, die Elfen und die Orks. Als sich Rankstrail die Gelegenheit bietet, sich als Söldner anwerben zu lassen, entscheidet er sich schweren Herzens für diese Möglichkeit und lässt seine Familie zurück. Schon bald merkt er, was es heisst, im Krieg zu stehen und als sich ihm dann nach einigen Jahren die Möglichkeit bietet, den letzten Elfen zu jagen, macht er sich auf den Weg um diese Aufgabe zu erfüllen.
    Der letzte Elf Yorsch hingegen lebt mit seiner Familie in Frieden in ihrem Dorf. Es fehlt aber an allem und erst als Yorschs Tochter auf einer nahe gelegenen Insel ein überdimensional grosses Huhn findet, beginnt sich ihr Schicksal zu ändern.
    Wie alle diese Geschichten verknüpft sind und warum die grössten Feinde der ganzen Welt dazu kommen, Seite an Seite für eine velorene Stadt zu kämpfen, dies alles erfahrt ihr im vorliegenden Band der Reihe.

    Meine Meinung:
    Auch dieser Band hat mir sehr gut gefallen. Leider hatte ich nicht so viel Zeit und konnte ihn darum nicht am Stück lesen sondern nur in kleinen Häppchen, was ich sehr schade fand. Ich wiederhole mich wenn ich sage, dass Silvana de Mari ihre Figuren sehr liebevoll beschreibt. Sie gibt ihnen allen einen Charakter, eine Geschichte, ein Gewissen und einen nachvollziehbaren Grund, so zu handeln, wie sie eben handeln. Es gibt nicht ein absolut klar definierbares Gut und Böse weil jede Figur einen Platz in der Geschichte hat und jede Figur dadurch auch eine Möglichkeit hat, sich für ihre Taten zu rechtfertigen. Und so wundert es auch nicht, dass ich sowohl Rankstrail wie auch Yorsch und seine Familie sofort in mein Herz geschlossen, mit ihnen gelitten, gekämpft, gehofft und geliebt habe. Auch die Landschaften, Familienverhältnisse und die fein ineinander verwobenen Erzählstränge sprechen für die Autorin und ihre Liebe zum Detail. Die schlimmsten Schlachten und die schwierigsten Aufgaben scheinen einen Sinn zu haben und nichts scheint von der Autorin zufällig in die Geschichte hinein platziert zu sein. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass Silvana de Mari ganz genau weiss, wohin ihre Erzählung führen wird und wie sie am Schluss ausgehen wird. Anders kann ich mir die trotz aller Komplexität sehr verständliche und sinnvolle Handlung nicht erklären.

    Fazit:
    Auch dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter. Es ist ein wenig wie ein sehr grosses und sehr schillernd erzähltes Märchen welches allen fantasievollen Menschen, ob jung oder alt, gefallen wird.

    Zusätzliche Infos:
    Autorin: Silvana de Mari
    Taschenbuch: 893 Seiten
    Verlag: cbj
    Sprache: Deutsch
    Originalsprache: Italienisch
    Übersetzt von: Barbara Kleiner
    ISBN  978-3-570-22239-3
  12. Cover des Buches Das Erbe des Zauberers (ISBN: 9783492280600)
    Terry Pratchett

    Das Erbe des Zauberers

     (369)
    Aktuelle Rezension von: herbalecca

    Ich habe das Buch auf einer langen Autofahrt durchgesuchtet. Die Charaktere sind ansprechend geschrieben, der Erzählstil locker und leicht. Also ein Buch zum entspannen. Ich habe nicht wirklich mit den Charakteren mitgefiebert und auch keine wirkliche Moral der Geschichte entdeckt, aber es war einfach ein netter Zeitvertreib - und lustig :-)

