Bücher mit dem Tag "machtspiele"

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99 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.391)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    2011, bevor die HBO-Serie anlief, hatte ich das Buch schon einmal gelesen und war damals verloren in der komplexen Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat. 

    Elf Jahre später und als Fan der Serie habe ich mich nun noch einmal an die Bücher begeben; ... und bin begeistert. Viele Anspielungen erschließen ich nun fast von selbst und viele Personen sind mir über die Serie ans Herz gewesen.

    Überrascht bin ich, wie eng sich HBO an der Romanvorlage bewegt hat. 

    Mir hat die nachträgliche Lektüre richtig Spaß gemacht und Band 2 liegt schon bereit.

  2. Cover des Buches Gläsernes Schwert (ISBN: 9783551583277)
    Victoria Aveyard

    Gläsernes Schwert

     (1.081)
    Aktuelle Rezension von: Fie302

    Nach dem ersten Band war ich total gehyped auf den zweiten Teil und konnte es gar nicht abwarten.

    Leider wurde ich hier ein wenig enttäuscht.
    Ich persönlich konnte viele von Mares Entscheidungen in diesem Buch nicht nachvollziehen.
    Ihre Charakterentwicklung ließ zu wünschen übrig- meiner Meinung nach.

    Allerdings ist es ja häufig so, dass der zweite Band nicht so gut ist, wie der erste. Sicherlich hatte das auch mit meinen Erwartungen an das Buch zu tun.

    Das Buch war trotzdem gut und ich bin gespannt wie Mares Geschichte weitergeht.

    Vor allem weil das Buch mit einem riesigen Cliffhanger endet!

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.943)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man, oder man stirbt. Dazwischen gibt es nichts."


    "Das Erbe von Winterfell" ist der zweite Band der fulminanten Fantasy-Reihe "Game of Thrones" oder im Deutschen "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Star-Autor George R. R. Martin. Da das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, habe ich mich dazu entschlossen die Bücher-Vorlage zu lesen und was soll ich sagen - diese Reihe ist ein wahres Meisterwerk und den weltweiten Hype definitiv wert.

    Inhalt: Die Intrigen und Machtkämpfe spitzen sich zu und der Frieden in Westeros ist vorüber. In Königsmund droht den Starks der Untergang und Krieg überzieht das Land. Gleichzeitig neigt sich der Sommer seinem Ende zu und der Winter mit all seinen Schrecken und vergessenen Legenden klopft an die Tür oder besser gesagt an die Mauer.

    Cover und Design: Ich habe mich für die älteren broschierten Ausgaben entschieden, obwohl es bereits neuere Design-Ausgaben im Hardcover gibt, da ich das Cover der älteren Ausgaben sehr viel ansprechender finde. Ich liebe den mittelalterlichen Stil dieser Ausgaben. Bei jedem Teil der Reihe ist am Cover ein Haus mit Wappen und dazugehörigen Leitspruch im Vordergrund. In diesem zweiten Band ist es der Löwe der Lennister. Auch der Buchrücken ist sehr schön mit der jeweiligen Nummer des Bandes gestaltet. Außerdem sollen die neuen Ausgaben gekürzt worden sein, wovon ich überhaupt kein Fan bin, vor allem nicht bei so einem Epos.
    Im Inneren der Klappenbroschur ist vorne und hinten eine illustrierte Karte von Westeros mit allen wichtigen Städten abgebildet. Um den Überblick zu behalten, befindet sich  auf den letzten Seiten des Buches Informationen über alle Häuser Westeros inklusive Stammbaum und Geschichte. Vor allem für Neulinge, die "Game of Thrones" noch nicht kennen, sind diese Seiten sehr wichtig, um nicht komplett überfordert zu werden.

    Meine Meinung: Auch wenn ich die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen habe, war die Entscheidung auch noch die Bücher zu lesen goldrichtig. Auch im zweiten Teil hat sich das Buch noch nicht wirklich von der Verfilmung unterschieden, aber dies soll ja noch kommen. Auch wenn ich den Inhalt bereits kenne, ist der Schreibstil von George R. R. Martin ein wirkliches Highlight. Dieser Mann hat ein unglaubliches Talent und ich kann den Hype um die ganze Reihe wirklich so so so so gut nachvollziehen. Unglaublich wie komplex und einfallsreich die Fantasie des Autors ist. Gleichzeitig bringt er diese Fantasie so zielgerichtet und fast schon poetisch von seinem Kopf auf Papier. Mit "Das Lied von Eis und Feuer" hat er ein wahres Meisterwerk erschaffen, das mit nichts vergleichbar ist.

    Im zweiten Band der Reihe nimmt die ganze Story nun auch endlich Fahrt auf. Während der erste Teil noch eher dafür da war die verschiedenen Charaktere und die Welt kennen zu lernen, startet Teil 2 bereits mit Intrigen, Verrat und Spannung. Diese Spannung hat das ganze Buch hindurch nicht nachgelassen. Es gab zwar einige politische und kriegstaktische Unterhaltungen, die meine volle Aufmerksamkeit benötigten, jedoch waren diese sehr sinnvoll und auch notwendig um die Komplexität der politischen Situationen zu verstehen. Nun tritt auch endlich der Fantasy-Charakter der Geschichte in Erscheinung, auf die ich schon gewartet habe. Und Wow, was für ein Auftritt das war. Ich denke das Ende von "Das Erbe von Winterfell" hat jedem Leser und jeder Leserin den Atem geraubt.