  13. Cover des Buches Orks vs. Zwerge (ISBN: 9783453314047)
    T.S. Orgel

    Orks vs. Zwerge

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Rycer

    In diesem Buch geht es, wie der Titel schon vermuten lässt, um den Kampf zwischen Orks und Zwergen. Dabei sind die Rollen anders als gewohnt, wenn nicht sogar vertauscht. Denn die Orks versuchen sich ihr heiliges Land wiederzuholen, dass ihnen von den Zwergen entrissen wurde und auf dem jetzt eine riesige Stadt thront. Im Mittelpunkt stehen dabei jeweils Personen, die für ihr Volk nicht die typischen Attribute mitbringen und verkörpern.
    Am Anfang war, wie gewohnt bei so einem dicken Buch, das ewige Problem mit den verschiedenen Namen und was jetzt wie zusammenhängt. Nach ein bisschen Einlesen waren dann aber auch die gröbsten Probleme beseitigt. Dabei wurden die ersten Handlungen nicht nur als Einleitung gebraucht, um dann vom großen Haupthandlungsstrang abgelöst zu werden, sondern bauten sich selbst aus um sich dann immer mehr Handlung einzuverleiben. Verdeutlicht wird das noch durch die Tatsache, dass dieses ganze Buch über nicht mal von einem ganzen Tag handelt (Auf keinen Fall negativ sehen!). Genauso beachtlich finde ich, dass die Geschichte nur innerhalb der Stadt, und selbst dort werden nicht alle Bereiche betreten, spielt.
    Natürlich ist es auch von Vorteil, dass die Geschichte aus der Perspektive beider Völker aufgezeigt wird. Dabei erfährt man meiner Meinung nach viel mehr über die Orks, weil gleich mehrere völlig unterschiedliche Personen der Orks  thematisiert werden. Somit bekommt auch die Vorgeschichte, die eben anfangs noch nicht bekannt ist, viel mehr Würze, weil sie eben in Vielem voneinander abweicht.
    Die Figuren sind absolut authentisch gezeichnet, lediglich bei den Zwergen ist es ab und zu dann doch etwas zu viel Klischee. Deshalb bekommt man in beide Lager einen sehr guten Einblick und kann wirklich mit jedem mitfühlen.
  14. Cover des Buches Elfenglanz (ISBN: 9783570402573)
    Aprilynne Pike

    Elfenglanz

     (355)
    Aktuelle Rezension von: CoffeeToGo
    Inhalt
    Die letzte Schlacht um Avalon ist angebrochen und hält noch einige Überraschungen bereit.

    Eigene Meinung

    Wow der letzte Band hat es in sich. Von Anfang bis Ende gibt es eine Spannung, die man regelrecht schneiden kann. Alle Figuren treffen in Avalon zusammen und dort entscheidet sich, wie es mit den Elfen und Menschen weitergeht. Viele Figuren die man im Laufe der Reihe kennen und lieben gelernt hat, lassen ihr Leben.

    Auch entscheidet sich Laurel ENDLICH für einen der beiden Jungs... meiner Meinung nach leider viel zu spät.

    Es endet eigentlich dort, wo eine neue Geschichte hätte beginnen können. Es ist noch ziemlich viel Stoff über, so dass man gut und gerne noch einen fünften Band hätte dran hängen können. Allerdings ist es so vielleicht auch gut, da manche Autoren ihre Reihen immer länger machen, aber nichts richtiges mehr zustande bringen.
    Trotzdem war ich sehr traurig, als die Geschichte zu Ende war.  

    Fazit
    Alles in allem sind die vier Elfenbände wirklich lesenswert, sofern man von Dreiecksgeschichten nicht allzu abgeneigt ist.
  15. Cover des Buches Die Sagen der Alaburg (Die Farbseher Saga) (ISBN: 9781979923835)
    Greg Walters

    Die Sagen der Alaburg (Die Farbseher Saga)

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Krieg überzieht Razuklan. Täglich landen Hunderte Vonynen an den Küsten des Kontinents und verwüsten ganze Landstriche. Bald wird die dunkle Zauberin auch die letzte magische Quelle zerstören. Der Drianyorden schaut diesem Treiben scheinbar unbeteiligt zu. Die Studenten der Alaburg müssen eingreifen, um die Zauberin aufzuhalten. Für Leik und seine Freunde beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bis schließlich der Farbseher vor einer alles entscheidenden Wahl steht.

    Dies ist nun der Abschluss der Farbseher-Saga von Greg Walters und ich finde, dem Autor ist damit auch ein schöner Abschluss gelungen. Ich hatte zwar eine schöne Lesezeit und fühlte mich gut unterhalten, aber mehr gab dieser vierte Band für mich nicht her.

    Der Schreibstil ist flüssig und weist ein angenehmes Erzähltempo auf. Allerdings muss ich hier dennoch Kritik üben. Ich mag eine bildhafte und detaillierte Darstellung, daran liegt es also nicht, aber manche Handlungsstränge sind mir im Gegensatz zur Detaillebeschreibung zu schnell abgehandelt. Damit meine ist jetzt keine grausamen und blutigen Kämpfe, sondern eine weiterhin bildhafte Ausführlichkeit mit notwenigen Erklärungen.
    So überlege ich zum Beispiel seit dem ersten Band, wieso Leiks Freund als einziger ein Einzelzimmer hat - zumal dies immer mal wieder thematisiert wird. Und dann wird das nebensächlich erwähnt, für mich aber nicht schlüssig erklärt.

    Die Charaktere werde ich mit Sicherheit vermissen. Sie hätten zwar etwas mehr Tiefe vertragen können, aber ich denke als Jugendbuch ist das für die Zielgruppe nicht weiter tragisch.

    Auch dieses Cover gefällt mir gut, es passt sowohl zur Geschichte als auch zur ganzen Reihe.

    Meiner Meinung nach verfügt auch Band 4 über mehr Potential, als aus der Geschichte herausgeholt wurde, dennoch ist alles in allem diese Saga lesenswert. Ich vergebe gute drei Sterne und werde mit Sicherheit noch mehr von dem Autor lesen.

  16. Cover des Buches Gevatter Tod (ISBN: 9783492280648)
    Terry Pratchett

    Gevatter Tod

     (821)
    Aktuelle Rezension von: SophiaKimmig

    Für mich ist die Scheibenwelt Buchreihe eine der großartigsten, die je geschrieben wurde. Neben den Stadtwachen Büchern sind diejenigen Bücher mit und über TOD die amüsantesten und welcher Autor kann das schon für ein Buch über das Sterben für sich in Anspruch nehmen?

    Es ist ein großer Verlust für die Welt der Lesenden, dass Terry Pratchett nicht mehr unter uns weilt. Dank seiner Bücher muss ich, trotz aller Traurigkeit auch schmunzeln bei der Vorstellung, dass Pratchett mit TOD bei einer Tasse Tee über das Sterben fachsimpelt.

  17. Cover des Buches Die Nachtwächter (ISBN: 9783442459414)
    Terry Pratchett

    Die Nachtwächter

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ein neues Abenteuer mit dem mittlerweile beförderten Herzog und Hauptmann der Stadtwache Samuel Mumm. Einer meiner Lieblingscharaktere wenn es um die Wächter aus Ankh Morpork geht und in diesem Band steht Sam Mumm auch definitiv im Mittelpunkt - mitten auf der Zielscheibe, könnte man auch sagen :D
    Dieses Mal wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert, bzw. mit der Vergangenheit der Wache in Ankh Morpork und einem ganz speziellen Aufruhr, der sich um den berüchtigten John Keel dreht.
    Doch ich greife vor ...

    Man sollte sich einfach nicht in der Nähe der Unsichtbaren Universität der Zauberer aufhalten, wenn man gemeingefährliche Verbrecher jagt, denn als Mumm den fiesen Mörder endlich stellen will, katapultiert es die beiden 30 Jahre zurück in die Vergangenheit.
    Zeitreisen sind ja immer so eine Sache: ein widersprüchliches und in sich paradoxes Ereignis, das Terry Pratchett hier aber ganz unaufgeregt und mit Bravour gemeistert hat!

    In den Scheibenweltromanen geht es ja auch immer wieder um Politik, nur so am Rande, könnte man denken; wobei der eigentliche Kern der Geschichten meist eine durchaus politische Satire ist, grade in den Stadtwache Bänden. Allerdings übertüncht mit Verzierungen und garniert mit kuriosem Humor und so einer Menge phantastischen Elementen, die mit ihrer vielfältigen Masse die spitzfindigen kleinen Tatsachen fast schon überdecken. ABER sie steigen immer wieder blubbernd an die Oberfläche und platzen einem regelrecht die Wahrheit ins Gesicht!