    Die Charaktere sind alle so detailreich und einzigartig entworfen, dass man das Gefühl hat, dass es sich dabei wirklich um wahre Menschen handelt. Jeder hat eine eigene Persönlichkeit und obwohl man das Buch aus der Sicht von unglaublich vielen Charakteren verfolgt, wird man dieser Vielschichtigkeit nicht müde. Einige Charaktere liebt man, andere hasst man. Mache sind am Anfang noch unscheinbar, erleben im Buch aber eine starke Charakterentwicklung.

    Ich bin ehrlich überrascht wie gut ich die Bücher finde, obwohl ich die Serie dazu schon kenne und ich denke meine Begeisterung ist spürbar. 😅 Der Schreibstil ist fantastisch und die Story ein komplexer Wahnsinn. Die Seiten sind nur so verflogen, weil man die Story aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann.
    Das Spiel der Throne ist mit Band 2 eröffnet. 😉 

  4. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.554)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  5. Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Sirenianna

    Christelle Dabos entführt einen in eine aufregende Welt mit Archen, Familienkräften und einer ungeklärten Vergangenheit. Diese Welt hat mich ungeheuer fasziniert und dazu geführt, dass ich Seite um Seite gelesen habe.

    Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich am Anfang mit den Charakteren schwer getan habe. Ophelia und Thorn sind keine klassischen Helden, eher unbeholfen, rauh und unhöflich. Daher fiel es mir schwer, Sympathie für sie zu entwickeln. Aber letztlich sind fast alle Charaktere in der Serie „speziell“ und irgendwann kommt man damit klar. Es passt sogar zu der Welt und macht die Geschichte so einzigartig.

    Die Handlung war bereits vom Klappentext klar: Ophelia soll einen fremden Mann von einer anderen Arche heiraten und gerät in Konflikte und Intrigen, die sie nicht versteht. Leider fehlte mir für einen Großteil der Geschichte die Motivation der Protagonistin. Was will sie eigentlich? Was treibt sie an? Meistens wird sie nur von einem Ort zum anderen geschubst. Trotzdem erkennt man, dass sie innerlich viel stärker ist, als es äußerlich den Anschein hat. Das kommt vor allem in den Folgebänden zum Ausdruck. Das gleiche gilt für die Handlung. Man muss länger bei der Stange bleiben, um zu verstehen, wer hier eigentlich gegen wen ist.

    Fazit: Wer sich in eine neue, fantasievolle Welt stürzen will, liegt mit diesem Buch genau richtig. Nicht gleich aufgeben, wenn im ersten Band vieles unklar erscheint. Hier lohnt es sich eindeutig, die gesamte Romanreihe zu lesen.

  6. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.320)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    Die neuen Charaktere, die sich ebenfalls auf die weite Reise zum Eisernen Thron begeben, sind genauso interessant und vielschichtig wie die bisher bekannten Protagonisten (einige erhalten jetzt ebenfalls ihre eigenen Kapitel oder mehr Aufmerksamkeit als im ersten Band). Und die erste große Schlacht in Westeros findet ebenfalls statt: Zwar ist deren Verlauf nicht immer einfach zu verfolgen, was aber das Chaos einer solchen Auseinandersetzung nur realistischer macht. Auch in diesem Bereich zeigt sich, dass Martin gelungene Szenen schreiben kann.

  7. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  8. Cover des Buches Rock my Body (ISBN: 9783734103551)
    Jamie Shaw

    Rock my Body

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Bridget_Lionhill

    Ich liebe Rockstar Geschichten. 😉🤘
    Mit den Charakteren dieser Geschichte brauchte ich etwas länger, um auf eine Wellenlänge zu kommen. Doch nachdem ich in die Geschichte eingetaucht war, gefiel sie mir ganz gut. Nach meinem Geschmack etwas zu viel Sexszenen 🤷‍♀️ Trotzdem werde ich nicht drum rum kommen, mir die anderen beiden Teile der Reihe zu kaufen.

  9. Cover des Buches Night School 1 (ISBN: 9783841503213)
    C. J. Daugherty

    Night School 1

     (2.076)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Sehr gelungene Buchreihe von C.J. Daugherty. Habe die Bücher nicht mehr aus der Hand gelegt bis ich die Reihe vollständig gelesen hatte. Ein Mädchen (jugendlich) wird von seinen Eltern gegen seinen Willen aus ein Internat geschickt auf dem geheimnisvolle Dinge geschehen denen sie auf den Grund geht. Dabei findet sie neue Freunde sowie auch Feinde und verliebt sich in 2 Typen.... Für mich die perfekte Mischung aus Spannung, Liebe und Leben. Manche Stellen ziehen sich ein bisschen aber das ist normal, gibt es in fast allen Büchern. Auf jeden Fall empfehlenswert und gut zu lesen!

  10. Cover des Buches Chosen - Die Bestimmte (ISBN: 9783522505109)
    Rena Fischer

    Chosen - Die Bestimmte

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Chrissey22

    Erster Eindruck:

    Der Klappentext verspricht dem Leser eine „Internatsgeschichte“, gespickt mit ein paar Teenagerdramen und einer Prise Romantik. Mich hat vor allem gereizt, dass die Schüler bestimmte Begabungen besitzen und es sich um eine elitäre Gemeinschaft handelt, die offensichtlich etwas zu verbergen hat. Das Cover assoziiere ich zwar nicht unbedingt mit einer „Emotionstaucherin“, wie Emma eine ist, allerdings find ich es dennoch sehr ansprechend, gerade auch aufgrund des metallischen Einbandeffekts.

    Schreibstil:

    Für mich war Chosen – Die Bestimmte das erste Werk von Rena Fischer, aber sicherlich nicht das Letzte. Bereits nach wenigen Seiten war ich wirklich absolut überrascht, dass es sich bei dem Werk um einen Debütroman handelt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und ausschweifend, ohne jedoch jemals zu weit abzudriften. Die Autorin schafft es konsequent den Leser mit ihren Worten einzunehmen, sodass trotz der umfangreichen Seitenzahl von über 450 Seiten nie Langeweile aufkommt. Im Gegenteil, durch die anschaulichen Beschreibungen der Umgebung, der jeweiligen Räume und Örtlichkeiten hatte ich als Leserin oft das Gefühl vor Ort zu sein. Emotionen der Buchfiguren fängt Rena Fischer außerordentlich glaubhaft ein, sodass man mit den Held/innen mitfiebert-, -lacht und -leidet. Rena Fischer zeigt mit diesem Auftaktband ihrer Dilogie eindrucksvoll was für ein Schreibtalent sie besitzt.

    Inhalt:

    Besonders herausragend empfand ich die Rückblenden, die im Text deutlich hervorgehoben werden, da sie im Vergleich zum Haupterzählstrang heller gedruckt wurden. Dieses stilistische Mittel sorgte dafür, dass man parallel zur Haupthandlung immer mal wieder Bruchstücke aus der Vergangenheit, speziell aus dem Leben von Emmas Mum (Rina) erfuhr. Obwohl diese Rückblenden die Geschichte sicherlich komplexer gestalten, konnte ich alles ohne Probleme zusammenfügen.

    Aber auch der Haupterzählstrang war spannend aufgebaut und hielt einige Überraschungen bereit. Rena Fischer hat mit Chosen – die Bestimmte sicherlich viel mehr geschrieben als eine simple „Internatsstory“. Vielmehr erinnerte es mich doch oft an die X-Men, nur eben mit jüngeren Akteuren. Persönlich würde ich dieses Buch auch nicht wirklich in die „Romantasy-Schiene“ einordnen, denn die Geschichte ist rasant, actionreich und ganz und gar nicht nach einem typischen Schema aufgebaut. In einigen anderen Rezensionen wird auf die „Drei-Ecks-Beziehung“ angespielt, die ich persönlich jedoch gar nicht als störend empfand (und ich bin auch kein wirklicher Fan dieser Konstellation). Die Autorin schafft es nämlich meiner Meinung nach sehr galant, dieses Dreiergespann sehr untypisch anzupacken, sodass man als Leser nicht von Emma und den beiden Jungs genervt ist. Wer eine sehr romantische Geschichte erwartet, ist hier definitiv falsch. Natürlich verbirgt sich auch mal die ein oder andere romantische Szene, diese haben aber keinen hohen „Kitsch-Faktor“, sondern wurden wirklich sehr originell und schön umgesetzt.

    Fazit:

    Ich kann Chosen – die Bestimmte uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer eine spannende, mitreißende Akademiegeschichte sucht, mit authentischen und nachvollziehbaren Charakteren ist hier goldrichtig. Eine starke Backstory und flüssige, witzige Dialoge sorgen für ein tolles Leseerlebnis.
     Für mich ist Chosen ein Jahreshighlight 2020!

  11. Cover des Buches Bourbon Sins (ISBN: 9783736304017)
    J.R.Ward

    Bourbon Sins

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Im zweiten Teil, der nahtlos an den ersten anschließt, geht es mit der Familie Bradford weiter. Kann Lane das Familienunternehmen retten, wer steckt hinter den Todesfällen und noch vieles mehr.

    Mir hat der zweite Teil wieder sehr gut gefallen, es gab auch nicht die typische "mittlerer Teil Langeweile", denn ich empfand das Buch sogar noch spannender als den ersten Teil.

    Es hat mich selbst etwas überrascht, das ich so mit diesen Leuten mitfiebern konnte, da eigentlich fast alle sehr unsympathisch sind. Trotzdem hat mir die Geschichte großen Spaß gemacht. Es war ein bisschen wie eine Daily Soap zum lesen.

    Alles in allem war das ein spannender Zwischenband, der einen gut auf den finalen Teil eingestimmt hat.

  12. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.129)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    „Die Säulen der Erde“ gehört wohl schon seit Jahrzehnten zu DEN Klassikern schlechthin. Deshalb stand es schon seit Jahren auf meiner To-Read-List und nun habe ich es endlich „in Angriff“ genommen. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Werk, das Ken Follett zu einem der bekanntesten Autoren der Welt gemacht hat?

    Der Leser lernt den Steinmetz Tom Builder kennen. Sein größter Traum ist es, eine Kathedrale zu bauen und so zieht er mit seiner Frau Agnes und seinen Kindern Alfred und Martha von Ort zu Ort, um seinen Traumjob zu bekommen. Philip, Prior von Kingsbridge, hat derweil ganz andere Kämpfe auszutragen und auch Toms Stiefsohn Jack wird geplagt, da er seinen leiblichen Vater nie kennenlernen durfte. Aber nicht nur diese Figuren begleitet der Leser, nein, auch auf die schöne Grafentochter Aliena trifft der Leser, ebenso wie auf ihren Peiniger William.

    Mein Eindruck vom Buch:

    „Die Säulen der Erde“ war nicht mein erstes Buch von Ken Follett. „Die Kinder von Eden“ und „Der dritte Zwilling“ habe ich verschlungen, alles, was danach kam, leider nicht mehr. Und auch „Die Säulen der Erde“ konnte meine Begeisterung nicht wieder entzünden. Die Charaktere fand ich sehr farblos, einzig Jack wurde interessant gezeichnet. Aber auf die Kapitel mit Tom, William und selbst Philip hätte ich getrost verzichten können. Aliena zu begleiten wurde mit Fortschreiten des Buches spannender, jedoch konnte es die faden Kapitel mit anderen Protagonisten nicht ausgleichen. Zudem fand ich, dass dieses Werk vollkommen unnötig in die Länge gezogen wurde. Manche Begebenheiten wurden im Laufe des Buches erneut erzählt, dabei hätte einmal gereicht. Diese Wiederholungen begannen mich im letzten Drittel richtig zu nerven. Sicher, die Geschichte ist hervorragend recherchiert und wer sich für die Architektur von Kathedralen interessiert, findet bestimmt faszinierende Abschnitte. Aber auch das konnte mich nicht fesseln.