    Sam Mumm ist Polizist durch und durch. Er liebt es, durch seine Papp-Sohlen das Pflaster der Straßen zu spüren und so jederzeit zu wissen, in welchem Viertel seiner geliebten, durchtriebenen Stadt er sich befindet.
    In der Vergangenheit jedoch muss er alles neu überdenken. Seine Rolle in der Zukunft als Herzog und Hauptmann der Wache hält viel Politik und Verhandlungen in höheren Kreisen für ihn bereit, was so gar nicht sein Ding ist und er spürt, wie sehr er es vermisst, auf der Straße unterwegs zu sein. Die Wache ist sein Zuhause, die anderen Wächter seine Familie - aber mit Lady Sibyl hat sich das alles geändert.
    Während er also seine Erinnerungen aufleben lässt, dabei seinem 30 Jahre jüngeren Ich begegnet, einen Aufstand verhindern muss und dem Mörder Carcer nicht aus den Augen verlieren darf, erlebt man ein älteres Ankh Morpork mit all seinen brodelnden Strömungen und den jüngeren Ausgaben vieler Figuren, denen man in anderen Scheibenwelt Romanen schon begegnet ist.

    An sich kann man diese Bücher ja durcheinander lesen, aber ich würde bei diesem hier wirklich raten, zumindest 2-3 frühere Stadtwache Bände zu lesen - ansonsten bleiben einem manche Zusammenhänge vorenthalten, was das Lesevergnügen zwar nicht schmälert, aber das Räderwerk des Verständnisses dann doch nicht so reibungslos laufen lässt.

    Samuel Mumm, der Held, der nie einer sein wollte, und der mit seinen Hau Drauf Manieren immer so viel Geschick und Zurückhaltung an den Tag legen kann, um Gerechtigkeit walten zu lassen und dabei so wenig wie möglich Knochen in Mitleidenschaft zu ziehen. Ausnahmen bestätigen hierbei natürlich die Regel durch die vielen anderen Möglichkeiten, die sich die hitzköpfigen Kriminellen so einfallen lassen - und überhaupt ist auf der Scheibenwelt alles gleich und doch so herrlich erfrischend anders.

    Wieder ein großartiges Lesevergnügen!

  18. Cover des Buches Die Geheimnisse der Alaburg (ISBN: 9783744830454)
    Greg Walters

    Die Geheimnisse der Alaburg

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Grimpo

    Das ist ein Buch, dass ich unbedingt mögen wollte. Gerade der Anfang ist sehr vielversprechend. Wir lernen Leik kennen, einen 16-jährigen Menschen, der bei seinem Ziehvater Gerald aufwächst. Als bösartige Wesen nach seinem Leben trachten, sind Leik und Gerald gezwungen zu fliehen. Sie kommen in der Arlaburg unter, einer Art Internat für magische Wesen und magisch Begabte (na, wem kommt das schon mal bekannt vor?)

    Wie sich herausstellt, besitzt Leik ebenfalls magische Fähigkeiten, von denen er vorher nicht wusste (sowas habe ich doch schon mal gelesen). Er wird auf der Arlaburg aufgenommen, die neben Menschen u.a. auch Elben, Zwerge und Orks beherbergt, wird einem bestimmten Haus zugeteilt (Gryff ... ach ne, das war was anderes), wir schnell zum Außenseiter, freundet sich aber ebenso schnell mit anderen Außenseitern an.  Das "Weiße Haus", dem Leik zugeteilt wurde, schafft es erstmals seit langer Zeit, eine Mannschaft für den beliebten Sport Sternenball (jup, es geht weiter) zu stellen. Und natürlich lernt Leik in vielen Unterrichtsstunden neue Fähigkeiten, von denen er vorher nicht einmal geahnt hat.

    Gleich vorweg: den Anfang mit den mysteriösen Wesen, die Leik an den Kragen wollen, ist wirklich sehr spannend. Ebenso das Sternenball-Turnier, sehr amüsant und kurzweilig geschrieben. Allgemein gefiel mit der Schreibstil sehr und der Sprecher des Hörbuchs hat es wirklich wunderbar hinbekommen, den einzelnen Charakteren individuelle Stimmen zu verleihen. Das hat wirklich Spaß gemacht beim Zuhören.

    Allerdings konnte für mich die Spannung nicht über den ganzen Roman gehalten werden. Einige Beschreibungen waren sehr detailliert, aber in meinen Augen eher unwichtig, dennoch ganz interessant zu lesen/hören. Und manche wiederum sehr langatmig und verloren sich in Details.

    Zudem bin ich irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem ich schon so viele Parallelen zu den Abenteuern eines gewissen Zauberlehrlings entdeckt hatte, dass ich diese nicht mehr ignorieren konnte. Klar lässt sich das Fantasy-Rad nicht neu erfinden, aber manche Ähnlichkeiten (s.o.) waren schon arg auffällig.