    Fazit:

    Schade, meiner Meinung nach ist dieses Buch absolut überbewertet. Nachdem es sich aber durch den flüssigen Schreibstil angenehm lesen lässt, erhält es drei Sternchen von mir. Die Folgebänder der „Kingsbridge-Reihe“ werde ich jedoch nicht mehr lesen.

  13. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben

     (1.792)
    Aktuelle Rezension von: Schneeball

    Man kann das Buch nicht aus der Hand legen.Sehr spannend geschrieben.

  14. Cover des Buches Silver Crown - Forbidden Royals (ISBN: 9783736313033)
    Julie Johnson

    Silver Crown - Forbidden Royals

     (267)
    Aktuelle Rezension von: vivian233

    Silver Crown ist ein zeitgemäßes Update der Cinderella Story. Doch dies ist bei weitem kein Kindermärchen, es ist weniger beschönigt, weniger prunkvoll und besonders kein lang ersehnter Traum. Erst recht ist dieser atemberaubende Reihenauftakt kein 'Happily Ever After'. Denn dieses Ende ist für niemanden Happy.

    Emilia ist eine ganz normale junge Studentin, die ihre schwer erkrankte Mutter verloren hat und sich nun verzweifelt an ihren besten Freund Owen klammert. Von einem Moment auf den anderen entgleitet ihr aber ihr mühsam zusammen gehaltenes Leben. Denn nun ist sie nicht mehr nur Emilia, sondern stattdessen Emilia Victoria Lancaster, Tochter von Linus Lancaster und rechtmäßige Thronerbin von Caerleon. Plötzlich wird sie mitten hinein gezogen in die königliche Welt voller Intrigen und Feinden der Krone. Dabei will sie überhaupt keine Prinzessin sein und erst recht sollte sie sich nicht so unglaublich von ihrem neuen Stiefbruder angezogen fühlen...

    Silver Crown war für mich ab der ersten Seite eine gewaltige Punktlandung! 🤩 Die extrem sorgsam ausgewählten Worte, die perfekt formulieren Beschreibungen, die Detailgenauigkeit und die weniger royalen Flüche ergeben eine exzellente Symbiose. Em ist ein fantastischer Charakter! Sie ist ehrlich, sie lässt sich nicht unterkriegen und bleibt sich selbst treu. Sie schreckt auch nicht vor der Herausforderung des Prinzessinenunterrichts zurück. Sie ist engagiert, lernbereit und wissbegierig. Ich habe sie vom ersten Augenblick an ins Herz geschlossen. ❤🥰 Als ursprünglich illegitime und bisher abgelehnte Tochter des nächsten Monarchen hat sie im Innern des Palasts mit Ablehnung zu kämpfen und wird dennoch von der ein oder anderen emotionalen Verbindung mehr als überrascht. Die Frage ist nur, ob sie den Weg zurück in ihr altes Leben und zu Owen findet, oder ob sie tatsächlich den Platz als Kronprinzessin einnimmt? Doch wo passt dort Carter hinein? 🤔

    Vom ersten Moment herrscht zwischen den beiden eine unterschwellige, elektrisierende Spannung und die erste Begegnung ist von einem heftigen Schlagabtausch begleitet. Das war ein großer Spaß! 😅 Carter ist wahrlich ein royales Großmaul und lässt gerne den Playboy raushängen. Und doch ist da etwas Verlässliches an ihm. 🥰

    Die Autorin hat hier ein absolut mitreißendes "Märchen" über Selbstfindung und Berufungen gezaubert. Sie hat facettenreiche und authentische Charaktere erschaffen und sie in eine hasserfüllte und neidvolle Welt geschrieben. Vertrauen ist hier ein seltenes Gut. Doch diese dunkel angehauchten und durchaus gefährlichen Hintergründe sind durch den frechen und dynamischen Schreibstil aufgelockert. Ich habe mich völlig darin verloren und giere, besonders nach dem schockierenden Abschluss, nach Neuigkeiten über unsere frischgebackene Prinzessin. 👸

  15. Cover des Buches Ein Reif von Eisen (ISBN: 9783499273568)
    Stephan M. Rother

    Ein Reif von Eisen

     (104)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor.
    Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
    Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.
    In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?

    Das Buch:
    Das Buch ist in unterschiedliche Kapitel unterteilt, welche immer aus einer anderen Perspektive geschrieben sind. 
    Ich muss sagen, dass ich diese Erzählart schon aus "Game of Thrones" kennen und sie eigentlich ganz gern mag. So hat man in jedem Kapitel eine andere Person, deren Weg man verfolgen kann. 
    Das Reich, welches hier beschrieben wird, ist sehr groß und vielseitig. 
    Die Kate am Beginn des Buchs war sehr hilfreich für die Orientierung und ich konnte mir so viel besser vorstellen, wo einzelne Szenen spielen. 
    Die Erzählart war also gut gewählt, denn so kann man in fast jedem Kapitel etwas über ein anderes Gebiet des Reichs lesen. Und so auch die verschiedenen Facetten des Reichs kennenlernen. 
    Dazu gibt es für jedes Reich mindestens eine Figur, die dort angesiedelt ist. 
    Zum einen haben wir Sölva im Norden, Pol in Carcosa und Leyken in der "Hauptstadt" des Reichs. 
    Die Figuren könnten nicht unterschiedlicher sein. In den einzelnen Kapitel werden also nicht nur die einzelnen Ort beschrieben, sondern auch die Personen die darin angesiedelt sind. 
    Im Lauf des Buchs erfährt man sehr viel über die einzelnen Figuren. Sie erhalten auch viele Facetten und erleben unterschiedliche Abenteuer. Während Sölva damit kämpfen muss, dass sie keine rechtmäßig Tochter des Oberhaupts ist, kämpft Leyken tatsächlich in der Rabenstadt. 
    Und während Leyken mit dem Leben im Palast zurechtkommen muss, werden Sölva und das Volk ihres Vaters auf ganz andere Proben gestellt. 
    Im Hintergrund der ganzen Geschichte steht ein größerer Vorgang, der das gesamte Reich bedroht. 
    Die ganze Story ist sehr spannend und auch gut aufgebaut. Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch an einigen Stellen sehr langatmig und eher langweilig war. Obwohl mir das restliche Buch sehr gefallen hat, habe ich doch lange gebraucht, um über diese langatmigen Stellen hinwegzulesen. 
    Die Figuren waren mir alle sympathisch und auch ihre Geschichten fand ich spannend. Der Schreibstil hat mir auch gefallen und trotzdem gab es diese Stellen, die mich einfach im Lesefluss behindert haben.     

  16. Cover des Buches Die Wege der Macht (ISBN: 9783453419926)
    Jeffrey Archer

    Die Wege der Macht

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Ein Buch welches man in einem Rutsch durchlesen möchte, sehr guter Schreibstil. Eine Familiengeschichte mit Spannung und Intrigen.....freu mich auf Band 6 

  17. Cover des Buches Das Spiel (Gerald's Game) (ISBN: 9783453433977)
    Stephen King

    Das Spiel (Gerald's Game)

     (560)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte
    "Ich bin ganz alleine hier draußen, mein Mann liegt tot auf dem Boden, und ich bin mit Handschellen ans Bett gefesselt; ich kann nicht schreien, bis ich schwarz werde, es wird mir nichts nutzen, niemand wird mich hören." (S.48)

    -Die Ausgangslage, das Geschehnis, welches ganz zu Beginn des Romans beschrieben wird. Soweit, so viel versprechend. Ich habe einen psychologischen Roman erwartet, der mich (Achtung: Wortwitz) fesselt und erschauern lässt. - Doch, das habe ich leider nicht bekommen.

    Jessie Burlingame, eine Protagonistin, die alle Menschen um sie herum kritisiert und die Fehler nie bei sich sucht. Eine Protagonistin ohne viel Verstand. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass sie nicht schleichend verrückt wird, sondern schon gleich zu Beginn des Romans keine Gläser mehr im Schrank hatte. Schon auf der zweiten Seite wird eine ernste, alles kritisierende, Stimme in ihrem Kopf beschrieben. Die Selbstgespräche beginnen. Und der Leser wird einfach so reingeworfen. 
    Ich meine, man muss ja auch erstmal in diese ausweglose Situation kommen... ohne einen Ersatzschlüssel in greifbarer Nähe...andererseits, wer rechnet schon damit, das der Ehemann umfällt und stirbt.

    Ich habe einfach keinen Draht zu der Protagonistin aufbauen können. Ja, sie liegt ausgeliefert da, alleine mit ihrem ohnehin schon wirren eigenen Gedanken. Eines muss man ihr lassen, sie hat eine außerordentliche Phantasie. Man bekommt so ziemlich jedes Detail aus ihrem eintönigen, uninteressanten Leben mit.

    Ich habe so gehofft, dass irgendwas spannendes passiert, aber nein nur ein Hündchen kommt vorbei, erschreck sie etwas und haut wieder ab. Und sie ist wieder allein.

    Auf Seite 134 hab ich dann aufgegeben und ein grausames Verbrechen begangen-ich habe auf die letzten Seiten geblättert...
    Dann habe ich mich entschieden aufzuhören und lebe völlig selig mit meiner Entscheidung. 
    Schade, der Roman wurde mir des Öfteren empfohlen(sogar auf LB eine Bewertung von 3,7)...Naja, zum Glück, haben wir alle nicht den gleichen Lesegeschmack.

    Fazit:

    Nach 134 Seiten abgebrochen und trotzdem alle interessanten Stellen mitbekommen-eine monotone Handlung ohne Spannung-einfach mehr erhofft...

  18. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.289)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  19. Cover des Buches Das Blut der Rebellin (ISBN: 9783442479894)
    Sabrina Qunaj

    Das Blut der Rebellin

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Geschichten sind die Nahrung für unseren Geist, so wie das Brot für unseren Körper. Wir brauchen Geschichten, um die langen Abende des Winters zu überbrücken und der Eintönigkeit unseres Lebens zu entfliehen. Wer möchte denn nur ein Leben führen, wenn er das von vielen besuchen kann?"

    "Das Blut der Rebellin" ist der zweite Band der "Geraldines"-Romane von der österreichischen Autorin Sabrina Qunaj. Man muss den ersten Band "Die Tochter des letzten Königs" aber nicht notwendigerweise gelesen haben, weil jeder Band in sich abgeschlossen ist, auch wenn wir einige Persönlichkeiten aus Band 1, allen voran die große Heldin Nesta, widertreffen. Für das Verständnis ist es aber absolut kein Problem, wenn man mit Band 2 ins mittelalterliche Wales mit seinen Freiheitskämpfen einsteigt.
    Seit dem ersten Geraldines-Roman zählt Sabrina Qunaj zu meinen Lieblingsautorinnen von historischen Romanen und auch hiermit konnte sie mich wieder völlig überzeugen.