    Das Buch ist der erste Teil einer siebenteiligen Reihe. Ganz ausschließen möchte ich nicht, dass ich mich in die nächsten Abenteuer von Leik und seinen Freunden stürze. Das Ende war spannend und bietet Stoff für Neues. Zudem ist mir der Zwerg Morla sehr ans Herz gewachsen :-)

    Unterm Strich: mich konnte das Buch nicht so abholen, wie ich es gehofft hatte. Aber vielleicht überzeugen mich die Fortsetzungen vom Gegenteil.

  19. Cover des Buches Die Monster, die ich rief (ISBN: 9783404208982)
    Larry Correia

    Die Monster, die ich rief

     (74)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    MHI bedeutet »Monster Hunter International«. Es handelt sich um eine Gruppe von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschheit vor Monstern wie Vampiren, Ghulen oder Werwölfen zu beschützen. Von der Regierung, die beim FBI eine eigene Abteilung Monsterjäger beschäftigt, wird die MHI mit Misstrauen beobachtet und immer wieder werden den Jägern Steine in den Weg gelegt. 

    Owen Pitt weiß nichts von dieser Welt. Er hat einen langweiligen Job als Buchprüfer und geht Schwierigkeiten lieber aus dem Weg. Als er eines Abends länger im Büro arbeitet wird er von seinem Chef in dessen Büro gerufen. Mr. Huffman ist ein unerträglicher Mensch, der seine Angestellten gerne trietzt und da Owen noch neu in der Firma ist, muss er oft als Fußabtreter für die Launen des Chefs herhalten. Doch dieser Abend hält für Owen eine Überraschung bereit. Sein Chef verwandelt sich in einen Werwolf und möchte Hackfleisch aus seinem Buchprüfer machen. Aber nicht mit Owen Pitt. Er mag zwar ein einfacher Buchprüfer sein aber er ist ein Buchprüfer in Alabama. Das Land, in dem jeder Mann über 16 eine Waffe trägt und schießen schon von Kindesbeinen an lernt. Owen, mit seinen 190cm und 100kg Körpergewicht bietet dem Werwolf Paroli und erfüllt sich einen langehegten Traum: Er schmeißt seinen Chef aus dem Fenster. 

    Dadurch wird Earl Harbinger auf den jungen Mann aufmerksam. Earl ist ein langjähriges Mitglied der MHI und er wirbt Owen für die Truppe an. Obwohl er zuerst skeptisch, was die Aktivitäten der MHI betrifft, lässt Owen sein altes Leben hinter sich und ist fortan als Monsterjäger tätig. Auf die Frischlinge kommt eine gewaltige Aufgabe zu, denn das »uralte Böse« hat sich erhoben, paktiert mit den »Meistervampiren« und will die Menschheit versklaven oder eliminieren.

     

    Kommentar: 

    Das Buch hat 700 Seiten und ich hatte es an einem Wochenende durch. Nicht, weil die Geschichte besonders anspruchsvoll war sondern einfach, weil sie Spaß gemacht hat. Man muss allerdings das Hirn zeitweise ausschalten, denn der Roman wimmelt vor Klischees und ist sicherlich für den amerikanischen Markt geschrieben worden. Wie schon Jack Reacher, ist Owen Pitt ein absoluter Waffennarr und bei dem Gebrauch neuer Waffen gerät er in Ekstase. Und bei der MHI gibt es mehr als genug außergewöhnlicher Waffen, die von dem Mitglied Milo Ivan Anderson extra für die Monsterjagd entworfen werden. Als Milo merkt, was für ein Waffenliebhaber der Frischling ist, werden die Männer schnell Freunde. Seitenweise werden die Waffen und deren Gebrauch beschrieben, das habe ich, wie auch bei Jack Reacher, einfach überblättert. 

    Die Geschichte spielt im Bundesstaat Alabama und der dortige Menschenschlag ist ein eigenwilliges Völkchen. Niemand verlässt ohne eine Waffe das Haus und bei dem derzeitigen Monsteraufkommen ist das auch gut so. 

    Zu Owen Pitt gesellen sich als Frischlinge noch Trip, ein ehemaliger Lehrer, Holly Newcastle, eine ehemalige exotische Tänzerin und Lee, ein ehemaliger Bibliothekar. Bald verbindet diese vier ein festes Band der Freundschaft. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und sie vertrauen einander blind. 