    Inhalt: Wir beginnen im Jahre 1146 in Wales, Britannien: Normannen und Waliser kämpfen unermüdlich für Land und Macht, während in England ein Bürgerkrieg tobt. Isabel ist die Enkelin der berühmtberüchtigten Nesta ferch Rhys und somit Erbe des Geraldine-Blutes. Sie wird dem grausamen Sheriff von Pembroke versprochen und eine Frau hat sich ihrem Vormund zu fügen, doch keiner hat ihr zu sagen, was ihr Herz fühlen soll. Dieses schlägt nämlich für die Waliser und somit für die Rebellion.

    Meine Meinung: Das Cover des Buches schließt sich optisch an seinen Vorgänger an. Man kann sofort erkennen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Anhand des keltischen Symbols am Cover des Buches weiß man auch sofort, dass Wales bzw. Britannien als Schauplatz dienen wird. Ich vermute das Symbol soll das Rad des Taranis darstellen, welches die Protagonistin im Buch als Talisman um ihren Hals trägt. Die Innenseiten der Broschur schmücken Fotos aus Wales was beim Öffnen des Buches gleich eine Fernweh-Stimmung und auch einen mittelalterlichen Flair verbreitet.
    Zu Beginn finden wir einen Stammbaum des Geraldines-Geschlechts und ein ausführliches Personenregister mit markierten historischen Persönlichkeiten inklusiver Aussprachhilfe. Dies fand ich ganz besonders hilfreich, denn wer weiß schon wie walisische Namen und Orte ausgesprochen werden und manche Wörter scheinen anhand dem Geschriebenen wirklich unaussprechbar zu sein. So lernt man zu historischen Tatsachen auch noch die walisische Aussprache dazu.
    Am Ende des Buches gibt es auch noch ein kleines Glossar, das aber meiner Meinung nach gar nicht nötig ist. Alle walisischen Begriffe werden direkt in der Geschichte genau erklärt, so dass man nicht fragend zurückbleibt.

    Der Schreibstil von Sabrina Qunaj ist für einen historischen Roman flüssig und sehr leicht zu lesen. Obwohl sehr viele Fakten und historische Tatsachen in die Geschichte eingebaut werden, wird der Roman nie langatmig. Die Geschichte strotzt nur so vor historischen Persönlichkeiten und politischen Machenschaften. Immerhin spielt das Buch im 12. Jahrhundert Wales, eine der spannendsten und doch "endlosesten" Zeiten Britanniens. Einmal hatten die Normannen die Nase vorne, dann wieder die Waliser. Der kämpferische und mutige Geist der Waliser schlug die Eroberer immer wieder zurück, so dass Wales Kampf um Freiheit eine gefühlte Ewigkeit andauerte. Eine historisch sehr interessante Zeit und Stoff für unzählige heroische Geschichten. Gleichzeitig ist das Setting einfach atemberaubend. Die wilde, unberührte Landschaft von Wales, in der "grün" eine völlig neue Bedeutung bekommt, scheint den Märchen und Sagen entsprungen zu sein. Dies wird in der Geschichte auch eingebaut, so dass dem Lesen ein bisschen Fernweh begleitet.

    Mit unserer Protagonistin Isabel begleiten wir eine unglaublich starke und mutige Frau mit einem Kämpferherz, das für 20 Männer ausreicht. Für diese Zeit zwar sehr unüblich, jedoch nicht unmöglich. Die Waliser brachten einige starke und unvergessliche Heldinnen zutage. An Isabels Persönlichkeit kann sich jeder ein Scheibchen abschneiden und es wurde nie langweilig ihre Geschichte zu verfolgen. Sie folgt ihrem Herzen, versucht aber gleichzeitig stets das Richtige zu tun. Als kleines Mädchen lernen wir sie kennen und begleiten sie bis in ihre 30iger. In diesen wankelmütigen Zeiten erlebt Isabel mehr als eine Frau je ertragen sollte. Krieg, Brutalität und der Kampf ums Überleben stehen an der Tagesordnung und ich habe jede Minute mit Isabel mitgefiebert. Ich litt mit ihr Herzensqualen, erlebte das Fieber der Rebellion und verspürte Rache für angetane Ungerechtigkeiten. Man konnte ihr beim Erwachsenwerden zusehen und auch beim Erstarken ihrer Persönlichkeit. Wer ein Faible für starke weibliche Hauptcharaktere in einer dafür völlig untypischen Zeit hat, ist mit diesem Buch also goldrichtig.

    Gleichzeitig beinhaltet das Buch eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Eine Liebesgeschichte mit der man Tränen vergießen kann und die einen das Herz wärmt. Man wünscht sich für seine Lieblinge ein Happy-End auch wenn man genau weiß, dass dies in so einer Zeit praktisch unmöglich ist. Diese Geschichte zeigt, dass Zeit und Raum wahrer Liebe nichts anhaben kann und dass Beharrlichkeit am Ende belohnt wird.

    Die 700 Seiten verflogen wie im Rausch, die Protagonistin ist mir mit ihrer mutigen und rebellischen Art ans Herz gewachsen und die Liebesgeschichte hat mich richtig berührt.
    Dieses walisische Abenteuer hat mir unglaubliche Lesestunden beschert und auch ein bisschen Fernweh geschürt - sehr empfehlenswert für LiebhaberInnen von historischen Romanen, die im Mittelalter des heutigen Großbritanniens spielen und starke Persönlichkeiten in der Hauptrolle sehen wollen.

  20. Cover des Buches Prey - Deine Tage sind gezählt (ISBN: 9783423216418)
    James Carol

    Prey - Deine Tage sind gezählt

     (69)
    Aktuelle Rezension von: nightchanges1308

    Jefferson Winter, der Profiler mit dem unheimlichen Gespür dafür, wie Serienkiller ticken, hat gerade einen Job in New York zu Ende gebracht. Vor der Abreise nach Paris zu seinem nächsten Fall geht er in einem Diner etwas essen. Es ist zwei Uhr nachts, der einzige andere Gast ist eine platinblonde Frau mit Lederjacke. Als Winters Essen serviert wird, steht sie auf - und ersticht vor seinen Augen den Koch. Dann geht sie seelenruhig davon ... Eine Provokation, die Winter nicht ignorieren kann: Paris muss warten. Das Spiel ist eröffnet.

    . 📚

    Bei "Prey" handelt es sich um den dritten Band der Reihe um Jefferson Winter. 

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln aufgeteilt und wird auch hier wieder in der Ich-Perspektive von Winter erzählt. 

    Auch in diesem Teil wird Winter uns mit tollen Humor und viel Fachwissen präsentiert. So wird die ganze Geschichte aufgelockert und zieht einen sofort in seinen Bann. 

    Auch die Täterin lernt man sehr gut kennen, und das schon von den ersten Seiten an. Ihre Arten und Weise, ihre Gefühle und Gedanken lernt man wieder sehr gut kennen, so dass man sich wunderbar in sie hinein versetzen kann. 

    Der Schreibstil ist wieder typisch angelehnt an die anderen Bände. Da der Mord direkt am Anfang sehr detailliert geschieht, ist auch die Spannung direkt seit gegeben und lässt mich direkt durchs Buch fliegen. 

    Das Cover ist entsprechend der Reihe und fügt sich dementsprechend sehr gut ein. 


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    Fazit:  Wieder ein ganz, ganz großartiger Teil um Jefferson Winter, welchen man gelesen haben sollte. 

    Von mir gibt es 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

    . 📚

  21. Cover des Buches Dunkelgrün fast schwarz (ISBN: 9783328104841)
    Mareike Fallwickl

    Dunkelgrün fast schwarz

     (252)
    Aktuelle Rezension von: medsidestories

    Inhalt:

    Moritz ist Anfang dreißig, bald wird er zum ersten Mal Vater und übernimmt eine Firma. Seine Heimatstadt in der österreichischen Provinz hat er nie verlassen. Eines Abends klingelt es an Moritz’ Tür und Raffael steht davor. Als Kinder waren sie die allerbesten Freunde. Raffael der laute Draufgänger, Moritz der sensible Künstler. Am Anfang nur sie beide, später dann zu dritt. Johanna heißt das Mädchen, das ihre Freundschaft einst veränderte. 

    Und mittlerweile haben sie sich ein halbes Leben nicht gesehen. Warum kann Moritz nicht sagen. Was Raffael in der Zwischenzeit gemacht hat, weiß er auch nicht. Er weiß nur, dass er vieles von dem, was damals geschehen ist, lieber vergessen will. Das geht jetzt aber nicht mehr.

    Meine Meinung:

    Ich kann es nicht anders sagen: „Dunkelgrün fast schwarz“ ist eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es ist eines dieser Bücher, die mich neunzig Prozent meiner anderen Bewertungen überdenken lassen, weil es so gut ist, dass die meisten anderen nicht mehr mithalten können.

    Keine Frage: Das Buch ist dunkel und abgründig, wer hier Feel-Good-Vibes und eine melancholisch-anrührende Freundschaftsgeschichte erwartet, der wird enttäuscht werden. Die Charaktere sind keine einfachen Menschen, sondern kompliziert, verdorben, verwundet. Aber sie sind so tief, metertief! Und das Beziehungsgeflecht zwischen ihnen ist unglaublich komplex. Um es ausnahmsweise auf Englisch zu sagen, und weil mir auf Deutsch die Worte fehlen: It blew my mind! Mein Kopf ist explodiert.

    Die Geschichte wirkt so echt, sie ist so mitreißend, dass ich immer noch nicht aufhören kann, an sie zu denken. Ich wollte diese Charaktere treten, in Mülltonnen stecken, sie warnen, ihnen anonyme Weihnachtskarten schreiben, die Polizei anrufen. 

    Die Geschehnisse werden abwechselnd aus den Perspektiven von Moritz, seiner Mutter Marie und Johanna erzählt. Diese springen in ihren Kapiteln zwischen der Gegenwart im Jahr 2017 und der Vergangenheit in den Neunzigern und frühen Zweitausendern hin und her, sodass sich aus dem Mosaik ihrer Erinnerungen und Erfahrungen langsam ein Gesamtbild der Situation zusammensetzt. 

    Die Sprache ist wunderbar, die Art von Sprache, die mir klar macht, warum ich so gerne lese. Weil sie in sich einfach schön ist. Voller Bilder, Metaphern und spannender Stilmittel. Apropos Stilmittel: Da gibt es ein ganz besonderes Stilmittel, eine Art Talent von Moritz, das wirklich herausragend umgesetzt wird, und in meinen Augen sehr gut zum restlichen Vibe des Textes passt. Man merkt außerdem, dass die Autorin ihre Erzählweise an den Charakter der Figuren anpasst. Johanna berichtet ganz anders, als Marie oder Moritz. Allein durch das Geschriebene spürt man, wer sie ist.

    Vielleicht müsste man für „Dunkelgrün fast schwarz“ ein ganz eigenes Genre erfinden, denn ich weiß nicht recht, wo ich es einordnen soll. Ich weiß bloß, dass ich es absolut fehlerlos brillant finde. Ich finde alles daran brillant. Den Anfang, das Ende und das dazwischen. 