    Manchmal möchte man als Leser eine so einfach strukturierte, sehr unterhaltsame und humorvolle Geschichte, die keine großen Ansprüche stellt. Ich gehe auch gerne ins Kino, um mir Actionfilme anzuschauen, warum also nicht so etwas als Buch? Der Autor lässt es ordentlich krachen, es kommt zu vielen Kämpfen und es gibt unzählige Monster. Auch unter den Mitgliedern der MHI gibt es einige, deren Herkunft nicht eindeutig menschlich ist, sie stellen sich, gemeinsam mit den Menschen, gegen das Böse, das auch sie bedroht. Sehr unterhaltsam fand ich die Begegnung mit den Elfen. Trip, ein absoluter "Herr der Ringe" Fan, kann kaum glauben, dass es wirklich Elfen geben soll. Seine Enttäuschung war daher sehr groß. Zitat Seite 225: »Er war sehr groß und dünn, trug ein fleckiges Unterhemd und eine LKW-Fahrer Mütze. Sein blondes Haar war lang und strähnig. Seine Fingerspitzen präsentierten sich gelb vor Nikotin und als er lächelte, entblößte er schiefe Zähne.« Zur Mitarbeit zu bewegen sind sie nur durch einen Kofferraum voller Budweiser. 

    Eine herrliche Szene, in der sich sicher auch so ein Gesicht gemacht hätte wie Trip. Umso überraschter war er, als sie das erste Mal den Orks begegneten. Seite 426: »die Orks bildeten eine seltsame und geheime Gesellschaft, aber offensichtlich eine, in der starke Familienbande und Liebe vorherrschten«. Das sind nur zwei der Völker, die in diesem Buch mitspielen, die aber hier einmal anders beschrieben werden als sonst.   

    Der Autor belässt aber nicht bei Klischees, die Geschichte entwickelt sich kontinuierlich weiter und Owen ist mehr, als es scheint. Immer wieder begegnet er in seinen Träumen einem alten jüdischen Monsterjäger, der von den Nazis ermordet wurde. Diese Traumbegegnungen sind das interessanteste an der Geschichte und ziehen den Leser in ihren Bann. Der Bogen, der letztendlich von der Vergangenheit in die Gegenwart geschlagen wird, macht diese Geschichte dann doch etwas besonders. 

     

    Fazit: 

    Wer »political correctness« möchte, sollte die Finger von diese Buch lassen. Wer Action, coole Sprüche, Splatter, taffe Helden und jede Menge Spaß mag, der wird hier köstlich unterhalten werden. 

  20. Cover des Buches Das Licht der Fantasie (ISBN: 9783492280488)
    Terry Pratchett

    Das Licht der Fantasie

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Mit dem ersten Band „Die Farben der Magie“ kann „Das Licht der Fantasie“ nicht ganz mithalten. Nicht falsch verstehen, auch hier beweist Terry Pratchett fraglos seine Qualitäten und man hat einen witzigen, ideenreichen und unterhaltsamen Roman vor sich. Nach dem genialen Auftakt war es aber auch schwer, noch einen draufzusetzen.

    Was den Humor, die verschrobenen Charaktere und die irrwitzige Reise über die Scheibenwelt angeht, knüpft der Roman nahtlos an den ersten an. Der feige, pessimistische Rincewind und der naive, optimistische Zweiblum passen prima zusammen und liefern sich herrliche Wortgefechte.

    Die Handlung ist es, die „Das Licht der Fantasie“ im Vergleich ein bisschen abfallen lässt. Es passiert immer noch einiges, aber das erste Aufeinandertreffen der Figuren, diese Touristenreise und die Erlebnisse im ersten Band hatten einfach noch einen Tick mehr Verve.

    Alles in allem ist „Das Licht der Fantasie“ ein spaßiger Trip über die Scheibenwelt mit liebenswerten, schrulligen Charakteren, einer extragroßen Portion Humor und einer Fantasywelt, die nahezu keine Konkurrenz hat. Lesenswert und ein Riesenspaß!