    Fazit:
    Ihr könnt euch darauf gefasst machen, dass dieses Buch im nächsten Dezember auf meinem Jahreshighlights-Stapel liegen wird. Bei aller Zuversicht für 2022 kann ich mir nicht vorstellen, dass so viele Bücher kommen können, die dieses aus meinen persönlichen Top-Charts verdrängen können. Ich find’s grandios. 


  22. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  23. Cover des Buches Falling Kingdoms - Flammendes Erwachen (ISBN: 9783442483396)
    Morgan Rhodes

    Falling Kingdoms - Flammendes Erwachen

     (125)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Je länger ich Bücher auf meinem SuB habe, desto höher ist der Hype für mich. Jahrelang habe ich es nun vor mir hergeschoben, die viel gelobte Falling Kingdoms Reihe zu lesen und ich hätte nicht damit warten sollen. 

    Was hier geboten wird, ist eine etwas eher seichte Fantasy Geschichte, die schon stark von Plagiatsvorwürfen mit GoT überhäuft wird. Aber das hat mir nicht mal so viel ausgemacht. Viele Story Elemente/ Plot twists ect. hat es schon mal gegeben. Wichtig ist, was man/frau daraus macht. 

    Und leider konnte mich da die Autorin nicht ganz überzeugen. Der Mangel am Worldbuilding hat mich schon mal arg enttäuscht. Schließlich sind die Protagonisten über 3 Länder hinweg verteilt, da sollte schon irgendein Unterschied zwischen den Kulturen zu merken sein. Etwas verwirrt und genervt hat mich auch, dass man da in ein paar Stunden problemlos zwischen den Ländern hin und her reisen kann, obwohl die sich eigentlich feindlich gesinnt sind. Aber ok. Lassen wir das mal der Autorin durchgehen. In den vielen Folgebänden kann das noch mal ausgebessert werden.

    Die Charaktere sind jedenfalls lesenswert, wenn auch manchmal haarsträubend naiv. Naja, zu den Beziehungen der Protas untereinander will ich gar nicht viel sagen, denn die scheinen sich viel zu schnell zu wechseln, als dass man das noch nachvollziehen kann.

    Insgesamt hat die Geschichte durchaus Potenzial, aber ich bin für die nächsten Bände mal vorsichtig optimistisch und erwarte mir nicht zu viel. 

    3 Sterne, weil ich heute mal großzügig bin und es sich insgesamt sehr leicht lesen lässt.

  24. Cover des Buches Oxen. Gefrorene Flammen (ISBN: 9783423261807)
    Jens Henrik Jensen

    Oxen. Gefrorene Flammen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Niels Oxen hat zwar die Attacken des Danehofs überlebt, wurde von dem mächtigen Geheimbund jedoch seines Lebens beraubt. Auch Margarethe Frank und Axel Mossmann müssen sich von nun an auf eigene Faust durchschlagen. Doch immer noch brennt in dem ehemaligen Elitesoldaten der Durst nach Rache, und so muss er sich erneut hochkämpfen, um die Hintermänner des Danehofs zu Fall zu bringen…

    Ursprünglich als Trilogie angelegt war die Buchreihe „Oxen“ des dänischen Autors Jens Henrik Jensen, und auch wenn mittlerweile ein weiterer Band erschienen ist, schließt „Gefrorene Flammen“ den Handlungsstrang um den Danehof gekonnt ab. Der Start setzt dabei einige Zeit nach dem Ende des zweiten Bandes ab und stellt die bereits bekannten Figuren zunächst in ihren neuen Lebenssituationen vor. Das ist nicht sonderlich spannend geraten, aber dennoch sehr unterhaltsam – und eben auch wichtig für den weiteren Verlauf, da durchaus schon einige Parameter für die kommende Handlung gesetzt werden. Auffällig ist jedoch, wie häufig die Ereignisse aus den Vorgängerbänden wiederholt werden, ohne dass wirklich neue Elemente hinzugefügt werden. Das ist sicherlich hilfreich, wenn man etwas Zeit zwischen dem Lesen des zweiten und dritten Bandes lässt, dafür hätten es aber durchaus weniger Stichworte getan. Dennoch gefällt es mir, wie die Figuren mehr an Tiefe gewinnen und auch die Strukturen des Danehofs weiter vertieft werden. Es gibt zwar keine ganz neuen Erkenntnisse, doch wie tief verflochten der Geheimbund in die staatlichen Organe ist, ist beeindruckend aufgebaut.

    Etwa ab der Hälfte des Bandes nimmt die Handlung dann auch an Fahrt auf, die Ereignisse verdichten sich, der Actionanteil nimmt merklich zu (auch wenn dieser insgesamt etwas geringer erscheint als in den beiden Vorgängerbänden). Ich mag die Dynamik, die die Handlung dabei ausstrahlt und die gelungene Spannungskurve unterstreicht. Das Ende ist dann auch sehr befriedigend für mich als Leser gewesen, die verschiedenen Stränge werden gelungen abgeschlossen und die wesentlichen Fragen logisch beantwortet.

    Das Finale der Romantrilogie ist sehr lesenswert geraten, wobei der erste Teil vielleicht etwas zu langsam geraten ist und ein paar Wiederholungen der bisherigen Ereignisse zu viel einbaut. Doch die Darstellung der Charaktere, die Verflechtungen der Geheimorganisation und die dichte Stimmung sind dann schon sehr lesenswert. Später geht es dann sehr temporeich und packend zu, der Kampf nimmt an Härte zu und schließt die Geschichte sehr gekonnt ab.   

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