  21. Cover des Buches Maurice der Kater (ISBN: 9783938899397)
    Terry Pratchett

    Maurice der Kater

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Man sollte es vermeiden, von den Essensresten hinter der Unsichtbaren Universität zu naschen. Wer weiß, was für Zauber sie getroffen haben? Eine Schar von Ratten und der Kater Maurice können seit dem sprechen und lesen. So machen sie sich mit Keith, einem einfältig aussehenden Jungen, auf den Weg viel Geld als Rattenfänger zu verdienen. Doch ein gefundenes Buch, weckt bei den Tieren das Gewissen, und so wollen sie nur noch eine großen Deal durchziehen, doch irgendetwas ist hier anders.

    Ein Märchen von der Scheibenwelt dass nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch viele kluge Gedanken hat. Terry Pratchett hat die Geschichte an den Rattenfänger von Hameln locker angelehnt und für die Scheibenwelt aufbereitet. Wie immer habe ich mich gut unterhalten.
  22. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783608939842)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (7.370)
    Aktuelle Rezension von: 1_8y

    Ich glaube dies ist wieder einer dieser Bücher, welche man unbedingt schon mal gelesen hat. Vllt lässt es sich wegen seiner altmodischen Art nicht ganz so flüssiglesen, aber trotzdem. Es ist eher altmodische als modern und ganz nach meinem Geschmack. Empfehle ich nur weiter. 

  23. Cover des Buches Der Zauberhut (ISBN: 9783492280617)
    Terry Pratchett

    Der Zauberhut

     (272)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Das war bis jetzt eindeutig der längste Rincwind-Romam der Scheibenwelt. Und auch der erste ohne Zweiblum! Schnief. Aber es neben Rincewind andere, ganz Zauberhafte Charactere! Also dann: 

    HE, HO, LET'S GO! Mit dieser Re-ZenN-SzIOOn.

     (Um mal die Rechtschreibung so mancher Zauberer in diesem Buch zu berücksichtigen.)

    Klappentext:

    Die Scheibenwelt gerät in größte Gefahr, als der junge Münze, achter Sohn eines Magiers, den Vorsitz an der Unsichtbaren Universität an sich reißt. Der Zauberhut, magisches Relikt und Zierde des Erzkanzlers, muss vor dem neuen Herrscher in Sicherheit gebracht werden. Doch ausgerechnet der tolpatschige Rincewind wird für dieses Vorhaben auserwählt. Und gemeinsam mit der schönen Barbarenfriseuse Conina schlittert er in ein haarsträubendes Abenteuer … 

    Meine Meinung:

    Das Buch beginnt schon witzig mit TOD.

    Dann passieren vielerlei Dinge (Sprechender Hut, Schenke, Piraten, "Ich hab Durst!", Aprokralypse,)

    Wer wissen will wie es zum Schluss weiter geht muss, dass hier lesen: Und zum Schluss kommen noch irgendwelche Eisrießen. 

    Ich meine es spoilert nicht viel aber, wär denn Satz Und zu..., ähm, wer sich durch den Satz, das Lesevergnügen nichts vermiesen lassen will... Ja okay ich mach mir der Rezennszion weiter!

    Das wäre mal so die Grobe Zusammenfassung. Ach ja... eins hat noch gefehlt! Der Kampfschrei: "Äh, Entschuldigung bitte!"

    Und, ja der Verdacht ist richtig: Ich hatte mit diesem Buch viel Spaß!

    (Ich wollte die Rezension genauso skurril machen wie das Buch ist! Ich weiß leider nicht, ob das eine gute Idee war...)

    PS: Man könnte jetzt noch über jemanden sprechen, der ein Reich hat. Reich voller schlechter Poesie ist,  dem es reicht wenn ihm jemand eine Flasche reicht.

  24. Cover des Buches Die Kompanie der Oger (ISBN: 9783492266314)
    A. Lee Martinez

    Die Kompanie der Oger

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Ich fühlte mich ein wenig zurückversetzt in die Zeit, als ich hin und wieder Terry Pratchett gelesen habe. Wild, schnell und ein immerwährendes Chaos, das sich durch das gesamte Buch zieht. Nun gebe ich zu, dass ich nie der uneingeschränkte Fan von klamaukigen Fantasy-Büchern war – Pratchett Fans mögen es mir nachsehen. Die Geschichte um den ständig sterbenden und wiederkehrenden Never Dead Ned ist amüsant und gibt in dem Buch sicher keine langatmigen Passagen, dennoch hat es mich nicht vollends überzeugt. Fans von Pratchett hingegen dürften dem Buch sicherlich mehr abgewinnen und sich hier gut aufgehoben fühlen.

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